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Ripple und Jed McCaleb verkaufen Unmengen an XRP – Privatinvestoren stehen unter Druck

Ripple steht durch die regelmäßigen Verkäufe der nativen Kryptowährung XRP immer wieder in der Kritik. Das Unternehmen besitzt immer noch ca. 55% aller XRP. Dieser Umstand sorgt nicht nur für eine extreme Zentralisierung der Coin-Verteilung, sondern lässt auch monatliche Verkäufe an die Privatinvestoren durch Ripple selbst und die drei Hauptentwickler zu. Dadurch gerät der XRP Kurs zunehmend unter Druck und wird quasi durch Ripple selbst unten gehalten.

Genau diese Problematik griff Adam Back, Cypherpunk und Bitcoin Urgestein, am Freitag über Twitter auf und richtete seine Kritik direkt an den Ripple Chief Technologie Officer (CTO) David Schwartz. Dieser ging über in den Verteidigungsmodus und gab einige fragwürdige Erklärungsversuche von sich, die wir uns in diesem Artikel näher anschauen wollen.

Wer gerne etwas tiefer gräbt, darf sich gerne durch unsere Wissensbibliothek wühlen. Dort gibt es alles wissenswerte rund um Bitcoin, Altcoins, DeFi und vieles mehr! Als Anfänger ist die Bitcoin2Go Checkliste die richtige Wahl zum Einstieg ins Thema. Uns ist es wichtig, dass eigene Recherche betrieben wird, denn Wissen ist bekanntlich die beste Investition von allen!

Ripple wird erneut kritisiert

Adam Back ist für seine Kritik an Krypto-Projekten in der Crypto-Twitter-Community bekannt. Seine Kritik an Ripple und XRP hat bereits eine lange Vorgeschichte und hat für viel Diskussionsstoff gesorgt. Dabei ging er in seinen Äußerungen immer wieder auf den hohen Grad der Zentralisierung bei Ripple ein und verurteilte die anhaltenden XRP-Verkäufe des Unternehmens.

Sie wurden immer poetischer in Bezug auf Innovation. Erklären Sie das, lol: Jeden Tag werden auf Retail-Investoren wahnsinnige Beträge abgeladen. Die einzigen rätselhaften Dinge sind a) warum die Privat-Investoren so dumm sind, weiterhin XRP zu kaufen, und b) warum die SEC das nicht bereits aufgrund von Bedenken stillgelegt hat. „Innovation“

Adam Back bezog sich in seinem Tweet auf die täglichen Verkäufe von Jed McCaleb, einer der Hauptentwickler des XRP-Ledgers und Founder von Stellar (XLM). Laut den Angaben des Crypto Youtubers „Young And Investing“ hat Jeb McCaleb in diesem Jahr täglich 1,74 Millionen XRP verkauft. Das sind zum aktuellen Preis von ca. 0,30 USD umgerechnet 522.000 USD jeden Tag.

Das war aber noch lange nicht alles. Jeb McCaleb hat noch weitere 4 Milliarden XRP und wird voraussichtlich die nächsten 2200+ Tage mit der Verkauf der restlichen XRP beschäftigt sein. Das sind umgerechnet ca. 6 Jahre. Zudem kommen auch die monatlichen Verkäufe von Ripple selbst dazu. Zwar werden diese fast ausschließlich OTC (Over-The-Counter) durchgeführt, also außerhalb der öffentlichen Börsen aber dennoch werden diese XRP früher oder später in den Markt fließen und den Verkaufsdruck erhöhen.

Lesetipp: Kann Bitcoin verboten werden?

David Schwartz vermeintlicher Versuch die Verkäufe zu verteidigen

Kommen wir direkt zu der fragwürdigen Erklärung von David Schwartz auf den Tweet von Adam Back. In einem mehrteiligen Tweet hat er nicht nur versucht die regelmäßigen XRP Verkäufe zu legitimieren, sondern ging in keinem Wort auf die ausstehende Entscheidung der SEC (Securities and Exchange Commission) ein, ob es sich bei XRP um ein Security handelt.

Leute, die Kryptowährungen besitzen, können diese verkaufen, wenn sie wollen. Es „Dumping“ zu nennen, ist nur ein Versuch, es mit einem negativen Wort schändlich zu machen. Wenn Miner verkaufen, nennen Sie das dann Dumping? Bitcoin muss Millionen pro Tag verkaufen, nur um sicher zu laufen.

David Schwartz verglich also die Verkäufe von Ripple selbst und den drei Hauptentwicklern, mit den täglichen Verkäufen der Bitcoin Miner. Dabei hat in keinem Wort erwähnt, dass die Bitcoin Miner für ihre Bitcoin „arbeiten“ müssen. Miner sind gezwungen im Vorfeld gewaltige Summen in Hardware, Infrastruktur, Personal usw. zu investieren und stehen unter einem gewaltigen Konkurrenzdruck. Die Verkäufe der BTC müssen also lediglich die Fixkosten der Unternehmer decken.

Bei Ripple und den drei Hauptentwicklern muss keiner mehr irgendwas tun, um an XRP zu kommen. Die 100 Milliarden XRP wurden direkt zu Beginn erschaffen und zu 80% an Ripple übergeben und zu 20% unter den drei Hauptentwicklern aufgeteilt. Somit besteht bei allen Beteiligten letztendlich kein Risiko und sie machen Gewinn solange XRP über 0,0 USD liegt. Wer aktuell XRP kauft, bereichert vor allem Ripple selbst und die drei Hauptentwickler. Es wird noch viel Zeit vergehen, bis die Verkäufe aufhören. Wer das Spiel mitmachen will, muss sich dessen bewusst sein.

Adam Back ist bis jetzt auf die Äußerungen von David Schwartz nicht mehr eingegangen. Wir sind gespannt ob es zu einem weiteren Schlagabtausch kommt und werden euch wie immer auf dem Laufenden halten.

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Bitcoin Münze und USD Geldscheine zeigen Mehrwert von BTC

Bitcoin Kurs entkoppelt sich vom Aktienmarkt – Korrelation BTC/SPX normalisiert

Die Covid-19 Pandemie hat die Aktienmärkte weltweit bluten lassen und dies hat sich auch enorm auf den Bitcoin Kurs ausgewirkt. Nachdem wir seit dem schwarzen Donnerstag im März eine immer weiter steigende Korrelation des Bitcoin Kurs beobachten konnten, sinkt diese nun wieder. In diesem Artikel schauen wir auf die vorliegenden Daten des Bitcoin Kurs und des S&P500 und versuchen einige nützliche Erkenntnisse daraus zu ziehen.

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Korrelation sinkt auf Vorkrisenniveau

Seit den großen negativen Ausschlägen des Bitcoin Kurs am schwarzen Donnerstag im März, erhöhte sich die Korrelation mit den Aktienmärkten enorm. Der Bitcoin Kurs näherte sich immer mehr den Bewegungen des S&P500 an, dem größten amerikanischen Aktienindex. Am 29. Juni erreichte die Korrelation sogar einen neuen Rekordwert und die lang erhoffte Entkopplung vom klassischen Markt rückte in weite Ferne.

Nun scheint sich das Blatt aber zu wenden, denn der Korrelationswert des Bitcoin Kurs ist laut Mati Greenspan unter 0,2 bzw. 20% gefallen. Mati Greenspan ist Gründer von Quantumeconomics und Mitarbeiter bei Business Insider. Er wird häufig von Finanzmedien wie Bloomberg, Forbes, dem Wall Street Journal, Reuters und Yahoo Finance zitiert. Von 2012-2019 war er der Senior Marktanalyst von eToro und äußert immer wieder interessante Sichtweisen und Einschätzungen zum Kryptomarkt.

Laut Greenspan kann man wieder von einer Entkopplung sprechen, weil die 90 Tage Korrelation wieder unter 0,2 bzw. 20% liegt. Auch andere Daten legen nahe, dass die Korrelation wieder deutlich abnimmt. Dies wäre ein Zeichen davon, dass vor allem Investoren aus dem klassischen Markt Vertrauen hinsichtlich des Bitcoin Kurs zurück gewinnen.

Lesetipp: Bitcoin Kurs auf All Time High in der Türkei: Türkische Lira schwächelt

Bitcoin Kurs endlich befreit?

Hat sich der Bitcoin Kurs also endlich aus den Fängen des klassischen Marktes befreien können? Tatsächlich sieht es momentan sehr danach aus, denn die Korrelation ist mittlerweile auf einem Niveau wie vor der globalen Covid-19 Pandemie angekommen.

Der Datenanbieter Skew berechnet live die Korrelation des Bitcoin Kurs mit dem S&P500, wie in der folgenden Grafik zu sehen ist. Dabei ist ein klarer Rückgang der Korrelation zu erkennen. Während der Wert im Juli noch bei rund 75% lag, steht er heute bei nur 25%. Positive Nachrichten für den Bitcoin Kurs, denn während die Aktienmärkte momentan eher die Zukunft widerspiegeln, ist der Bitcoin Kurs nicht nur von Hoffnung und Helikoptergeld getragen.

