Trading-Tools: Das Wichtigste in Kürze

  • TradingView ist der beste Allrounder: Die Plattform verbindet Charts, Indikatoren, Screener und Alarme und eignet sich dadurch für Einsteiger und erfahrene Trader.
  • Gute Trading-Software gibt es kostenlos: Für den Einstieg reichen kostenlose Versionen häufig aus. Einschränkungen bestehen meist bei Echtzeitdaten, Alarmen, Layouts, Indikatoren oder Backtests.
  • Das beste Tool hängt vom Zweck ab: Chartanalyse, Aktien-Screening, Krypto-Derivatedaten, Journaling und automatisiertes Trading stellen unterschiedliche Anforderungen.
  • Software ist nicht gleich Handelsplattform: Ein Analyse-Tool unterstützt deine Entscheidungen. Die eigentliche Order wird häufig über einen angebundenen Broker oder eine separate Trading-Plattform ausgeführt.
  • Weniger ist anfangs mehr: Eine Chartsoftware, ein Trading-Journal und ein Demokonto bilden für Anfänger einen sinnvolleren Werkzeugkasten als viele unverbundene Programme.

Trading-Tools und Software im Vergleich

Unsere Auswahl deckt unterschiedliche Aufgaben im Trading-Prozess ab. Sie ist keine pauschale Rangliste: Ein gutes Krypto-Analyse-Tool löst ein anderes Problem als ein Aktien-Screener oder eine Software für algorithmisches Trading.


Deshalb kannst Du uns vertrauen: Dieser Vergleich ist unabhängig erstellt. Wir erhalten von keinem der hier vorgestellten Anbieter eine Provision, Vergütung oder sonstige finanzielle Gegenleistung für eine Empfehlung oder Platzierung. Unsere Einschätzung basiert ausschließlich auf den Funktionen, Stärken und Schwächen der jeweiligen Trading-Tools.


Trading-Tools und Trading-Software nach Einsatzzweck
Tool Schwerpunkt Märkte Kostenlos nutzbar Geeignet für
TradingView Charts, Indikatoren, Screener und Alarme Aktien, ETFs, Forex, Futures und Krypto Ja, mit Einschränkungen Einsteiger und Allround-Nutzung
ProRealTime Chartanalyse, Screening und Backtesting Aktien, Indizes, Futures, Forex und weitere Märkte Ja, abhängig von Daten und Nutzung Fortgeschrittene Chartanalyse
MetaTrader 5 Analyse, Orderausführung und algorithmisches Trading Forex, Aktien, Futures und CFDs – abhängig vom Broker Software ja; Konditionen brokerabhängig Forex- und Algo-Trader
TraderFox Trading-Desk Aktien-Screener, Charts, Nachrichten und Signale Vor allem Aktien und Indizes Basisfunktionen ja Deutschsprachige Aktien-Trader
CoinGlass Open Interest, Funding Rates und Liquidationen Kryptowährungen und Krypto-Derivate Teilweise Krypto- und Derivate-Trader
CoinGecko Kurse, Marktdaten, Watchlists und Portfolio Kryptowährungen Ja Krypto-Einsteiger und Marktüberblick

Unsere Kurzempfehlung: TradingView ist für die meisten Nutzer der beste Ausgangspunkt. Wer Aktien systematisch filtern möchte, sollte zusätzlich TraderFox prüfen. ProRealTime richtet sich stärker an anspruchsvolle Chart- und Backtesting-Nutzer, während MetaTrader 5 vor allem bei Forex und automatisierten Strategien verbreitet ist. Für Krypto ergänzen CoinGlass und CoinGecko die klassische Chartsoftware um spezialisierte Marktdaten.

Auf unserem YouTube-Kanal Trading2Go haben wir außerdem eine ganze Playlist mit den besten Tools und interessanter Trading-Software für dich erstellt. Im folgenden Video zeigen wir nun, welche Tools aus unserer Sicht die besten sind.

Was sind Trading-Tools und Trading-Software?

