- Ethereum hält sich weiter oben:
Trotz des schwierigen Makro-Umfelds bleibt ETH im oberen Bereich der aktuellen Range und größerer Verkaufsdruck hält sich bisher in Grenzen. - Der Ölpreis bleibt ein Problem:
Brent notiert bei knapp 105 US-Dollar. Bleibt Energie so teuer, könnte das die Inflation länger hochhalten und den Druck auf die Fed erhöhen. - Freitag um 14:30 Uhr wird es spannend:
Am Freitag kommen die neuen US-Verbraucherpreise. Fallen sie höher aus als erwartet, könnten Zinssorgen schnell wieder mehr Druck auf Ethereum bringen. - 🎁 20 € Willkommensbonus bei unserer favorisierten Krypto-Börse Bitvavo!
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Ethereum hält sich weiter erstaunlich stabil
Während der Gesamtmarkt zuletzt immer wieder mit höheren Zinsen, steigenden Anleiherenditen und einem starken Ölpreis zu kämpfen hatte, hält sich Ethereum bisher ziemlich ordentlich. Der Kurs bewegt sich weiterhin im oberen Bereich der aktuellen Range und gibt damit einen großen Teil der vorherigen Bewegung nicht wieder ab.
Das ist erstmal positiv, weil nach dem Anstieg durchaus mehr Gewinnmitnahmen hätten reinkommen können. Stattdessen bleibt der Verkaufsdruck bisher überschaubar und Käufer scheinen Rücksetzer weiter aufzunehmen.
Vieles dürfte heute aber davon abhängen, was am Nachmittag aus den USA kommt. Die neuen Verbraucherpreise können die Zinserwartungen nochmal ordentlich verschieben und damit auch bei Ethereum schnell wieder mehr Bewegung reinbringen.

Öl macht die Sache für die Fed nicht leichter
Erwartet wird für August ein Anstieg der US-Verbraucherpreise um 0,4% gegenüber dem Vormonat. Das wäre ohnehin schon ein recht kräftiger Wert und gleichzeitig bleibt der Ölpreis ein Problem. Brent notiert aktuell bei knapp 105 US-Dollar je Barrel und liegt damit deutlich höher als noch zu Jahresbeginn.
Dahinter stehen unter anderem die erneuten Angriffe im Iran-Konflikt und die stark eingeschränkten Öltransporte durch die Straße von Hormus. Bleibt Energie länger so teuer, landet davon mit etwas Verzögerung immer mehr bei Unternehmen und Verbrauchern.
Für die Fed wird das unangenehm, weil höhere Energiepreise den Inflationsdruck wieder verstärken können. Kurz vor der Sitzung am 15. und 16. September dürften die heutigen Daten deshalb nochmal einiges an den Erwartungen drehen.

Heute Nachmittag könnte es schnell unruhiger werden
Für Ethereum wäre ein schwächerer Inflationsbericht das angenehmere Szenario. Dann könnte der Markt wieder stärker darauf setzen, dass die Fed nicht noch aggressiver werden muss und die aktuellen Zinsen vielleicht etwas früher wieder sinken können.
Fallen die Verbraucherpreise dagegen höher aus als erwartet, könnte es genau andersherum laufen. Höhere Zinserwartungen würden Anleihen wieder attraktiver machen und bei Risikoanlagen wie Ethereum könnte schneller Verkaufsdruck reinkommen.
Bis dahin macht ETH aber weiterhin einen ziemlich stabilen Eindruck. Dass sich der Kurs trotz des schwierigen Makro-Umfelds im oberen Teil der Range hält, zeigt zumindest, dass die Käufer noch da sind.
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Fazit zum aktuellen ETH-Kurs
Ethereum hält sich vor den Inflationsdaten überraschend gut und bleibt im oberen Bereich der aktuellen Range. Der größere Test kommt heute um 14:30 Uhr. Fallen die Verbraucherpreise entspannter aus, könnte ETH wieder einen neuen Anlauf nach oben starten. Ein heißerer CPI würde dagegen wahrscheinlich erstmal wieder mehr Druck in den Markt bringen.

