• 21 Finanzriesen machen Ernst:
    Aus dem ursprünglichen Testprojekt mit 10 Banken ist ein deutlich größeres Vorhaben geworden. 21 internationale Finanzinstitute wollen gemeinsam einen eigenen Stablecoin aufbauen.
  • Start bereits 2027 geplant:
    Der erste an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin soll im ersten Halbjahr 2027 starten. Später sollen weitere G7-Währungen folgen, darunter auch der Euro.
  • Großer Vorteil gegenüber Tether und Circle:
    Die beteiligten Banken bringen bereits bestehende Zahlungsnetzwerke, Millionen Kunden und eine etablierte Infrastruktur mit. Genau das könnte den Markteintritt deutlich erleichtern.
  • 🔑 Nicht nur Stablecoin-Anbieter setzen auf Sicherheit:
    Mit einer Ledger-Hardware-Wallet verwahrst Du USDT, USDC und andere Kryptowährungen selbst und behältst die volle Kontrolle über Deine Assets. Kaufe jetzt eine neue Ledger-Wallet* und erhalte bis zu 70 US-Dollar in Bitcoin dazu!

Aus 10 Banken werden plötzlich 21 Finanzriesen

Der Stablecoin-Markt könnte bald einen neuen Schwergewichtler bekommen. 21 internationale Finanzinstitute wollen gemeinsam einen eigenen digitalen Dollar auf den Markt bringen. Mit dabei sind unter anderem Goldman Sachs, UBS und die Bank of America. Was zunächst wie ein Testprojekt begann, soll nun zu einem echten Geschäftsmodell werden und langfristig sogar Tether und Circle mit USDC Konkurrenz machen.

Die Pläne gibt es schon etwas länger. Im Oktober vergangenen Jahres hatten zunächst 10 große Banken angekündigt, die gemeinsame Ausgabe eines vollständig gedeckten digitalen Zahlungsmittels auf öffentlichen Blockchains zu prüfen. Damals war noch offen, ob daraus überhaupt ein eigenes Produkt entstehen würde.

Mittlerweile hat das Projekt deutlich mehr Gewicht bekommen. Aus den 10 Banken sind 21 Finanzinstitute geworden. Bis Ende dieses Jahres soll eine gemeinsame Gesellschaft gegründet werden, der erste Stablecoin könnte bereits im ersten Halbjahr 2027 starten. Losgehen soll es mit einem Token, der fest an den US-Dollar gekoppelt ist. Dabei soll es aber nicht bleiben. Geplant sind weitere Stablecoins auf Basis der G7-Währungen, wobei ein Euro-Stablecoin ganz oben auf der Liste steht.

Spannend ist vor allem, dass sich das Angebot nicht nur an Banken und institutionelle Investoren richten soll. Auch Privatanleger sollen die Token nutzen können. Denkbar sind unter anderem grenzüberschreitende Zahlungen, Überweisungen zwischen verschiedenen Finanzinstituten oder die Abwicklung digitaler Vermögenswerte.

Tether und Circle bekommen Konkurrenz mit einem großen Vorteil

Damit gehen die Banken direkt in einen Markt, der aktuell vor allem von Tether und Circle dominiert wird. USDT und USDC sind längst zentrale Bausteine des Kryptomarktes und werden täglich für Milliarden von Dollar gehandelt.

Die neuen Anbieter starten allerdings nicht bei null. Die beteiligten Banken verfügen bereits über weltweite Zahlungsnetzwerke, Millionen Kunden und eine Infrastruktur, die über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Ein eigener Stablecoin könnte dadurch direkt in bestehende Banking-Apps, Zahlungssysteme oder institutionelle Handelsplattformen eingebaut werden.

Auch beim Thema Regulierung wollen die Finanzhäuser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Die Stablecoins sollen sowohl die entsprechenden Vorgaben in den USA als auch die europäische MiCA-Regulierung erfüllen. Für größere Unternehmen oder institutionelle Investoren könnte das ein wichtiger Punkt werden.

Tether und Circle müssen deshalb zwar nicht sofort um ihre Marktstellung fürchten. Unterschätzen sollte man das Projekt aber nicht. Wenn 21 der größten Finanzhäuser ihre bestehende Infrastruktur mit einem eigenen Stablecoin verbinden, könnte daraus ziemlich schnell mehr werden als nur ein weiteres Krypto-Experiment.

Banken holen beim Krypto-Thema auf

Das Projekt zeigt außerdem, wie stark sich die Haltung der traditionellen Finanzwelt gegenüber Stablecoins verändert hat. Noch vor einigen Jahren wurden digitale Dollar von vielen Banken eher als Konkurrenz zum bestehenden Finanzsystem betrachtet. Jetzt wollen sie selbst mitmischen.

Sollte der Start 2027 wie geplant funktionieren, könnten Stablecoins damit noch stärker im klassischen Zahlungsverkehr ankommen. Für Tether und Circle wäre das eine neue Situation: Zum ersten Mal könnte ihnen nicht nur ein weiteres Krypto-Unternehmen, sondern ein Verbund aus einigen der größten Banken der Welt gegenüberstehen.


🔑 Nicht nur Stablecoin-Anbieter setzen auf Sicherheit:
Mit einer Ledger-Hardware-Wallet verwahrst Du USDT, USDC und andere Kryptowährungen selbst und behältst die volle Kontrolle über Deine Assets. Kaufe jetzt eine neue Ledger-Wallet* und erhalte bis zu 70 US-Dollar in Bitcoin dazu!