• RSI und MACD mit bärischen Signalen: Der RSI liegt bei rund 40 Punkten. Sowohl RSI als auch MACD zeigen bärische Crossovers. Die zuvor ausgebildeten bärischen Divergenzen unterstreichen das Risiko weiterer Kursverluste.
  • Elliott-Wellen lassen beide Szenarien zu: Eine fünfte Aufwärtswelle mit neuem Allzeithoch bleibt möglich. Unterhalb von 61,81 US-Dollar würde jedoch das bärische Szenario mit deutlich tieferen Kurszielen an Bedeutung gewinnen.
  • Solana-Prognose: Nach einem Rückgang von rund –19% notiert SOL bei 106,00 US-Dollar. Die Unterstützungen bei 98,38 und 84,67 US-Dollar könnten bei einer Fortsetzung der Korrektur entscheidend werden.
  • Widerstandsbereich bleibt entscheidend: Zwischen 109,71 und 118,75 US-Dollar liegt die zentrale Hürde. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg in Richtung 152,40 US-Dollar öffnen.
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Chartanalyse zu Solana (SOL)

Seit dem lokalen Hoch bei knapp 125,00 US-Dollar hat die Solana-Korrektur deutlich an Dynamik gewonnen. Mittlerweile verlor SOL rund –19% und notiert aktuell bei 106,00 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Widerstandszone zwischen 109,71 und 118,75 US-Dollar blieb bislang aus.

Solana, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview
Solana, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview

Sollte der Durchbruch noch gelingen, wartet auf der Oberseite bei 152,40 US-Dollar die nächste Hürde. Auf der Unterseite liegen bei 98,38 US-Dollar und 84,67 US-Dollar die nächsten Unterstützungen.

Chartanalyse zu Solana (SOL): Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Indikatoren und analysieren zunächst den Relative Stärkeindex RSI, den Trendfolgeindikator MACD, sowie die Elliott Wellen.

RSI und MACD

Der RSI ist auf Tagesbasis zuletzt gefallen und notiert mit rund 40 Punkten in der neutralen Zone. Der RSI hat ein bärisches Crossover ausgebildet, was die anhaltende Schwäche unterstreicht. Gleiches gilt auch für den MACD, nachdem beide Indikatoren kürzlich tiefere Hochs ausgebildet hatten, während der Preischart ein höheres Hoch ausbildete.

Hinzu kommt ein Expanding Wedge-Pattern dessen Oberkante zuletzt als Resistenz fungiert hatte. Seitdem verkauf der SOL-Kurs kontinuierlich ab.

Solana, RSI und MACD, Tageschart, Quelle: Tradingview
Solana, RSI und MACD, Tageschart, Quelle: Tradingview

💡 Die technischen Indikatoren im Tageschart zeichnen derzeit ein überwiegend bärisches Bild. Sowohl RSI als auch MACD liefern Verkaufssignale, nachdem zuvor bereits bärische Divergenzen auf eine nachlassende Aufwärtsdynamik hingedeutet hatten. Damit steigt aus charttechnischer Sicht das Risiko weiterer Kursverluste.

Elliott Wellen

Im Wochenchart bleiben aus Sicht der Elliott-Wellen sowohl eine bullische als auch eine bärische Entwicklung möglich. Die blaue Zählung deutet darauf hin, dass Solana die vierte Korrekturwelle bereits beendet haben könnte. In diesem Fall wäre eine anschließende fünfte Welle denkbar, die den SOL-Kurs bis auf ein neues Allzeithoch führen könnte.

Solana, Elliott Wellen, Wochenchart, Quelle: Tradingview
Solana, Elliott Wellen, Wochenchart, Quelle: Tradingview

Entscheidend bleibt dabei die Marke von 61,81 US-Dollar, die SOL nachhaltig verteidigen muss. Ein Bruch dieser Unterstützung würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario schwächen und die Wahrscheinlichkeit einer übergeordneten bärischen Kursentwicklung deutlich erhöhen.

Das bärische Szenario – im Chartbild durch die weiße & pinkfarbene Zählung dargestellt – geht von einer übergeordneten Korrektur aus. Der prognostizierte Zielbereich reicht derzeit von 23,95 US-Dollar bis zur Marke von 1,85 US-Dollar und dürfte sich im weiteren Verlauf weiter eingrenzen lassen.


Fazit zum aktuellen Solana-Kurs

Meiner Einschätzung nach bleibt das kurzfristige Chartbild bei Solana deutlich angeschlagen. Der Rückgang um rund –19% sowie die bärischen Divergenzen und Verkaufssignale bei RSI und MACD sprechen für anhaltenden Korrekturdruck.

Entscheidend sind nun die Unterstützungen bei 98,38 und 84,67 US-Dollar. Die Elliott-Wellen lassen zwar weiterhin eine bullische fünfte Welle zu, allerdings könnte ein nachhaltiger Bruch der Marke von 61,81 US-Dollar eine deutlich tiefere Korrektur einleiten. Erst oberhalb von 118,75 US-Dollar würde sich die kurzfristige Ausgangslage wieder verbessern.