- Trump weckt Hoffnung auf Entspannung:
Hinter den Kulissen soll über ein Ende des Iran-Konflikts gesprochen werden. Für Krypto wäre eine Deeskalation ein wichtiges Signal, weil Öl- und Inflationssorgen nachlassen könnten. - Krypto-Markt bleibt erstaunlich stabil:
Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP bewegen sich trotz geopolitischer Risiken vergleichsweise ruhig. Der Fear & Greed Index steht wieder bei 72 Punkten und damit klar im Bereich „Greed“. - Arbeitsmarktdaten werden zum nächsten Test:
Am Freitag kommen wichtige US-Daten. Fallen sie schwach aus, könnte das den Zinsdruck auf die Fed etwas reduzieren und Bitcoin sowie anderen Risikoanlagen Rückenwind geben. - 🚀 Jetzt Chancen am Krypto-Markt nutzen:
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Hinter den Kulissen wird über ein Ende gesprochen
Nach einer ruhigeren Phase ist der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wieder aufgeflammt. Trump erklärte am Mittwoch, dass die USA erneut iranische Ausrüstung entlang der Straße von Hormus angegriffen und dabei schwere Schäden verursacht hätten. Gleichzeitig stellte er klar, dass weitere Angriffe jederzeit möglich seien.
Hinter den Kulissen scheint man in Washington aber längst auch über einen anderen Weg zu sprechen. Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat Trump zuletzt vertrauliche Gespräche mit hochrangigen Regierungsvertretern geführt, bei denen es um ein mögliches Ende des Konflikts ging.
Mehrere Berater sollen ihm empfohlen haben, die jüngsten Angriffe nicht weiter auszuweiten. Dabei spielt offenbar auch die Innenpolitik eine Rolle. Eine längere militärische Eskalation könnte den Republikanern bei den Zwischenwahlen im November schaden.
Für die Märkte wäre eine Entspannung eine ziemlich wichtige Nachricht. Solange der Konflikt weiter schwelt, bleibt vor allem die Straße von Hormus ein Risiko. Über die Region läuft ein großer Teil des weltweiten Ölhandels. Jede neue Eskalation kann deshalb schnell wieder für steigende Energiepreise sorgen und damit auch den Inflationsdruck erhöhen.
Der Krypto-Markt reagiert bisher noch ziemlich ruhig
Am gesamten Krypto-Markt fällt die Reaktion bisher eher verhalten aus. Bitcoin hält sich bei rund 77.520 US-Dollar und liegt leicht im Plus. Ethereum kommt dagegen nicht richtig mit und gibt auf etwa 2.400 US-Dollar nach. Solana schafft erneut den Sprung über 100 US-Dollar, während XRP mit einem Plus von rund 1,5 % auf 1,36 US-Dollar etwas stärker unterwegs ist.
Bei der Stimmung sieht es inzwischen deutlich besser aus. Der Fear & Greed Index liegt wieder bei 72 Punkten und damit klar im Bereich „Greed“. Von echter Euphorie ist der Markt aber noch ein Stück entfernt, denn für „Extreme Greed“ müsste der Wert wieder über 80 steigen. Ein klares Risk-on-Signal sieht damit also noch anders aus. Der Markt hält sich zwar erstaunlich stabil, wirklich durchstarten wollen die großen Coins aber ebenfalls nicht.

Nach der starken Rally der vergangenen Wochen ist das aber auch nichts Ungewöhnliches. Einige Anleger nehmen auf dem höheren Niveau erst einmal Gewinne mit und sorgen damit für etwas Gegenwind. Solange daraus kein größerer Abverkauf wird, passt das noch gut zu einer normalen Konsolidierung.
Am Freitag wird es nochmal wichtig
Neben dem Iran-Konflikt kommt am Freitag noch ein weiterer großer Termin dazu. In den USA wird der Arbeitsmarktbericht für August veröffentlicht. Erwartet werden derzeit rund 58.000 neue Stellen, die Arbeitslosenquote soll bei 4,1 % bleiben.
Die Erwartungen sind zuletzt eher gedämpft worden. Bereits die ADP-Daten fielen mit nur 38.000 neuen Stellen schwächer aus als erwartet. Das spricht dafür, dass der US-Arbeitsmarkt weiter an Tempo verliert.
Für Bitcoin ist dabei vor allem wichtig, was die Zahlen für die Fed bedeuten. Fallen die Daten deutlich stärker aus als erwartet, könnten die Spekulationen auf eine Zinserhöhung im September wieder zunehmen. Der Markt preist eine solche Anhebung derzeit bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 61 % ein.
Schwächere Arbeitsmarktdaten könnten diesen Druck dagegen etwas herausnehmen. Damit wartet für Bitcoin zum Ende der Woche neben dem Iran-Konflikt noch ein zweiter möglicher Kurstreiber.
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