Trading-Tools sind einzelne Werkzeuge, die dich bei einer bestimmten Aufgabe unterstützen. Ein Wirtschaftskalender zeigt bevorstehende Ereignisse, ein Screener filtert Märkte nach Kriterien und ein Positionsgrößenrechner hilft beim Risikomanagement.

Trading-Software bündelt mehrere dieser Funktionen in einem Programm oder einer Webanwendung. Typische Bestandteile sind Charts, technische Indikatoren, Watchlists, Alarme, Scanner, Backtests und teilweise eine Schnittstelle zur Orderausführung.

Die Begriffe werden in der Praxis häufig synonym verwendet. Für die Auswahl ist die sprachliche Abgrenzung weniger wichtig als die Frage, welches Problem das Programm in deinem Trading-Prozess lösen soll.

Trading-Tool, Trading-Software oder Trading-Plattform?

Die drei Begriffe beschreiben verwandte, aber nicht identische Angebote:

  • Ein Trading-Tool erfüllt eine einzelne oder klar abgegrenzte Aufgabe, etwa Screening, Journaling oder die Berechnung einer Positionsgröße.
  • Eine Trading-Software verbindet mehrere Werkzeuge für Analyse, Planung, Auswertung oder Automatisierung.
  • Eine Trading-Plattform ermöglicht die Ausführung und Verwaltung von Orders über einen Broker oder eine Börse.

Manche Anbieter vereinen alle drei Funktionen. Trotzdem solltest du die Qualität der Analyse nicht mit der Qualität der Orderausführung verwechseln. Wenn du Anbieter nach Gebühren, Märkten und Handelsfunktionen vergleichen möchtest, findest du diese Informationen in unserem Vergleich der besten Trading-Plattformen.

Welche Trading-Software ist die beste?

Die beste Trading-Software passt zu deinem Markt, deiner Strategie und deinem Erfahrungsstand. Ein Daytrader benötigt schnelle Echtzeitdaten und verlässliche Alarme. Ein Swing Trader kann stärker auf übersichtliche Tagescharts und Scanner achten. Für systematische Strategien sind dagegen Backtesting, Datenexport und Programmierschnittstellen entscheidend.

Da wir ein Krypto-Unternehmen sind, müssen bei unserer Übersicht natürlich auch zwei Anbieter aus dem Krypto-Space vertreten sein.

TradingView: Bester Allrounder

TradingView verbindet browserbasierte Charts mit Indikatoren, Watchlists, Alarmen und Screenern. Die große Marktabdeckung macht das Angebot interessant, wenn du Aktien, Forex und Kryptowährungen in einer Oberfläche beobachten möchtest.

Die kostenlose Basic-Version reicht aus, um Charts anzulegen und die wichtigsten Funktionen kennenzulernen. Kostenpflichtige Tarife erweitern unter anderem die Zahl der Indikatoren, Alarme und parallel nutzbaren Chart-Layouts. Welche Funktionen aktuell in den einzelnen Paketen enthalten sind, zeigt die offizielle TradingView-Preisübersicht.

TradingView eignet sich besonders, wenn du eine leicht zugängliche Chartsoftware mit vielen Märkten suchst. Die integrierte Skriptsprache Pine Script ermöglicht zudem eigene Indikatoren und Strategietests. Die große öffentliche Community ist hilfreich, verlangt aber eine kritische Auswahl: Ein beliebtes Skript ist nicht automatisch profitabel.

Mehr Informationen findest Du ebenfalls auf unserem Kanal im Video TradingView Tutorial für Anfänger: Charts, Layout & Watchlist richtig einrichten.

ProRealTime: Für Chartanalyse und Backtesting

ProRealTime richtet sich an Nutzer, die Charts detailliert anpassen, Märkte scannen und Handelsideen rückwirkend testen möchten. Die Plattform bietet technische Analyse, automatisierbare Funktionen und je nach gewählter Anbindung auch die Ausführung von Orders.

Eine kostenlose Nutzung ist möglich, allerdings hängen verfügbare Marktdaten, Aktualität und Funktionsumfang vom gewählten Zugang ab. Kostenlose End-of-Day-Daten reichen für längerfristige Analysen eher aus als für kurzfristiges Daytrading. Prüfe deshalb vorab, ob die benötigten Echtzeitdaten enthalten sind oder zusätzlich gebucht werden müssen.

