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Krypto-Staking-Anbieter und Earn-Produkte im Vergleich

Finde die besten Krypto-Staking-Anbieter und Earn-Produkte für deine Bedürfnisse. Wir vergleichen die wichtigsten Staking-Anbieter und Earn-Produkte nach Gebühren, Sicherheit, Auswahl und Benutzerfreundlichkeit.

Empfohlene Krypto-Staking-Anbieter

Diese Krypto-Staking-Anbieter stechen in unserem Vergleich besonders hervor – als beste Gesamtwahl, mit starkem Angebot oder attraktiven Zusatzleistungen.

Einfaches Staking & Lending
20 € Bonus

Bitvavo

95 / 100
  • Krypto-Börsen-Testsieger
  • Zwischen flexiblem und festem Staking wählen
  • Viele Kryptowährungen für Rewards verfügbar
Bester Staking- und Zinsanbieter
25 € in BTC

Bitpanda

97 / 100
  • Wöchentliche Rewards automatisch reinvestieren
  • Erträge auf Stablecoins und Fiatwährungen möglich
  • Attraktive Renditen
Anbieter des Monats
30 € in BTC

Kraken

82 / 100
  • MiCA-Lizenz
  • Hohe Sicherheit
  • Zinsen auch auf Stablecoins

Staking-Anbieter im direkten Vergleich

Vergleiche alle getesteten Anbieter nach den wichtigsten Kriterien. Nutze Filter, Sortierung und Direktvergleich, um den passenden Anbieter zu finden.

  1. Bitpanda

    #1
    Bester Staking-Anbieter
  2. OKX

    #3
    Beste Bonusaktionen
  3. Binance

    #6
    Testbericht
  4. Bitget

    #8
    Testbericht
  5. Nexo

    #10
    Testbericht

10 von 13 Anbieter

Bitpanda

Bitpanda

97 / 100

Zum Anbieter*

Finde deinen Zins-Anbieter – beantworte 5 Fragen und erhalte eine persönliche Empfehlung.

Krypto-Staking-Anbieter: Das Wichtigste in Kürze

  • Bitpanda ist unser Testsieger für Einsteiger: Die Plattform verbindet eine einfache Bedienung mit einer breiten Auswahl stakebarer Kryptowährungen und wöchentlichen Rewards.
  • Bitvavo bietet die größte Auswahl: Über den Earn Hub stehen Flex Staking und für ausgewählte Coins Fixed Staking zur Verfügung.
  • Coinbase ist eine transparente Alternative: Auszahlungsrhythmus, Mindestbetrag und Wartezeit beim Unstaking werden für jeden Coin separat ausgewiesen.
  • Lido und Rocket Pool richten sich an erfahrene Nutzer: Beide Protokolle ermöglichen Liquid Staking von Ethereum über eine eigene Wallet, bringen aber zusätzliche Smart-Contract- und Liquiditätsrisiken mit sich.
  • Die höchste angezeigte Rendite ist nicht automatisch das beste Angebot: Wichtiger sind Sicherheit, Gebühren, verfügbare Coins, Sperrfristen und die Frage, wer deine privaten Schlüssel kontrolliert.

Beim Staking stellst du Kryptowährungen zur Absicherung eines Proof-of-Stake-Netzwerks bereit und kannst dafür Belohnungen erhalten. In diesem Vergleich konzentrieren wir uns darauf, über welche Anbieter du Coins staken kannst und wie sich deren Angebot, Kosten, Flexibilität und Risiken unterscheiden. Die technischen Grundlagen erklären wir im Ratgeber Was ist Staking?.

Krypto-Staking-Anbieter im Vergleich

Staking ist über zentrale Krypto-Börsen oder dezentrale Protokolle möglich. Eine Börse übernimmt die technische Abwicklung und verwahrt die Coins für dich. Bei einem dezentralen Protokoll verbindest du dagegen eine eigene Wallet und interagierst unmittelbar mit Smart Contracts.