Bitcoin Kurs vs. S&P500 Korrelation am Aktienmarkt

Außerdem zeigte der Bitcoin Kurs den letzten Monaten erstaunliche Stabilität und wurde sogar spaßeshalber als neuer Stablecoin bezeichnet. Dies spricht für eine große Unterstützung und unterstreicht außerdem die HODL Mentalität vieler Investoren. An der folgenden Grafik können wir die Volatilität des Bitcoin Kurs im Laufe der letzten zwölf Monate ablesen. Außerdem ist auch der Goldpreis sowie der S&P500 Indexpreis in der Grafik zu sehen.

Bitcoin Kurs Volatilität der letzten 12 Monate

Bullrun voraus: Alles spricht für Bitcoin

Die Momentaufnahme des Bitcoin Kurs sieht durchweg positiv aus und wir können uns auf weitere Kurszuwächse im Jahr 2020 freuen. Eine Abnahme der Korrelation mit den klassischen Märkten ist zu begrüßen, denn die Idee hinter BTC ist eine Alternative zum aktuellen Finanzsystem zu bieten.

Währenddessen ist das Bitcoin Halving bereits drei Monate her und wir nähern uns der Phase in der ein Bullrun immer wahrscheinlicher wird. Obwohl man aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen kann, ist ein neuer Bitcoin Hype wie 2013 und 2017 quasi schon vorprogrammiert.

Außerdem ist es dem Bitcoin Netzwerk letztlich relativ egal ob der Preis grade mit dem Aktienmarkt korreliert oder nicht, denn es läuft seit 11 Jahren, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Das Bitcoin Netzwerk ist noch nie gehackt worden oder hat sonstige Stillstände oder Kontrollverluste erlitten.

Bevor man allerdings in Bitcoin investiert, sollte man sich bestmöglich informieren und seine eigene Situation einschätzen! Unsere Checkliste bietet hier den optimalen Einstieg zwischen Wissen, Investmentregeln, Tipps und auch der Einrichtung von Wallets und Börsen. Investiert immer mit Bedacht und versteht diesen Artikel nicht als Investmentempfehlung oder einzige Quelle.

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Bitcoin Wochenrückblick

Bitcoin zwischen Verboten, Ethereum, DeFi und dem nächsten Bullrun

Schon wieder neigt sich eine turbulente Woche dem Ende. Eine Woche, in der vor allem die Altcoins wie Ethereum, Chainlink oder Aave (LEND) extrem aufholen konnten gegenüber Bitcoin. Der König der Kryptowährungen kann sich dennoch über eine positive Woche freuen, wenn auch in Deutschland die BaFin mit einem vermeintlichen Bitcoin Automaten Verbot für Unruhe gesorgt hat.

Ethereum kann sich über den Start des finalen Testnets zu Ethereum 2.0 freuen und profitiert weiter vom DeFi Wahnsinn, der das Netzwerk in dieser Woche schon mehrfach fast zum Stillstand brachte. Transaktionskosten und Volumen rennen von einem Rekord zum nächsten, ein Einbruch ist hier derzeit nicht in Sicht. Unsere Analyse zeigt, warum die laufende Dekade für ETH richtig gut laufen könnte.

Das und mehr in unserem Wochenrückblick der KW 32, viel Spaß!

Marktupdate: Gewinner und Verlierer

Vorab die gute Nachricht. Verlierer gab es in dieser Woche eigentlich nicht, deswegen widmen wir uns umso mehr den schönen Dingen im Leben, nämlich den steigenden Kursen. Allen voran konnte Chainlink (LINK) in dieser Woche extrem Boden gut machen und legte fast 30% zu. Im Schlepptau jede Menge DeFi Coins, die wir gleich auch bei den Gewinnern der Woche sehen.

Während Ethereum den Schwung der Altcoins noch mitnehmen konnte muss Bitcoin in dieser Woche mit „nur“ 3% Kurszuwachs fast du den „Verlierern“ gezählt werden. Erfreulich ist allerdings, dass die 11.000 USD Marke hält und aktuell es eher nach 12.000 USD aussehen könnte.

Die Gewinner der Woche: DeFi, DeFi und achja – DeFi

Den ein oder anderen mag es mittlerweile nerven, aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass der DeFi Trend keine Eintagsfliege zu sein scheint. So konnten in dieser Woche vor allem die DeFi Altcoins punkten während der Bitcoin Kurs mal durchatmen konnte.

Top Kryptowährungen KW32

Der Blick auf die Top Performer der Woche zeigt eindeutig, dass DeFi einiges aufgeholt hat in dieser Woche. Die Top 10 Gewinner von den Top 100 Coins sind allesamt im DeFi Space verankert. BAND ist dabei der Gewinner der Woche und konnte neben neuen Use Cases für ihre Oracles vor allem durch das anstehende Coinbase PRO Listing punkten. Aber auch Balancer hat einen ordentlichen Schub bekommen und eine wichtige Hürde in Sachen Handelsvolumen gerissen.

Wenn ihr mehr über Band Protocol (BAND) erfahren wollt, schreibt mir doch gerne einen Kommentar und ich werde mich in der kommenden Woche dem Projekt näher widmen!

Ein Blick auf das DeFi Volumen und die gespeicherten Werte untermauern die Einschätzung, dass der DeFi Sektor in den nächsten Wochen wohl noch mit weiterem Wachstum rechnen kann.

DeFi Marktvolumen KW32

Ist Decentralized Finance (DeFi) gekommen um zu bleiben? Was halten die Experten von DeFi und was bedeutet der neue Trend für sie? Ich habe in unserem „DeFi Café“ mit den Experten zu diesen Fragen diskutiert und wirklich spannende Insights aufgedeckt:

Ethereum – Zwischen Kollaps und Durchbruch

In dieser Woche habe ich mir vor allem das Ethereum Netzwerk näher angeschaut, denn durch den DeFi Trend konnte die Nummer 2 hinter Bitcoin durch neue Rekorde auftrumpfen. Des einen Freud ist allerdings des anderen Leid, denn während zwar immer mehr Nutzer auf das Ethereum Netzwerk stoßen, sorgen eben diese auch für ein volles und verstopftes Netzwerk. In dieser Woche war zeitweise völliges Chaos und Transaktionen gingen nur schleppend durch.

Die Gas Preise steigen weiter an und mittlerweile sollte man sich zweimal überlegen, ob und wie man die Transaktionen auf der ETH Blockchain ausführt. Dadurch, dass der DeFi Trend seinen Peak wohl noch nicht erreicht zu haben scheint, drohen in den kommenden Wochen und Monaten wohl weitere Anstiege.

Immerhin konnte Ethereum mit dem finalen Testnet für Phase 0 von Ethereum 2.0 auftrumpfen und sorgt so neben second Layer Scaling Lösungen wieder für Hoffnung beim ETH Netzwerk.

DeFi ist aber nicht der Hauptgrund für das lahmende Netzwerk, denn große Bitcoin & Ethereum Scams sorgen für viel Traffic auf der ETH Blockchain.

Alles wissenswerte findest du in diesem Artikel. Wenn du wissen willst, wieso die laufende Dekade DER Durchbruch für ETH sein könnte, solltest du unbedingt unsere Analyse zu Ethereum lesen.

Bitcoin – Zwischen Verboten, ATMs und dem Bullrun

Kurstechnisch hielt sich Bitcoin zwar in dieser Woche etwas bedeckt, doch man kann nicht behaupten, dass es für BTC schlecht laufen würde. Die 11.000 USD Marke ist stabil und sorgt für Hoffnungen, dass dies erst der Anfang eines erneuten Bullruns bei den Kryptowährungen ist.

Laut einem Indikator sind wir zumindest schon mal in einer aufkeimenden Altcoin Season angekommen und wir alle wissen, wo diese 2017 endete: In einem Rekordhoch für Bitcoin bei 20.000 USD.

Es ist durchaus möglich, dass BTC in einer weiteren parabolischen Phase, dieses ATH pulverisieren könnte. Zu wünschen wäre es sicherlich jedem, der den Crypto Winter 2018 eisern durchgehodlt hat.

In Sachen Regulationen gab es nun etwas mehr Klarheit aus Russland und BTC steht hier wohl vor erneuten Herausforderungen. Auch wenn das Asset nicht verboten werden soll, so scheint die Zahlungsfunktion von Bitcoin keinen großen Anklang bei der russischen Regierung zu finden. Dies liegt womöglich an den eigenen Experimenten eines digitalen Rubels.

Doch kann man Bitcoin wirklich verbieten? Würde ein Verbot nicht vielleicht sogar einen gegenteiligen Effekt auslösen? Was steckt eigentlich hinter dem BaFin Verbot und den Bitcoin Automaten, die reihenweise vom Markt genommen werden?

Alle Antworten findet ihr in diesem Artikel und der Frage ob man Bitcoin verbieten kann. Wer mehr zu den BaFin und Bitcoin Automat Verboten wissen will, sollte hier reinschauen.

Fazit – Es fühlt sich gut an

Mein Fazit für diese Woche ist tatsächlich ein Gefühl, denn viel mehr kann ich seriös unmöglich anbieten. Keine Glaskugel dieser Welt kennt die genaue Zukunft, aber für mich zeigt die aktuelle Entwicklung rund um Bitcoin und Ethereum in eine positive Richtung. Sollte die Weltwirtschaft nicht sofort in der nächsten Woche kollabieren, denke ich, dass es auch für BTC & Co. weiter sonnig bleiben könnte.

