Der Bitcoin Kurs und die 9.000 USD – Der Boden für den neuen Bullrun?

Der Bitcoin Kurs dümpelt nur so vor sich hin und der ein oder andere hat bereits Langeweile von den immer gleichen Kursen. Wo ist nur das typische auf und ab der Achterbahn geblieben? Gerade nach dem Halving haben sich viele erhofft, dass BTC zum Sprung ansetzt und einen neuen Bullrun einläutet. Die langen Seitwärtsbewegungen könnten aber auf etwas sehr wichtiges hinweisen: Eine Bodenbildung. In diesem Artikel haben wir uns angeschaut, welche Faktoren dafür sprechen und warum der nächste Bullrun keineswegs abgeblasen ist. Viel Spaß!

Du willst wissen, warum Bitcoin in jedes Portfolio gehören sollte? Zahlen lügen nicht, unsere Analyse findest du hier: „Bitcoin, Gold und ETFs im Vergleich – Deshalb sollte BTC in jedes Portfolio“

Bitcoin Kurs Bullrun abgesagt?

Der Bullrun scheint vorerst auszubleiben, wenn man aber die Unsicherheit der Corona Pandemie und die großen Verluste an den Aktienmärkten einberechnet, ist dies kaum verwunderlich. Tatsächlich ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass ein Bullrun, wenn er denn mal kommt, sogar stärker ausfällt als ohne Aktieneinbruch und globaler Pandemie. Viele Menschen hatten mehr Zeit sich über Bitcoin und Co. zu informieren und mittlerweile ist es auch kein Geheimnis mehr, dass unser Geldsystem kränkelt.

Väter und Mütter würden hier sicher widersprechen und sagen, dass sie zwischen Home Office, Home Schooling und 24/7-Kinderbetreuung bestimmt keine Zeit hatten sich mit dem Bitcoin Kurs zu beschäftigen. Allerdings haben sie vielleicht auch mal Abends im Bett daran gezweifelt, ob Geld drucken die wirklich beste und nachhaltigste Methode zur Bekämpfung von wirtschaftlichen Schäden ist.

BTC bildet Boden und ist so stabil wie lange nicht

Bereits vor ein paar Tagen berichteten wir, dass sich der Bitcoin Kurs erstaunlich stabil verhält und einen neuen Höchststand in der Korrelation mit den Aktienmärkten gebildet hat. Im ersten Moment mag dies eine eher schlechte Nachricht sein, allerdings ist ein stabiler Kurs auch die beste Voraussetzung für einen Bullrun.

Außerdem scheint die Angst der Investoren verflogen sein und Bitcoin hat eine gewisse Legitimität auch bei klassischen Investoren erreicht. Diese Investoren bringen viel Kapital mit und könnten grade bei einem Bullrun als Katalysator fungieren.

Momentan deuten viele Indizien darauf hin, dass eine Bodenbildung beim Bitcoin Kurs erreicht ist. Der On-Chain Datenanbieter Glassnode, veröffentlichte auf Twitter vier verschiedene positive Faktoren:

2-Jahres-Hoch: Stündlich neue Adressen

1-Jahres-Hoch: Stündlich aktive Adressen

10-Monats-Hoch: Stündlich ausgeführte Transaktionen

Allzeithoch: Stündlich Ausgaben mit Lebensdauer 24h

 

So viele neue und aktive Adressen hat Bitcoin seit dem Bullrun 2017 nicht mehr gesehen. Seit dem starken Preisrückgang Anfang 2018 ist die Zahl der täglich neuen Adressen kontinuierlich von 195.000 auf heute 450.000 gestiegen. Die Zahl der täglichen aktiven Adressen hat sich im gleichen Zeitraum von 423.000 auf mehr als 1.000.000 fast verdreifacht.

Diese Kombination aus Zunahme von neuen Adressen und der steigenden aktiven Adressen mit der stündlichen Transaktionen ist eine gute Entwicklung, vor allem wenn man bedenkt, dass der Bitcoin Kurs so stabil ist.

Bitcoin Kurs: Bodenbildung vs. Plateaubildung

Analysten sind sich uneins darüber, ob die langen Seitwärtsbewegungen des Bitcoin Kurs bedeuten, dass sich hier ein Boden gebildet hat oder ein Plateau. Ein Boden würde den Abwärtstrend endgültig beenden, ein Plateau würde einen Aufwärtstrend abschließen.

Meistens werden aber Plateaus oder Spitzen nach starken Aufwärtsbewegungen erreicht und halten meistens auch nicht lange. Besonders beim Bitcoin Kurs ist dies in der Vergangenheit oft der Fall gewesen. Außerdem sind solche Hochs oft mit hoher Volatilität aufgetreten. Wenn die momentane Situation eine Plateaubildung ist, wäre diese eine der langgestrecktesten der Geschichte von BTC.

Es zeichnet sich also eher eine Bodenbildung ab, dennoch sollte niemand denken er könne Kursbewegungen von BTC vorhersagen. Deshalb bitten wir euch wie immer, eure eigenen Entscheidungen zu treffen und nicht auf Grundlage dieses Artikels Investmententscheidungen zu treffen!

Ausblick: Trump plant weitere Direktzahlungen an US-Bürger

US-Präsident Donald Trump plant eine weitere große Hilfszahlung für die Bürger um die Wirtschaft anzukurbeln. Allerdings braucht Trump dafür auch die Stimmen der Demokraten im Kongress. Bei der letzten Hilfszahlung bekam jeder US-Bürger einmalig einen Scheck mit 1200 US-Dollar und pro Kind gab es noch mal 500 US-Dollar. Wenn nun erneut eine ähnliche Zahlung ansteht, könnte auch der Bitcoin Kurs davon profitieren.

Bereits in der Vergangenheit durchgewunkene Konjunkturpakete umfassten knapp 3 Billionen Dollar, was mehr als 10% der gesamten Wirtschaftsleistung der USA im Jahr entspricht. Ein großer Teil davon suchte sich den geringsten Widerstand und floss in den Aktienmarkt. Dieser konnte sich erstaunlich schnell erholen und viele Analysten sehen eine totale Loslösung von der wirtschaftlichen Realität.

Die USA ist das von der Pandemie am stärksten betroffene Land der Welt und weist eine extrem hohe Arbeitslosigkeit und Infektionsrate auf. Eine Flucht in BTC und Gold scheint hier eine der wenigen Alternativen zu sein um sich gegen wirtschaftlichen Abschwung und Inflation zu schützen.

Wenn es euch also doch in den Fingern juckt, werft eine Blick auf unsere neue B2Go Checkliste, mit der euch der Start in das Thema Bitcoin und Kryptowährungen sicher leichter fallen wird!

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[Bildquelle: Twitter, Shutterstock]

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