MetaTrader 5: Für Forex und algorithmisches Trading

MetaTrader 5 ist eine Multi-Asset-Software für Analyse, Orderausführung und automatisierte Handelssysteme. Welche Märkte und Konditionen verfügbar sind, hängt vom angebundenen Broker ab.

Mit der Programmiersprache MQL5 lassen sich sogenannte Expert Advisors, Indikatoren und Skripte entwickeln. Das macht MetaTrader interessant für regelbasierte Strategien. Anfänger sollten jedoch zuerst verstehen, wie die Strategie manuell funktioniert. Ein Bot automatisiert vorhandene Regeln – er verwandelt eine ungeprüfte Idee nicht in ein profitables System.

TraderFox Trading-Desk: Für Aktien-Screening auf Deutsch

Der TraderFox Trading-Desk kombiniert Charts, Nachrichten, Kurslisten, Alarme und Scanner mit einem klaren Fokus auf Aktien. Basisfunktionen und zahlreiche Marktdaten lassen sich kostenlos nutzen; weiterführende Scans und Signale können kostenpflichtig sein.

Das deutschsprachige Angebot eignet sich vor allem für Trader, die Aktien nach fundamentalen oder technischen Merkmalen filtern und anschließend genauer analysieren möchten.

CoinGlass: Für Krypto-Derivatedaten

CoinGlass ergänzt klassische Kurscharts um Daten aus dem Krypto-Derivatemarkt. Dazu zählen Open Interest, Funding Rates, Liquidationen und weitere Kennzahlen zur Positionierung der Marktteilnehmer.

Diese Daten können dabei helfen, überfüllte Marktpositionen oder erhöhte Hebelrisiken zu erkennen. Sie sind aber kein eigenständiges Kaufsignal. Funding Rates oder Liquidationskarten sollten immer im Zusammenhang mit Preisstruktur, Volumen und der eigenen Strategie beurteilt werden.

CoinGecko: Für kostenlose Krypto-Marktdaten

CoinGecko bietet Kurse, Marktkapitalisierungen, Handelsvolumen, Kategorien, Watchlists und eine Portfoliofunktion für zahlreiche Kryptowährungen. Das Tool eignet sich gut für einen kostenlosen Marktüberblick und die Beobachtung ausgewählter Coins.

Für eine tiefgehende technische Analyse ist eine spezialisierte Chartsoftware meist besser geeignet. CoinGecko überzeugt dafür durch seine einfache Bedienung und die breite Abdeckung des Kryptomarktes.

Welche Trading-Software ist kostenlos?

TradingView, ProRealTime, MetaTrader 5, TraderFox, CoinGlass und CoinGecko lassen sich grundsätzlich kostenlos oder mit kostenlosen Basisfunktionen nutzen. „Kostenlos“ bedeutet jedoch nicht bei jedem Anbieter dasselbe.

Typische Einschränkungen kostenloser Trading-Software sind:

  • zeitverzögerte oder begrenzte Echtzeitdaten
  • weniger Chart-Layouts und technische Indikatoren
  • eine geringere Zahl gleichzeitig aktiver Alarme
  • eingeschränkte Scanner, Backtests oder Datenexporte
  • Werbung oder begrenzter Cloud-Speicher
  • kostenpflichtige Börsendaten und Brokerleistungen

Für Anfänger ist eine kostenlose Trading-Software häufig ausreichend. Erst wenn eine konkrete Begrenzung den eigenen Prozess behindert, lohnt sich ein kostenpflichtiges Paket. Kaufe keinen größeren Funktionsumfang nur in der Hoffnung, dass mehr Indikatoren automatisch zu besseren Entscheidungen führen.

