Bitcoin Münze und USD Geldscheine zeigen Mehrwert von BTC

Bitcoin Kurs entkoppelt sich vom Aktienmarkt – Korrelation BTC/SPX normalisiert

Die Covid-19 Pandemie hat die Aktienmärkte weltweit bluten lassen und dies hat sich auch enorm auf den Bitcoin Kurs ausgewirkt. Nachdem wir seit dem schwarzen Donnerstag im März eine immer weiter steigende Korrelation des Bitcoin Kurs beobachten konnten, sinkt diese nun wieder. In diesem Artikel schauen wir auf die vorliegenden Daten des Bitcoin Kurs und des S&P500 und versuchen einige nützliche Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Wer gerne etwas tiefer gräbt, darf sich gerne durch unsere Wissensbibliothek wühlen. Dort gibt es alles wissenswerte rund um Bitcoin, Altcoins, DeFi und vieles mehr! Als Anfänger ist die Bitcoin2Go Checkliste die richtige Wahl zum Einstieg ins Thema. Uns ist es wichtig, dass eigene Recherche betrieben wird, denn Wissen ist bekanntlich die beste Investition von allen!

Korrelation sinkt auf Vorkrisenniveau

Seit den großen negativen Ausschlägen des Bitcoin Kurs am schwarzen Donnerstag im März, erhöhte sich die Korrelation mit den Aktienmärkten enorm. Der Bitcoin Kurs näherte sich immer mehr den Bewegungen des S&P500 an, dem größten amerikanischen Aktienindex. Am 29. Juni erreichte die Korrelation sogar einen neuen Rekordwert und die lang erhoffte Entkopplung vom klassischen Markt rückte in weite Ferne.

Nun scheint sich das Blatt aber zu wenden, denn der Korrelationswert des Bitcoin Kurs ist laut Mati Greenspan unter 0,2 bzw. 20% gefallen. Mati Greenspan ist Gründer von Quantumeconomics und Mitarbeiter bei Business Insider. Er wird häufig von Finanzmedien wie Bloomberg, Forbes, dem Wall Street Journal, Reuters und Yahoo Finance zitiert. Von 2012-2019 war er der Senior Marktanalyst von eToro und äußert immer wieder interessante Sichtweisen und Einschätzungen zum Kryptomarkt.

Laut Greenspan kann man wieder von einer Entkopplung sprechen, weil die 90 Tage Korrelation wieder unter 0,2 bzw. 20% liegt. Auch andere Daten legen nahe, dass die Korrelation wieder deutlich abnimmt. Dies wäre ein Zeichen davon, dass vor allem Investoren aus dem klassischen Markt Vertrauen hinsichtlich des Bitcoin Kurs zurück gewinnen.

Lesetipp: Bitcoin Kurs auf All Time High in der Türkei: Türkische Lira schwächelt

Bitcoin Kurs endlich befreit?

Hat sich der Bitcoin Kurs also endlich aus den Fängen des klassischen Marktes befreien können? Tatsächlich sieht es momentan sehr danach aus, denn die Korrelation ist mittlerweile auf einem Niveau wie vor der globalen Covid-19 Pandemie angekommen.

Der Datenanbieter Skew berechnet live die Korrelation des Bitcoin Kurs mit dem S&P500, wie in der folgenden Grafik zu sehen ist. Dabei ist ein klarer Rückgang der Korrelation zu erkennen. Während der Wert im Juli noch bei rund 75% lag, steht er heute bei nur 25%. Positive Nachrichten für den Bitcoin Kurs, denn während die Aktienmärkte momentan eher die Zukunft widerspiegeln, ist der Bitcoin Kurs nicht nur von Hoffnung und Helikoptergeld getragen.

Bitcoin Kurs vs. S&P500 Korrelation am Aktienmarkt

Außerdem zeigte der Bitcoin Kurs den letzten Monaten erstaunliche Stabilität und wurde sogar spaßeshalber als neuer Stablecoin bezeichnet. Dies spricht für eine große Unterstützung und unterstreicht außerdem die HODL Mentalität vieler Investoren. An der folgenden Grafik können wir die Volatilität des Bitcoin Kurs im Laufe der letzten zwölf Monate ablesen. Außerdem ist auch der Goldpreis sowie der S&P500 Indexpreis in der Grafik zu sehen.

Bitcoin Kurs Volatilität der letzten 12 Monate

Bullrun voraus: Alles spricht für Bitcoin

Die Momentaufnahme des Bitcoin Kurs sieht durchweg positiv aus und wir können uns auf weitere Kurszuwächse im Jahr 2020 freuen. Eine Abnahme der Korrelation mit den klassischen Märkten ist zu begrüßen, denn die Idee hinter BTC ist eine Alternative zum aktuellen Finanzsystem zu bieten.

Währenddessen ist das Bitcoin Halving bereits drei Monate her und wir nähern uns der Phase in der ein Bullrun immer wahrscheinlicher wird. Obwohl man aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen kann, ist ein neuer Bitcoin Hype wie 2013 und 2017 quasi schon vorprogrammiert.

Außerdem ist es dem Bitcoin Netzwerk letztlich relativ egal ob der Preis grade mit dem Aktienmarkt korreliert oder nicht, denn es läuft seit 11 Jahren, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Das Bitcoin Netzwerk ist noch nie gehackt worden oder hat sonstige Stillstände oder Kontrollverluste erlitten.

Bevor man allerdings in Bitcoin investiert, sollte man sich bestmöglich informieren und seine eigene Situation einschätzen! Unsere Checkliste bietet hier den optimalen Einstieg zwischen Wissen, Investmentregeln, Tipps und auch der Einrichtung von Wallets und Börsen. Investiert immer mit Bedacht und versteht diesen Artikel nicht als Investmentempfehlung oder einzige Quelle.

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Bitcoin Wochenrückblick

Bitcoin zwischen Verboten, Ethereum, DeFi und dem nächsten Bullrun

Schon wieder neigt sich eine turbulente Woche dem Ende. Eine Woche, in der vor allem die Altcoins wie Ethereum, Chainlink oder Aave (LEND) extrem aufholen konnten gegenüber Bitcoin. Der König der Kryptowährungen kann sich dennoch über eine positive Woche freuen, wenn auch in Deutschland die BaFin mit einem vermeintlichen Bitcoin Automaten Verbot für Unruhe gesorgt hat.

Ethereum kann sich über den Start des finalen Testnets zu Ethereum 2.0 freuen und profitiert weiter vom DeFi Wahnsinn, der das Netzwerk in dieser Woche schon mehrfach fast zum Stillstand brachte. Transaktionskosten und Volumen rennen von einem Rekord zum nächsten, ein Einbruch ist hier derzeit nicht in Sicht. Unsere Analyse zeigt, warum die laufende Dekade für ETH richtig gut laufen könnte.

Das und mehr in unserem Wochenrückblick der KW 32, viel Spaß!

Marktupdate: Gewinner und Verlierer

Vorab die gute Nachricht. Verlierer gab es in dieser Woche eigentlich nicht, deswegen widmen wir uns umso mehr den schönen Dingen im Leben, nämlich den steigenden Kursen. Allen voran konnte Chainlink (LINK) in dieser Woche extrem Boden gut machen und legte fast 30% zu. Im Schlepptau jede Menge DeFi Coins, die wir gleich auch bei den Gewinnern der Woche sehen.

Während Ethereum den Schwung der Altcoins noch mitnehmen konnte muss Bitcoin in dieser Woche mit „nur“ 3% Kurszuwachs fast du den „Verlierern“ gezählt werden. Erfreulich ist allerdings, dass die 11.000 USD Marke hält und aktuell es eher nach 12.000 USD aussehen könnte.

Die Gewinner der Woche: DeFi, DeFi und achja – DeFi

Den ein oder anderen mag es mittlerweile nerven, aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass der DeFi Trend keine Eintagsfliege zu sein scheint. So konnten in dieser Woche vor allem die DeFi Altcoins punkten während der Bitcoin Kurs mal durchatmen konnte.

Top Kryptowährungen KW32

Der Blick auf die Top Performer der Woche zeigt eindeutig, dass DeFi einiges aufgeholt hat in dieser Woche. Die Top 10 Gewinner von den Top 100 Coins sind allesamt im DeFi Space verankert. BAND ist dabei der Gewinner der Woche und konnte neben neuen Use Cases für ihre Oracles vor allem durch das anstehende Coinbase PRO Listing punkten. Aber auch Balancer hat einen ordentlichen Schub bekommen und eine wichtige Hürde in Sachen Handelsvolumen gerissen.

Wenn ihr mehr über Band Protocol (BAND) erfahren wollt, schreibt mir doch gerne einen Kommentar und ich werde mich in der kommenden Woche dem Projekt näher widmen!