Der Nährboden für einen Bullenmarkt bildet sich immer weiter aus, hängt aber eben auch an makroökonomischen Faktoren, die unmöglich abschätzbar sind.

Ich freue mich jedenfalls, dass wir wieder so positiv gestimmt sind und möchte mich dafür auch vor allem bei unserer tollen Telegram Community bedanken, die immer positiv und motivierend, mich, den Markt, Bitcoin und die Adoption weiter vorantreibt. HODL on!

Wir bleiben dran für euch und halten euch immer auf dem aktuellsten Stand. Es lohnt sich also regelmäßig in unserem News Kanal vorbeizuschauen oder auch etwas tiefer in unserer Wissensrubrik zu graben.

Solltet ihr Wünsche, Anregungen, Ideen oder Komplimente haben, dann schreibt uns doch gerne einen Kommentar oder kommt in unseren Telegram Chat.

Ein schönes Wochenende!

[Bildquelle: Shutterstock, Coin360, Coingecko, Defipulse]

IOTA für grüne Städte, Digitaler Rubel in Russland und Bitcoin bei jungen Investoren beliebt.

EU sieht IOTA als Schlüsselelement für grüne Städte, Russland plant digitalen Rubel und Junge Investoren setzen auf Bitcoin

Die heutigen Themen der News2Go: Die Europäische Kommission hat IOTA als „Schlüsselinnovator“ für die Schaffung energieneutraler Städte anerkannt. Die russische Großbank Sberbank plant einen digitalen Rubel  als Stablecoin auszugeben. Junge Investoren investieren laut JPMorgan immer mehr in Bitcoin und sehen BTC als Sicheren Hafen an. Drei Themen, kurz und knackig, die News2Go!

Wer gerne etwas tiefer gräbt, darf sich durch unsere Wissensbibliothek wühlen. Dort gibt es alles wissenswerte rund um Bitcoin, Altcoins, DeFi und vieles mehr! Als Anfänger ist die Bitcoin2Go Checkliste die richtige Wahl zum Einstieg ins Thema. Uns ist es wichtig, dass eigene Recherche betrieben wird, denn Wissen ist bekanntlich die beste Investition von allen!

IOTA von EU als Schlüsselinnovator betrachtet

IOTA ist vom Innovationsradar der EU und dem geförderten Projekt CityxChange als Schlüsselinnovator für Smart Citys bezeichnet worden. Das vor allem in Deutschland bekannte DLT Projekt IOTA, soll dabei helfen grüne und energieeffiziente Städte zu verwalten. Dabei soll ein Peer-to-Peer Marktplatzes für den Handel mit erneuerbaren Energien innerhalb einer Stadt ermöglicht werden. Der europaweite Einsatz wird bis 2050 erwartet und soll die EU unabhängiger und eigenständiger machen.

Dem CityxChange übergeordneten Projekt „Horizont 2020“ stellt die EU insgesamt 80-Milliarden Euro zu Verfügung, um die Forschung in den Bereichen Verkehr und Energie voran zu treiben. Das stark finanzierte Programm soll sicherstellen, dass die Europäische Union weiterhin an der Spitze des globalen wissenschaftlichen Fortschritts steht und gleichzeitig das Zusammenleben in der EU stärkt.

Die Entwicklungsvorschläge der IOTA Foundation für die energieneutralen und intelligenten Städte von Morgen wurden bereits 2018 von der Europäischen Kommission genehmigt. Dabei ist IOTA an insgesamt 12 Aufgaben beteiligt, die von Projektmanagement über die Entwicklung und Planung, bis hin zur Nutzung und Verwaltung der vielen neuen Technologien einer Smart City reichen. Außerdem soll das IOTA Tangle automatische Kommunikation und Handel zwischen Gebäuden, Energieproduzenten und Nutzern übernehmen.

„Um solche P2P-Interaktionen ohne Zwischenschaltung einer dritten Partei zu ermöglichen, muss das Vertrauen zwischen Produzenten und Konsumenten aufrechterhalten werden. Die IOTA-Technologie trägt dazu bei, dieses Vertrauen zu erreichen, indem sie die Integrität aller Informationen gewährleistet, die über die beteiligten Akteure ausgetauscht werden.“

IOTA nutzt im Gegensatz zu allen anderen DLT Projekten und Kryptowährungen keine Blockchain und keinen Proof-of-Work oder Proof-of-Stake Konsensmechanismus. IOTA arbeitet mit einem gerichteten azyklischen Graphen (engl. Directed Acyclic Graph, kurz DAG oder „Tangle“) der deutlich skalierbarer und günstiger als die meisten anderen Systeme ist. Die native Währung von IOTA ist MIOTA und kann auf den meisten Kryptobörsen gehandelt werden.

Lesetipp: Was ist IOTA (MIOTA)? – Vision, Unternehmen und Technologie

Russland will den digitalen Rubel: Sberbank startet Stablecoin Projekt

Russlands größte Bank „Sberbank“ erwägt die Russlandweite Einführung eines Stablecoins nachdem grade vor ein paar Tagen ein wichtiges Kryptogesetz verabschiedet wurde. Dabei liegt hier offensichtlich ein klarer Zusammenhang vor, denn die Sberbank wartet schon seit 2018 auf rechtliche Klarheit und regulatorische Sicherheit.

Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Gesetz, dass Kryptowährungen einen Rechtsstatus als Investition verleiht, jedoch die Verwendung als Zahlungsmittel verbietet. Daher strebt die Sberbank die Entwicklung eines Stablecoins an, der mit dem neuen Kryptogesetz konform ist. Außerdem wurde vom Direktor des Transaktionsgeschäfts der Sberbank, Sergey Popov verkündet, dass der Stablecoin eins zu eins an den Rubel gebunden sein soll. Dabei kann der Stablecoin mit anderen Kryptowährungen getauscht werden und so einen Zugang zu Kryptowährungen für alle Russen bieten.

Putin, seine Regierung und die Duma, das russische Parlament, schaffen so einen interessanten Spagat. Denn einerseits werden die innovativen Möglichkeiten von Kryptowährungen nicht gänzlich ausgeschlossen aber gleichzeitig die Hoheit über das Zahlungsmittel, den russischen Rubel, erhalten. Russen dürfen so weiter Bitcoin Mining betreiben und in Kryptowährungen investieren, solange diese nicht für die Zahlung verwendet werden. Ein schlauer Schachzug von Putin, denn wie auch er wissen muss, kann Bitcoin selbst nicht gänzlich verboten werden.

Lesetipp: Kann Bitcoin verboten werden? – Gründe gegen ein BTC Verbot

Junge Investoren besonders an Bitcoin interessiert

Junge Investoren sind laut Aussagen von Analysten bei JPMorgan viel mehr an Bitcoin interessiert als ihre älteren Kollegen. Während dem ersten großen Lockdown im Zuge der Covid-19 Pandemie in den USA haben viele Investoren nach sicheren Anlagemöglichkeiten gesucht. Hier war das Ziel der Werterhalt und nicht die große Rendite.

Laut einer Analyse von JPMorgan betrachten junge Investoren Bitcoin weiterhin als einen sicheren Hafen, während ältere Investoren immer noch Gold bevorzugen. Sowohl die jungen als auch die älteren Investoren konnten von den großen Anstiegen bei Gold und Bitcoin profitieren. Außerdem erklärten die Analysten, dass die jüngeren Investoren Bitcoin sogar als Alternative zum US-Dollar betrachten.

Wenn die jungen Generationen jetzt schon anfangen in Bitcoin zu investieren, könnten sie spätestens bei der Vermögensverschiebung durch das Erben einen riesigen Einfluss auf den Kryptomarkt gewinnen, so die Analysten weiter. Währenddessen deuten erste Anzeichen darauf hin, dass die Korrelation zwischen Aktienmarkt und Bitcoin wieder abnimmt. Diese Nachricht ist durchweg positiv, denn je unabhängiger Bitcoin ist, desto mehr erfüllt er seinen Zweck als Wertspeicher und Absicherung.

Das war’s schon wieder mit den News2Go! Wie immer bleiben wir dran und freuen uns auf euer Feedback bei Telegram oder hier in den Kommentaren!

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Bitcoin Kurs im Hintergrund und BTC Münze

Bitcoin Kurs auf All Time High in der Türkei: Türkische Lira schwächelt

In der Türkei erfreuen sich Bitcoin und Kryptowährungen großem Interesse und stetiger Verbreitung. Dies liegt zum einen am Interesse der Türken am Thema aber vor allem auch an der schwachen türkischen Lira. Der Bitcoin Kurs konnte nun in der Türkei ein neues Allzeithoch erreichen, gemessen in Lira. In diesem Artikel schauen wir uns die Hintergründe an und warum ein solches Phänomen lokal überhaupt auftreten kann. Viel Spaß!

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Bitcoin Kurs in Lira auf All Time High

Der Bitcoin Kurs liegt gemessen in türkischer Lira momentan bei 84.536 TRY. Allerdings erreichte der Bitcoin Kurs bereits vor vier Tagen ein neues Allzeithoch bei 84.000 TRY und stieg heute schon auf 85.000 TRY. An diesen starken Anstiegen, kann man ablesen wie schlecht es um die türkische Nationalwährung steht. Der starke Einbruch der Weltwirtschaft hat auch in der Türkei seine Spuren hinterlassen und vor allem die Tourismus Branche wurde hart von der Corona Pandemie getroffen.

