Chaos bei Crypto.com – Was ist passiert und wie wurde reagiert?

Am 20. September 2020 kam es bei Crypto.com zu zunächst überraschenden Wartungsarbeiten. Einzahlungen, Auszahlungen und Trading waren plötzlich unmöglich. Nun gab der Entrepreneur und CEO Kris Marszalek eine Erklärung via Twitter ab.

Beim Wallet- und Zahlungsdienstleister Crypto.com kam es am 20. September 2020 zu überraschenden Wartungsarbeiten. COO Eric Anziani verkündete am vergangenen Sonntagabend, dass Einzahlungen, Auszahlungen und Trading vorerst eingestellt würden. Dass es sich nicht um geplante Wartungsarbeiten handelte, wurde aber schnell klar. Da ihr Crypto.com auch in unseren Produkt- und Börsentests findet, fassen wir für euch zusammen was passierte und wie reagiert wurde.

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Plötzliche Wartungsarbeiten und manipulierte Kurse

Bei Crypto.com wird seit 2016 das Ziel verfolgt, den weltweiten Übergang hin zu Kryptowährungen zu beschleunigen. Am vergangenen Sonntagabend allerdings kam es erst mal zu einem Stopp einiger Services von Crypto.com. Eric Anziani in seiner Funktion als COO verkündete, dass die Plattform mitsamt mobiler App einer Wartungsarbeit unterzogen würde. Einzahlungen, Auszahlungen und Trading seien demnach eingestellt und nicht funktionstüchtig.

Die überraschende Ankündigung sorgte für Verwirrung und Skepsis. Und Grund zur Skepsis gab es allemal. Denn anscheinend stimmte etwas mit den Kursen der Kryptowährungen ganz und gar nicht. Das besorgte einige Nutzer auf Twitter natürlich umso mehr, vor allem auch, weil Crypto.com zunächst nur wenig Transparenz an den Tag legte.

Ein Ethereum (ETH) Preis von über 61.000 GBP? Das macht zurecht stutzig! Und wie sich herausstellen sollte, lag hier kein bloßer Fehler in der Anzeige des Preises vor. Vielmehr handelte es sich um den Versuch von Manipulation durch einige Nutzer, ermöglicht durch einen Fehler in der Datenbank. Die Kundengelder sollen allerdings zu jeder Zeit sicher gewesen sein.

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CEO von Crypto.com reicht Transparenz nach

Gleich vorweg: Die mobile App ist wieder funktionstüchtig. Allerdings können die Exchange-Services nach wie vor nicht erreicht werden. Denn diese befinden sich noch immer in der „Wartungsarbeit“. Das erklärte am frühen Montagmorgen der CEO von Crypto.com, Kris Marszalek, höchstpersönlich auf Twitter.

Zudem gab es eine Erklärung der Probleme, die das Chaos auslösten. So soll es zu einem Fehler in der Datenbank gekommen sein. Um welchen Fehler es sich handelte und was den Fehler verursachte bleibt offen bzw. wird nach wie vor untersucht. Daraufhin sollen einige Nutzer versucht haben, den Kurs im Währungspaar ETH/USDT zu manipulieren.

Das hauseigene Risikosystem wurde getestet, allerdings erfolglos. Dennoch kam es wohl zu einem Schaden für Crypto.com, wenngleich der CEO diesen als „geringfügig“ betitelt. Die Kundengelder sollen zur keiner Zeit in Gefahr gewesen sein. Es wurde auch zu keinem Zeitpunkt von einem Hackerangriff gesprochen, wenngleich ein Einwirken von Außen natürlich nicht auszuschließen ist.

Es scheint keinen Schaden aufseiten der Nutzer gegeben zu haben

Wie Marszalek weiter erklärte, bleibt das Trading ausgesetzt für weitere 24 bis 48 Stunden. Nicht ordnungsgemäße Trades werden in dieser Zeit aus dem System genommen und die Kontostände wiederhergestellt. Dieser Prozess sei „sehr zeitaufwendig“, was die lange Ausfallzeit rechtfertigt.

Ich entschuldige mich bei allen Nutzern. Das Team wird 24/7 arbeiten, damit wir schnell wieder online sind. Wir werden aus diesem Ausfall lernen und alle Systeme entsprechend verbessern. Auch veröffentlichen wir regelmäßige Updates, sobald wir eine bessere Übersicht darüber haben, wann Trading wieder starten kann.

Alles in allem schien die verspätete Transparenz bei der Community anzukommen. Viele Nutzer merkten dennoch an, dass eine sofortige Transparenz wünschenswert gewesen wäre. Vor allem wurde aber hervorgehoben, dass Crypto.com anscheinend starke Sicherheitssysteme in Betrieb hat, die einen größeren Schaden vermeiden konnten. Auch sind keine Meldungen über fehlende Kundengelder bekannt. Das spricht eindeutig für die Seriosität und Sicherheit der Plattform und ihrer Services.

Fazit zum Chaos bei Crypto.com

Wir sind immer auch selbst ein wenig besorgt, wenn wir über solcherlei Vorkommnisse stolpern. Vor allem auch dann, wenn Dienstleister betroffen sind, welche wir auf unserer Webseite aufführen. Sei dies durch Erfahrungsberichte, Tests oder anderweitige Erwähnungen. Denn das Letzte, was wir wollen, ist die Promotion von unseriösen, unsicheren Anbietern. Aufgrund der Angaben von Crypto.com sind wir allerdings erleichtert, dass hier anscheinend sehr professionell mit dem entstandenen Chaos umgegangen wird.

Ob es sich um einen Versuch eines Hackerangriffs handelte oder nicht, liegt außerhalb unserer Kenntnisse. In jedem Fall wurde sich bei Crypto.com mehr oder minder sofort um die Problematik gekümmert. Zudem scheint ein Sicherheitssystem verhindert zu haben, dass Auszahlungen vorgenommen werden konnten, mit Gewinnen aus manipulativen Eingriffen in das Tradingsystem. Das ist Alles in Allem weit mehr Sicherheit, als wir gegenwärtig aus so manchen Vorfällen im DeFi Sektor gewohnt sind.

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