Ein Blick auf das DeFi Volumen und die gespeicherten Werte untermauern die Einschätzung, dass der DeFi Sektor in den nächsten Wochen wohl noch mit weiterem Wachstum rechnen kann.

DeFi Marktvolumen KW32

Ist Decentralized Finance (DeFi) gekommen um zu bleiben? Was halten die Experten von DeFi und was bedeutet der neue Trend für sie? Ich habe in unserem „DeFi Café“ mit den Experten zu diesen Fragen diskutiert und wirklich spannende Insights aufgedeckt:

Ethereum – Zwischen Kollaps und Durchbruch

In dieser Woche habe ich mir vor allem das Ethereum Netzwerk näher angeschaut, denn durch den DeFi Trend konnte die Nummer 2 hinter Bitcoin durch neue Rekorde auftrumpfen. Des einen Freud ist allerdings des anderen Leid, denn während zwar immer mehr Nutzer auf das Ethereum Netzwerk stoßen, sorgen eben diese auch für ein volles und verstopftes Netzwerk. In dieser Woche war zeitweise völliges Chaos und Transaktionen gingen nur schleppend durch.

Die Gas Preise steigen weiter an und mittlerweile sollte man sich zweimal überlegen, ob und wie man die Transaktionen auf der ETH Blockchain ausführt. Dadurch, dass der DeFi Trend seinen Peak wohl noch nicht erreicht zu haben scheint, drohen in den kommenden Wochen und Monaten wohl weitere Anstiege.

Immerhin konnte Ethereum mit dem finalen Testnet für Phase 0 von Ethereum 2.0 auftrumpfen und sorgt so neben second Layer Scaling Lösungen wieder für Hoffnung beim ETH Netzwerk.

DeFi ist aber nicht der Hauptgrund für das lahmende Netzwerk, denn große Bitcoin & Ethereum Scams sorgen für viel Traffic auf der ETH Blockchain.

Alles wissenswerte findest du in diesem Artikel. Wenn du wissen willst, wieso die laufende Dekade DER Durchbruch für ETH sein könnte, solltest du unbedingt unsere Analyse zu Ethereum lesen.

Bitcoin – Zwischen Verboten, ATMs und dem Bullrun

Kurstechnisch hielt sich Bitcoin zwar in dieser Woche etwas bedeckt, doch man kann nicht behaupten, dass es für BTC schlecht laufen würde. Die 11.000 USD Marke ist stabil und sorgt für Hoffnungen, dass dies erst der Anfang eines erneuten Bullruns bei den Kryptowährungen ist.

Laut einem Indikator sind wir zumindest schon mal in einer aufkeimenden Altcoin Season angekommen und wir alle wissen, wo diese 2017 endete: In einem Rekordhoch für Bitcoin bei 20.000 USD.

Es ist durchaus möglich, dass BTC in einer weiteren parabolischen Phase, dieses ATH pulverisieren könnte. Zu wünschen wäre es sicherlich jedem, der den Crypto Winter 2018 eisern durchgehodlt hat.

In Sachen Regulationen gab es nun etwas mehr Klarheit aus Russland und BTC steht hier wohl vor erneuten Herausforderungen. Auch wenn das Asset nicht verboten werden soll, so scheint die Zahlungsfunktion von Bitcoin keinen großen Anklang bei der russischen Regierung zu finden. Dies liegt womöglich an den eigenen Experimenten eines digitalen Rubels.

Doch kann man Bitcoin wirklich verbieten? Würde ein Verbot nicht vielleicht sogar einen gegenteiligen Effekt auslösen? Was steckt eigentlich hinter dem BaFin Verbot und den Bitcoin Automaten, die reihenweise vom Markt genommen werden?

Alle Antworten findet ihr in diesem Artikel und der Frage ob man Bitcoin verbieten kann. Wer mehr zu den BaFin und Bitcoin Automat Verboten wissen will, sollte hier reinschauen.

Fazit – Es fühlt sich gut an

Mein Fazit für diese Woche ist tatsächlich ein Gefühl, denn viel mehr kann ich seriös unmöglich anbieten. Keine Glaskugel dieser Welt kennt die genaue Zukunft, aber für mich zeigt die aktuelle Entwicklung rund um Bitcoin und Ethereum in eine positive Richtung. Sollte die Weltwirtschaft nicht sofort in der nächsten Woche kollabieren, denke ich, dass es auch für BTC & Co. weiter sonnig bleiben könnte.

Der Nährboden für einen Bullenmarkt bildet sich immer weiter aus, hängt aber eben auch an makroökonomischen Faktoren, die unmöglich abschätzbar sind.

Ich freue mich jedenfalls, dass wir wieder so positiv gestimmt sind und möchte mich dafür auch vor allem bei unserer tollen Telegram Community bedanken, die immer positiv und motivierend, mich, den Markt, Bitcoin und die Adoption weiter vorantreibt. HODL on!

Wir bleiben dran für euch und halten euch immer auf dem aktuellsten Stand. Es lohnt sich also regelmäßig in unserem News Kanal vorbeizuschauen oder auch etwas tiefer in unserer Wissensrubrik zu graben.

Solltet ihr Wünsche, Anregungen, Ideen oder Komplimente haben, dann schreibt uns doch gerne einen Kommentar oder kommt in unseren Telegram Chat.

Ein schönes Wochenende!

[Bildquelle: Shutterstock, Coin360, Coingecko, Defipulse]

IOTA für grüne Städte, Digitaler Rubel in Russland und Bitcoin bei jungen Investoren beliebt.

EU sieht IOTA als Schlüsselelement für grüne Städte, Russland plant digitalen Rubel und Junge Investoren setzen auf Bitcoin

Die heutigen Themen der News2Go: Die Europäische Kommission hat IOTA als „Schlüsselinnovator“ für die Schaffung energieneutraler Städte anerkannt. Die russische Großbank Sberbank plant einen digitalen Rubel  als Stablecoin auszugeben. Junge Investoren investieren laut JPMorgan immer mehr in Bitcoin und sehen BTC als Sicheren Hafen an. Drei Themen, kurz und knackig, die News2Go!

Wer gerne etwas tiefer gräbt, darf sich durch unsere Wissensbibliothek wühlen. Dort gibt es alles wissenswerte rund um Bitcoin, Altcoins, DeFi und vieles mehr! Als Anfänger ist die Bitcoin2Go Checkliste die richtige Wahl zum Einstieg ins Thema. Uns ist es wichtig, dass eigene Recherche betrieben wird, denn Wissen ist bekanntlich die beste Investition von allen!

IOTA von EU als Schlüsselinnovator betrachtet

IOTA ist vom Innovationsradar der EU und dem geförderten Projekt CityxChange als Schlüsselinnovator für Smart Citys bezeichnet worden. Das vor allem in Deutschland bekannte DLT Projekt IOTA, soll dabei helfen grüne und energieeffiziente Städte zu verwalten. Dabei soll ein Peer-to-Peer Marktplatzes für den Handel mit erneuerbaren Energien innerhalb einer Stadt ermöglicht werden. Der europaweite Einsatz wird bis 2050 erwartet und soll die EU unabhängiger und eigenständiger machen.

Dem CityxChange übergeordneten Projekt „Horizont 2020“ stellt die EU insgesamt 80-Milliarden Euro zu Verfügung, um die Forschung in den Bereichen Verkehr und Energie voran zu treiben. Das stark finanzierte Programm soll sicherstellen, dass die Europäische Union weiterhin an der Spitze des globalen wissenschaftlichen Fortschritts steht und gleichzeitig das Zusammenleben in der EU stärkt.

Die Entwicklungsvorschläge der IOTA Foundation für die energieneutralen und intelligenten Städte von Morgen wurden bereits 2018 von der Europäischen Kommission genehmigt. Dabei ist IOTA an insgesamt 12 Aufgaben beteiligt, die von Projektmanagement über die Entwicklung und Planung, bis hin zur Nutzung und Verwaltung der vielen neuen Technologien einer Smart City reichen. Außerdem soll das IOTA Tangle automatische Kommunikation und Handel zwischen Gebäuden, Energieproduzenten und Nutzern übernehmen.

„Um solche P2P-Interaktionen ohne Zwischenschaltung einer dritten Partei zu ermöglichen, muss das Vertrauen zwischen Produzenten und Konsumenten aufrechterhalten werden. Die IOTA-Technologie trägt dazu bei, dieses Vertrauen zu erreichen, indem sie die Integrität aller Informationen gewährleistet, die über die beteiligten Akteure ausgetauscht werden.“

IOTA nutzt im Gegensatz zu allen anderen DLT Projekten und Kryptowährungen keine Blockchain und keinen Proof-of-Work oder Proof-of-Stake Konsensmechanismus. IOTA arbeitet mit einem gerichteten azyklischen Graphen (engl. Directed Acyclic Graph, kurz DAG oder „Tangle“) der deutlich skalierbarer und günstiger als die meisten anderen Systeme ist. Die native Währung von IOTA ist MIOTA und kann auf den meisten Kryptobörsen gehandelt werden.