Durch die immer weiter im Wert sinkenden Lira steigt automatisch der Bitcoin Kurs, denn BTC ist im Vergleich zur Lira ein sehr hartes Geld. Wenn Geld als besonders hart bezeichnet wird, ist gleichzeitig von einer besonderen Wertstabilität die Rede. Je schwerer es ist, die im Umlauf befindenden Geldmenge zu erhöhen, desto härter ist das Geld.

Die türkische Regierung und Zentralbank versucht zwar die landeseigene Währung durch Dollar Aufkäufe zu stützen, dies ist aber nur in geringen Maße erfolgreich gewesen. Während die Hinterlegung durch Gold immer weiter reduziert wurde, versucht die türkische Zentralbank durch massiven Aufkauf von US-Devisen den Absturz der türkischen Lira aufzufangen.

Außerdem ist die hohen Nachfrage nach BTC ein weiterer Grund für den Immensen Anstieg des Bitcoin Kurs in türkischer Lira. Wenn man es von der anderen Seite betrachtet, kann man sagen das Bitcoin im Vergleich zur türkischen Lira einfach stabil bleibt und die Lira immer weniger BTC bzw. Satoshis wert ist.

Bitcoin Kurs auf Höhenflug: TRY / BTC

Man erhält momentan für 84.826 TRY einen Bitcoin, was für viele Türken trotzdem kein Grund ist nicht in die Kryptowährung Nr. 1 zu investieren. Der hohe Bitcoin Kurs spiegelt einfach nur die immense Schwäche der Lira wieder und das ohne manipulierte oder aufgeschmückte staatliche Wechselkurse. Oft liegen die Staatlichen Wechselkurse deutlich unter den eigentlich auf den lokalen Märkten gehandelten Kursen.

Bitcoin Kurs (BTC) gegen türkische Lira (TRY) gehandelt auf Bitfinex

 

Auch gegenüber dem Euro verliert die Türkische Lira immer weiter an Wert. Während man im Jahr 2018 noch 4,5 türkische Lira für einen Euro bekommen hat, erhält man heute schon 8,5 Lira dafür.

Bitcoin Kurs (BTC) gegen türkische Lira (TRY) gehandelt auf Bitmex

Lesetipp: Bitcoin Automaten Verbot durch die BaFin? – Die Hintergründe

Die Türkei ist ein Bitcoin Land

Den türkischen Behörden sind nicht nur Bitcoin sondern auch andere härtere Währungen wie der US-Dollar oder der Euro ein Dorn im Auge. Die türkische Bevölkerung versucht sich vor der bereits seit mehreren Jahren fortschreitenden Währungsinflation zu schützen indem sie in Gold und Bitcoin investiert.

Viele Kryptobörsen wie Binance und Huobi expandieren momentan sehr stark in der Türkei um dem Bedarf und der Nachfrage gerecht zu werden. Binance hat schon viele Partnerschaften mit Zahlungsdienstleistern aber auch Goldgeschäften und Kiosken geschlossen. So können Türken sehr einfach in kleinen Läden Bitcoin und Kryptowährungen über Binance erwerben.

Der hohe Bitcoin Kurs und die steigende Nachfrage für Bitcoin ist auf die hohe Inflationsrate zurückzuführen. Diese lag laut der gezeigten Statistik 2018 sogar bei über 16 Prozent und ist mittlerweile etwas gesunken auf 12 Prozent. Damit haben alle Besitzer von türkischer Lira allein in den letzten zwei Jahren 27% ihrer Kaufkraft verloren. Die Corona Pandemie wird diese aber wieder in die Höhe schnellen lassen, was man bereits am Bitcoin Kurs ablesen kann.

Inflationsrate Türkei

Lesetipp: In Bitcoin investieren: Lohnt sich BTC in 2020 noch? – 3 wichtige Fragen!

Fazit: Türken brauchen Bitcoin als Absicherung

Die türkische Lira ist trotz der großen Bemühung der Währungshüter weiter auf dem absteigenden Ast und es ist zu bezweifeln, dass dies sich ändern wird. Neben den Problemen der Währung selbst gibt es in der Türkei auch politische Spannungen. Der Eingriff in den Syrien Krieg und der Putschversuch 2016 verunsichert die Bevölkerung und lässt auch Investoren aus dem Ausland zurückschrecken.

Die Wirtschaft schwächelt und die Lira kann sich kaum noch aus der Abwärtsspirale befreien. Außerdem sind auch die Beziehungen zu den USA unter Donald Trump schlechter geworden, welches weiteren Druck auf die angeschlagene Wirtschaft ausübt.

Im Oktober 2019 sperrten die türkischen Behörden knapp 3,3 Millionen Bankkonten, weil Rückzahlung der Sozialversicherungen ausstanden. Das zeigt wie rigoros zu weitreichenden Schritten wie Konfiszierung oder Blockierung gegriffen wird. Nachdem im Jahr 2016 PayPal verboten wurde, ist Bitcoin für immer mehr Türken eine gute Möglichkeit Geld zu versenden. Egal ob aus Deutschland in die Türkei, andersherum oder im Inland selbst, eine Bitcoin Transaktion ist nicht aufzuhalten.

Bitcoin ist immun gegen Konfiszierung und außerdem eine sehr gute Möglichkeit, Werte außerhalb von Inflation und staatlicher Kontrolle aufzubewahren. Bitcoin kann nicht verboten werden und gibt den Menschen in der Türkei die Verantwortung und Kontrolle über ihren Besitz zurück. Wir bleiben wie immer für euch dran und berichten täglich neu!

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Bitcoin Automat mit Frau

Bitcoin Automaten Verbot durch die BaFin? – Die Hintergründe

Ein Bericht des Handelsblatts hat gestern vermehrt für Unruhe in der Community gesorgt. Es geht dabei um die Schließung etlicher Bitcoin Automaten in ganz Deutschland. Dabei wird wild spekuliert, ob nun alle BTC Automaten in Deutschland aus dem Verkehr gezogen werden sollen, oder ob es sich hier um einen Einzelfall handelt.

In einem Interview mit Ivan Mircetic von der Freefall GmbH, einem Bitcoin ATM Betreiber in Deutschland und Österreich, sind wir den Hintergründen auf die Spur gegangen und wollen mit diesem Beitrag für ein wenig mehr Klarheit sorgen.

Verbietet die BaFin alle Bitcoin Automaten?

Nein. Um es wirklich kurz zu machen, starte ich direkt mit einer klaren Antwort in den Artikel, denn es haben sich in den Chats viele Irrtümer und Spekulationen zusammengetan. In dem vom Handelsblatt erwähnten Fall geht es ausschließlich um die Firma ShitcoinsClub, die durch eine Umfirmierung von der „KKT UG“ zur „Virtual Planet OÜ“ mit Sitz in Estland für Unruhe bei der BaFin gesorgt hat.

Denn während der Betreiber gehofft hatte, er könne dadurch Vorgaben der BaFin umgehen, sah die Behörde dies anders und hat nun mit der Schließung und Beschlagnahmung der Bitcoin Automaten gestartet.

Dies führte zu Spekulationen, dass Bitcoin ATMs in Deutschland nun verboten werden könnten, hier handelt es sich aber um einen Einzelfall.

Der Anfang vom Ende der Bitcoin ATMs?

Auch wenn wir noch von keinem allgemeinen Verbot sprechen, muss man klar sagen, dass der Schlag gegen den ShitcoinClub ein Schlag gegen die Bitcoin Automaten Szene ist. Denn der Betreiber zählt zu den größten in Deutschland in reduziert die Anzahl von BTC ATMs nun auf ein Minimum. Ein deutlicher Rückschritt für die Adaption von Bitcoin und Automaten, die als einziges „physisches“ Gateway zu BTC gelten.

Ob die Maßnahme nun den ganzen deutschen Sektor betreffen wird ist nach wie vor unklar und Spekulation. Für unseren Teil denken wir aber nicht, dass das Geschäft der Bitcoin Automaten ausstirbt. Nur muss man aber auch sagen, dass die BaFin hier eben noch ein richtiges Maß finden muss, um dieses Geschäft nicht im Keim zu ersticken. Es braucht klarere Regeln und weniger Unsicherheit.

Für einen besseren Überblick und mehr Insights empfehle ich euch in das Interview reinzuschauen oder mit uns bei Telegram zu diskutieren. Viel Spaß!

Wenn du ansonsten mehr fundiertes Wissen aufbauen willst, empfehlen wir einen Besuch in unserer Wissensrubrik, mit einem Glossar aller wichtigen Begriffe (kurz erklärt) und unserer Wissensbibliothek für den Deep Dive in Bitcoin und Co.

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Plattform für Aktienkurse, Aktienhandel und Broker

Aktienbewertung: Wie finde ich die richtige Aktie? – Die wichtigsten Kennzahlen

Dieser Artikel zum Thema Aktienbewertung ist eine wichtige Ergänzung zu unserem Grundlagenartikel Was ist eine Aktie. Wir möchten dir mit diesem Beitrag nicht nur oberflächliches, sondern ein tieferes Verständnis zur Bewertung von Aktien mitgeben. Anders formuliert: Wie findest du die richtige Aktie und welche Kennzahlen kannst du verwenden, um Unternehmen zu analysieren.