Krypto-Staking-Anbieter im Vergleich
Anbieter Typ Staking-Angebot Auszahlung und Verfügbarkeit Geeignet für
Bitpanda Zentraler Broker Mehr als 30 stakebare Coins Wöchentliche Rewards; Unstaking grundsätzlich flexibel, teilweise mit protokollbedingter Wartezeit Einsteiger und Anleger mit mehreren Coins
Bitvavo Zentrale Krypto-Börse Flex Staking für mehr als 70 Assets; Fixed Staking für ausgewählte Coins Flex Rewards wöchentlich; Fixed Rewards am Laufzeitende Nutzer, die zwischen flexiblem und gebundenem Staking wählen möchten
Coinbase Zentrale Krypto-Börse Auswahl etablierter Proof-of-Stake-Coins Auszahlungsrhythmus und Unstaking-Frist unterscheiden sich je nach Netzwerk Nutzer, die transparente, coinspezifische Konditionen suchen
Lido Dezentrales Liquid-Staking-Protokoll Ethereum Liquid Staking Nutzer erhalten stETH und können den Token weiterverwenden Erfahrene Ethereum- und DeFi-Nutzer
Rocket Pool Dezentrales Ethereum-Staking-Protokoll Ethereum Liquid Staking Nutzer erhalten rETH; Abwicklung über eine eigene Wallet Nutzer mit Fokus auf dezentrales Ethereum-Staking

Die verfügbaren Coins und angezeigten Rewards können sich jederzeit ändern. Prüfe daher vor jeder Teilnahme die Konditionen in der App oder auf der Website des Anbieters. Unterscheide außerdem zwischen nativem Staking, Lending und anderen Earn-Produkten: Sie können ähnlich dargestellt werden, beruhen aber auf unterschiedlichen Mechanismen und Risiken.

Wir prüfen diesen Vergleich regelmäßig und aktualisieren ihn. Falls dir dennoch ein Fehler oder veraltete Informationen auffallen, kannst du uns über unsere Kontakt-Seite darüber informieren.

So bewerten wir Staking-Anbieter

Ein guter Staking-Anbieter zeichnet sich nicht allein durch hohe Rewards aus. Unsere Bewertung basiert auf dem einheitlichen Bitcoin2Go-Bewertungsmodell für Krypto-Zinsen und berücksichtigt folgende Kriterien:

  • Rendite & Konditionen (35 %): Wir bewerten Rewards, Gebühren, Laufzeiten, Auszahlungsintervalle und mögliche Nachteile beim vorzeitigen Unstaking.
  • Sicherheit & Vertrauen (23,4 %): Relevant sind Regulierung, Verwahrung, Transparenz, Sicherheitsvorfälle und externe Prüfungen. Eine regulierte Börse bedeutet nicht automatisch, dass auch ihr Staking-Service entsprechend reguliert ist.
  • Benutzerfreundlichkeit (15 %): Wir prüfen, wie verständlich die Bedingungen sind und wie einfach sich Staking über App oder Desktop aktivieren und verwalten lässt.
  • Weitere Funktionen (10,6 %): Dazu zählen unter anderem Auto-Compounding, Steuerexporte, Portfolio-Werkzeuge und zusätzliche Earn-Funktionen.
  • Zinsangebot (9,4 %): Wir berücksichtigen die Anzahl der unterstützten Coins und unterscheiden zwischen nativem Staking, Lending und anderen Ertragsmodellen.
  • Support (6,6 %): Bewertet werden Erreichbarkeit, Antwortqualität, Reaktionszeit, deutschsprachige Hilfe und verfügbare Kontaktwege.

Aus den gewichteten Einzelwerten entsteht eine Gesamtbewertung zwischen 0 und 100 Punkten. Welcher Anbieter für dich am besten geeignet ist, hängt dennoch von deinen Kryptowährungen, deiner Erfahrung und deinem gewünschten Maß an Eigenverantwortung ab.

Staking Rewards und Gebühren richtig vergleichen

Die auf einer Plattform angezeigte Staking-Rendite ist eine Momentaufnahme und keine garantierte Verzinsung. Netzwerkbelohnungen verändern sich beispielsweise, wenn mehr Coins gestakt werden, sich Protokollparameter ändern oder ein Validator schlechter als erwartet arbeitet. Auch der Anbieter kann seine Provision oder die angezeigte Reward-Rate anpassen.

