Bitcoin (BTC): Ein weiteres Unternehmen flüchtet aus dem traditionellen Geldsystem

Bei Unternehmen, die in Millionenhöhe in Bitcoin (BTC) investiert sind, fallen uns wohl zunächst Grayscale Investments, MicroStrategy und jüngst auch Square ein. Dabei gibt es bereits mehr als 10 Unternehmen, welche 2020 mehrere Milliarden in BTC investierten. Jüngst kommt nun auch die Stone Ridge Holdings Group (SRHG) mit insgesamt 115 Mio. USD dazu.

Die größte Kryptowährung der Welt erfreut sich einem steigenden Interesse bei Unternehmen. Bitcoin (BTC) gilt dabei als Sicherheit gegen Inflation, als Langzeitinvestition mit mehr Potenzial als andere Wertanlagen oder wahlweise auch gleich als (Teil einer) Strategie zur Rücklagenbildung. MicroStrategy rief bei ihren Rücklagen jüngst sogar den Bitcoin Standard aus. Jüngst gesellte sich nun auch der Finanzgigant Stone Ridge Holdings Group (SRHG) zu den Investoren in BTC in 2020.

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Mehr als 10 Unternehmen investierten bereits in Bitcoin in 2020!

Sagt euch Cypherpunk Holdings was? Oder Voyager? Wie sieht es mit Galaxy Digital aus? Das sind alles Unternehmen, die mit Grayscale Investments, MicroStrategy und Square eines gemeinsam haben: Sie haben 2020 in Bitcoin investiert und ihre Portfolios wachsen. Gemeinsam halten mehr als 10 Unternehmen seit 2020 mehr als 6 Mrd. USD, also rund 526.000 BTC. Das Interesse von Unternehmen in Bitcoin wächst. Schrittweise, dann plötzlich.

Unternehmen, die 2020 in Bitcoin investiert haben
Quelle: Twitter

Coin98 Analytics (@Coin98Analytics) veröffentlichte die obige Grafik am 13. Oktober 2020 auf Twitter. Was wir neben börsennotierten Unternehmen in der obigen Grafik noch sehen ist das vermehrte Interesse von Investmentfonds. Und zu diesen Fonds gesellte sich jetzt ein echter Finanzgigant aus den USA: Die Stone Ridge Holdings Group (SRHG). Ein initiales Investment in Bitcoin war Stone Ridge dabei über 100 Mio. USD wert (10.000 BTC).

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Finanzgigant Stone Ridge springt auf den fahrenden Adoptionszug auf

Ebenso wie MicroStrategy CEO Michael Saylor oder Sqare CEO Jack Dorsey, nannte auch der Gründer von Stone Ridge, Ross Stevens, die unkontrollierte Gelddruckerei durch die Zentralbanken als einen maßgeblichen Beweggrund für eine Investition in Bitcoin:

Mit nun unkontrollierten und nicht gesicherten Gelddruckereien auf der ganzen Welt und negativen Zinsraten, diesen 10.000 BTC für SRHG als prinzipieller Bestandteil einer Strategie zur Rücklagenbildung. [Unsere] finanziellen Lösung werden für Unternehmen weltweit von unschätzbarem Wert sein, wenn auch diese Unternehmen in Zukunft den Bitcoin Standard adoptieren werden. […] Der US-Dollar hat seit Beginn der Gelddruckerei durch die Fed 70 % an Wert gegenüber BTC verloren.

Mit Stone Ridge ist jetzt also ein weiterer Finanzgigant in Bitcoin investiert. Solche Entwicklungen begünstigen die Adoption von BTC bei weiteren Unternehmen maßgeblich. Was heute über 10 Unternehmen sind, könnten bald schon weit mehr sein.

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Fiatgeld verliert mehr und mehr an Wert

Fiatgeld ist einfach keine Wertanlage mehr und selbst als Rücklage verlieren US-Dollar und andere Währungen zu schnell an Wert. Grund hierfür: ein fragiles Geldsystem, welches durch noch fragilere Geldpolitik der Zentralbanken weiter destabilisiert wird.

Wer die Milliarden und Billionen an Geldern bezahlen soll, ist unklar. Fiatgeld wird regelrecht aus dem Nichts erschaffen! Nullzinsen bzw. gar negative Zinsraten treiben Investoren förmlich zu „sicheren Assets“, wie beispielsweise Gold, Silber und Bitcoin.

Sehen wir uns doch nur mal das jüngste Update von Grayscale Investments an. Die Assets unter Management (AUM) wuchsen auf 6,3 Mrd. USD an und knapp 82 % dieser Summe liegt im Grayscale Bitcoin Trust (GBTC).

Mehr und mehr institutionelle Investoren setzen also auf Bitcoin oder aber Finanzprodukte, die auf dem BTC basieren. Ganz gleich, ob es sich dabei um Trusts, ETFs oder andere Finanzprodukte handelt. Doch was weit wichtiger ist: mehr und mehr Unternehmen greifen zum echten BTC! Schrittweise, dann plötzlich.

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Schlusswort zur Zuflucht, die Bitcoin bietet

Der ehemalige Hedgefonds Manager Raoul Pal fasst diesen Artikel sehr passend zusammen. Denn er ist nicht nur Bitcoin Bulle, sondern sieht Preise mit 6 Nullen in 5 Jahren als realistisch. Gut, John McAfee wird wegen u.a. solcher Aussagen rechtlich belangt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Pal durchaus mehr Kompetenz in Sachen Finanzberatung aufweist.

Es wird nicht passieren, weil die Welt kollabiert […] es wird passieren, weil eine Adoption [von Bitcoin] durch großes Kapital stattfindet.

Der Investor sieht aber auch die Grundlagen für das „richtig große Kapital“ noch nicht ganz geschaffen. Doch es wird so weit kommen! „Es ist auf den Schirmen von vielen, vielen richtig intelligenten Menschen“. Das Narrativ des Zusammenbruchs der Weltwirtschaft und die Verknappung des Bitcoins ergeben addiert eine explosive Mischung für den nächsten Bull Run. Wir bleiben wie immer für euch dran und HODL on!

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