Aktienbewertung: Fundament oder heiße Luft?

Bevor wir tiefer in die Thematik einsteigen, sollten wir uns einige Dinge klar machen. Wir möchten mit diesen Punkten vor allem folgenden Aspekt aufzeigen. Es gibt wichtige Kennzahlen, die bei der Bewertung von Unternehmen helfen. Die Aktienbewertung ist keine heiße Luft, sondern basiert auf einem validen Fundament. Dennoch heißt dies eben nicht, dass der Preis eines Unternehmens zwangsweise deiner Bewertung bzw. den Ergebnisse deiner Bewertung folgen wird.

Demnach ergeben sich folgende wichtige Aspekte:

  • Kurssteigerungen/-verluste aus der Vergangenheit sind keine Garantie für die gleiche Entwicklung in der Zukunft.
  • Keiner, wirklich niemand, kann garantiert sagen, ob und wie stark Kurse steigen oder fallen.
  • Technische Chartanalysen sowie Fundamentalanalysen können Hinweise auf zukünftige Kursbewegungen geben. Sie sind jedoch ebenfalls keine Garantie dafür.
  • Der Erfolg eines Unternehmens wirkt sich langfristig immer auf den Aktienkurs aus.
  • Jedem Marktteilnehmer stehen alle Informationen zur gleichen Zeit zur Verfügung. Eine Ausnahme bildet die Informationsasymmetrie, die wir gleich näher erläutern.
  • Aus der Perspektive der Rendite machen Vorzugsaktien für Klein- und Privatinvestoren am meisten Sinn, da der Preis meist unter dem der Stammaktie liegt und die Dividenden höher ausfallen.

Informationsasymmetrie bei der Aktienbewertung

Bevor wir nun zu den eigentlichen Kennzahlen bei der Aktienbewertung kommen, starten wir mit dem Begriff der Informationsasymmetrie. Zwischen den Aktionären und dem Management (Geschäftsleitung) besteht stehts eine Informationsasymmetrie. Diese kann mehr oder weniger groß ausfallen. Das bedeutet, dass die Geschäftsleitung in der Regel einen höheren Informationsgrad hat als die Investoren (Aktionäre).

Jeder Aktionär hat zwar das Recht jederzeit über die Lage des Unternehmens informiert zu werden. Den meisten privaten Aktionären fehlt dazu jedoch die Zeit und das Verständnis diese Informationen zu sichten.

Auch wenn jeder Aktionär rein theoretisch über die gleiche Information verfügen könnte, ist dies in der Realität jedoch nicht der Fall. Außerdem ist das Problem, dass nicht jeder Aktionär über dasselbe Wissen verfügt, um diese Informationen positiv, negativ oder neutral zu deuten.

Eine gute Finanzpublizität versucht diesem Problem Herr zu werden. Der aktuelle Fall von Wirecard zeigt jedoch, dass selbst Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden nicht immer up-to-Date sind.

Welche Informationen brauche ich vor einem Investment in Aktien?

Je mehr Informationen du im Vorfeld über die Aktie und das Unternehmen in Erfahrung bringst, desto wahrscheinlich ist es, den richtigen “Riecher” für die langfristige Kursbewegung zu bekommen. Kurz- und mittelfristige Kursschwankungen können davon stark abweichen.

Branche und Index:

Da am Aktienmarkt vor allem die Erwartungen in der Zukunft gehandelt werden, sollte die zugrundeliegende Branche auch zukunftsträchtig sein. Mit Sicherheit wird eine Aktie in den Branchen Robotik, IT und Gesundheitstechnologie (und anderen) mehr Renditechance haben als viele andere. Das ist jedoch noch kein Garant für eine Kurssteigerung einer einzelnen Aktie innerhalb dieser Branche.

Der moderne Finanzmarkt, vor allem die Börsennotierten Wertpapiere, ist stark reguliert und wird permanent überwacht. Wird eine Aktie in einen modernen, großen und bekannten Index gelistet, wie z.B. den DAX, ist in der Regel eine höhere Sicherheit und Liquidität gegeben. Wie wir bereits gelernt haben, leidet meist die Rentabilität darunter. Wirecard und die Telekom zu Beginn der 2000er Jahre haben gezeigt, dass auch ein starker Index kein Garant dafür ist.

Unternehmensgröße / Marktkapitalisierung als wichtiger Faktor der Aktienbewertung

Die Unternehmensgröße kann eine entscheidende Rolle bei einer Aktie und deren zukünftigen Verlauf spielen. Bei Aktiengesellschaften misst man die Unternehmensgröße vor allem an der Marktkapitalisierung (nicht zu verwechseln mit der Bilanzsumme). Dieser Wert entspricht allen ausgegebenen Aktien multipliziert mit dem aktuellen Börsenwert. In der Regel wird unter Small, Mid und Large Cap Unternehmen unterschieden. Mittlerweile wurde dies durch Micro und Mega Cap Unternehmen erweitert.

Diese Grafik zeigt die Klassifizierung der Unternehmen nach den Größen Mega Cap, Large Cap, Mid Cap, Small Cap, Micro Cap

Folgen wir der Logik des magischen Dreiecks, mit dem wir uns umfassend im ersten Artikel befasst haben, bedeutet das, dass mit steigender Marktkapitalisierung die Liquidität und die Sicherheit erhöht und die Rentabilität eingeschränkt wird.

Dass die Realität nicht immer der Theorie folgt, sehen wir sehr stark in der aktuellen Krise. Im S&P500, einem der führenden Aktienindizes weltweit, haben die Mega Cap Aktientitel den ganzen Index dominiert.

Diese Grafik zeigt die Performance der Mega-Caps im Vergleich zu dem S&P 500

Lediglich 7 der 500 Titel (ca. 1,4%) haben für eine Outperformance gesorgt. Ohne die Mega Cap Titel, wie Microsoft, Google, Facebook oder Amazon, hätte der S&P500 sogar eine negative Performance aufgewiesen. Wer sich dem Thema der Aktienbewertung also widmet, sollte eine solche Erkenntnis immer im Hinterkopf behalten: Neben der Theorie gibt es die Praxis und diese kann oft weit von der Theorie abweichen!

Unternehmenskennzahlen:

Börsennotierte Unternehmen unterliegen besonderen Auflagen und Veröffentlichungspflichten. Die Bilanzen sind frei einsehbar und die meisten Unternehmenskennzahlen werden veröffentlicht. Diese Kennzahlen können einen entscheidenden Hinweis auf die Stabilität, die Gewinnerwartungen und die Investitionsfreudigkeit des Unternehmens geben.

Unternehmen, die langfristig Gewinne erwirtschaften, Investitionen in Innovationen tätigen und zukunftsträchtigen Branchen angehören, haben in der Regel eine viel höhere Wahrscheinlichkeit einen steigenden Aktienkurs zu verzeichnen.

Wichtige Bilanzkennzahlen sind unter anderem:

  • Umsatzwachstum mittel- und langfristig
  • Operativer Gewinn mittel- und langfristig
  • Verschuldungsquote
  • Eigenkapitalrendite
  • Gesamtrentabilität
  • Renditeerwartung

Rating als Teil der Aktienbewertung:

Soviel vorweg – Ratingagenturen sind nicht unfehlbar und daher immer mit Vorsicht zu genießen. Nichtsdestotrotz ist die Aufgabe einer Ratingagentur die Bonität von Staaten, Unternehmen und Finanzinstrumente zu messen und zu bewerten. Diese Bewertungsskalen geben meist ein Indiz darauf wie wahrscheinlich ein Zahlungsausfall ist. Da ein Zahlungsausfall ein massives Risiko für den Investor darstellt, sollte das Rating immer ein Faktor der Aktienbewertung sein.

International angesehene Ratingagenturen sind:

  • Standard & Poor’s
  • Fitsch
  • Moody’s & Co.

Darüber hinaus haben diverse Finanzplattformen wie Morningstar eigene Ratings. Das Rating einer Aktiengesellschaft bewertet meist, wie oben beschrieben, die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls, während die Bewertung einzelner Aktien auch davon abweichen kann.

Streubesitz:

Der Streubesitz drückt den prozentualen Anteil der Summe der Aktien aus, die zum Börsenhandel zur Verfügung stehen. Oft leiten potentielle Investoren davon Sicherheit und Liquidität ab, die damit jedoch keine hohe Korrelation aufweisen.

In der Regel weist eine niedrige Streubesitzquote darauf hin, dass es mehrere Großinvestoren mit strategischen Zielen gibt. Wie groß die Spannweite hierbei sein kann, zeigt sich an den Beispielen der Facebook Aktie WKN: A1JWVX und der Tui Aktie WKN: TUAG00.

Blicken wir zunächst auf die Streubesitzquote von der FB-Aktie:

Aktienbewertung durch Streubesitzquote der Facebook Aktie

Wir sehen hierbei, dass diese Quote mit rund 99% extrem hoch ist. Blicken wir nun auf TUI:

Streubesitzquote der TUI Aktie

Dabei sehen wir einen massiven Unterschied. Im Vergleich zu Facebook liegt die Streubesitzquote von TUI bei gerade einmal 66,35%. Um die Aktionärsstruktur detaillierter in Erfahrung zu bringen, kannst du im Übrigen immer den Geschäftsbericht lesen und/oder Online-Tools wie MarketScreener nutzen. Letzteres ist mit Sicherheit die schnellere Variante.

