Hat es PayPal nicht auf Kryptowährungen, sondern CBDC abgesehen?

Laut Gesprächen rund um dem Quartalsbericht zu Q3/2020 von PayPal, will der digitale Zahlungsdienstleister seine angekündigte Unterstützung für Kryptowährungen im Jahr 2021 global ausbauen. Viel mehr noch untersucht PayPal mit Hochdruck die Integration von Central Bank Digital Currency (CBDC).

Sieht ganz danach aus, als wären Bitcoin (BTC) und Co. lediglich eine nette Nebentätigkeit für den digitalen Zahlungsdienstleister PayPal. Denn wie aus Gesprächen rundum den Quartalsbericht zu Q3/2020 hervorgeht, zielt PayPal vielmehr auf die Integration von Central Bank Digital Currency (CBDC). Der reibungslose Zahlungsablauf dieser landeseigenen, von Zentralbanken herausgegebenen und kontrollierten, digitalen Währungen scheint weit mehr Priorität zu genießen, als Kryptowährungen.

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PayPal hat CBDC im Visier

Offizielle ließen weitere Details zur Zukunft von digitalen Währungen bei PayPal durchsickern, nachdem es mehrere Konferenzen zum 3. Quartalsbericht 2020 gab. Demnach will der Zahlungsdienstleister „aggressiv“ in die Krypto-Branche vorstoßen und seine Angebote von und rundum Kryptowährungen in 2021 global ausbauen, auch auf Venmo. Die weit höhere Priorität scheint aber CBDC zu haben, denn hier sieht PayPal offenbar weit mehr geschäftliches Potenzial, als mit Bitcoin und Co.

Es ist klar und deutlich [zu erkennen], dass die Welt rasch von physisch zu digital übergeht. Und dabei steht es außer Frage, dass digitale Währungen eine zunehmend wichtige, funktionale und prominente Rolle übernehmen werden. CBDC ist keine Frage mehr ob, sondern nur noch wann und wie.

So sieht das PayPal-CEO Dan Shulman, nach scheinbar zahllosen Gesprächen mit Zentralbanken, Regulatoren und Industrieführern. Und genau hier will Shulman auch ansetzen. Kryptowährungen? Ja! Globaler Ausbau der Services sollen in 2021 kommen, inklusive Venmo. Priorität? Digitale Landeswährungen, denn PayPal „möchte helfen, die Zukunft von CBDC mitzugestalten“.

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Nur wenig Nennungen von Bitcoin und Co.

Wie wir im Oktober 2020 berichteten, kündigte PayPal offiziell die Unterstützung für Bitcoin und weitere Kryptowährungen über die eigene Plattform an. Zunächst stehen diese Services nur US-Kunden zur Verfügung, in 2021 sollen dann weitere Länder folgen. Dieser Schritt bringt Kryptowährungen auf die Bildschirme von mehr als 300 Mio. aktiven Kunden und öffnet den Weg zu Zahlungen mit Kryptowährungen bei rund 26 Mio. Händlern im PayPal Netzwerk. Aber mehr als dieser Push an die Öffentlichkeit wird es wohl nicht geben. Zumindest nicht vergleichbar, mit dem, was PayPal für CBDC vorsieht.

Ich denke, dass unsere Plattform und die neue, digitale Infrastruktur dazu beitragen können, dass das Management und die Transaktionen mit Geld effizienter, weniger teuer und schneller werden.

Nennungen von Bitcoin und Altcoins waren jedenfalls selten, bei den Konferenzen rundum den 3. Quartalsbericht 2020. Zumindest lassen die Aussagen der Offiziellen von PayPal darauf schließen. Nun, zumindest bis auf eine sehr aufschlussreiche Sache: Laut Dan Shulman hätten nämlich gegenwärtig nur 10 % aller US-Amerikaner Zugang zu den Services rundum Kryptowährungen. PayPal gehe aber aktuell davon aus, dass noch vor Dezember 2020 auch die restliche USA Zugang haben würde.

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Schlusswort zu PayPal

PayPal ist ein Unternehmen, welches Bitcoin und Co. prominent zu mehr als 300 Mio. aktiven Kunden und 26 Mio. Händlern weltweit bringen wird. Das ist eine großartige Entwicklung! Auch werden wir mit einer gewissen Sicherheit einen Ausbau des Angebots an und der Services für Kryptowährungen sehen. Das eigentliche Ziel scheint aber digitales Geld zu sein, in Form von CBDC. Denn hier blickt PayPal wesentlich weniger regulatorischen Schwierigkeiten entgegen und sieht offenbar auch mehr geschäftliches Potenzial.

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