Achte darauf, ob eine Plattform den APR oder den APY ausweist. Der APR beschreibt die hochgerechnete Jahresrendite ohne Zinseszinseffekt. Der APY berücksichtigt dagegen, dass Rewards erneut gestakt werden. Zwei Angebote mit derselben Grundrendite können deshalb unterschiedlich aussehen, obwohl ihre tatsächlichen Konditionen ähnlich sind.

Prüfe vor dem Staking diese Punkte:

  • Wird die Anbieterprovision bereits von der angezeigten Rendite abgezogen?
  • Werden Rewards automatisch erneut gestakt oder musst du sie manuell einsetzen?
  • Ist der angezeigte APY variabel oder für eine feste Laufzeit zugesichert?
  • Entstehen beim Kauf, Unstaking oder bei der Auszahlung weitere Kosten?
  • Werden Rewards auch während einer Unstaking-Frist gutgeschrieben?

Eine höhere Reward-Rate ist vor allem bei unbekannten Coins nicht automatisch vorteilhaft. Die Belohnungen werden gewöhnlich in derselben Kryptowährung ausgezahlt. Ein starker Kursverlust kann daher selbst einen hohen APY mehr als aufzehren. Für einen sinnvollen Vergleich solltest du neben der Nettorendite immer Liquidität, Kursrisiko und Bindungsdauer berücksichtigen.


In unserem kostenlosen Discord-Kanal fokussieren wir uns primär auf das aktive Krypto-Trading. Wenn du jedoch Fragen zu Krypto-Staking-Anbietern hast, Tipps anderer Community-Mitglieder suchst oder dich gar doch für das Trading interessierst, kannst du uns dort ebenso jederzeit erreichen.


Die besten Krypto-Staking-Anbieter im Test

Ergänzend zu unserem großen Vergleich möchten wir dir hier eine Einschätzung zu den besten Börsen und Anbietern für Krypto-Staking geben.

Bitpanda

Bitpanda* ist eine österreichische Multi-Asset-Plattform und unser Testsieger für Einsteiger. Über Bitpanda Earn lassen sich mehr als 30 Kryptowährungen staken, darunter bekannte Coins wie Ethereum, Solana, Cardano, Polkadot und Cosmos. Die jeweils verfügbare Auswahl wird direkt in der Plattform angezeigt.

Die Rewards werden grundsätzlich wöchentlich gutgeschrieben und automatisch erneut gestakt. Dadurch entsteht ein Zinseszinseffekt, sofern sich Netzwerkbelohnungen und Coin-Kurs nicht verändern. Bitpanda zieht seine Provision ab, bevor die Rewards ausgezahlt werden; die angezeigte Rendite ist daher nur ein variabler Schätzwert.

Für viele Coins ist das Unstaking flexibel möglich. Ausnahmen und protokollbedingte Wartezeiten können jedoch bestehen, insbesondere bei Ethereum. Die frühere pauschale Aussage, bei Bitpanda gebe es überhaupt keine Lock-in- oder Wartezeiten, wäre deshalb zu weitgehend.

Bitpanda eignet sich besonders für: Einsteiger, die Coins kaufen und anschließend ohne eigene Wallet oder Validator-Infrastruktur staken möchten.

Mehr über Handelskosten, Regulierung und Verwahrung erfährst du in unserem Bitpanda-Test.

Bitvavo

Bitvavo* bietet über seinen Earn Hub zwei Varianten an. Beim Flex Staking werden alle berechtigten Assets im Konto berücksichtigt, sobald die Funktion aktiviert ist. Die Coins bleiben handel- und auszahlbar, während die Rewards täglich berechnet und wöchentlich ausgezahlt werden.

Beim Fixed Staking werden ausgewählte Coins für eine festgelegte Laufzeit gebunden. Dafür kann eine höhere feste Rendite gelten. Während der Laufzeit kannst du die Coins grundsätzlich nicht handeln oder übertragen. Wird eine vorzeitige Beendigung angeboten, können die bis dahin entstandenen Rewards entfallen.