Dividende  und die Dividendenrendite:

Eine Dividende ist eine Gewinnausschüttung pro Aktie an die Aktionäre. Dividenden sind nicht garantiert und können gekürzt oder gestrichen werden. Außerdem schüttet nicht jede Aktiengesellschaft Dividenden aus, sondern kann ihren Gewinn auch einbehalten um z.B. Investitionen zu tätigen.

Während die Dividende in absoluten Zahlen angegeben ist, drückt die Dividendenrendite das Verhältnis der Dividende zum Aktienkurs aus.

Aktiengesellschaften mit hohen Dividendenausschüttungen werden auch Dividendenkönige genannt. Einige Investoren vernachlässigen oft eine grundlegende Aktienbewertung und setzen lediglich auf die ‚Kraft‘ der Dividendenkönige.

Dividenden vs. Nicht-Dividenden Titel

Ein Performance Vergleich zwischen Dividenden und Nicht-Dividenden Titeln ist objektiv gar nicht so einfach, denn folgende Punkte müssen gleich oder nahezu identisch sein:

  • Branche (z.B. Automobil)
  • Tätigkeitsfeld innerhalb der Branche (z.B. E-Automobilhersteller vs. klassische Automobilhersteller)
  • Regularien (z.B. gleiches Land)
  • Hauptumsatz weltweit oder national
  • Gleiche Investitionsquoten

Um ein Gefühl zu bekommen welchen Unterschied reinvestierte Dividenden machen (denn nur dann machen Dividendentitel zum Vermögensaufbau wirklich Sinn) vergleichen wir den DAX mit dem K-DAX.

Der DAX ist der bekannteste Deutsche Index und führt die 30 “größten” deutschen Aktiengesellschaften. Der Index wird in der Regel als Performance Index angegeben. Das bedeutet, dass Dividendentitel so behandelt werden wie wenn die ganze Dividende in die zugrunde liegende Aktie reinvestiert wird.

Kursindex vs. Performanceindex

Beide Indizes wurden 1987 mit 1.000 Punkten gestartet. Stand 27.07.2020 ergibt sich folgendes:

DAX Kursindex und Performanceindex. Kursunterschiede im Vergleich

Der Unterschied ist sehr deutlich zu erkennen. Durch Reinvestition der Dividende liegt die Performance bei mehr als 100% über dem Kursindex. Das ist jedoch kein Garant dafür, dass Dividendentitel selbst mit Reinvestition deutlich über Nicht-Dividendentitel liegen. In meinem Studium ist ein Satz passend dazu hängen geblieben:

“Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.”

Einer der größten Kritikpunkte bei Dividen Titeln ist die Thematik der Besteuerung. Da wir keine Steuerberater sind und das Thema den Rahmen sprengen würde, ist hier ein empfehlenswerter Artikel der die Thematik kurz umreißt. Besteuerung von Dividenden: Besteuerung auf Anlegerseite bei Privatanlegern

Als kleine Anmerkung: Bei den meisten Brokern kannst du Dividenden automatisch reinvestieren lassen.

KGV / KCV:

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bildet das Verhältnis zwischen dem Aktienkurs und dem Gewinn pro Aktie. Zur Ermittlung des Gewinns pro Aktie teilt man wiederum den Unternehmensgewinn durch die Anzahl der Aktien. Umgekehrt kann man das KGV auch so interpretieren, dass es die Jahre widerspiegelt, die eine Aktiengesellschaft benötigt, um den aktuellen Börsenwert zu erwirtschaften.

Eine feste Regel ab welchem KGV eine Aktie über- oder unterbewertet gibt es nicht.

Meiner Meinung nach ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ein zweischneidiges Schwert. Normalerweise gilt es als einer der Klassiker im Rahmen der Aktienbewertung. KGV’s aus der Vergangenheit sind gesicherte Größen, bilden aber keine Garantie auf die Zukunft ab. Kurzfristige Verwerfungen, unabhängig der Richtung, lassen diese Kennzahl verrückt spielen.

Ein Beispiel wie hoch das KGV einer Aktie tatsächlich sein kann und welchen Informationsgehalt dieser Wert dann tatsächlich hat, zeigt das Beispiel um Tesla.

Diese Grafik zeigt die Tesla KPIs und insbesondere das Tesla KGV

Die KGV von Tesla WKN: A1CX3T ist aktuell so zu deuten: Das Unternehmen braucht 14.392 Jahre um den aktuellen Börsenwert zu erwirtschaften. In der Realität wissen wir, dass das keinen Sinn machen kann. Entweder Tesla ist bis dahin Pleite oder eine Weltmacht.

Ein durchaus realistischer Wert ist das KGV der Shell Aktie WKN: A0D94M.

KGV Royal Dutch Shell Aktie

Eine moderne Größe ist das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV). Diese Kennzahl bewertet die zukünftige Ertragskraft des Unternehmens. Das KCV bietet einige Vorteile gegenüber dem KGV. Es ist weniger anfällig für bilanzpolitische Manipulationen und ist auch anwendbar, wenn Unternehmen kurzfristig keine Gewinne erwirtschaften.

Beide Kennzahlen spielen eine große Rolle in der Fundamentalanalyse.

Volatilität:

Die Volatilität gibt die Schwankungsbreite pro Periode an. Das bedeutet wie stark ein Aktienkurs in welcher Zeit gestiegen und/oder gefallen ist. In der Regel sinkt die Volatilität über einen höheren Zeitraum. Die Volatilität gibt außerdem indirekt Aufschluss darüber wie “risikoreich” eine Aktie ist. Je größer die Volatilität in kurzer Zeit desto größer das Risiko, aber auch die Ertragschance.

Aktienbewertung als ein wichtiger Faktoren für deine Investition

Damit sind wir auch am Ende unseres Artikels zur Aktienbewertung angekommen. Wir hoffen, dass wir dir damit interessante und neue Informationen vermitteln konnten. Du solltest nun wissen, welchen Input du benötigst, um ein Unternehmen zu bewerten. Denk daran, dass das Thema der Aktienbewertung zwar auf soliden Prinzipien beruht, jedoch kein Garant für Gewinne bei Investitionen ist.

Um für dich die richtigen Aktien zu wählen, bedarf es viel mehr als einer reinen Bewertung von Unternehmen. Wichtige Faktoren wie deine persönliche Situation, dein Anlagehorizont und natürlich auch deine Ziele sollten hierbei im Vordergrund stehen. Erst wenn diese Faktoren geklärt sind, können die ‚richtigen‘ Aktien für dich gewählt werden.

Zum Autor:

Marcel Kunz ist 30 Jahre jung und lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Heidelberg. Durch erste Semester Informationswirtschaft am Karlsruher Institute of Technology und einem folgenden Dualen Studium bei der Bank sind die Finanzwelt und er untrennbar. Seit er 15 Jahre ist beschäftigt er sich zusätzlich in seiner Freizeit mit Thema Finanzen und Geldanlage. 

Neben den rechtlichen Anforderungen bringt er durch sein Interesse an neuen Assetklassen, wie z.B. Bitcoin, neuen Wind in die sonst sehr angestaubte Branche. Marcel beschäftigt sich bei der InVertas GmbH vor allem mit den Themenfeldern Ruhestandsplanung, Geldanlage und private Krankenversicherung. Zu seinen Kunden zählen Unternehmer, Selbständige und leitende Angestellte.

Kontakt: http://invertas.de/kontakt/

Bitcoin Verbot durch Regierungen

22.000 Bitcoin beschlagnahmt – Generalstaatsanwaltschaft wird zum BTC Whale

Bitcoin hat das erste Mal für viel Aufmerksamkeit in Zusammenhang mit dem Darknet gesorgt. Bevor die meisten überhaupt wussten, dass eine Kryptowährung wie Bitcoin überhaupt existiert, wurde im Darknet bereits fleißig mit BTC für verschiedene Waren und Dienstleistungen bezahlt. Doch mittlerweile konnte sich die erste und bekannteste Kryptowährung vom Zahlungsmittel für illegale Geschäfte befreien und wird zunehmend zu einem etablierten Finanzprodukt und einem Hedge auf Gold und Fiat-Währungen.

Doch die Vergangenheit läuft einem bekanntlich oft noch Jahre hinterher. Vor wenigen Tagen hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden insgesamt 22.000 Bitcoin in einem Gegenwert von ca. 25 Millionen Euro von den mutmaßliches Betreibern des deutschen Raubkopienportals „movie2k.to“ beschlagnahmt. Damit wurde die Generalstaatsanwaltschaft über Nacht zu einem echten Bitcoin Whale.

Du bist neu bei Crypto und überlegst einzusteigen? Dann solltest du dir erstmal ein vollumfängliches Bild machen, bevor du dich in das Abenteuer Crypto stürzt. Unsere B2Go-Checkliste wird dir dabei helfen, alles einzurichten und das nötige Wissen mitzunehmen, was es für den Einstieg und das Verständnis von Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen erfordert.

Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro beschlagnahmt

Bereits vor mehreren Monaten wurden zwei mutmaßliche Betreiber der illegalen Plattform „movie2k.to“ verhaftet und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Diese Plattform war vor allem im deutschsprachigen Raum sehr beliebt und hat täglich unzählige Zuschauer auf ihre Seite gelockt. Den Betreibern wird vorgeworfen in dem Zeitraum von 2008 – 2013 insgesamt 888.000 Raubkopien von Filmen und Serien über ihre Plattform verbreitet zu haben.

Durch die Einnahmen über verschiedene Abo-Modelle und Werbung, konnten die Betreiber insgesamt 22.000 BTC bis zum Jahr 2013 anhäufen. Die Bitcoins wurden von 2013 bis 2016 dazu verwendet, um über einen Immobilienunternehmer verschiedene Immobilien zu erwerben und so das Geld langfristig zu sichern. Der Kopf der Bande soll sich immer noch auf der Flucht befinden. Der Hauptprogrammierer sitzt hingegen in Untersuchungshaft und hat die Zugänge zu den 22.000 BTC freiwillig herausgegeben – sozusagen als „Schadenswiedergutmachung“.

Neben dem Programmierer, sitzt auch der Immobilienunternehmer in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Geldwäsche ermittelt. Die Staatsanwaltschaft geht nämlich davon aus, dass der Immobilienunternehmen über die illegalen Einnahmen Bescheid wusste und es in Kauf genommen hat. Die Generalstaatsanwaltschaft hat bereits umfassende Geständnisse der beiden Insassen erhalten und versucht nun durch die dort enthaltenen Informationen dem Kopf der Bande auf die Schliche zu kommen.

BTC verliert immer mehr den Status als illegales Zahlungsmittel

Bitcoin wird als illegales Zahlungsmittel immer uninteressanter. Mittlerweile wissen nicht nur spezialisierte Blockchain-Unternehmen, wie man die Bitcoin Blockchain analysiert, sondern auch die Polizei und Staatsanwaltschaft. Dadurch wird es für illegale Geschäfte mit BTC immer schwieriger und viele weichen auf andere Kryptowährungen wie Monero aus. Dennoch wird immer noch ein Teil der illegalen Geschäfte in BTC bezahlt, da es einfach die gängigste Kryptowährung ist und somit auch einfacher und schneller gewaschen werden kann. Zudem werden dafür regelmäßig Mixer oder Börsen ohne KYC genutzt, um die Bitcoins zu in den legalen Kreislauf zu bringen.

In der Zukunft werden wir wohl immer seltener von solchen illegalen Summen in Bitcoin hören. Mittlerweile hat BTC seinen schlechten Ruf verloren und wird für viele immer interessanter als langfristige Wertanlage. Es ist trotzdem immer wieder interessant etwas aus der Vergangenheit von Bitcoin zu hören. 

Denn aus dieser Vergangenheit könnte sich in den nächsten 5-10 Jahren eine echte Alternative zu unserem bestehenden Geldsystem entwickeln. Dadurch hätten Milliarden von Menschen endlich Zugang zu „Banking“ – ohne Banken, ohne Mittelsmänner und ohne irgendwelche Einschränkungen. Ein freies, dezentrales und neutrales Zahlungsnetzwerk, dass das Potential hat, die Finanzwelt auf den Kopf zu stellen.

WICHTIG: Die hier dargestellten Informationen stellen keine Handelsempfehlung dar und dienen lediglich der Unterstützung eurer eigenen Recherche. Bitte investiert immer mit Bedacht!

Wie immer bleiben wir dran und freuen uns auf eure Fragen oder Feedback bei Telegram oder hier in den Kommentaren!

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Ethereum Chart mit ETH Münze

Ethereum Analyse: 2020 könnte die große ETH-Dekade einleiten

Heute wollen wir uns Ethereum und einem kleinen Ausblick zu ETH widmen. Denn wenn wir uns die aktuellen Entwicklungen anschauen, könnte die laufende Dekade zu einer großen Erfolgsgeschichte für Ethereum werden. Nach Tokenisierung und ICOs kann die Smart Contract Blockchain mit Decentralized Finance (DeFi), Dezentralen Börsen (DEX), Dezentralen autonomen Organisationen (DAO) und Non-fungible-Tokens (NFT) weitere Mega Trends etablieren.

Diese Trends sorgen aktuell allerdings dafür, dass die Ethereum Blockchain an ihre Grenzen stößt. Um diese Probleme endlich zu lösen, arbeiten die Entwickler gerade intensiv an Ethereum 2.0, welches gestern mit dem finalen Testnet der Phase 0 und der Beacon Chain begonnen hat.

Wollen wir uns in diesem Artikel also dem Status Quo von Ethereum widmen und einen kleinen Ausblick in die Zukunft riskieren. Viel Spaß!

Ethereum Boom bei Smart Contracts und Nutzern

Wie wir gestern berichtet haben ist das Ethereum Netzwerk derzeit am Anschlag und steht vor einem Kollaps. Dies spiegelt sich auch in den Transaktionskosten wieder, die seit Juni 2020 sogar höher sind als die von Bitcoin und nun ein neues All-Time-High (ATH) erreicht haben.

Was sich auf den ersten Blick nicht wirklich gut anhört, zeigt auf den zweiten Blick aber das aktuelle Interesse an der Smart Contract Plattform. Dies zeigt sich auch bei einem Blick auf die aktuellen Nutzerzahlen sowie die Nutzung der Smart Contracts.

Die aktiven Ethereum Adressen, also Adressen, die täglich ETH oder ERC20 Tokens versenden oder empfangen, haben sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Mit ca. 600.000 ETH Adressen ist dies der höchste Wert seit Juni 2019 und nur noch 500.000 Adressen von der Höchstmarke entfernt.

Gleiches gilt für Smart Contracts die mit 3,1 Millionen aktiver Ethereum Kontrakte einen neuen Rekord in der letzten Woche erreichen konnten. Hauptgründe für den Boom liegen aktuell bei DeFi und DEXes, die mehr genutzt werden denn je.

Dezentrale Börsen (DEX) im Höhenflug

Ob Uniswap, 1inch, Balancer, Kyber oder weitere Protokolle. Die dezentralen Börsen erleben seit Beginn der DeFi-Welle einen unglaublichen Hype, der sie sogar vor Kraken und Coinbase im Handelsvolumen brachte. Vor 1 Jahr wäre dies noch undenkbar gewesen und ein Blick auf die Entwicklung spricht Bände, das Ende noch nicht absehbar.

Ethereum Dezentrale Börsen (DEX) Handelsvolumen im Monat


Wir sehen eine unglaubliche Steigerung auf ein Handelsvolumen von über 4 Mrd. USD im Juli. Ein Rekord, der wohl in den nächsten Monaten noch weiter ausgebaut werden könnte, denn gerade kleinere Projekte können von der hohen Liquidität bei DEXes profitieren. Zudem lohnt es sich doppelt, denn nicht nur als Händler kann man im Markt partizipieren, sondern auch als Liquiditäts-Provider. Hier ergeben sich durchaus lukrative Renditen.

Wie das Ganze funktioniert haben wir in diesem Artikel anhand von Balancer erklärt und gezeigt, wie man sich den Dienst einrichtet.

DeFi

Größter Aggregator für DEX

Ohne KYC

Höchste Liquidität

Teilnahme via
Alle Kryptowährungen
Produktangebot
DEX | Lending | Borrowing
Rendite
3% bis 5% Rendite p.a.
Echtzeit Swap von Token
Anbindung an die größten DEX
Volle Kontrolle über Coins
Geringe ETH-Gebühren

Ethereum versendet mehr Werte als Bitcoin

Spannend wird es, wenn wir uns die täglich versendeten Werte auf der Ethereum Blockchain näher anschauen, denn die wenigsten werden wissen, dass ETH hier an BTC vorbeiziehen konnte. Dies ist vor allem durch den Aufstieg der Stablecoins ermöglicht worden, die einen Großteil der Ethereum Transaktionsvolumen in USD ausmachen.

Dies könnte sich durch einen weiteren BTC Anstieg zwar schnell wieder verschieben, zeigt aber, dass Ethereum immer mehr zu einem wichtigen Settlement Layer wird. Die Tendenz zeigt jedenfalls weiter Richtung Stablecoins und ETH, denn bei Bitcoin wird ein Großteil der Werte auch gehalten und weniger bewegt. Spricht für Bitcoin als Store of Value, aber eben auch für Ethereum hier an Signifikanz in Sachen Wertetransfer zu gewinnen.

Decentralized Finance (DeFi) übersteigt 4 Mrd. USD Marke

Auch hier gab es bereits gestern ein neues Update, welches gezeigt hat, wie stark der DeFi Sektor auf der Ethereum Blockchain wächst. Die gespeicherten Werte in DeFi Anwendungen überstiegen erstmals die 4 Mrd. USD Marke mit der Tendenz nach oben.

DeFi Markt Bewertung August

Allein in den letzten 2 Monaten ist der Wert von 1 Mrd. auf 4 Mrd. USD regelrecht explodiert und nimmt immer stärkere parabolische Züge an. Auch wenn die Entwicklung mit erheblichen Risiken einhergeht, untermauern die DeFi Anwendungen die Wichtigkeit von Ethereum als Smart Contract Plattform.

