Ripple performt laut einer Studie besser als Banken: Kann XRP davon profitieren?

Der jüngste Report der Boston Consulting Group beschreibt, wie Zahlungsdienstleister á la Ripple die traditionellen Banken in vielen Sektoren alt aussehen lassen. Die Schlussfolgerung ist unweigerlich, dass Banken neue Technologien entwickeln und adoptieren müssen, um den Anschluss nicht komplett zu verlieren.

Wenngleich viele Kritiker und Skeptiker das einfach nicht wahrhaben wollen: Kryptowährungen sind schon heute ein wesentlicher Bestandteil der heutigen Finanzmärkte. Zudem stellt die Technologie hinter den digitalen Währungen eine neue Form des Wettbewerbs für traditionelle Banken, bisherige Zahlungssysteme (SWIFT) und sogar Kreditkartenanbieter dar. Laut dem jüngsten Report der Boston Consulting Group müssen Banken reagieren, wenn sie den Anschluss an Ripple und Co. nicht komplett verlieren wollen.

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Mehr als 34 Seiten, die nur eine Schlussfolgerung zulassen

Auf mehr als 34 Seiten beleuchtet der „Global Payments 2020“ Report der Boston Consulting Group die Vor- und Nachteile von traditionellen und neuen Zahlungssystemen. Auch werden die neuen Technologien im Detail beleuchtet. Besonders Blockchain-Technologie nennen die Autoren dabei als Technologie der Zukunft. Klar, denn die Blockchain liefert eine deutlich bessere Performance gegenüber der bisherigen Technologie der traditionellen Banken, nebst vielen weiteren Vorteilen.

Unternehmen wie bspw. Ripple (mitsamt XRP) performen dabei weit besser als Banken. Sowohl bei Geschwindigkeit der Transaktionen, als auch Transaktionsgebühren. Die Boston Consulting Group appelliert deshalb an Banken und andere, große Finanzinstitute, neue Lösungen zu entwickeln, um nicht gänzlich den Anschluss (auf Dauer) an Projekte wie Ripple oder auch Earthport zu verlieren.

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Ripple und andere Unternehmen performen besser als Banken

Der Report reiht sich ein in eine Reihe an Aussagen, die jüngst vom US-Währungshüter Brian Brooks (ehemals CLO bei Coinbase) getroffen wurden. Brooks sieht gegenwärtig, dass der Sektor rundum Decentralized Finance (DeFi) die traditionellen Banken obsolet macht. Allerdings sieht Brooks wohl Ripple oder auch XRP weniger als Konkurrenz. Im Gegensatz zur Boston Consulting Group glaubt Brooks auch nicht, dass es Appelle an die Banken braucht. Ganz im Gegenteil: Diese werden in Zukunft fester Bestandteil einer dezentralen Welt sein.

Kartennetzwerke, FinTech-Unternehmen und Anbieter von Infrastrukturen, wie z.B. Ripple und Earthport, betraten den Bereich der grenzüberschreitenden Zahlungen in den letzten Jahren. Diese neuen Wettbewerber performen weit besser als Banken in Geschwindigkeit, Kosten und Nutzerfreundlichkeit. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden Banken ihre Herangehensweisen ändern müssen.

Die Boston Consulting Group hingegen geht nicht so weit, bereits eine Zukunft zu prognostizieren, in der Banken die Brücke zwischen zentralisierter und dezentralisierter Welt darstellen. Denn dafür, so die Autoren, müssten Banken erst mal Änderungen durchführen und zu neuen Wegen bereit sein. Diese Bereitschaft mitsamt der notwendigen Änderungen sehen die Autoren bisweilen jedoch (noch) nicht.

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Mehr Partnerschaften für Ripple?

Nehmen wir doch mal SWIFT als Beispiel. Lange Zeit galten SWIFT und Co. als der Benchmark einer gesamten Industrie! Mehr als 11.000 Finanzinstitute weltweit sind an das SWIFT-Netzwerk angeschlossen und das Netzwerk funktioniert seit vielen Jahren. Dich im Vergleich zu Ripple und auf Blockchain basierenden Lösungen, sieht SWIFT alt, langsam und zu kostenintensiv aus.

Viele Banken haben SWIFT eingeführt um Geschwindigkeit von Transaktionen und deren Nachverfolgung bei internationalen Zahlungen zu verbessern. Aber mit [Ripple] und anderen Wettbewerbern, die weitaus bessere Lösungen anbieten, müssen Banken umdenken und andere Wege suchen, um im Wettbewerb zu bleiben.

Die Autoren raten den Banken ihre Kosten zu senken, effizienter zu agieren und zu einer kompletten Modernisierung der Kernprozesse. Um diese umfangreichen Änderungen herbeizuführen, könnten Banken wichtige Partner in der Krypto-Branche finden. Natürlich bleibt Ripple an erster Stelle nicht unerwähnt. Und nein, wir konnten keine Verbindung zwischen Ripple und der Boston Consulting Group finden. Bedeutet aber nicht, dass es nicht dennoch eine geben könnte.

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Schlusswort

Zudem, so raten die Autoren, sollte die Digitalisierung aller Prozesse fundamental überarbeitet werden. Denn es gilt den Kunden die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Dies sollte auch mit einem einfacheren, aber zuverlässigen KYC-Prozess einhergehen. Der Report stellt hierzu beispielsweise infrage, ob die Verifizierung persönlicher Daten von vielen Banken überhaupt den internationalen Standards entspricht.

Während viele Banken also noch viel Arbeit vor sich haben, arbeitet Ripple bereits mit Banken, wie bspw. der Santander Bank, zusammen. Die größte, europäische Bank nutzt die Technologie von Ripple und das One Pay FX System, welches internationale Transaktionen in Echtzeit bewältigen kann.

Laut Ana Botín, CEO der Santander Bank, sollen bereits 50 % aller Transaktionen via One Pay FX laufen. Laut der Boston Consulting Group dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch weitere Banken auf diesen Zug aufspringen. Daraus muss allerdings keine Preiststeigerung des XRP Token resultieren! Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch.

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