Aave v2 ist jetzt live auf dem öffentlichen Kovan Testnet

Als eines der führenden DeFi-Protokolle, genießt Aave (AAVE) ohnehin schon viel Aufmerksamkeit. Ab sofort sind noch mehr Augen auf das Protokoll gerichtet, denn Nutzer können jetzt Aave v2 auf dem öffentlichen Kovan Testnet genießen.

Mit den vielen Kopien, Forks und Meme-Projekten aus dem Sommer 2020, könnten Außenstehende fast den Eindruck gewinnen, dass in Sachen Entwicklung nicht so viel geht im Sektor rundum Decentralized Finance (DeFi). Doch dieser Eindruck irrt gewaltig. Der jüngste Beleg für die Weiterentwicklung von DeFi und der einzelnen Protokolle ist Aave v2. Diese Weiterentwicklung von Aave (AAVE) wurde schon im August 2020 angekündigt worden und fand nun endlich den Weg auf das öffentliche Kovan Testnet.

Du bist noch recht neu und brauchst erst mal einen Einstieg in DeFi? Dann haben wir genau den richtigen Wissensartikel für dich: Was ist Decentralized Finance (DeFi)? So kannst du profitieren!

Hurrah, Hurrah, Aave v2 ist da!

Der Start von Aave v2 auf dem öffentlichen Testnet ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Denn Nutzer von Aave und weitere DeFi-Begeisterte können den Start der neuen Features kaum mehr erwarten. Die ursprüngliche Migration für Aave v2 war dabei eigentlich schon im August 2020 angekündigt worden, also inmitten des DeFi-Hypes. Mitbringen soll die Weiterentwicklung des DeFi-Protokolls übrigens eine ganze Menge an Verbesserungen und mehr Attraktivität für Investoren. Aber dazu gleich mehr!

Laut den Entwicklern von Aave ist v2 ein „Redesign der Architektur zum Upgraden des Protokolls“ basierend auf einer „Anhäufung an Community-Feedback“. Hinzu kommen „aufregende, neue Features“ um die DeFi-Nutzererfahrung zu steigern. Dies soll hauptsächlich durch „neue Tools und viele UI/UX Optimierungen“ erzielt werden. Schauen wir doch gleich mal nach, was Aave v2 wirklich für die Nutzer bereithält!

Lesetipp: Was ist Aave (AAVE)? – Das DeFi Lending Protokoll im Überblick

Das erwartet Nutzer mit der neuen Version

Gleich zu Beginn kommt eine wirklich signifikante Änderung ans Tageslicht. Teilweise Rückzahlungen können nun mit einer einzigen Transaktion durchgeführt werden, anstatt – wie bisher – multiple Transaktionen durchführen zu müssen. Das spart Transaktionsgebühren und vor allem Zeit. Und bei einem Protokoll, welches vor allem durch Kreditvergabe und Kreditaufnahme besticht, ist das eine wirklich neue Nutzererfahrung. Beide Daumen raus an dieser Stelle, da das bisherige System für die Kreditnehmer wirklich aufwendig war.

Zudem können Kreditgeber und -nehmer künftig ihre Positionen weit effizienter managen. Es soll stabile Kreditraten und Zinsraten geben, die eine wesentlich bessere Berechenbarkeit ermöglichen sollen. Zudem soll so Verlusten aufgrund von Volatilitäten am Markt vorgebeugt werden. Das ist eine weitere, tolle Verbesserung und zeigt auch, dass das Team von Aave hier wirklich auf die Community hörte. So sieht tolle Entwicklungsarbeit nah am Nutzerbedürfnis aus!

Die immer wieder explodierenden Transaktionsgebühren des Ethereum Netzwerks sorgten dieses Jahr schon öfter für Aufsehen. Aave plant hier Verbesserungen vorzunehmen, die Limitierungen für die Transaktionsgebühren bewirken sollen. Die Aave v2 „aTokens“ werden so beispielsweise EIP 2612 integrieren, was zu gebührenfreien Vorgängen führt und als Endziel eines 2nd Layer vorsieht. Weitere Verbesserungen sollen die Transaktionsgebühren zusätzlich in einem „erträglichen Rahmen“ halten. Auch verringert Aave v2 die Notwendigkeit von Drittanbietern in größerem Maße.

Lesetipp: BREAKING: Ethereum Netzwerk down? – Infura legt Uniswap, Wallets und Börsen lahm

Start des Liquidity Minings schon lange erwartet

Der offiziellen Ankündigung ist auch zu entnehmen, dass der Code für Aave v2 aktuell in vier Audits und Verifizierungen steckt. Die Resultate dieser Prüfungen sollen allesamt veröffentlicht werden, natürlich noch vor dem Start auf dem Mainnet. Das Entwicklerteam jedenfalls kann es selbst kaum noch erwarten. Doch Sicherheit geht vor und keiner möchte einen Fehlstart aufgrund von ungeprüftem Code.

Aave v2 wird der [lang erwartete] Start von Liquidity Mining für Nutzer des Aave Protokolls.

Damit ist das DeFi-Protokoll zwar bei Weitem nicht das Erste seiner Art bezogen auf „Liquidity Mining“, aber wie wir Aave kennen, wird es gewiss wieder einladende Anreize für Investoren geben. Und das liegt auch ganz im Interesse des Protokolls, denn die ehemalige Spitzenposition im DeFi-Sektor scheint aktuell unerreichbar.

Lesetipp: AAVE boostet Dezentralität: Aave übergibt Protokoll Governance an Token-HODLer

Schlusswort mit einem Blick auf den Preis von AAVE

Der Preis von AAVE legte unterdessen eine Unterbrechung in seinem jüngsten Anstieg ein. Dies kann mitunter in der negativen Korrelation zwischen DeFi Token und Bitcoin (BTC) begründet werden. Eine einfachere Erklärung wäre, dass Kurse an den Märkten nun mal in Wellen verlaufen.

Aave (AAVE) im Tageschart
Quelle: Tradingview

Wir sind jedenfalls gespannt auf die Ergebnisse der Audits und Verifizierungen des Codes und dann auch auf einen hoffentlich baldigen Start von Aave v2 auf dem Mainnet. Die dezentralisierten Finanzen entwickeln sich, nicht nur als wettbewerbsfähiger Sektor insgesamt, sondern auch spezifisch die einzelnen Protokolle. Und Aave v2 ist ein Beleg dieser Entwicklungen, unter Einbeziehung der Community.

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