Lesetipp: Was ist IOTA (MIOTA)? – Vision, Unternehmen und Technologie

Russland will den digitalen Rubel: Sberbank startet Stablecoin Projekt

Russlands größte Bank „Sberbank“ erwägt die Russlandweite Einführung eines Stablecoins nachdem grade vor ein paar Tagen ein wichtiges Kryptogesetz verabschiedet wurde. Dabei liegt hier offensichtlich ein klarer Zusammenhang vor, denn die Sberbank wartet schon seit 2018 auf rechtliche Klarheit und regulatorische Sicherheit.

Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Gesetz, dass Kryptowährungen einen Rechtsstatus als Investition verleiht, jedoch die Verwendung als Zahlungsmittel verbietet. Daher strebt die Sberbank die Entwicklung eines Stablecoins an, der mit dem neuen Kryptogesetz konform ist. Außerdem wurde vom Direktor des Transaktionsgeschäfts der Sberbank, Sergey Popov verkündet, dass der Stablecoin eins zu eins an den Rubel gebunden sein soll. Dabei kann der Stablecoin mit anderen Kryptowährungen getauscht werden und so einen Zugang zu Kryptowährungen für alle Russen bieten.

Putin, seine Regierung und die Duma, das russische Parlament, schaffen so einen interessanten Spagat. Denn einerseits werden die innovativen Möglichkeiten von Kryptowährungen nicht gänzlich ausgeschlossen aber gleichzeitig die Hoheit über das Zahlungsmittel, den russischen Rubel, erhalten. Russen dürfen so weiter Bitcoin Mining betreiben und in Kryptowährungen investieren, solange diese nicht für die Zahlung verwendet werden. Ein schlauer Schachzug von Putin, denn wie auch er wissen muss, kann Bitcoin selbst nicht gänzlich verboten werden.

Lesetipp: Kann Bitcoin verboten werden? – Gründe gegen ein BTC Verbot

Junge Investoren besonders an Bitcoin interessiert

Junge Investoren sind laut Aussagen von Analysten bei JPMorgan viel mehr an Bitcoin interessiert als ihre älteren Kollegen. Während dem ersten großen Lockdown im Zuge der Covid-19 Pandemie in den USA haben viele Investoren nach sicheren Anlagemöglichkeiten gesucht. Hier war das Ziel der Werterhalt und nicht die große Rendite.

Laut einer Analyse von JPMorgan betrachten junge Investoren Bitcoin weiterhin als einen sicheren Hafen, während ältere Investoren immer noch Gold bevorzugen. Sowohl die jungen als auch die älteren Investoren konnten von den großen Anstiegen bei Gold und Bitcoin profitieren. Außerdem erklärten die Analysten, dass die jüngeren Investoren Bitcoin sogar als Alternative zum US-Dollar betrachten.

Wenn die jungen Generationen jetzt schon anfangen in Bitcoin zu investieren, könnten sie spätestens bei der Vermögensverschiebung durch das Erben einen riesigen Einfluss auf den Kryptomarkt gewinnen, so die Analysten weiter. Währenddessen deuten erste Anzeichen darauf hin, dass die Korrelation zwischen Aktienmarkt und Bitcoin wieder abnimmt. Diese Nachricht ist durchweg positiv, denn je unabhängiger Bitcoin ist, desto mehr erfüllt er seinen Zweck als Wertspeicher und Absicherung.

Das war’s schon wieder mit den News2Go! Wie immer bleiben wir dran und freuen uns auf euer Feedback bei Telegram oder hier in den Kommentaren!

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Bitcoin Kurs im Hintergrund und BTC Münze

Bitcoin Kurs auf All Time High in der Türkei: Türkische Lira schwächelt

In der Türkei erfreuen sich Bitcoin und Kryptowährungen großem Interesse und stetiger Verbreitung. Dies liegt zum einen am Interesse der Türken am Thema aber vor allem auch an der schwachen türkischen Lira. Der Bitcoin Kurs konnte nun in der Türkei ein neues Allzeithoch erreichen, gemessen in Lira. In diesem Artikel schauen wir uns die Hintergründe an und warum ein solches Phänomen lokal überhaupt auftreten kann. Viel Spaß!

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Bitcoin Kurs in Lira auf All Time High

Der Bitcoin Kurs liegt gemessen in türkischer Lira momentan bei 84.536 TRY. Allerdings erreichte der Bitcoin Kurs bereits vor vier Tagen ein neues Allzeithoch bei 84.000 TRY und stieg heute schon auf 85.000 TRY. An diesen starken Anstiegen, kann man ablesen wie schlecht es um die türkische Nationalwährung steht. Der starke Einbruch der Weltwirtschaft hat auch in der Türkei seine Spuren hinterlassen und vor allem die Tourismus Branche wurde hart von der Corona Pandemie getroffen.

Durch die immer weiter im Wert sinkenden Lira steigt automatisch der Bitcoin Kurs, denn BTC ist im Vergleich zur Lira ein sehr hartes Geld. Wenn Geld als besonders hart bezeichnet wird, ist gleichzeitig von einer besonderen Wertstabilität die Rede. Je schwerer es ist, die im Umlauf befindenden Geldmenge zu erhöhen, desto härter ist das Geld.

Die türkische Regierung und Zentralbank versucht zwar die landeseigene Währung durch Dollar Aufkäufe zu stützen, dies ist aber nur in geringen Maße erfolgreich gewesen. Während die Hinterlegung durch Gold immer weiter reduziert wurde, versucht die türkische Zentralbank durch massiven Aufkauf von US-Devisen den Absturz der türkischen Lira aufzufangen.

Außerdem ist die hohen Nachfrage nach BTC ein weiterer Grund für den Immensen Anstieg des Bitcoin Kurs in türkischer Lira. Wenn man es von der anderen Seite betrachtet, kann man sagen das Bitcoin im Vergleich zur türkischen Lira einfach stabil bleibt und die Lira immer weniger BTC bzw. Satoshis wert ist.

Bitcoin Kurs auf Höhenflug: TRY / BTC

Man erhält momentan für 84.826 TRY einen Bitcoin, was für viele Türken trotzdem kein Grund ist nicht in die Kryptowährung Nr. 1 zu investieren. Der hohe Bitcoin Kurs spiegelt einfach nur die immense Schwäche der Lira wieder und das ohne manipulierte oder aufgeschmückte staatliche Wechselkurse. Oft liegen die Staatlichen Wechselkurse deutlich unter den eigentlich auf den lokalen Märkten gehandelten Kursen.

Bitcoin Kurs (BTC) gegen türkische Lira (TRY) gehandelt auf Bitfinex

 

Auch gegenüber dem Euro verliert die Türkische Lira immer weiter an Wert. Während man im Jahr 2018 noch 4,5 türkische Lira für einen Euro bekommen hat, erhält man heute schon 8,5 Lira dafür.

Bitcoin Kurs (BTC) gegen türkische Lira (TRY) gehandelt auf Bitmex

Lesetipp: Bitcoin Automaten Verbot durch die BaFin? – Die Hintergründe

Die Türkei ist ein Bitcoin Land

Den türkischen Behörden sind nicht nur Bitcoin sondern auch andere härtere Währungen wie der US-Dollar oder der Euro ein Dorn im Auge. Die türkische Bevölkerung versucht sich vor der bereits seit mehreren Jahren fortschreitenden Währungsinflation zu schützen indem sie in Gold und Bitcoin investiert.

Viele Kryptobörsen wie Binance und Huobi expandieren momentan sehr stark in der Türkei um dem Bedarf und der Nachfrage gerecht zu werden. Binance hat schon viele Partnerschaften mit Zahlungsdienstleistern aber auch Goldgeschäften und Kiosken geschlossen. So können Türken sehr einfach in kleinen Läden Bitcoin und Kryptowährungen über Binance erwerben.

Der hohe Bitcoin Kurs und die steigende Nachfrage für Bitcoin ist auf die hohe Inflationsrate zurückzuführen. Diese lag laut der gezeigten Statistik 2018 sogar bei über 16 Prozent und ist mittlerweile etwas gesunken auf 12 Prozent. Damit haben alle Besitzer von türkischer Lira allein in den letzten zwei Jahren 27% ihrer Kaufkraft verloren. Die Corona Pandemie wird diese aber wieder in die Höhe schnellen lassen, was man bereits am Bitcoin Kurs ablesen kann.

Inflationsrate Türkei

Lesetipp: In Bitcoin investieren: Lohnt sich BTC in 2020 noch? – 3 wichtige Fragen!

