• RSI und MACD senden kurzfristig Verkaufssignale:
    RSI und MACD haben bärische Crossover gebildet. Das schwache Momentum deutet jedoch darauf hin, dass der Verkaufsdruck bislang begrenzt bleibt.
  • Elliott-Wellen-Zählung mahnt weiter zur Vorsicht:
    Die Elliott-Wellen sprechen weiterhin für eine unvollständige Abwärtsstruktur. Weitere lokale Tiefs bleiben trotz der jüngsten Erholung möglich.
  • Ethereum-Prognose:
    Ethereum zeigt sich zuletzt stärker als Bitcoin und konnte die Abwärtstrendlinie überwinden. Eine bestätigte Trendwende lässt sich daraus bislang jedoch noch nicht ableiten.
  • Widerstandsbereich bleibt entscheidend:
    Der Bereich zwischen 1.804 und 2.019 US-Dollar bleibt der nächste wichtige Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch würde das Chartbild weiter aufhellen.
  • Jetzt in ETH und Edelmetalle investieren:
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Chartanalyse zu Ethereum (ETH)

Ethereum (ETH) stieg in den vergangenen 30 Tagen um knappe +20 Prozent an, während der Bitcoin-Kurs mit +9 Prozent die schwächere Performance abgeliefert hat. Seit dem lokalen Tief stieg der ETH-Kurs zeitweise sogar um über 30 Prozent an. Aktuell steht der ETH-Preis knapp über der Marke von 1.900 US-Dollar. Wie es jetzt mit dem Ethereum-Kurs weitergehen könnte, erfährst Du in unserer fundierten ETH-Prognose & Chartanalyse:

Ethereum, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview
Ethereum, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview

Der Ethereum-Kurs konnte sich am entscheidenden Unterstützungsbereich stabilisieren und über die rote Abwärtstrendlinie ausbrechen. Ein erfolgreicher Re-Test stützt zunächst das bullische Szenario. Für eine bestätigte Trendwende liefert das Chartbild derzeit jedoch noch keine ausreichenden Signale.

Ethereum (ETH) Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Indikatoren und analysieren zunächst den Relative Stärkeindex RSI, den Trendfolgeindikator MACD sowie die Elliott Wellen.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 57 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist.

Der MACD hat ebenfalls ein bärisches Crossover ausgebildet. Das bärische Momentum ist hingegen schwach, was auf Unsicherheit bei den Bären hindeutet.

Ethereum, RSI und MACD, Tageschart, Quelle: Tradingview
Ethereum, RSI und MACD, Tageschart, Quelle: Tradingview

💡 Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell pessimistisch. Beide Indikatoren haben je ein Verkaufssignal ausgebildet. Auf Wochenbasis tendieren die Indikatoren jedoch etwas freundlicher.

Elliott Wellen

Die aktuelle Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt die übergeordnete Struktur des Ethereum-Kurses. Die Abwärtsbewegung macht weiterhin einen unvollständigen Eindruck.

Eine letzte Bewegung in der Welle 5 könnte die übergeordnete Welle A abschließen und zu einer technischen Gegenbewegung in der übergeordneten Welle B führen. Es ist bereits eine fünfteilige Abwärtsbewegung seit dem Welle-B-Hoch zu erkennen. In der Substruktur könnten jedoch noch lokale Tiefs folgen.

Der aktuelle relevante Widerstandsbereich für die Subwelle 4, hier Kreis 4 liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 1.804 US-Dollar und dem 0,618er Fibonacci-Retracement bei 2.019 US-Dollar.

ETH, Elliott Wellen, Tageschart, Quelle: Tradingview
ETH, Elliott Wellen, Tageschart, Quelle: Tradingview

In einem Alternativszenario könnte sich die vorangegangene B-Welle auch als ein Elliott-Wellen-Dreieck ausgebildet haben. Bei diesem Szenario ist es möglich, dass sich der ETH-Kurs bereits in einem zweiten 1-2-Setup, einer dritten Welle befindet, was noch stärkere Abverkäufe zur Folge haben könnte. Der prognostizierte Trendwendebereich für dieses Szenario liegt zwischen 2.042 US-Dollar und 2.218 US-Dollar.

Fazit zum aktuellen Ethereum (ETH) Kurs

RSI und MACD haben zuletzt bärische Crossover gebildet und sprechen kurzfristig für nachlassende Dynamik, auch wenn das Momentum der Verkäufer bislang begrenzt bleibt.

Die Elliott-Wellen-Analyse lässt weiterhin eine unvollständige Abwärtsstruktur erkennen, wodurch weitere Tiefs nicht ausgeschlossen sind. Der erfolgreiche Ausbruch über die Abwärtstrendlinie verbessert zwar das kurzfristige Chartbild, eine bestätigte Trendwende steht aus charttechnischer Sicht jedoch weiterhin aus.


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