IOTA vor dem Scheideweg: Gründungsmitglied Sonstebo fliegt raus

IOTA macht nun wirklich nicht häufig auf sich aufmerksam, aber kurz vor dem Jahreswechsel schafft es die IOTA Foundation (IF) dann doch noch mal in die Schlagzeilen. Einer der vier Gründer, David Sønstebø, musste nach einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrates gehen.

Wenn wir über Altcoins berichten, dann hat das meist mit spannenden Neuerungen oder aber Marktupdates zu tun. Wenn wir über IOTA schreiben, dann hatte dies zuletzt immer mit technischen Neuigkeiten zu tun. Heute ist der Anlass ein ganz anderer.

Denn der Aufsichtsrat der IOTA Foundation (IF) beschloss einstimmig den Mitbegründer David Sønstebø rauszuschmeißen. Einziger Kommentar hierzu von der IF selbst: Kein Kommentar, außer dass sich die Interessen von Sønstebø und den anderen Gründern zu weit voneinander entfernt hätten.

IOTA Foundation wirft David Sønstebø raus

David Sønstebø, einer der vier Gründer von IOTA, wird nicht länger ein Teil der IF sein. So beschloss es der Aufsichtsrat einstimmig. Sønstebø ist also gegangen worden, weil sich die Interessen offenbar in zwei geteilte Richtungen entwickelten.

Es war eine einstimmige Entscheidung des Aufsichtsrates im besten Interesse von IOTA und dem Ökosystem. […]

Es musste einfach sein. So oder so ähnlich lässt es die IF momentan aussehen. Transparenz und offener Umgang mit dem Geschehenen sieht aber anders aus! Und irgendwie würde sich die Community genau das jetzt auch wünschen. Stattdessen werden die Türen verschlossen.

Transparenz über die Vorfälle? Nicht bei der IF!

Sønstebø selbst jedenfalls half IOTA im Jahr 2015 zu gründen. Ob Sønstebø bei IOTA in irgendeiner Form involviert bleibt, ist nun unbekannt. Er würde aber „für immer einer der Gründer“ bleiben. Nun, ja liebes IF-Team. Das ist klar so weit!

Screenshot über ein Statement zum Weggang von Sønstebø bei IOTAQuelle: Discord

Doch es ist ja auch nicht das erste Mal, dass die IF offensichtliche Probleme in der organisatorischen Struktur aufweist. Wir erinnern uns z.B. an veröffentlichte Ausschnitte aus internen Unterhaltungen 2018. Dabei ging es um zwei der Gründer, die nicht im Vorstand sind. Aktuelle Vorstandsmitglieder hätten zurücktreten sollen, um Platz zu schaffen.

Nächstes Gründungsmitglied verlässt IOTA

David Sønstebø selbst scheint vom Beschluss der IOTA Foundation nichts gewusst zu haben. Oder zumindest liegt diese Vermutung nahe, denn er interagierte noch 3 Stunden vor dem Beschluss fröhlich mit Tweet von und über IOTA. Auch ist er nicht das erste Gründungsmitglied, welches geht (oder gegangen wird).

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Bereits 2019 verließ CfB, der technische Macher der ersten Version von IOTA, die IF. Die Community ist einmal mehr gespalten. Das eine Lager wünschte sich schon lange einen Abgang von Sønstebø, andere sehen die Entwicklungen als negativ für das Projekt und bärisch für die Marktentwicklung.

Schlusswort

Die Auswirkungen auf IOTA selbst, das öffentliche Ansehen oder auch den Markt bleibt abzuwarten. Was viel bedenklicher ist: der Mangel an Transparenz. Denn gerade Transparenz wünscht sich die Community, um in solch turbulenten Zeiten das nötige Vertrauen nicht zu verlieren.

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