Bitcoin Kurs kurz vor Ausbruch: Kommt nun die BTC Explosion?

Der Sturz des Bitcoin vom 02. September 2020 auf zeitweise unter 10.000 USD, führte in einen symmetrischen Triangel. Dies ist ein bekanntes Chartmuster, welches die Preisbewegungen zunehmend einengt. Analysten sehen daher den BTC kurz vor einer Explosion.

Während die vergangene Woche für den Bitcoin (BTC) nicht die besten Nachrichten parat hatte, fing die laufende 41. Kalenderwoche schon besser an. Im Fall USA gegen BitMEX gibt es (noch) keine Neuigkeiten, dafür geht es US-Präsident Donald Trump mit seiner Covid-19 Erkrankung wohl schon deutlich besser. Letzteres sorgt für positive Sentiments an den Finanzmärkten der USA, wovon auch Bitcoin profitieren könnte. Dazu muss aber zunächst der symmetrische Triangel gebrochen werden.

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Ein symmetrischer Triangel steht für Trendfortsetzung… wahrscheinlich

Wenn wir uns mit der technischen Analyse von Börsenkursen beschäftigen, kommen wir um Chartmuster nicht herum. Es gibt eine Vielzahl an Mustern und der symmetrische Triangel ist definitiv eines davon. Er zählt, wie die meisten Dreiecke, zu den Fortsetzungsmustern. Das bedeutet, dass die allgemeine Trendrichtung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit fortgesetzt wird. Und der BTC Preis ist in welcher Trendrichtung?

Bitcoin (BTC) im Tageschart
Quelle: Tradingview

Richtig, im Aufwärtstrend! Das erkennen wir sehr schön an der steigenden Unterstützungslinie. Also können wir den Artikel an der Stelle beenden und festhalten, dass der Bitcoin bullisch ausbrechen wird? Nun, ganz so leicht ist die Beurteilung von Chartmustern dann doch nicht. Denn, wie eingangs bereits erwähnt, findet eine Trendfortsetzung lediglich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit statt.

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Es gilt die Entwicklungen in den USA zu beobachten

Da wären zunächst mal makroökonomische Faktoren, die wir beachten müssen. Denn was die US-Aktienmärkte belastet, wirkt sich zurzeit auch weiterhin negativ auf den BTC Preis aus. Hierbei sind alle Augen auf das nächste Corona-Hilfspaket und die Präsidentschaftswahlen in den USA gerichtet. Es geht immerhin um zusätzliche 2,2 Billionen USD, die die demokratische Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, durchsetzen möchte. Die US-Aktienmärkte würden ein solches Hilfspaket wohl positiv bewerten und demnach steigen. Bullisch für Bitcoin.

Auf der anderen Seite steht der US-Präsidentschaftswahlkampf, der in die heißeste Phase geht. Der amtierende US-Präsident Donald Trump soll sich laut Berichten gut erholen von einer Covid-19 Erkrankung. Das sind wohlklingende Töne in den Ohren von Investoren. Denn was die USA gerade jetzt nicht braucht, ist mehr Instabilität. Und was der Bitcoin jetzt keinesfalls gebrauchen kann sind verängstigte US-Investoren, die die Aktienmärkte in rote Zahlen steuern.

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Bitcoin (BTC): Bullisch ist, was wir hören wollen

Dass es abseits der makroökonomischen Faktoren fundamental stark bullisch für Bitcoin aussieht, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht erläutern. Kommen wir also zurück zu den Charts. Der Tageschart zum Zeitpunkt dieses Artikels zeigte den BTC Preis sichtlich innerhalb eines symmetrischen Triangel. Eingezeichnet sind diesmal die Unterstützungen und Widerstände aus dem Monatschart, denn diesen wird eine erhebliche Bedeutung zugemessen.

Bitcoin (BTC) im Tageschart
Quelle: Tradingview

Wie wir anhand des Charts recht leicht erkennen können, gibt es zwei mögliche Szenarios. Das erste Szenario sieht den Preis von Bitcoin die Widerstandszone von 10.800 USD durchbrechen, den symmetrischen Triangel bullisch verlassen und dann den Monatswiderstand bei 11.671 USD ansteuern. Der Preisverlauf oberhalb der beiden gleitenden Durchschnitte (200-Tage in Weiß, 100 Tage in Rot) unterstützt ein bullisches Szenario. Gefällt uns, genehmigt, Mondmission starten!

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Bärisches Szenario durchaus denkbar

Leider, leider, gibt es aber auch ein zweites, denkbares Szenario. Der BTC Preis läuft demnach die 11.000 USD erneut an, wie wir schon in unserer Wochenstartanalyse vom gestrigen 05. Oktober 2020 annahmen. Die Bullen scheitern im Kampf gegen die Bären, der Preis prallt ab und rauscht drunter auf 10.171 USD, wo eine Unterstützungszone aus dem Wochenchart fließend in eine darüber gelegene Unterstützungszone aus dem Monatschart übergeht.

Wollen wir nicht, ist bärisch, weg damit! Denkbar ist es dennoch. Immerhin scheiterte der Bitcoin am 19. September und zuletzt am 01. Oktober an der Widerstandszone bei 11.000 USD. Der Verkaufsdruck durch die Bären im Markt ist groß und das Narrativ eines nicht gefüllten CME Gaps bei 9.600 USD gibt es auch immer noch. Ungeachtet dessen scheinen Analysten und Experten aber ein eher bullisches Szenario zu unterstützen.

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Bitcoin im 4-Stunden-Chart: Eine weitere Unterstützung wird entdeckt

Es schadet nie sich auch die kleineren Zeiträume anzusehen. Denn diese beinhalten mehr Details, als Monats-, Wochen- oder auch Tagescharts. Im 4-Stunden-Chart sehen wir auch gleich eine weitere Unterstützungszone bei 10.730 USD. Zugegeben, diese ist weniger „stark“, aber immerhin. Wir sehen auch die ehemaligen Berührungen der beiden Trendlinien, die den symmetrischen Triangel bilden. Was wir aber vor allem sehen ist, dass der Triangel noch Platz bietet.

Bitcoin (BTC) im 4-Stunden-Chart
Quelle: Tradingview

Aktuell scheint der BTC Preis zwischen 10.730 und 10.800 USD eingeschlossen. Die Bullen versuchen eindeutig 10.800 USD zurückzuerobern, was eine gute Ausgangsposition für einen weiteren Anstieg bieten würde. Doch selbst ein Fall zurück auf die untere Begrenzung des Triangels wäre kein Weltuntergang. Denn wie schon eingangs erwähnt, eine gewisse Wahrscheinlichkeit besagt, dass eine Trendfortsetzung geschieht. Und dieser Trend ist nach wie vor bullisch. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch!

Disclaimer: An dieser Stelle sei erwähnt, dass sämtliche, gemachte Angaben ausdrückliche keine Finanzberatung oder Ermutigung zu irgendwelchen Investitionen darstellen. Vor dem Kauf von Kryptowährungen bzw. der Eröffnung von Handelspositionen ist immer eigene Recherche zu betreiben. Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Verlustrisiko und es sollte daher nie mehr Kapital eingesetzt werden, als beim Verlust verschmerzt werden kann. Wir nutzen für unsere Analysen Tradingview.

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