• Nutzeraktivität bleibt robust:
    Ethereum wird weiter stark für Stablecoins, DeFi-Anwendungen und tokenisierte Vermögenswerte genutzt. Auch Layer-2-Netzwerke sorgen dafür, dass das Ökosystem aktiv bleibt.
  • Makrodaten könnten den nächsten Impuls liefern:
    Am Freitag stehen wichtige US-Arbeitsmarktdaten an. Schwächere Zahlen könnten Zinssenkungshoffnungen stützen, während die zuletzt gesunkenen Renditen von US-Staatsanleihen bereits etwas Druck vom Kryptomarkt nehmen.
  • Ethereum kämpft am Point of Control:
    Der Kurs bewegt sich direkt an der stark gehandelten Zone um 1.870 US$. Ein Ausbruch könnte den Weg bis 1.920 US$öffnen, während unterhalb zunächst 1.790 US$ als Unterstützung wartet.
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Ethereum-Netzwerk bleibt stark ausgelastet

Auch wenn sich der Ethereum-Kurs zuletzt schwergetan hat, sprechen mehrere Faktoren weiterhin für eine solide Ausgangslage. Die Zahl der gestakten Ether bleibt hoch und zeigt, dass viele Anleger ihre Coins langfristig im Netzwerk gebunden lassen.

Auch auf der Blockchain selbst bleibt die Aktivität hoch. Ethereum ist weiterhin die wichtigste Infrastruktur für Smart Contracts. Ein großer Teil der Stablecoins, dezentralen Finanzanwendungen und tokenisierten Vermögenswerte läuft über das Netzwerk. Hinzu kommen zahlreiche Layer-2-Lösungen, die Ethereum als Basisschicht nutzen und so weiter für Transaktionen und Nachfrage sorgen. Auch die Zuflüsse in US-Spot-ETFs haben sich zuletzt wieder stabilisiert und liefern zusätzliche Unterstützung. 

Kurzfristig richtet sich der Blick nun aber stärker auf die Makroseite. Bereits am Freitag werden die neuen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Sie gelten als einer der wichtigsten Indikatoren für die weitere Geldpolitik der US-Notenbank. Fallen die Daten schwächer aus als erwartet, würde das die Hoffnungen auf sinkende Leitzinsen stützen. Gleichzeitig sind die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zuletzt wieder etwas zurückgekommen. Auch das nimmt etwas Druck von den Finanzmärkten und ist grundsätzlich ein positives Signal für Ethereum und den gesamten Kryptosektor. 

Ethereum-Kurs: Diese Zone wird jetzt wichtig

Auch aus charttechnischer Sicht steht Ethereum an einer wichtigen Marke. Der Kurs bewegt sich aktuell direkt am Point of Control bei rund 1.870 US-Dollar. Dabei handelt es sich um die Preiszone, in der im betrachteten Zeitraum das höchste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Viele Marktteilnehmer haben dort gekauft oder verkauft, weshalb dieser Bereich häufig als Unterstützung oder Widerstand wirkt.

Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone könnte den Weg zunächst in Richtung 2.000 US-Dollar freimachen. Dort wartet bereits der nächste größere Widerstandsbereich. Gelingt der Ausbruch dagegen nicht, rückt zunächst die Unterstützung bei rund 1.790 US-Dollar wieder in den Blick. Darunter würde anschließend die Zone um 1.700 US-Dollar an Bedeutung gewinnen.

Ethereum-Kurs auf TradingView mit Volumen-Profil
Ethereum-Kurs auf TradingView mit Volumen-Profil

Im Moment halten sich positive und negative Faktoren damit weitgehend die Waage. Fundamentale Daten und die zuletzt etwas gesunkenen Anleiherenditen sprechen eher für Ethereum. Der Chart zeigt dagegen, dass den Käufern aktuell noch die Kraft für einen klaren Ausbruch fehlt. Die Arbeitsmarktdaten am Freitag könnten deshalb genau den Impuls liefern, der Ethereum aus seiner aktuellen Handelsspanne befreit.


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