Bitcoin Hack: Craig Wright beansprucht gestohlene BTC von Mt.Gox

Eigentlich will niemand in der Kryptoszene weitere Lügengeschichten von Craig Wright aka Faketoshi hören. Immer die gleiche Leier: Eine Lüge und Falschbehauptung nach der anderen. Nun müssen wir uns allerdings ernsthaft mit dem Hochstapler beschäftigen, denn es gibt geleakte Beweise, dass Wright einen Teil der von Mt.Gox gestohlenen Bitcoin (~80.000 BTC, ca. 753 Mio. USD) besaß. Craig Wright könnte also am Hack beteiligt sein und die Beweise sind relativ klar. In diesem Artikel versuchen wir zu verstehen, was der selbsternannte Satoshi Nakamoto wieder im Schilde führt. Viel Spaß!

Craig Wright der ewige Hochstapler

Craig Wright sorgte schon oft mit verwirrenden Aussagen und Behauptungen für Aufsehen. Er behauptete unter anderem, der echte Satoshi Nakamoto zu sein und die Private Keys zu Satoshis 1 Mio. Bitcoin zu besitzen. Außerdem ist er in ein Gerichtsverfahren verstrickt bei dem er versucht der Witwe eines ehemaligen Freundes ihre Bitcoin streitig zu machen. In dem Schreiben von Wrights Anwalt beansprucht Craig Wright sogar den Namen „Bitcoin“ sowie dessen gesamte Datenbank als sein geistiges Eigentum.

Wrights Anwalt legt die Fakten auf den Tisch

Craig Wrights Anwalt scheint aber langsam auch die Nase voll zu haben, denn eine Hilfe für „CSW“ sind die nun veröffentlichten Erkenntnisse nicht. Eher bringen sie Faketoshi in eine noch aussichtslosere Lage, nicht mehr nur als Lügner sondern als Räuber. Im geleakten Brief schreibt der Anwalt von Craig Wright, dass sein Mandant nach einem Hack die Private Keys von 2 Adressen gestohlen bekommen hat. 

Eine dieser Adressen „1feex“ ist klar mit dem Mt.Gox Hack von 2014 in Verbindung zu bringen. Fast 80.000 Bitcoin schlummern auf dieser Adresse und wurden bereits im März 2011 von Mt.Gox dorthin überwiesen. Der Co-Founder von Mt.Gox hat die vorliegenden Beweise bestätigt.

Craig Wright behauptet allerdings, dass die 80.000 BTC nicht zu den von Mt.Gox gestohlenen Bitcoin gehören. Er ist der rechtmäßige Eigentümer und selbst nur Opfer des Hacks. Als besonders glaubwürdig hat sich Craig Wright in der Vergangenheit nicht erwiesen und deswegen glauben wir ihm kein Wort.

Es ist viel wahrscheinlicher, dass er etwas mit dem Hack von Mt.Gox zu tun haben könnte oder mindestens von ihm profitiert hat. 80.000 BTC bzw. 753 Mio. USD sind eine große Summe und Craig Wright ist schließlich bekannt dafür großen Mengen an Bitcoin hinterher zujagen. Dass nun der Anwalt solche brisante Informationen herausgibt ist verwunderlich. Vielleicht ist auch ihm mittlerweile aufgegangen, dass sein Mandant nicht mit offenen Karten spielt.

So wie die Geschichte bis jetzt aussieht, haben Craig Wrights Anwälte gerade zugegeben, dass ihr Mandant Craig Wright am Mt.Gox Hack beteiligt war.

Bitcoin Hack bei Mt.Gox – Was ist 2014 passiert?

Mt.Gox war zu seiner Zeit der größte Bitcoin Exchange der Welt und über 70% aller Bitcoin Transaktionen liefen über Mt.Gox. Am 7. Februar 2014 stoppte Mt.Gox alle Bitcoin Auszahlungen mit der Behauptung, es handele sich lediglich um Wartungsarbeiten. Nach einigen Wochen der Ungewissheit setzte die Börse am 24. Februar 2014 den gesamten Handel aus und die Website ging offline.

In derselben Woche sickerte ein Dokument durch, dass Hacker von der Börse ca. 744.408 Bitcoin von Kunden sowie 100.000 Bitcoin des Unternehmens gestohlen hatten. Daraufhin war das Unternehmen zahlungsunfähig und beantragte in Japan und USA Insolvenzschutz. Ermittlungen wurden aufgenommen aber Kundengelder nie zurückgezahlt.

Untersuchungen ergaben, dass der Hack von Mt.Gox bereits im September 2011 begonnen hatte. Der CEO von Mt.Gox wurde außerdem wegen Insolvenzverschleppung und Kundentäuschung angeklagt, die geraubten Bitcoin blieben aber verschwunden. Die gestohlenen Bitcoin wurden nicht mehr bewegt, sind aber höchstwahrscheinlich immer noch in den Händen der Hacker. Die Menge an Bitcoin ist so groß, dass man damit großen Einfluss auf die Preisbildung von Bitcoin nehmen kann.

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[Bildquelle: Twitter, Shutterstock]

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