Edward Snowden & Elon Musk gegen Zoom – Brave Browser liefert sichere Alternative

In der Corona Pandemie ist mit dem Home Office auch die Videotelefonie in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit gerückt. Die Nutzerzahlen von Videokonferenz-Plattformen sind explodiert. Jetzt gibt es überraschende Konkurrenz vom Brave Browser. In diesem Artikel beschäftigen wir uns neben dem neuen Video Feature auch mit dem Brave Browser selbst und den vielen Vorteilen die er mit sich bringt. Viel Spaß beim Lesen!

Ende-to-Ende-Verschlüsselung auch bei Video-Calls

Brave Browser will seine Ideale wie Datenschutz, Selbstbestimmung und Monopol Kritik nun auch auf dem Markt der Videokonferenzen ausrollen. So verkündete Brave am 26.05. den Start der Testphase auf der Beta Plattform Brave Nightly. Anders als bei anderen Anbietern muss für Brave together keine Software heruntergeladen oder ein Benutzerkonto erstellt werden. Als Brave Benutzer reicht ein einfacher Klick auf einen Einladungslink und schon kann die verschlüsselte Videokonferenz beginnen.

Brave together basiert auf der open-source, Ende-zu-Ende verschlüsselten Video-Software Jitsi, die auch von NSA-Whistleblower Edward Snowden genutzt wird. Eine Empfehlung sprach Snowden bereits 2017 bei einem Interview über Datenschutz und Privatsphäre aus.

Edward Snowden & Elon Musk sprechen sich gegen Zoom aus

Doch nicht nur Edward Snowden sind die etablierten Anbieter wie Zoom, Google Hangouts oder WebX ein Dorn im Auge. Auch SpaceX und Tesla Gründer Elon Musk kritisiert Zoom aus Datenschutzgründen und sprach ein Verbot von Zoom für seine Mitarbeiter aus. Zoom hat seine Nutzerzahlen während der Corona Pandemie fast verdoppeln können und sogar Bildungseinrichtungen und staatliche Behörden nutzen die Anwendung. Doch es kamen immer mehr Bedenken über den Mangel an Privatsphäre bei Zoom auf. Die Video Anrufe sind nämlich nicht durchgehend verschlüsselt und die Datenschutzrichtlinie von Zoom erlauben dem Unternehmen persönliche Daten der Nutzer zu sammeln.

Brave Browser als Alternative für Chrome oder Mozilla

Der Brave Browser bekommt Lob von allen Seiten. Vor allem in der Kryptowelt ist er weit verbreitet und bekannte Gesichter der Szene wie Tyler Winklevoss oder Binance-CEO Changpeng Zhao loben und empfehlen den Browser. Er bietet deutlich mehr als die typischen Webbrowser und das mit erhöhtem Datenschutz und sogar bis zu 8 mal schnelleren Ladezeiten.

Der Brave Browser lädt nämlich Werbungen und Tracker gar nicht erst, sondern fokussiert sich allein auf die Inhalte einer Webseite. Die Plattform kritisierte von Anfang an das Monopol von Google und deren Macht über die Daten der Nutzer. Kryptowährungen und Blockchain spielen hier auch eine Rolle, dazu später mehr.

Datenschutz und Privatsphäre sind beliebt, ein Blick auf die aktuellen Download-Zahlen von Brave sprechen für sich. Der Brave Browser hat mittlerweile über 10 Millionen monatliche Nutzer und schlägt seine Konkurrenten Firefox, Opera und Chrome in Hinblick auf neue Downloads. Zum Erfolg des Browsers tragen auch Features wie das Blockieren von third-party cookies, Trackern und Autoplay Videos bei. Auf dem folgenden Screenshot sieht man die Brave Nutzungsstatistiken von unserem Redakteur nach etwa 12 Monaten.

Brave Browser gesparte Zeit und Datenvolumen

Mitgründer von Mozilla ist jetzt CEO bei Brave

Der Co-Founder von Mozilla Firefox Brendan Eich ist mittlerweile CEO von Brave. Er gründete das Projekt bereits 2015 und hatte schon damals die Vision nicht nur einen Browser zu bauen, sondern den Internet-Werbemarkt zu revolutionieren. Mit Brave wird Werbung und Privatsphäre neu interpretiert und soll eine klare Abgrenzung zu etablierten Browsern Chrome und Firefox sein. Der Benutzer soll wieder im Mittelpunkt stehen ohne dabei sein Suchverhalten und seine Internetaktivität komplett offenzulegen. Der Nutzer soll selbst entscheiden ob er sich und seine Daten für Werbezwecke und gegen Entlohnung zu Verfügung stellt oder nicht.

Basic Attention Token (BAT) und die Brave Rewards

Kommen wir nun nochmal zum Prunkstück des Brave Browsers. Wenn Nutzer ihre anonymisierten Daten zur Verfügung stellen wollen, treten sie einem Ökosystem bei, dass Brave Rewards genannt wird. Hier werden die Werbetreibenden, die Anbieter von Werbeplätzen und die Empfänger der Werbung vereint. Das System ist auf die Ethereum Blockchain aufgebaut und nutzt einen eigenen Token für die Werbekommunikation: Den Basic Attention Token, kurz BAT.

Diesen können Nutzer bei ihrem normalen Surfverhalten verdienen, je nach dem wie viel Werbung sie konsumieren. Dies geschieht ohne seine Daten im internet zu verteilen. Jedoch können verifizierte Partner gegen Bezahlung auf diese Daten zugreifen, das Ökosystem von Brave verlassen sie dabei aber nicht.

Brave Rewards ermöglicht auch Erstellern von Content für ihre Publikationen eine Entlohnung. Leser, die den Brave Browser verwenden, können einen monatlichen Betrag oder einmalige Trinkgelder an ihren Liebslingscontent vergeben. Das geht zum Beispiel bei uns auf der Seite oder auch auf unserem YouTube oder Twitter Kanal. Eine sehr coole Idee und Möglichkeit, den Content der Verfasser zu würdigen, ganz ohne Werbung.

Wenn dich der Brave Browser interessiert und du uns unterstützen möchtest, klicke hier um den kostenlosen Download zu starten.

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