Mit mehr als 70 geeigneten Assets bietet Bitvavo die größte Auswahl in diesem Vergleich. Gebühren sind bereits in den angezeigten Reward-Raten berücksichtigt. Wichtig ist jedoch: Bitvavo weist ausdrücklich darauf hin, dass sein Staking-Service selbst derzeit nicht unter MiCA reguliert ist, auch wenn die Börse andere regulierte Kryptodienstleistungen anbietet.

Bitvavo eignet sich besonders für: Anleger, die viele Coins auf einer Plattform staken und zwischen flexiblen und fest gebundenen Varianten wählen möchten.

Weitere Informationen findest du in unserem Bitvavo-Test.

Coinbase

Coinbase* bietet Staking für mehrere etablierte Proof-of-Stake-Coins an. Dazu gehören je nach Region unter anderem Ethereum, Solana, Cardano, Polkadot, Cosmos, Tezos und Avalanche. Die Verfügbarkeit kann vom Wohnsitz und dem jeweiligen regulatorischen Rahmen abhängen.

Coinbase weist für jeden unterstützten Coin den Auszahlungsrhythmus, einen möglichen Mindestbetrag und die geschätzte Wartezeit beim Unstaking aus. Die Börse leitet die vom Netzwerk erhaltenen Belohnungen abzüglich einer Provision weiter. Deshalb unterscheiden sich sowohl die Rewards als auch deren Auszahlung je nach Blockchain.

Ein Unstaking kann jederzeit beantragt werden. Bis zum Abschluss der Netzwerkfrist lassen sich die betreffenden Coins jedoch normalerweise nicht verkaufen oder versenden. Teilweise bietet Coinbase ein sofortiges Unstaking gegen eine zusätzliche Gebühr an.

Coinbase eignet sich besonders für: Nutzer, die bekannte Staking-Coins über eine etablierte Börse verwalten und die Bedingungen für jeden Coin transparent einsehen möchten.

Mehr über die Plattform erfährst du in unserem Coinbase-Test.

Lido

Lido ist ein dezentrales Liquid-Staking-Protokoll für Ethereum. Du verbindest eine eigene Wallet, hinterlegst ETH und erhältst dafür stETH. Dieser Token bildet die gestakten ETH einschließlich der angesammelten Rewards und möglicher Verluste ab.

Der Vorteil besteht darin, dass stETH weiterhin übertragen oder in kompatiblen DeFi-Anwendungen eingesetzt werden kann. Dadurch bleibt dein Kapital flexibler als beim klassischen Staking. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Risiken durch Smart Contracts, die Auswahl der Validatoren und mögliche Kursabweichungen zwischen stETH und ETH.

Lido ist daher nicht unmittelbar mit einer zentralen Krypto-Börse vergleichbar. Es gibt kein klassisches Kundenkonto und keinen Anbieter, der verlorene Zugangsdaten zu deiner Wallet wiederherstellen kann.

Lido eignet sich besonders für: Erfahrene Ethereum-Nutzer, die ihre Coins selbst verwalten und stETH innerhalb des DeFi-Ökosystems einsetzen möchten.

Rocket Pool

Rocket Pool ist ebenfalls auf dezentrales Ethereum-Staking spezialisiert. Nutzer können ETH über das Protokoll staken und erhalten im Gegenzug rETH. Der Token repräsentiert den Anteil am Rocket-Pool-System und berücksichtigt die entstehenden Staking Rewards.

Das Protokoll verteilt die Validator-Infrastruktur auf unabhängige Node-Betreiber. Damit richtet sich Rocket Pool besonders an Nutzer, denen die Dezentralisierung des Ethereum-Stakings wichtig ist. Für die Teilnahme als normaler rETH-Nutzer ist kein eigener Validator erforderlich.

Wie bei Lido entstehen Smart-Contract-, Liquiditäts- und Kursrisiken. Hinzu kommen Netzwerkgebühren auf Ethereum, die kleine Einzahlungen unwirtschaftlich machen können. Nutzer müssen ihre Wallet und Transaktionen selbst absichern.

Rocket Pool eignet sich besonders für: Fortgeschrittene Ethereum-Nutzer, die Liquid Staking über ein dezentrales Netzwerk unabhängiger Node-Betreiber bevorzugen.

Welcher Staking-Anbieter passt zu mir?

