Bitcoin Massenadoption in der Schweiz – Steuerzahlung in BTC möglich

Die Schweiz gilt als der Vorreiter in Sachen Krypto-Regulierungen und Krypto-Freundlichkeit. Der Kanton Zug ist dabei sowas wie das „Crypto Valley“, welches bereits zahlreiche Krypto-Unternehmen angezogen hat. Der nächste Schritt hin zur Massenadoption kommt jetzt: Steuern können ab sofort in Bitcoin (BTC) bezahlt werden! Möglich macht das die Bitcoin Suisse AG.

Viele deutsche Krypto-Nutzer wünschen sich wahrscheinlich in diesen Tagen in der Schweiz, anstatt in Deutschland zu leben. Denn im Kanton Zug können ab sofort Steuern bis zu einer Höhe von 100.000 CHF in Bitcoin bezahlt werden. Dies gilt sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmen. Bloomberg berichtete die freudige Meldung am 03. September 2020. Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer Massenadoption von Bitcoin und Co. und ein weiterer Punkt auf der Liste, die die Schweiz zum weltweiten Vorreiter in Sachen Krypto-Regulierungen und Krypto-Freundlichkeit machen.

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Die Schweiz ist Vorreiter in Sachen Krypto-Freundlichkeit

Zuletzt war es der 01. Juli 2020, der für noch mehr Barrierefreiheit für Krypto-Startups mit dem Standort Schweiz brachte. Hintergrund der damals beschlossenen Gesetzesänderungen waren zu viele Blockaden für Krypto-Startups, durch bestehende Finanzgesetze, vor allem in Hinblick auf Blockchain-Technologie. Die Schweiz reagierte in Form des Nationalrats. Der Kanton Zug wurde unterdessen zum „Crypto Valley“ und zog mehr und mehr Krypto-Unternehmen, Hedgefonds und auch Trader an. Und wie es sich für ein „Crypto Valley“ so gehört, sollten Steuerzahlungen auch in Bitcoin (BTC) zu tätigen sein.

Ab 2021 wird der Kanton Zug als erster Kanton der Schweiz Steuerzahlungen bis zu 100.000 CHF in Bitcoin und Ethereum entgegennehmen. Möglich macht das die Bitcoin Suisse AG, ein führende Krypto-Finanzdienstleister aus der Schweiz. Bereits seit 2013 setzen sich die Damen und Herren der Aktiengesellschaft für die Förderung von mehr Krypto in ihrer Heimat ein. Natürlich befindet sich der Hauptsitz, wenig verwunderlich, in Zug.

Kanton Zug will Bitcoin und Co. ins Alltagsleben integrieren

Der Kanton und die gleichnamige Stadt Zug akzeptierte darüber hinaus bereits Kryptowährungen in Läden und öffentlichen Ämtern. Vor allem Servicedienstleister aus der Region konnten viele neue Kunden anlocken, indem digitale Währungen als Zahlungsmittel akzeptiert wurden. Dass der Bitcoin (BTC) als größte Kryptowährung der Welt dabei im Rampenlicht steht, ist nur verständlich. Vielleicht schneiden sich gewisse Damen und Herren der Regierung hierzulande auch mal ein oder zwei Scheibchen von den schweizerischen Nachbarn ab.

Die Bitcoin Suisse AG jedenfalls würde dies begrüßen. Die Einnahmen durch Angebote zum Krypto-Trading jedenfalls belaufen sich bereits jetzt auf ca. 2,3 Mio. CHF. Jetzt wartet das Unternehmen auf eine offizielle Banklizenz für die Schweiz und auch Europa. Denn das würde natürlich massiv helfen, das Serviceangebot auch in andere Länder auszuweiten. 

Deutschland wäre dann wohl eines der Zielländer. In der Zwischenzeit setzt sich die Schweiz und der Kanton Zug in Sachen Massenadoption weiter ab. So sagte etwa der Finanzdirektor von Zug, Heinz Trannler, dass bereits daran gearbeitet würde, digitale Währungen ins Alltagsleben zu integrieren. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch.

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