Auch wenn mit Cardano und Shelley ein bereits fertiges und skalierbareres Proof of Stake Netzwerk bereitsteht, spielt die DeFi Musik auf der Ethereum Blockchain. Der Netzwerkeffekt ist eben enorm wichtig und daher sieht es aktuell danach aus, dass sich trotz der Verzögerung von Ethereum 2.0 dies sich auch erstmal nicht ändern wird.

Du willst alles über DeFi wissen? Dann schau in unsere DeFi Rubrik, wo du Wissen, News, Analysen und Vergleiche rund um den aktuellen Krypto Trend findest.

ERC20 Tokens explodieren

Ein weiterer Fakt der aktuell für Ethereum spricht, ist die Tatsache, dass nicht nur ETH selbst, sondern vor allem die auf Ethereum basierenden ERC20 Tokens an Wert zulegen. Allen voran die Governance Tokens der beliebtesten DeFi Anwendungen bieten großen Raum für Spekulationen und Kurs Phantasien.

Laut Messari lieferten die ERC20 Tokens im Jahr 2020 bisher die beste Kursperformance. Nach Angaben der Firma betrug der durchschnittliche YTD-Gewinn für die fast 180 betrachteten Ethereum-basierten Vermögenswerte derzeit 130%, während 10 dieser Vermögenswerte YTD-Gewinne von über 500% aufwiesen.

Das Beispiel von YFI (yearn.finance) zeigt allerdings, dass hier zwar exorbitante Kurszuwächse möglich sind, diese aber mit extremen Gefahren einhergehen und aktuell eher eine experimentelle Preisfindung darstellen. Hier ist also äußerste Vorsicht geboten!

Ethereum und Bitcoin übertreffen 1 Billion USD Marke

Widmen wir uns zum Abschluss der Rolle von Ethereum und Bitcoin gemeinsam. Denn beide sind die mit Abstand wertvollsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung aber auch nach Wichtigkeit und Nutzung. Beide zusammen haben in diesem Jahr bisher über 1,3 Billionen USD an Werten übertragen. Ein nachweislich bemerkenswerter Beweis für die Wichtigkeit der beiden Kryptowährungen.

Während Bitcoin zu Recht die Nummer 1 darstellt, könnte ETH seine Nische nun endgültig gefunden haben, denn eine Krypto-Ökonomie ohne Smart Contracts und Ethereum wäre heute undenkbar. Beide zusammen können auch extrem gut funktionieren und nehmen ihre entsprechenden Rollen aktuell optimal ein.

Außerdem bieten tokenisierte Bitcoins unendliche Möglichkeiten seine BTC noch produktiver einzusetzen.

Fazit: 5 Jahre Ethereum und der Anbruch einer neuen Ära

Die Ergebnisse der letzten 5 Jahre können sich bei Ethereum also durchaus sehen lassen. Ein enormer Erfolg mit dem wohl in diesem Ausmaß keiner gerechnet hätte. Kurs-technisch sieht es für ETH aktuell wieder rosiger aus und auch hier könnte das Projekt noch am Anfang stehen.

Das Nadelöhr bei aller Euphorie ist aber nach wie vor das Netzwerk selbst. Das noch auf Proof of Work laufende System steht vor dem Kollaps und befindet sich an seiner Grenze. Auch wenn das finale Testnet von Ethereum 2.0 gestern gestartet wurde, ist der Weg zu einem Übergang in ein skalierbares Proof of Stake System noch sehr weit und birgt etliche Gefahren.

Sollte der Übergang nicht gelingen oder es Sicherheitsprobleme geben, werden sich die Leute 2 Mal überlegen, weiterhin Werte über die Ethereum Blockchain zu transferieren. Es wäre der Super-Gau von dem wir zu diesem Zeitpunkt aber nicht ausgehen.

Aktuell zeigt sich das Netzwerk als Magnet für Innovationen und Experimente. Experimente, die aufgehen oder kollabieren können. Dies sollte jedem bei einem Investment bewusst sein. 5 Jahre in der Zukunft werden uns aber sicher Aufschluss darüber geben, ob Ethereum in der Krypto-Ökonomie, zusammen mit Bitcoin, noch die wichtigste Rolle einnimmt.

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Chainlink (LINK) Münze neben Altcoin Münzen

Chainlink Kurs steigt um 33% auf fast 10 USD – Neues Allzeithoch erreicht

Der Chainlink Kurs zeigt sich nach dem FUD durch Zeus Capital unbeeindruckt und LINK setzt zu einem neuen Höhenflug an. Zeitweise war der Kurs bereits nah an der 10 USD Marke und markiert heute ein neues Allzeithoch oder auch All-Time-High (ATH). Hintergrund könnte eine goldene Regel sein, die in der Vergangenheit immer wieder auf Chainlink zutreffen konnte. Wir schauen uns diese Regel und den Status Quo mal etwas genauer an.

Du willst mehr über Chainlink erfahren und würdest gerne bei den Grundlagen starten? Dann ist unser „Was ist Chainlink?“ Wissensartikel genau der richtige Startpunkt für dich!

Chainlink Kurs Pump auf fast 10 USD

Chainlink ist eine der Kryptowährungen der Stunde und kann nach dem Bitcoin Pump ordentlich zulegen. LINK reiht sich mit rund 33% Kurszuwachs (in 7 Tagen) zu den großen Gewinnern der letzten Tage. Auch heute zählt der DeFi Coin zu den Gewinnern und reiht sich damit in bekannte Gesellschaft, denn nach dem Bitcoin „Einbruch“ sind es vor allem die DeFi Coins, die wieder kräftig zulegen können.

Chainlink und DeFi Coins im Überblick

Oracles sind für DeFi Protokolle enorm wichtig, daher zählt wenig überraschend auch der Konkurrent BAND zu den Gewinnern der letzten Tage. Die Luft wird für den Chainlink Kurs aber zunehmend dünner, denn in Sachen Marktkapitalisierung steht LINK nun vor der Übernahme von Litecoin auf Platz 8. Ein unglaublicher Erfolg, den wohl vor 2 Jahren keiner vermutet hätte.

Auch die immer neuen Allzeithochs sprechen aktuell für den Chainlink Kurs, nur sollte man sich auch fragen, wie lange so etwas anhalten kann. Aktuell ist sich jedoch auch die Twitter Fan Gemeinde einig, dass nach dem Zeus Capital FUD rund um LINK, die Zeichen aktuell gut stehen.

LINK und die „goldene Regel“ nach einem Bitcoin Dump

Viele fragen sich wie so oft nach den Hintergründen des aktuellen Chainlink Kurs Pumps. Antworten sind aber häufig so ernüchternd wie die Fragen selbst. Es steht außer Frage, dass Chainlink aktuell massiv vom DeFi Hype und der starken Ethereum Performance profitieren kann. Fast täglich werden neue Kooperationen und Nutzung der Chainlink Oracle verkündet. Hier scheint auch kein Ende in Sicht, denn wie heute Morgen berichtet, sieht es auch beim DeFi Trend nicht nach einem schnellen Ende aus. Zumal die Konkurrenz von LINK gerade noch in den Startlöchern steckt.

Ziemlich weit aus dem Fenster lehnt sich Blockroots Co-Founder Josh Rager, der sogar eine goldene Regel erkannt haben will. Denn immer wenn Bitcoin deutlich an Wert verloren hat, konnte der Chainlink Kurs scheinbar davon profitieren. Zugegeben, das ist sicherlich das ein oder andere Mal eingetreten, aber eine fundierte Aussage sieht anders aus.

Tiefergehende Analysen liefern die Tweets von Santiment, die die Social Media Aktivitäten der verschiedenen Kryptowährungen messen. Hier sehen sie auch beim Chainlink Kurs einen klaren Zusammenhang zwischen der Nachfrage im Internet und der Preis Bewegung von LINK.

Fazit

Letzen Endes ist die Suche nach Antworten bei Preisbewegung immer eine Frage der Perspektive. Rückblickend lässt sich vieles deuten, aber meiner Meinung nach zeigen die Aussagen von Josh Rager auch einen Funken Wahrheit. Denn das Verhältnis von Bitcoin und dem Chainlink Kurs zeigt deutlich, wie die Geldflüsse im Kryptomarkt ablaufen.

In Zeiten in denen Bitcoin massiv zulegen kann, leiden häufig die Altcoins, da mehr Geld in die Nr. 1 fließt. Dies lockt wiederum auch Investoren von außerhalb an, die ihre Chance in der Regel zuerst bei BTC suchen. Setzt dann aber eine Korrektur ein, versuchen Trader schnelle Gewinne woanders einzufahren und wechseln wieder in Altcoins, die auch schon zuletzt gut liefen. In diesem Fall sind das eben DeFi Altcoins und Chainlink.

So ergibt sich dann ein neuer Zyklus, der im besten Fall immer weiter angefüttert wird und für steigende Kurse im Gesamtmarkt sorgt. Genauso ist auch 2017 der Bullenmarkt entstanden und vielleicht stehen wir auch dieses Mal wieder vor weiteren Zyklen, die in einem massiven Bullenmarkt münden. Wünschen würden wir uns das alle, dennoch sollte man diese Aussage von mir mit genauso großer Vorsicht wie die „goldene Regel“ von Josh Rager genießen.

[Bildquelle: Shutterstock, Coingecko]

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