Fazit: Türken brauchen Bitcoin als Absicherung

Die türkische Lira ist trotz der großen Bemühung der Währungshüter weiter auf dem absteigenden Ast und es ist zu bezweifeln, dass dies sich ändern wird. Neben den Problemen der Währung selbst gibt es in der Türkei auch politische Spannungen. Der Eingriff in den Syrien Krieg und der Putschversuch 2016 verunsichert die Bevölkerung und lässt auch Investoren aus dem Ausland zurückschrecken.

Die Wirtschaft schwächelt und die Lira kann sich kaum noch aus der Abwärtsspirale befreien. Außerdem sind auch die Beziehungen zu den USA unter Donald Trump schlechter geworden, welches weiteren Druck auf die angeschlagene Wirtschaft ausübt.

Im Oktober 2019 sperrten die türkischen Behörden knapp 3,3 Millionen Bankkonten, weil Rückzahlung der Sozialversicherungen ausstanden. Das zeigt wie rigoros zu weitreichenden Schritten wie Konfiszierung oder Blockierung gegriffen wird. Nachdem im Jahr 2016 PayPal verboten wurde, ist Bitcoin für immer mehr Türken eine gute Möglichkeit Geld zu versenden. Egal ob aus Deutschland in die Türkei, andersherum oder im Inland selbst, eine Bitcoin Transaktion ist nicht aufzuhalten.

Bitcoin ist immun gegen Konfiszierung und außerdem eine sehr gute Möglichkeit, Werte außerhalb von Inflation und staatlicher Kontrolle aufzubewahren. Bitcoin kann nicht verboten werden und gibt den Menschen in der Türkei die Verantwortung und Kontrolle über ihren Besitz zurück. Wir bleiben wie immer für euch dran und berichten täglich neu!

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Bitcoin Automat mit Frau

Bitcoin Automaten Verbot durch die BaFin? – Die Hintergründe

Ein Bericht des Handelsblatts hat gestern vermehrt für Unruhe in der Community gesorgt. Es geht dabei um die Schließung etlicher Bitcoin Automaten in ganz Deutschland. Dabei wird wild spekuliert, ob nun alle BTC Automaten in Deutschland aus dem Verkehr gezogen werden sollen, oder ob es sich hier um einen Einzelfall handelt.

In einem Interview mit Ivan Mircetic von der Freefall GmbH, einem Bitcoin ATM Betreiber in Deutschland und Österreich, sind wir den Hintergründen auf die Spur gegangen und wollen mit diesem Beitrag für ein wenig mehr Klarheit sorgen.

Verbietet die BaFin alle Bitcoin Automaten?

Nein. Um es wirklich kurz zu machen, starte ich direkt mit einer klaren Antwort in den Artikel, denn es haben sich in den Chats viele Irrtümer und Spekulationen zusammengetan. In dem vom Handelsblatt erwähnten Fall geht es ausschließlich um die Firma ShitcoinsClub, die durch eine Umfirmierung von der „KKT UG“ zur „Virtual Planet OÜ“ mit Sitz in Estland für Unruhe bei der BaFin gesorgt hat.

Denn während der Betreiber gehofft hatte, er könne dadurch Vorgaben der BaFin umgehen, sah die Behörde dies anders und hat nun mit der Schließung und Beschlagnahmung der Bitcoin Automaten gestartet.

Dies führte zu Spekulationen, dass Bitcoin ATMs in Deutschland nun verboten werden könnten, hier handelt es sich aber um einen Einzelfall.

Der Anfang vom Ende der Bitcoin ATMs?

Auch wenn wir noch von keinem allgemeinen Verbot sprechen, muss man klar sagen, dass der Schlag gegen den ShitcoinClub ein Schlag gegen die Bitcoin Automaten Szene ist. Denn der Betreiber zählt zu den größten in Deutschland in reduziert die Anzahl von BTC ATMs nun auf ein Minimum. Ein deutlicher Rückschritt für die Adaption von Bitcoin und Automaten, die als einziges „physisches“ Gateway zu BTC gelten.

Ob die Maßnahme nun den ganzen deutschen Sektor betreffen wird ist nach wie vor unklar und Spekulation. Für unseren Teil denken wir aber nicht, dass das Geschäft der Bitcoin Automaten ausstirbt. Nur muss man aber auch sagen, dass die BaFin hier eben noch ein richtiges Maß finden muss, um dieses Geschäft nicht im Keim zu ersticken. Es braucht klarere Regeln und weniger Unsicherheit.

Für einen besseren Überblick und mehr Insights empfehle ich euch in das Interview reinzuschauen oder mit uns bei Telegram zu diskutieren. Viel Spaß!

Wenn du ansonsten mehr fundiertes Wissen aufbauen willst, empfehlen wir einen Besuch in unserer Wissensrubrik, mit einem Glossar aller wichtigen Begriffe (kurz erklärt) und unserer Wissensbibliothek für den Deep Dive in Bitcoin und Co.

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Bitcoin Verbot durch Regierungen

22.000 Bitcoin beschlagnahmt – Generalstaatsanwaltschaft wird zum BTC Whale

Bitcoin hat das erste Mal für viel Aufmerksamkeit in Zusammenhang mit dem Darknet gesorgt. Bevor die meisten überhaupt wussten, dass eine Kryptowährung wie Bitcoin überhaupt existiert, wurde im Darknet bereits fleißig mit BTC für verschiedene Waren und Dienstleistungen bezahlt. Doch mittlerweile konnte sich die erste und bekannteste Kryptowährung vom Zahlungsmittel für illegale Geschäfte befreien und wird zunehmend zu einem etablierten Finanzprodukt und einem Hedge auf Gold und Fiat-Währungen.

Doch die Vergangenheit läuft einem bekanntlich oft noch Jahre hinterher. Vor wenigen Tagen hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden insgesamt 22.000 Bitcoin in einem Gegenwert von ca. 25 Millionen Euro von den mutmaßliches Betreibern des deutschen Raubkopienportals „movie2k.to“ beschlagnahmt. Damit wurde die Generalstaatsanwaltschaft über Nacht zu einem echten Bitcoin Whale.

Du bist neu bei Crypto und überlegst einzusteigen? Dann solltest du dir erstmal ein vollumfängliches Bild machen, bevor du dich in das Abenteuer Crypto stürzt. Unsere B2Go-Checkliste wird dir dabei helfen, alles einzurichten und das nötige Wissen mitzunehmen, was es für den Einstieg und das Verständnis von Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen erfordert.

Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro beschlagnahmt

Bereits vor mehreren Monaten wurden zwei mutmaßliche Betreiber der illegalen Plattform „movie2k.to“ verhaftet und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Diese Plattform war vor allem im deutschsprachigen Raum sehr beliebt und hat täglich unzählige Zuschauer auf ihre Seite gelockt. Den Betreibern wird vorgeworfen in dem Zeitraum von 2008 – 2013 insgesamt 888.000 Raubkopien von Filmen und Serien über ihre Plattform verbreitet zu haben.

Durch die Einnahmen über verschiedene Abo-Modelle und Werbung, konnten die Betreiber insgesamt 22.000 BTC bis zum Jahr 2013 anhäufen. Die Bitcoins wurden von 2013 bis 2016 dazu verwendet, um über einen Immobilienunternehmer verschiedene Immobilien zu erwerben und so das Geld langfristig zu sichern. Der Kopf der Bande soll sich immer noch auf der Flucht befinden. Der Hauptprogrammierer sitzt hingegen in Untersuchungshaft und hat die Zugänge zu den 22.000 BTC freiwillig herausgegeben – sozusagen als „Schadenswiedergutmachung“.

Neben dem Programmierer, sitzt auch der Immobilienunternehmer in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Geldwäsche ermittelt. Die Staatsanwaltschaft geht nämlich davon aus, dass der Immobilienunternehmen über die illegalen Einnahmen Bescheid wusste und es in Kauf genommen hat. Die Generalstaatsanwaltschaft hat bereits umfassende Geständnisse der beiden Insassen erhalten und versucht nun durch die dort enthaltenen Informationen dem Kopf der Bande auf die Schliche zu kommen.

BTC verliert immer mehr den Status als illegales Zahlungsmittel

Bitcoin wird als illegales Zahlungsmittel immer uninteressanter. Mittlerweile wissen nicht nur spezialisierte Blockchain-Unternehmen, wie man die Bitcoin Blockchain analysiert, sondern auch die Polizei und Staatsanwaltschaft. Dadurch wird es für illegale Geschäfte mit BTC immer schwieriger und viele weichen auf andere Kryptowährungen wie Monero aus. Dennoch wird immer noch ein Teil der illegalen Geschäfte in BTC bezahlt, da es einfach die gängigste Kryptowährung ist und somit auch einfacher und schneller gewaschen werden kann. Zudem werden dafür regelmäßig Mixer oder Börsen ohne KYC genutzt, um die Bitcoins zu in den legalen Kreislauf zu bringen.