Für Einsteiger sind Bitpanda und Bitvavo meist am zugänglichsten. Beide Plattformen übernehmen Validator-Auswahl und technische Abwicklung. Du benötigst keine eigene Node und kannst Kauf, Verwahrung und Staking über dasselbe Konto verwalten. Bitpanda bietet den besonders einfachen Einstieg; Bitvavo überzeugt mit der größeren Coin-Auswahl und der Wahl zwischen Flex und Fixed Staking.

Coinbase ist eine gute Alternative, wenn du Wert auf Coin-spezifische Angaben zu Auszahlungen und Unstaking legst. Die Auswahl ist kleiner als bei Bitvavo, umfasst aber mehrere etablierte Netzwerke.

Lido und Rocket Pool kommen infrage, wenn du ETH über eine eigene Wallet staken und einen liquiden Staking-Token erhalten möchtest. Dafür musst du Transaktionen, Wallet-Sicherheit und DeFi-Risiken selbst beurteilen können.

Welcher Staking-Anbieter passt zu welchem Nutzertyp?
Nutzertyp Passende Option
Einsteiger mit möglichst einfacher Bedienung Bitpanda
Nutzer mit vielen unterschiedlichen Coins Bitvavo
Nutzer mit Fokus auf transparente Coin-Konditionen Coinbase
Erfahrene Ethereum- und DeFi-Nutzer Lido
Nutzer mit Fokus auf dezentrales Ethereum-Staking Rocket Pool

So startest du bei einem Staking-Anbieter

Der Einstieg über eine zentrale Plattform funktioniert in wenigen Schritten:

  1. Anbieter vergleichen: Prüfe, ob dein gewünschter Coin unterstützt wird und welche Gebühren, Mindestbeträge und Wartezeiten gelten.
  2. Konto eröffnen: Registriere dich und schließe die erforderliche Identitätsprüfung ab.
  3. Konto absichern: Aktiviere eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und verwende ein einzigartiges Passwort.
  4. Coins kaufen oder übertragen: Kaufe einen unterstützten Coin oder sende ihn von einer bestehenden Wallet an die Plattform.
  5. Staking aktivieren: Kontrolliere vor der Bestätigung die angezeigte Rendite, Provision, Laufzeit und Unstaking-Bedingungen.
  6. Rewards überwachen: Prüfe regelmäßig die Auszahlungen und dokumentiere sie für deine Steuerunterlagen.

Bei Lido oder Rocket Pool entfällt die Kontoeröffnung. Stattdessen verbindest du eine kompatible Wallet mit dem Protokoll. Prüfe dabei besonders sorgfältig die aufgerufene Domain, den Smart Contract und jede Wallet-Freigabe.

Sicherheit und Risiken von Staking-Anbietern

Staking Rewards sind nicht garantiert. Selbst ein seriöser Anbieter kann weder eine feste Rendite noch einen stabilen Coin-Kurs gewährleisten. Vor der Teilnahme solltest du insbesondere folgende Risiken berücksichtigen:

  • Kursrisiko: Rewards werden meist im gestakten Coin ausgezahlt. Sinkt dessen Kurs stärker als die Zahl deiner Coins wächst, entsteht trotz Staking ein Verlust in Euro.
  • Verwahrungs- und Anbieterrisiko: Bei einer Börse kontrollierst du die privaten Schlüssel nicht selbst. Betriebsstörungen, Hacks oder eine Insolvenz können den Zugriff auf deine Coins beeinträchtigen.
  • Sperr- und Unstaking-Fristen: Fest gebundene Coins können während einer Laufzeit nicht verkauft werden. Auch flexible Angebote können protokollbedingte Wartezeiten haben.
  • Slashing: Fehler oder Regelverstöße eines Validators können je nach Netzwerk zu geringeren Rewards oder zum Verlust eines Teils der gestakten Coins führen.
  • Variable Rewards: Netzwerkbedingungen, Validator-Leistung und Anbieterprovisionen können die Rendite verändern. Ein hoher aktueller APY ist keine Prognose für die Zukunft.
  • Smart-Contract- und Liquiditätsrisiko: Bei dezentralen Protokollen können Programmfehler, Angriffe oder eine geringe Liquidität Verluste verursachen. Liquid-Staking-Token können außerdem vom Wert des zugrunde liegenden Coins abweichen.
  • Regulatorisches Risiko: Staking-Services können anders reguliert sein als der Handel oder die Verwahrung auf derselben Plattform. Angebote können sich deshalb je nach Land ändern.

