Aave will DeFi in Asien boosten: 25 Mio. USD für DeFi Innovation in Institutionen

Das DeFi Protokoll Aave (LEND) sammelte 25 Mio. USD als Investitionen von u.a. Blockchain Capital, Standard Crypto und Blockchain.com. Die Summe soll laut CEO Stani Kulechov genutzt werden, um die Expansion in Asien voranzutreiben und DeFi näher zu Institutionen zu bringen. Zeitgleich begann die Migration vom LEND Token zum AAVE Token, unter dem Banner der „Aavenomics“.

Es tut sich mehr bei Decentralized Finance (DeFi), als vielen Menschen bewusst ist. Während die lautstarke DeFi Community sich um vermeintliche Unterschlagungen bei Yearn.Finance (YFI) in Millionenhöhe empört, verkündete Aave erfolgreiche Investments in Höhe von 25 Mio. USD durch u.a. Blockchain Capital, Standard Crypto und Blockchain.com. Aave blickt dabei einer stärkeren Expansion in Asien entgegen und dem Ziel, DeFi näher zu den Institutionen zu bringen.

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25 Mio. USD von verschiedenen Investoren

Am 12. Oktober verkündete CEO Stani Kulechov, dass verschiedene Investoren insgesamt 25 Mio. USD in Aave stecken. Das sollte dem DeFi Protokoll Aufwind verschaffen, vor allem im geschäftlichen Bereich. Denn laut Aussagen von Kulechov blickt das Projekt einer steigenden Nachfrage in Asien entgegen und will DeFi näher zu den Institutionen bringen.

Aave sammelte Gelder von seinen strategischen Investoren, um DeFi näher an institutionelle Use Cases zu bringen, und um das eigene Team in Asien zu vergrößern, aufgrund einer steigenden Nachfrage in den dortigen Märkten.

Die Investoren sollen laut weiteren Angaben eine Rolle bei der späteren Governance des Protokolls spielen und auch am Staking teilnehmen. Für die Bemühungen eine stärkere Dezentralität ins Protokoll zu bekommen, ist dieser jedoch Schritt fragwürdig.

Auf der anderen Seite beweist Aave einmal mehr Transparenz, was bei den Nutzern gut ankommen dürfte. Das Projekt sollte damit auch auf einem soliden finanziellem Polster sitzen, wenn wir bedenken, dass die drei Token Sales seit 2017 alleine schon 24 Mio. USD einbrachten.

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Aave will DeFi zu den Instituten bringen

Stani Kulechov sieht, wie viele Beobachter des DeFi Sektors auch, große Use Cases innerhalb von DeFi für Institutionen. Aave erlaubt es Nutzern durch die Bereitstellung von Liquidität Zinsen zu erzeugen. Mit Erfolg! Denn das Protokoll belegt aktuell den dritten Platz der größten DeFi Protokolle, mit 1,15 Mrd. USD an Gesamtvolumen in Kryptowährungen.

Übersicht zu Aave (LEND)
Quelle: DeFi Pulse

Institute für die Welt der dezentralisierten Finanzen zu begeistern, ist selbstverständlich erstrebenswert. Der Weg dorthin ist zugegeben steinig. Weder kann der DeFi Sektor mit einer längeren Vergangenheit glänzen, noch mit gesundem Wettbewerb. Und die Überbewertung des Sektors als Ganzes aufgrund von anhaltendem Hype, dürfte institutionelle Entscheidungsträger auch nicht gerade vom Hocker reißen.

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Migration von LEND zu AAVE hat begonnen

Dennoch ist es löblich, dass Aave diesen Weg begeht und für Fortschritt sorgen will, während große Teile von DeFi immer noch damit beschäftigt sind Kopien voneinander zu kreieren oder aber sich gegenseitig die Liquidität wegzunehmen.

Oder aber neue Token mit fragwürdigen Use Cases nach Lebensmitteln, Getränken oder Sonstigem zu benennen. Innovation sieht jedenfalls anders aus. Wie dem auch sei, wir sind bei Aave und bei dem Projekt findet seit kurzem noch etwas anderes, spannendes statt. Nämlich die Migration vom LEND Token zum AAVE Token.

Wir bewegen uns in Richtung des AaveDAO, was bedeutet, dass nach der erfolgreichen Migration von LEND zu AAVE jeder zusammen mit dem Aave Team neue Funktionalitäten ins Protokoll einbauen kann. Das wird effektiv die Dezentralisierung und Governance des Protokolls vorantreiben.

Die Transferrate von LEND zu AAVE beträgt dabei 100 zu 1. Für 100 LEND gibt es also 1 AAVE. Der neue Token wird voraussichtlich eine Marktkapitalisierung von rund 637 Mio. USD erreichen. Besitzer von AAVE können nach der Migration dann an Votings teilnehmen, um über „Aave Improvement Proposals (AIPs)“ abzustimmen. Weitere Informationen hierzu findet ihr in den Informationen zu den „Aaveonomics“ von Aave selbst.

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Schlusswort zu Aave, Asienexpansion und DeFi für Institute

Nun, die Probleme innerhalb von DeFi – insbesondere die gegenwärtigen Entwicklungen – kann Aave nicht beheben. Deswegen positioniert Stani Kulechov das Projekt genau richtig: weit weg vom Hypegeschehen. Die Expansion in Asien dürfte Aave dabei helfen, dortige Institute zu erreichen. Und der Asienmarkt in Sachen Krypto boomt! Dass genau hier angesetzt wird, ist also Geschäfts-strategisch nachvollziehbar.

Die vermehrte Dezentralität von Aave durch die Migration zum neuen Governance Token ist ebenfalls eine erfreuliche Nachricht. Dabei muss uns allen bewusst sein, dass Dezentralität nicht nur 0 oder 100 kennt, sondern viele Zwischenstufen. Was heute noch nicht dezentral ist, kann es also noch werden. Wie dem auch sei, Aave stehe – wie sonst auch – auf soliden Beinen und versucht abseits des Hypes den DeFi Sektor voranzutreiben. Lobenswert!

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