In der Zukunft werden wir wohl immer seltener von solchen illegalen Summen in Bitcoin hören. Mittlerweile hat BTC seinen schlechten Ruf verloren und wird für viele immer interessanter als langfristige Wertanlage. Es ist trotzdem immer wieder interessant etwas aus der Vergangenheit von Bitcoin zu hören. 

Denn aus dieser Vergangenheit könnte sich in den nächsten 5-10 Jahren eine echte Alternative zu unserem bestehenden Geldsystem entwickeln. Dadurch hätten Milliarden von Menschen endlich Zugang zu „Banking“ – ohne Banken, ohne Mittelsmänner und ohne irgendwelche Einschränkungen. Ein freies, dezentrales und neutrales Zahlungsnetzwerk, dass das Potential hat, die Finanzwelt auf den Kopf zu stellen.

WICHTIG: Die hier dargestellten Informationen stellen keine Handelsempfehlung dar und dienen lediglich der Unterstützung eurer eigenen Recherche. Bitte investiert immer mit Bedacht!

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Bitcoin Kurs Rakete, Zentralbanken drucken mehr US-Dollar und Ethereum Classic

Bitcoin Kurs auf dem besten Weg zu 100.000 USD, Zentralbanken drucken mehr Geld und der vermeintliche 51% Angriff auf Ethereum Classic

Die heutigen Themen der News2Go: Der Bitcoin Kurs ist laut dem Stock-to-Flow Analyst PlanB auf dem besten Weg zu 100.000 US-Dollar. Der Rückgang der US-Wirtschaft und die Arbeitslosenzahlen erreichen ein nie dagewesenes Ausmaß. Die Ethereum Classic Blockchain könnte einem 51% Angriff zum Opfer gefallen sein. Drei Themen kurz und knackig, die News2Go.

Wer gerne etwas tiefer gräbt, darf sich gerne durch unsere Wissensbibliothek wühlen. Dort gibt es alles wissenswerte rund um Bitcoin, Altcoins, DeFi und vieles mehr! Als Anfänger ist die Bitcoin2Go Checkliste die richtige Wahl zum Einstieg ins Thema. Uns ist es wichtig, dass eigene Recherche betrieben wird, denn Wissen ist bekanntlich die beste Investition von allen!

Bitcoin hält sich an das S2F Modell

Der erste, der das Stock-to-Flow Modell auf Bitcoin angewandt hat, war PlanB. Das S2F-Modell ist nicht nur auf Bitcoin, sondern auch auf Gold, Silber und andere Vermögenswerte anwendbar. Hinter dem Namen PlanB verbirgt sich ein niederländischer institutioneller Investor, der als Investmentmanager arbeitet. Dieser hat nun wieder die Relevanz und Aktualität seiner Berechnungen unterstrichen. Auf Twitter verkündete PlanB, dass der Bitcoin Preis genau den vorhergesagten Preisbereichen folgt und damit seinen erfolgreichen Weg zu den 100.000 US-Dollar fortsetzt.

Bis jetzt hat sich der Bitcoin Kurs neben kleineren Abweichung sehr genau an das vorhergesagte Modell gehalten. Das Modell berechnet aus dem Bestand von Bitcoin und den täglich neu erschaffenen Bitcoin einen Wert. Anhand der vorgegeben und nicht veränderbaren Regeln des Bitcoin Netzwerkes kann man mit dem S2F-Modell auch Bitcoin Kurs Vorhersagen tätigen.

Die Anzahl und Farbe der roten Punkte im Tweet beschreiben die Zeitspanne und die Preisentwicklung nach dem Halving. Je weiter die Farben der Punkte sich über orange und gelb bis hin zu grün entwickeln, desto näher kommen wir dem im S2F Modell vorhergesagten Ausbruch des Bitcoin Kurs und dem nächsten Halving in 2024. Nach jedem Halving setzt der Farben Zyklus sich von blau auf rot zurück.

Lesetipp: Was ist das Bitcoin Stock to Flow (S2F) Modell / Verhältnis?

Zentralbanken drucken mehr Geld

Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist im zweiten Quartal um 32,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunken. Damit erleben die USA den schlimmsten Einbruch in der Geschichte des Landes. Der zweit schlimmste Rückgang ereignete sich 1921, als das BIP um etwa 28 Prozent fiel. Zum Vergleich: Der drastischste Rückgang des BIP während der Finanzkrise 2007-2009 lag bei etwa 8 Prozent.

Neben dem großen Einbruch der Wirtschaftsleistung haben mittlerweile 1,4 Millionen Amerikaner einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen in Amerika liegt momentan bei 17 Millionen, was etwa 10 Prozent der arbeitsfähigen Amerikaner ausmacht. Im Gegensatz zu den erschreckenden Wirtschaftsdaten hat sich die Marktkapitalisierung von Bitcoin im gleichen Zeitraum fast verdoppelt. Ethereum konnte sogar mehr als Bitcoin zulegen und erfreute sich neben dem DeFi Hype über großen Kursanstiege.

Die Zentralbanken der USA aber auch der ganzen Welt erschaffen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage immer mehr neues Geld aus dem Nichts. Dabei denkt die FED mittlerweile sogar über die volle Kontrolle der Zinskurve nach, obwohl dies vor einem halben Jahr noch als unpraktikabel abgetan wurde. US-Präsident Trump hat außerdem angekündigt, weitere Staatshilfen in Form von Geld Checks an die Bevölkerung zu verteilen. Bitcoin wird weiter von den massiven Erhöhungen der Geldmenge profitieren, weil immer mehr Menschen verstehen, dass eine einzige Institution nicht die Macht über das Geld haben sollte.

Lesetipp: Schnell reich werden – Erklärung der gefährlichen „Easy Money Trap“

 

Erleidet Ethereum Classic 51% Attacke?

Laut Terry Culver, CEO von Ethereum Classic Labs, erlitt Ethereum Classic (ETC) am frühen Samstagmorgen eine Reorganisation von 3.693 Blöcken. Dieses Ereignis wurde zunächst für einen 51% Angriff gehalten, allerdings könnten auch andere Gründe dahinter stecken. Ethereum Classic ist schon in der Vergangenheit Opfer von 51% Attacken geworden. Die Reorganisation führte dazu, dass die Nodes von ETC die Transaktionshistorie nicht mehr synchronisiert haben und das Netzwerk kurzzeitig zum Stillstand kam.

Bei einer 51% Attacke erlangen Hacker mehr als 51% der Rechenleistung des Netzwerks und können damit eine längere Kette von bestätigten PoW-Blöcken erreichen. Damit könnten auch bereits getätigte Transaktionen nochmal ausgeführt werden. Ein sogenanntes „Double Spending“ ist bei dem aktuellen Vorfall allerdings nicht durchgeführt worden.

Eine „Reorganisation“ findet dann statt, wenn zwei Versionen einer Blockchain im Netzwerk um die Gültigkeit konkurrieren. Am Ende wird eine der beiden Blockchains von den Minern als Wahrheit anerkannt und die konkurrierende Version wird verworfen.

Als Vorsichtsmaßnahme haben einige Kryptobörsen die Einzahlungen und Abhebungen von ETC ausgesetzt. Ein Kernentwickler von Ethereum Classic, Stevan Lohja, lies mitteilen, dass ein nicht identifizierter Fehler die Ursache für die Reorganisation war. Auch wenn es dieses mal wohl kein 51%-Angriff gewesen ist, sind PoW Netzwerke mit geringer Rechenleistung grundsätzlich immer dieser Gefahr ausgesetzt. Die Rechenleistung des Bitcoin Netzwerks ist mittlerweile so groß, das eine 51% Attacke viel zu teuer und aufwendig wäre.

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Bitcoin Verbot durch Regierungen

Kann Bitcoin verboten werden? – Gründe gegen ein BTC Verbot

Willkommen zu dem nächsten Artikel aus der Reihe Bitcoin in der Tiefe verstehen – Revolution und Aufstieg des digitalen Geldes. Das letzte Mal haben wir intensiv über das Mysterium der 21 Millionen BTC unterhalten und ob Satoshi Nakamoto die regelmäßigen Bitcoin Kurs Blasen geplant hat. Wer es verpasst hat kann hier zum Artikel. Heute wollen wir aber in eine ganz andere Richtung schauen und uns Bitcoin von der regulatorischen Seite anschauen und uns der Frage widmen: Kann Bitcoin verboten werden und wie realistisch wäre ein BTC Verbot eigentlich?

