• PONS erreicht neues Allzeithoch:
    Der Token steigt binnen sieben Tagen um mehr als 560 Prozent und erreicht rund 0,30 US-Dollar.
  • Buybacks erzeugen Token-Nachfrage:
    Aktuell fließen 80 Prozent der Protokollgebühren in PONS-Rückkäufe, die gekauften Token werden anschließend verbrannt.
  • cbBTC erweitert das Launchpad:
    Neue Handelspaare erschließen laut Pons mehr als 7,5 Milliarden US-Dollar an Bitcoin-basierten Assets.
  • Nachhaltigkeit hängt an der Nutzung:
    Fallen Handelsvolumen und Protokollumsatz, steht auch weniger Kapital für PONS-Buybacks zur Verfügung.

Pons: Krypto-Rallye auf Rekordkurs

Pons (PONS) hat binnen weniger Tage eine auffällige Rallye am Altcoin-Markt hingelegt. Am 30. August erreichte der Token mit rund 0,30 US-Dollar ein neues Allzeithoch. DefiLlama weist für sieben Tage ein Plus von mehr als 560 Prozent aus.

Hinter Pons steckt ein Launchpad auf der Robinhood-Chain, über das Nutzer Token mit fixer Supply erstellen und handeln können. Parallel zum Kurs zog die Aktivität an: Das DEX-Handelsvolumen erreichte zuletzt rund 56 Millionen US-Dollar innerhalb von 24 Stunden und mehr als 208 Millionen US-Dollar auf Monatssicht.

Der PONS-Kurs hat innerhalb einer Woche stark zugelegt und ein neues Allzeithoch erreicht
Der PONS-Kurs hat innerhalb einer Woche stark zugelegt und ein neues Allzeithoch erreicht. Quelle: CoinMarketCap

Buybacks treiben PONS

Der Kursanstieg trifft auf einen direkten Wertfluss zum Token. Laut Pons fließen aktuell 80 Prozent der Protokollgebühren in automatisierte PONS-Rückkäufe per TWAP. Die gekauften Token werden anschließend an eine Burn-Adresse geschickt und dauerhaft aus dem zirkulierenden Angebot entfernt.

Weitere 20 Prozent finanzieren Infrastruktur und Team. DefiLlama beziffert den kumulierten Protokollumsatz inzwischen auf rund 8,85 Millionen US-Dollar. Davon wurden etwa 3,59 Millionen US-Dollar als „Protocol Revenue to Buyback and Burn“ erfasst. Pons meldet zudem, dass inzwischen 29 Prozent des gesamten PONS-Angebots verbrannt wurden.

Neue Token können enorme Renditen liefern, bringen aber gerade in der frühen Phase auch entsprechend hohe Risiken mit. Umso wichtiger ist die Wahl der Plattform, über die Du in neue Projekte investierst. Welche Anbieter bei Sicherheit, Gebühren und Token-Auswahl überzeugen, erfährst Du in unserem Launchpad-Vergleich.

Mehr Krypto-Liquidität

Seit dem 28. August können auf Pons Token direkt gegen Coinbase Wrapped Bitcoin, kurz cbBTC, gestartet werden. cbBTC ist laut Coinbase 1:1 durch verwahrte Bitcoin (BTC) gedeckt. Pons spricht dadurch von Zugriff auf mehr als 7,5 Milliarden US-Dollar an Bitcoin-basierten Assets.

Für die technische Verbindung kommt Chainlinks (LINK) Cross-Chain Interoperability Protocol zum Einsatz. CCIP unterstützt die Robinhood-Chain. Neue Basiswerte erweitern die möglichen Märkte auf dem Launchpad und können bei zusätzlicher Nutzung weitere Gebühren erzeugen.

Ist die PONS-Rallye nachhaltig?

Ob die Krypto-Rallye nachhaltig bleibt, hängt vor allem von der weiteren Nutzung ab. DefiLlama meldet für sieben Tage rund 151 Millionen US-Dollar DEX-Volumen und 2,06 Millionen US-Dollar Protokollumsatz. Bleibt die Aktivität hoch, fließt über die Buybacks weiter Kapital in PONS. Sinkt das Volumen, schrumpft auch dieser Effekt.

Hinzu kommt: Die für Buybacks eingesetzten 80 Prozent der Protokollgebühren sind noch nicht unveränderlich festgeschrieben und könnten grundsätzlich angepasst werden. Erst eine künftige Version soll den Mechanismus unveränderlich machen.

Pons selbst weist zudem darauf hin, dass Token-Burns keinen steigenden Kurs garantieren.

Fazit: Nutzung muss den Hype ersetzen

Bei PONS hängt der Buyback-Druck an Gebühren aus Handelsaktivität. Damit ist der entscheidende Belastungstest messbar: Bleiben Volumen und Umsatz hoch, kann das Protokoll weitere PONS kaufen und verbrennen. Fallen sie zurück, schrumpft auch dieser Nachfragekanal.

Die cbBTC-Anbindung erweitert die potenzielle Nutzung, langfristig muss daraus jedoch zusätzlicher Handel entstehen, damit der Mechanismus Kapital in Buybacks leitet.