Alle lieben Bitcoin: Grayscale Rekord, Paymentindustrie, Banken und das digitale Gold

Alle lieben Bitcoin. Vor 3 Jahren hätte man es noch nicht für möglich gehalten, aber nun investieren sogar börsennotierte Unternehmen in BTC, um sich vor einer drohenden Inflation zu schützen. Nicht nur die Jugend sondern auch immer mehr ältere Menschen beschäftigen sich mit Bitcoin als Altersvorsorge oder als werterhaltendes Asset. Einem Trend dem auch immer mehr institutionelle Investoren folgen. Grund genug uns den Status Quo nochmals anzuschauen und warum es bei BTC besser läuft denn je.

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Grayscale Bitcoin Trust steigt um 1,6 Mrd. USD

Wir starten unser Wrap Up mit einem erneuten Grayscale Rekord. Das Unternehmen meldete der Securities and Exchange Commission (SEC) ein Zuwachs von 1,6 Mrd. USD in ihrem Bitcoin Trust, innerhalb der ersten 6 Monate des Jahres. Das ist eine Steigerung von rund 90% im Vergleich zum Dezember 2019 und ein erneuter Beweis dafür, dass BTC bei institutionellen Investoren angekommen ist.

Grayscale’s Bedarf nach Bitcoin ist sogar so groß, dass die Nachfrage an BTC die „Neuproduktion“ durch Mining in den letzten 3 Monaten deutlich überschritten hat. Eine explosive Mischung aus Angebot und Nachfrage für ein immer knapperes Volumen an verfügbaren BTC.

Die Anzahl an Bitcoins, die der Grayscale Fund nun hält ist auf 387.000 BTC gestiegen, Tendenz steigend.

Paypal, Mastercard und Visa setzen auf BTC

In den letzten Wochen vermehrten sich nicht nur Gerüchte, sondern auch Fakten, dass die großen Player der Paymentindustrie auf Bitcoin und Kryptowährungen setzen.

So machte es Mastercard erst kürzlich im Rahmen eines neuen Partnerprogramms Fintech Startups leichter die Payment Services und Karten von Mastercard in ihr Produkt zu integrieren. Wirex (nicht Wirecard) konnte davon profitieren und bringt nun ihr Bitcoin & Krypto Payment Lösung zu noch mehr Kunden. Sie bekommen durch ihre Premiumpartnerschaft mit Mastercard einen tiefen Einblick in das Unternehmen und können die Technologie des Paymentriesen für sich nutzen.

Auch die Spekulationen um Paypal reißen nicht ab: Schon bald sollen integrierte Services den Kauf und die Aufbewahrung von Bitcoin in der eWallet von Paypal ermöglichen. Diese Gerüchte bleiben zwar unbestätigt, doch die Insider sind sich sicher, dass dieser Schritt nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen könnte.

Es wäre ein Paukenschlag für BTC und ein riesiger Schritt in Richtung Massenadoption. Ein logischer Schritt der Paymentindustrie, nachdem sie sich aus dem LIBRA Projekt von Facebook zurückgezogen hat.

Banken sind bereit für Kryptowährungen

Vor 3 Jahren behaupteten die meisten Banken noch, dass es sich bei Bitcoin ausschließlich um einen Darknet Trend handelt, der sich nicht durchsetzen wird. Heute wissen wir es besser, denn auch die Banken haben ihre Stimmung gegenüber BTC gewandelt und sind nun in der Lage auch selbst Kryptowährungen für sich oder ihre Kunden zu verwahren.

Losgetreten in diesem Jahr in Deutschland, folgen dem Beispiel nun auch die USA und mit Sicherheit viele weitere Länder. Dass man Bitcoin nicht besiegen kann ist vielen mittlerweile klargeworden, nun gilt es sich dem Spiel anzupassen.

Auch wenn die Idee der Banken und der Paymentindustrie wohl nicht zu 100% den idealen von Bitcoin entspricht, sind beide ein nötiger Türöffner für die Massenadoption von BTC. Als Asset, als Währung und auch als digitales Gold.

Unternehmen kaufen „digitales Gold“ als Inflationsschutz

Auf genau diese Idee des „digitalen Golds“ setzen nun nicht mehr nur die Millenials, sondern auch immer mehr institutionelle sowie ältere Investoren. Seit gestern können wir zu diesem Kreis nun auch das erste börsennotierte Unternehmen zählen. Mit MicroStrategy kauft ein NASDAQ Unternehmen BTC im Wert von rund 250 Mio. USD. Die Aktionäre sind erfreut, denn der Aktien Kurs von MircoStrategy konnte danach kräftig zulegen. Ein weiterer Beweis und Meilenstein, dass Bitcoin geliebt wird wie nie zuvor.

Selbst die Massenmedien machen keinen Hehl mehr daraus, dass BTC sich als ein echter Finanzwert etabliert hat. Das Narrativ vom digitalen Gold in stürmischen Zeiten sieht und hört man immer öfter. Jetzt auch bei Unternehmen.

„Bitcoin stellt einen zuverlässigen Wertspeicher und ein attraktives Asset für Investitionen dar mit mehr Langzeitpotenzial als Geld”, MicroStrategy CEO Michael J. Saylor.

Während die Zentralbanken Massen an Geld in den Markt pumpen, kristallisiert sich in den nächsten Jahren immer mehr heraus, ob Bitcoin dieser Narrative auch gerecht werden kann.

Was sich aber auf jeden Fall zeigt, ist der massive Wandel, den BTC seit seinem Halving 2016 durchgemacht hat. Vom Darknet Geld, zur Blase, zum Schneeballsystem und Betrug hin zu einem echten Wertspeicher, mit der Chance die Welt des Geldes nachhaltig zu verändern.

Wir sind gespannt auf die nächsten 2 Jahre und freuen uns auf viele weitere spannende News mit euch! HODL on!

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[Bildquelle: Shutterstock]

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