Wenn man das erste Mal von Bitcoin hört, denkt man an Science-Fiction, an „Magic Internet Money“ von irgendwelchen Computer-Nerds und an irgendwelche illegalen Geschäfte im Darknet. Doch mittlerweile wissen wir es besser. BTC hat sich langsam aber sicher zu einem anerkannten Asset vorgearbeitet und verliert nach und nach seinen negativen Ruf der letzten Jahre.

Doch eine Sorge bleibt bei vielen Investoren bestehen – Was passiert, wenn Regierungen Bitcoin verbieten? Diese Frage wurde in den letzten Tagen wieder intensiver diskutiert, als bekannt wurde, dass in Russland ein Gesetzesentwurf vorgelegt wurde, um Kryptowährungen komplett zu verbieten.

Daher wollen wir uns in diesem Artikel genauer anschauen, ob und wie man Bitcoin verbieten könnte, und welchen Einfluss das auf den BTC Kurs und die allgemeine Adoption hätte.

Du willst Bitcoin verstehen und nochmal bei den Grundlagen anfangen? Dann empfehlen wir dir unseren „Was ist Bitcoin?“ Artikel in dem wir auch mit vielen Mythen und Unwahrheiten rund um BTC aufräumen.

Bitcoin ist nicht aufzuhalten

Bitcoin ist freies, dezentrales, neutrales und begrenztes Geld. Es hat das Potential unsere gesamte Finanzwelt auf den Kopf zu stellen. Zentralbanken und Regierungen würden ihre monetäre Macht verlieren und hätten somit weniger Kontrolle über das jeweilige Volk. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass Bitcoin für viele Regierungen ein Dorn im Auge ist und eigentlich bekämpft oder gar verboten werden sollte. Doch warum sehen wir aktuell genau das Gegenteil?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, müssen wir erstmal verstehen, welche Möglichkeiten eine Regierung hat, um Bitcoin zu verbieten oder einzudämmen. Erst danach können wir abwägen, warum die meisten Regierungen aktuell gegenüber BTC und anderen Kryptowährungen positiv gestimmt sind.

Ein Protokoll ohne zentrale Instanz

Bei Bitcoin handelt es sich um ein unabhängiges Protokoll, ähnlich wie beim Internet TCP/IP. Es ist ein Open-Source Netzwerk, welches jedem die Möglichkeit gibt daran zu partizipieren oder es einfach zu nutzen. Bitcoin ist sozusagen das Internet des Geldes und stellt die nächste Stufe unserer monetären Grundlage dar. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde eine funktionierende Möglichkeit geschaffen, um echtes freies und zensurresistentes Geld für jeden zugänglich zu machen.

Durch den dezentralen Charakter von BTC hat das Netzwerk keinen zentralen Angriffsvektor und kann somit nicht einfach aufgehalten werden. Es gibt zudem niemanden der dafür in Verantwortung gezogen werden kann. Bitcoin hat keinen „Aus“-Knopf.

Das Netzwerk von BTC ist anpassungsfähig und kann sich den äußeren Bedingungen relativ schnell anpassen. Es ist so, wie wenn man das gesamte Internet auf der Welt abschalten wollen würde. Das würde zwar kurzfristig regional durch die zentralen Serverstrukturen gut funktionieren aber anschließend würde sich das Netzwerk um diese zentralen Stellen herum entwickeln. So ähnlich ist es bei Bitcoin auch.

Bitcoin verbieten? – Verbote bewirken oft genau das Gegenteil

Viele wissen nicht, dass in den frühen Zeiten des Internets ebenfalls Vorschläge und sogar Versuche unternommen wurden, um das Internet zu stoppen. Am Ende sind diese Versuche alle kläglich gescheitert und man hat sich dazu entschieden nicht dagegen anzukämpfen, sondern alles daran zu setzen, um eine gewisse Kontrolle beizubehalten. Staaten und Regierungen mussten sich unterordnen, weil die Auswirkungen dieser revolutionären Technologie zu weitreichend waren und nicht gestoppt werden konnten.

Darüber hinaus führen Verbote oftmals genau zum Gegenteil und erregen noch mehr Aufmerksamkeit, unabhängig davon dass Verbote in der digitalen Welt selten ihr Ziel erreichen. Das haben wir zuletzt ebenfalls in Russland gesehen. Dort wurde vor einigen Jahren die Nutzung vom Messaging-Dienst Telegram unterbunden und verboten.

Der Hauptgrund lag darin, dass Pavel Durov, Gründer von Telegram, sich geweigert hat mit der russischen Regierung zusammenzuarbeiten. Nach einigen Jahren musste die Regierung in Moskau aber feststellen, dass das Verbot nicht funktioniert hat und Telegram sich weiterhin reger Beliebtheit im Land erfreut. Vor wenigen Monaten wurde das Verbot dann letztendlich offiziell aufgehoben.

Wir können uns also vorstellen, wie das erneut aufkeimende Bitcoin Verbot bei der Bevölkerung ankommen könnte.

Verbote führen zu Problemen

Wenn Menschen einen realen Nutzen in etwas sehen, dann werden sie sich von ihrer Regierung nicht ohne Weiteres einschränken lassen. Zwar könnten Regierungen nicht nur den Gebrauch verbieten, sondern auch unter Strafe stellen. Dies wiederum könnte aber in einem demokratischen Land schnell zu weiteren Problemen führen und das Vertrauen in eine faire Regierung untergraben. Das ist so ähnlich wie wenn der Gebrauch des Internets unter Strafe gestellt werden sollte. Dann würden wir uns schnell in einem totalitären Staat wiederfinden und sollten unsere Regierung dann mehr denn je in Frage stellen.

Bevor wir zu weiteren Gründen kommen, warum Bitcoin nicht verboten werden kann, wollen wir uns nochmal die Adoption von BTC und die Folgen eines theoretischen Bitcoin Verbots vor Augen führen.

Die Adoption würde man verlangsamen aber nicht aufhalten

Unabhängig davon, dass Verbote langfristig nichts bringen und oftmals genau das Gegenteil bewirken, könnte eine staatliche Einschränkung dennoch passieren. Das würde die BTC Adoption ganz sicher verlangsamen oder gar komplett stoppen.

Menschen hätten keinen einfachen Zugang mehr zu Bitcoin und müssten komplizierte Umwege gehen, um das freie Zahlungsnetzwerk zu nutzen. Für die Masse wird es zu kompliziert und viele Menschen hätten Angst sich strafbar zu machen. Demnach könnte ein Bitcoin Verbot oder gar Strafen von Regierungen für die Nutzung und Aufbewahrung von BTC massive Folgen nach sich ziehen und die Adoption um Jahre nach hinten werfen.

Ein Bitcoin Verbot wäre das Spiel mit dem Feuer

Doch die Menschen würden sich sicherlich fragen, warum eine Regierung ein freies Netzwerk verbieten will. Man würde schnell darauf kommen, dass vor allem Zentralbanken, die Geld jederzeit aus dem Nichts in unbegrenzter Menge erstellen können, etwas gegen Bitcoin haben. Das würde wiederum viele Menschen zum Nachdenken über unser aktuelles Geldsystem bringen und vielleicht sogar eine Revolution verursachen. Ähnlich hat es bereits Henry Ford gesehen:

Würden die Menschen das Banken- und Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.

Zudem sehen wir bereits in Ländern wie Venezuela und Argentinien, wo die eigene Währung bereits seit Jahren einer starken Hyperinflation unterliegt, dass die Bitcoin Verbote bzw. Einschränkungen nicht greifen. Diese Menschen haben nichts zu verlieren und suchen nach Auswegen aus der Geldentwertung – einer davon ist BTC.

In diesen Ländern wurden zum Beispiel über LocalBitcoins in den letzten Jahren Rekordsummen in Bitcoin gehandelt und es sieht nicht danach aus, dass dieser Trend in den nächsten Jahren abnehmen sollte.

Weitere Gründe die gegen ein Verbot von Bitcoin sprechen

Es gibt aber noch weitere Gründe, warum die meisten Regierungen mittlerweile eher positiv gegenüber Bitcoin gestimmt sind.

Bitcoin treibt die Innovation der Distributed Ledger Technology (DLT) voran, dass im Volksmund unter Blockchain verallgemeinert wird. Mittlerweile gibt es unzählige Kryptowährungen und DLT-Infrastrukturen, mit denen bereits einige große Unternehmen erste Usecases testen.

Durch das Verbot von Bitcoin würde einer der größten Treiber in diesem Feld einen starken Dämpfer bekommen. Das Land würde eine große Chance verpassen, einschließlich erheblicher Einnahmeverluste durch Steuern und Mining. Zudem würde das Land Innovatoren, Unternehmer, Programmierer, Rechtsanwälte usw. verlieren, die in diesem Sektor arbeiten. Diese Menschen würden auf Länder ausweichen, die bessere Bedingungen bieten.