Reduziere diese Risiken, indem du nur etablierte Anbieter verwendest, Bedingungen und Gebühren liest, deine Positionen nicht allein nach dem höchsten APY auswählst und keine Coins stakst, auf die du kurzfristig angewiesen bist. Bei einer eigenen Wallet solltest du die Wiederherstellungsphrase niemals online eingeben oder an Dritte weitergeben.

Staking Rewards können steuerpflichtig sein. Details erklären wir im Ratgeber Staking und Steuern.

Fazit zum Krypto-Staking-Vergleich

Bitpanda ist unsere bevorzugte Wahl für Einsteiger, die eine einfache Bedienung und eine breite Auswahl stakebarer Coins suchen. Bitvavo bietet das umfangreichste Angebot und mit Flex sowie Fixed Staking zwei unterschiedliche Modelle. Coinbase überzeugt durch transparente Bedingungen für die einzelnen Netzwerke.

Lido und Rocket Pool sind keine direkten Börsenalternativen, sondern dezentrale Lösungen für Ethereum Liquid Staking. Sie bieten mehr Eigenverantwortung und DeFi-Flexibilität, setzen aber einen sicheren Umgang mit Wallets und Smart Contracts voraus.

Entscheide daher nicht allein nach der höchsten angezeigten Rendite. Coin-Auswahl, Gebühren, Unstaking-Fristen, Verwahrung und das Risiko des jeweiligen Modells sind mindestens ebenso wichtig.

Häufige Fragen zu Krypto-Staking-Anbietern

Welcher Krypto-Staking-Anbieter ist der beste?

Bitpanda ist unser Testsieger für Einsteiger und für ein breit aufgestelltes Staking-Portfolio. Bitvavo eignet sich besonders für Nutzer, die eine große Coin-Auswahl und flexible beziehungsweise feste Laufzeiten suchen. Für erfahrene Ethereum-Nutzer können Lido oder Rocket Pool eine dezentrale Alternative sein.

Welcher Staking-Anbieter eignet sich für Anfänger?

Für Anfänger sind zentrale Plattformen wie Bitpanda oder Bitvavo meist einfacher als dezentrale Protokolle. Sie übernehmen die technische Abwicklung, stellen eine übersichtliche Benutzeroberfläche bereit und schreiben Rewards automatisch gut. Nutzer geben dafür die Kontrolle über ihre privaten Schlüssel an den Anbieter ab.

Welche Gebühren verlangen Staking-Anbieter?

Viele Anbieter ziehen eine Provision von den durch das Netzwerk erzeugten Rewards ab. Teilweise ist diese bereits in der angezeigten Rendite enthalten. Weitere Kosten können durch Handel, Ein- und Auszahlungen, vorzeitiges Unstaking oder Blockchain-Transaktionen entstehen. Prüfe deshalb immer die Nettorendite und nicht nur den beworbenen APY.

Kann ich gestakte Coins jederzeit auszahlen?

Das hängt vom Anbieter, dem gewählten Produkt und der Blockchain ab. Flex Staking erlaubt häufig den kurzfristigen Verkauf oder die Auszahlung. Bei Fixed Staking sind die Coins für eine vereinbarte Laufzeit gebunden. Zusätzlich können Netzwerke eigene Unstaking-Fristen vorgeben, die ein Anbieter nicht vollständig umgehen kann.

Sind meine Coins bei einem Staking-Anbieter sicher?

Staking ist niemals risikofrei. Bei einer zentralen Plattform bestehen Verwahrungs-, Hacker- und Insolvenzrisiken. Bei einem dezentralen Protokoll kontrollierst du zwar deine Wallet selbst, trägst dafür aber Smart-Contract-, Bedienungs- und Liquiditätsrisiken. Regulierung und Sicherheitsmaßnahmen des Anbieters sollten daher ebenso geprüft werden wie die Höhe der Rewards.