Das Netzwerk von Bitcoin ist pseudoanonym und ist für jedermann komplett transparent. Jede einzelne Transaktion lässt sich in der Blockchain für immer nachverfolgen. Genau das bietet vielen Staaten die nötige Transparenz, um gegen BTC nicht weiter vorzugehen.

Anders sieht es bei komplett anonymen Kryptowährungen wie Monero aus. Hier finden bereits erste regulatorische Einschränkungen statt. Bei BTC haben Staaten die Möglichkeit die Blockchain zu beobachten und zu analysieren und somit alle Zahlungen zurückzuverfolgen. Das ist sogar weitaus leichter, als die Geldflüsse mit Bargeld zu verfolgen. Es ist einfacher etwas zu kontrollieren, als es zu verbieten.

Das nötige Verständnis fehlt

Regierungen verstehen Bitcoin nicht. Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Menschen BTC nicht verstehen. Das ist nicht anders als beim Internet. Hier wissen die meisten ebenfalls nicht wie es funktioniert, aber nutzen es jeden Tag. Viele wissen nicht, dass Bitcoin programmierbar ist und sich den äußeren Bedingungen anpassen kann.

Demnach könnte sich Bitcoin in den nächsten 20 Jahren massiv weiterentwickeln und mit heute kaum mehr zu vergleichen sein. Regierungen sehen aktuell noch keine Gefahr in der aufstrebenden Kryptowährung und daher keinen Grund Bitcoin zu verbieten. Wenn BTC aber zu einer Gefahr werden sollte, dann könnte es bereits zu spät sein dagegen vorzugehen – wenn dies nicht bereits jetzt schon der Fall ist. Bitcoin ist wie ein Trojanische Pferd für das traditionelle Geldsystem.

Bitcoin ist noch kein Geld. Regierungen sehen in Bitcoin höchstens einen Store of Value (Wertaufbewahrungsmittel) wie Gold. Durch die starke Knappheit ist es für viele als Medium of Exchange, eine der 3 Hauptfunktionen von Geld, ungeeignet und wird sich als solches niemals durchsetzen.

Das Grundgerüst von Bitcoin basiert nämlich auf der Österreichischen Schule und ist konträr zu dem Ansatz von Keynes. Daher sehen es viele, wohl auch einige Regierungen, aktuell nicht als Bedrohung für das eigene Geld, das weiterhin keine Begrenzung nach oben hat. Warum Regierungen und viele andere Menschen an dieser Stelle falsch liegen könnte, werden wir in einem der folgenden Artikel näher erläutern.

Fazit – Bitcoin nicht verbieten sondern fördern

Es gibt bestimmt noch unzählige weitere Gründe, warum die meisten Regierungen Bitcoin nicht verbieten, sondern sogar aktuell die nötigen Rahmenbedingungen setzten, um die Adoption zu beschleunigen. Am Ende kann so gut wie nichts verboten werden, was die Menschen nutzen wollen. Es werden immer Wege gefunden, um Verbote zu umgehen. Vor allem wenn es sich im digitalen Zeitalter abspielt.

Dennoch können wir nicht abschließend sagen, wie sich ein Bitcoin Verbot auswirken würde. Sicher ist aber eines – der Bitcoin Kurs würde negativ auf solche Nachrichten reagieren. Die Frage ist nur für wie lange und wie es sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln würde. Zum Glück müssen wir uns aktuell darüber keine Sorgen machen und können weiterhin einer bitcoin-freundlichen Umgebung entgegenblicken.

Wir hoffen, dass dir der Artikel gefallen hat und du ein paar Insights von Bitcoin mitnehmen konntest. Nächste Woche erwartet dich eine weitere Reise in die Tiefen von Bitcoin. Stay tuned!

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Bitcoin Münze auf Zahlungsgerät

Bitcoin Werbung für 200 Mio. Zuhörer – Joe Rogan fordert zum Kauf von BTC auf

Bitcoin ist wieder in aller Munde. Nachdem starken BTC Kurs-Anstieg in den letzten Tagen hat die bekannteste und wichtigste Kryptowährung wieder an Aufmerksamkeit gewonnen. Das liegt nicht nur an der kleinen Preisexplosion selbst, sondern vor allem an den verschiedenen Medienportalen, die erneut Bitcoin aufgreifen. Hier zählt auch einer der größten, wenn nicht sogar der größte Podcaster dazu – Joe Rogan. In einer neuen Folge hat er für Bitcoin Werbung gemacht und damit Millionen seiner täglichen Zuhörer zu einem Kauf motiviert. Wir schauen uns kurz an, warum Joe Rogan für BTC die Werbetrommel gerührt hat.

Du bist neu bei Crypto und überlegst einzusteigen? Dann solltest du dir erstmal ein vollumfängliches Bild machen, bevor du dich in das Abenteuer Crypto stürzt. Unsere B2Go-Checkliste wird dir dabei helfen, alles einzurichten und das nötige Wissen mitzunehmen, was es für den Einstieg und das Verständnis von Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen erfordert.

Joe Rogan macht Werbung für Bitcoin

In einer seiner letzten Episoden – genauer gesagt in der Episode #1515 – hat Joe Rogan die ersten Minuten genutzt, um für seine Sponsoren, einschließlich Cash App, Werbung zu machen. Dabei hat er nicht nur die Cash App selbst kurz vorgestellt, die für schnelle und einfache Zahlungen zwischen Freunden, Familie und Co. bekannt ist, sondern vor allem den Bitcoin Sparplan des Zahlungsdienstes. Er ging dabei nicht nur auf ein paar technische Punkte von Bitcoin ein, sondern erklärte auch, wie man „Staking Sats“ betreibt und sprach kurz den Erfinder Satoshi Nakamoto an.

Bitcoin ist eine transformierende digitale Währung, die wie ein dezentralisiertes Peer-to-Peer-Zahlungsnetzwerk funktioniert, das von seinen Benutzern betrieben wird und keine zentrale Autorität hat.

Bei „Staking Sats“ geht es darum die kleinste Einheit von BTC, wenn man das Lightning Netzwerk außen vor lässt, anzusammeln. Ein Bitcoin besteht nämlich aus 100.000.000 Satoshi (= Sats). Daher eignet sich hier ein Sparplan am besten für einen langfristigen Aufbau einer Position in BTC.

Joe Rogan schon lange Befürworter der ältesten Kryptowährung

Joe Rogan kommt an dieser Stelle aber nicht zum ersten Mal mit Bitcoin in Kontakt. Die Kryptowährung hat er bereits mehrfach mit verschiedenen Gästen in seinen Talks besprochen, unter anderem mit dem BTC-Gegner und Gold Verfechter Peter Schiff. 

Bereits zwei Mal war Andreas Antonopolous, einer der bekanntesten und renommiertesten Bitcoin-Experten, bei ihm zu Gast. Daher ist es vielleicht an dieser Stelle nicht nur reine Werbung für Cash App gewesen, sondern auch sein persönliches empfinden in Bezug auf BTC.

Ich liebe es. Ich wünschte, es wäre die Art und Weise, wie wir Währungen umtauschen, und vielleicht wird es auch in Zukunft so sein. Kommt an Bord.

Die Cash App, ein von Square entwickelter Zahlungsdienst, bietet seit 2018 seinen Nutzern in den USA die Möglichkeit Bitcoin zu kaufen, zu verkaufen und zu handeln. Es können aber nicht nur Sparpläne für Bitcoin, sondern auch für Aktien eingerichtet werden. Der CEO von Square ist ebenfalls der CEO von Twitter – Jack Dorsey – und ein starker Befürworter von Bitcoin.

Bitcoin braucht keine Werbung

Die Werbung von Joe Rogan haben auch viele bekannter Persönlichkeiten aus der Crypto Szene aufgegriffen und über Twitter verteilt.

Bitcoin ist ein Phänomen. Es steckt kein Unternehmen oder eine Institution dahinter, es gibt kein Marketing Budget und dennoch ist und bleibt Bitcoin die bekannteste und erfolgreichste Kryptowährung. In der Szene scherzt man oft mit dem Satz: „Bitcoin braucht keine Werbung, die Werbung braucht Bitcoin.“. Was sich durchaus lustig anhört, trifft an dieser Stelle genau zu.

Jeder kann sich an dem freien, neutralen und dezentralen Zahlungssystem beteiligen und mit smarten Dienstleistungen an der aufstrebenden Kryptowährung partizipieren. Dadurch wird passiv für Bitcoin Werbung gemacht und der Netzwerk-Effekt verstärkt. Hier hat auch Joe Rogan bereits mehrfach seinen Dienst erfüllt und seinen 200 Millionen Zuhörern Bitcoin wieder ein Stück näher gebracht.

Wir sind gespannt wie das restliche Jahr für Bitcoin verlaufen wird, und ob noch weitere Koryphäen die digitale Währung der Zukunft aufgreifen werden.

WICHTIG: Die hier dargestellten Informationen stellen keine Handelsempfehlung dar und dienen lediglich der Unterstützung eurer eigenen Recherche. Bitte investiert immer mit Bedacht!

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Bitcoin Fluch gebrochen

Bitcoin Fluch gebrochen! – Ledger Hack, Cardano Shelley, 5 Jahre Ethereum und die DeFi Bubble

Die KW 31 hatte es wahrhaftig in sich. Nehmen wir den letzten Sonntag noch mit dazu, konnte Bitcoin endlich seinen 10.000 USD Fluch besiegeln und die wichtige Marke hinter sich lassen. Aktuell notiert BTC sogar bei über 11.000 USD, eine wahnsinnige Woche!

Gleiches gilt auch für Cardano und Ethereum. Während Cardano das Shelley Mainnet feiert, konnte Ethereum sich über sein 5-jähriges Bestehen und einen satten Kurszuwachs freuen. Zu verdanken hat ETH das wohl dem DeFi Sektor, der nun endgültig angekommen ist bei den Massen und nun auch den Ethereum Kurs massiv stützt.

Wirklich miserabel lief es hingegen für Ledger, hier musste die Firma hinter der Hardwarewallet eingestehen, dass es einen Hack gegeben hat, bei dem Kundendaten entwendet wurde. Die gute Nachricht ist, dass die Hardwarewallets nach wie vor sicher sind.

Schauen wir nun gemeinsam auf die wilde Woche zurück, denn es gibt noch einiges spannende Insights. Ob im Video oder in diesem Artikel, es lohnt sich dran zubleiben!

Marktupdate – Bitcoin & Altcoins heben ab

Ein Blick auf die KW 31 hinterlässt bei allen Krypto Enthusiasten wohl ein breites Grinsen. Wir können uns über satte Kurszuwächse bei den meisten Kryptowährungen freuen. Allen voran Bitcoin, denn die Nummer 1 aller Kryptos hat durch seinen massiven Pump auf 11.000 USD ein klares Zeichen für den Bullenmarkt gesetzt. Dadurch lief es auch für die Altcoins gut, die teilweise sogar ein wenig mehr zulegen konnten.

Bitcoin, Ethereum, Cardano, Ripple
Coin360 Marktübersicht (31.07.2020)

Vor allem Ethereum konnte sich zu seinem 5. Geburtstag über zweistellige Zuwächse freuen und knüpft damit an die zuletzt starke Phase an. Die meisten Altcoins müssen sich aber Bitcoin in dieser Woche beugen und dürfen nur zuschauen. Cardano konnte beispielsweise verhältnismäßig „schwach“ zulegen und das trotz des Shelley Mainnet Starts in dieser Woche.

Die Gewinner der Woche: DeFi is King

Auch wenn Bitcoin den Markt und die Medien in dieser Woche dominiert hat, zeigt uns ein Blick auf die Gewinner der Woche, dass im DeFi Sektor das Wachstum nicht abzureißen scheint.

Top Kryptowährungen KW31

Die Gewinner der Woche zeigen ein klares Bild und vor allem YFI konnte wieder extrem zulegen, hier stehen in den nächsten Tagen wichtige Entscheidungen in Bezug auf die Tokenmenge an. Auch Elrond konnte seinen Mainnet Start versilbern. Anders als Cardano scheint hier nicht das Motto „Buy the rumor, sell the news“ zu greifen denn ERD performt seit Wochen und Monaten enorm stark.

Wenn ihr mehr über Elrond erfahren wollt, schreibt mir doch gerne einen Kommentar und ich werde mich in der kommenden Woche dem Projekt näher widmen!

Dass der DeFi Sektor weiter wächst zeigen nicht nur die Kurse sondern auch die gespeicherten Werte in USD und auch in ETH, denn hier scheint ebenfalls kein Ende in Sicht und die 4 Mrd. USD sind zum greifen nah.

DeFi marktupdate

Zur Erinnerung: Ende Mai hatten wir uns noch über die 1 Mrd. USD gefreut, seitdem befindet sich der DeFi Sektor in einer zunehmend parabolischen Entwicklung und auch Bitcoin wird immer mehr hierfür genutzt.

Ist Decentralized Finance (DeFi) wirklich nachhaltig und beeinflusst der Hype den Bitcoin Kurs? Ich habe in unserem DeFi Café mit den Experten dazu diskutiert und wirklich spannende Insights aufgedeckt:

Ethereum feiert Geburtstag und DeFi

Grund zum feiern gab es bei Ethereum gleich doppelt und vielleicht sogar dreifach. Neben einem satten Kurssprung konnte sich Ethereum weiter deutlich als Nummer 2 hinter Bitcoin etablieren. 5 Jahre besteht die Plattform nun und der Sprung bzw. Umschwung zu Ethereum 2.0 und dem bitter nötigen Update scheint zum greifen nah und die Phase 0 soll bereits im November starten.

Der Geburtstag, die klare Ethereum 2.0 Roadmap, Bitcoin und vor allem DeFi bringen Ethereum Anleger in Bullenstimmung und treiben den Kurs nun auf ein neues 12-Monatshoch und damit noch über die Werte des letzten Bullruns im Juni 2020.

Es läuft also gut für Vitalik Buterin und sein Team, obwohl sich nicht wirklich alle einig sind, ob wir schon im November mit Phase 0 rechnen können.

Auch wenn noch nicht alle Informationen über Ethereum 2.0 bekannt sind, haben wir in diesem Artikel alles wissenswerte für dich zusammengefasst. Hier erfährst du dann auch, was du mit deinen ETH anstellen sollst, wenn der Wechsel ansteht.

Cardano startet Shelley Mainnet und ADA Staking

Eine wohl große Feier wird es mit Sicherheit auch bei der IOHK bzw. Cardano gegeben haben. Nach 5 Jahren harter Arbeit ist in dieser Woche der Shelley Hardfork vollzogen worden und damit wurde bei ADA auch das Staking eingeleitet. Ein Meilenstein nicht nur für Hodler, sondern auch für das Netzwerk, welches nun vollständig über Proof of Stake läuft. Die ersten ADA Staking Rewards sollen im August ausgeschüttet werden.

Der Ethereum Konkurrent ist demnach schon einen sehr viel größeren Schritt näher an einer skalierbaren und interoperablen Blockchain. Aber ähnlich wie bei Bitcoin haben es Nachfolger von Ethereum schwer, den Netzwerkeffekt bzw. First-Mover-Advantage einzuholen. Cardano zählt aber mit Recht zu einem der heißen Anwärter und wir sind gespannt welche Anwendungen in der nächsten Zeit auf der ADA Chain veröffentlicht werden.

Alles was du über Shelley wissen musst und wie du nun durch ADA Staking passives Einkommen erwirtschaften kannst, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Ledger Hack – Funds sind sicher!

In dieser Woche gab es aber nicht nur Party Stimmung. Ziemlich bitter lief es für Ledger, denn der Bitcoin Hardwarewallet Hersteller musste in dieser Woche zugeben, dass sie in diesem Monat das Opfer eines Hackerangriffs wurden. Den meisten wird bei dieser Nachricht wohl erstmal unwohl, so zählt die Wallet doch zu einem der sichersten Aufbewahrungsorte für Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen.

Hier können wir Entwarnung geben, denn es wurden „lediglich“ Kundendaten des Herstellers entwendet. Was genau passiert ist könnt ihr hier nachlesen.

Fazit – Bitcoin ist zurück!

Es war eine wirklich wilde Woche und das Leben scheint in den Kryptomarkt zurückzukehren. So schnell sind Wochen der Stagnation vergessen und wir freuen uns über einen bullishen Bitcoin Kurs. Ob die 10.000er Marke nun nachhaltig ist, werden wir wohl erst in den kommenden Wochen beurteilen können. Doch aktuell sieht es wirklich gut aus für BTC und das liegt nicht nur an den 5,1 Mrd. USD die bereits durch institutionelle Investoren bei Grayscale eingegangen sind.

Bitcoin und Kryptowährungen werden in diesen wirtschaftlich rauen Zeiten immer mehr zu einer echten Alternative. Allen voran natürlich Bitcoin, der sich vom „Darknet Money“ zu digitalem Gold mauserte, Ausgang offen.

Wir bleiben dran für euch und halten euch immer auf dem aktuellsten Stand. Es lohnt sich also regelmäßig in unserem News Kanal vorbeizuschauen oder auch etwas tiefer in unserer Wissensrubrik zu graben.

Solltet ihr Wünsche, Anregungen, Ideen oder Komplimente haben, dann schreibt uns doch gerne einen Kommentar oder kommt in unseren Telegram Chat.

Ein schönes Wochenende!

[Bildquelle: Shutterstock, Coin360, Coingecko, Defipulse]