Kostenlose und kostenpflichtige Trading-Software im Vergleich
Variante Vorteile Nachteile Geeignet für
Kostenlose Software Kein laufender Preis, einfacher Einstieg, ausreichend zum Lernen Begrenzte Daten, Alarme, Layouts oder Backtests Anfänger und gelegentliche Analysen
Kostenpflichtige Software Mehr Daten, Funktionen, Automatisierung und Individualisierung Laufende Kosten und Gefahr eines unnötig komplexen Setups Aktive und systematische Trader mit klarem Bedarf

Trading-Tools nach Einsatzzweck

Statt nach dem Programm mit den meisten Funktionen zu suchen, solltest du deinen Trading-Prozess in Aufgaben zerlegen. Dadurch erkennst du, welches Werkzeug tatsächlich fehlt.

Chartanalyse und technische Indikatoren

Chartsoftware visualisiert Kursbewegungen und ermöglicht die Arbeit mit Trendlinien, Unterstützungen, Widerständen und technischen Indikatoren. TradingView, ProRealTime und MetaTrader 5 decken diesen Bereich umfassend ab.

Die Software liefert jedoch keine Gewissheit über die nächste Kursbewegung. In unserem Handbuch zur Chartanalyse lernst du, Kursstrukturen systematisch einzuordnen. Wie RSI, MACD, gleitende Durchschnitte und andere Werkzeuge funktionieren, erklären wir im Handbuch über Trading-Indikatoren.

Screener und Marktsuche

Ein Screener filtert eine große Zahl von Märkten nach festgelegten Bedingungen. Das können Kursentwicklung, Handelsvolumen, Bewertung, Volatilität oder technische Signale sein. Dadurch musst du nicht jeden Chart einzeln durchsuchen.

Ein gutes Screening beginnt mit einer klaren Hypothese. Wenn du lediglich möglichst viele Filter kombinierst, steigt die Gefahr zufälliger Treffer. TraderFox und TradingView bieten zugängliche Screener; ProRealTime ermöglicht weiterführende, regelbasierte Scans.

Trading-Journal und Auswertung

Ein Trading-Journal dokumentiert Einstieg, Ausstieg, Positionsgröße, Setup, Ergebnis und die eigene Entscheidungslogik. Erst diese Daten zeigen, ob eine Strategie über viele Trades hinweg funktioniert und welche Fehler wiederkehren.

Du kannst zunächst eine Tabellenkalkulation verwenden. Spezialisierte Journaling-Software lohnt sich, wenn du Trades automatisch importieren oder umfangreicher auswerten möchtest. Unsere Anleitung zeigt dir, wie du ein Trading-Journal führen und auswerten kannst.

Backtesting und Automatisierung

Beim Backtesting wird eine Strategie anhand historischer Daten geprüft. Dabei sind Datenqualität, Transaktionskosten, Slippage und eine ausreichend große Stichprobe wichtig. Überoptimierte Regeln können im Rückblick hervorragend aussehen und im Live-Handel trotzdem scheitern.

Wenn du wiederholbare Regeln technisch umsetzen möchtest, führt dich unser Handbuch in das automatisierte Trading ein. Einen eigenen Schwerpunkt bilden Trading-Bots, die Signale verarbeiten oder Orders regelbasiert ausführen.

Krypto-Analyse-Tools

Der Kryptomarkt handelt rund um die Uhr und stellt zusätzliche Daten bereit. Neben Preis und Volumen können Trader Derivatekennzahlen oder öffentlich einsehbare Blockchain-Daten auswerten.

Ein einfacher Werkzeugkasten besteht aus:

  • TradingView für Charts und Alarme
  • CoinGecko für Kurse, Kategorien und Watchlists
  • CoinGlass für Open Interest, Funding und Liquidationen
  • On-Chain-Plattformen für Netzwerk- und Transaktionsdaten

Wie du solche Daten in eine Marktanalyse einordnest, erfährst du in unserem Ratgeber zur On-Chain-Analyse. Die Besonderheiten des Marktes behandeln wir im Handbuch zum Krypto-Trading.

Trading-Software für Anfänger: Darauf solltest du achten

Anfänger benötigen nicht die professionellste oder teuerste Software. Entscheidend ist eine übersichtliche Arbeitsumgebung, mit der du eine einfache Strategie konsequent anwenden und dokumentieren kannst.

Prüfe bei der Auswahl folgende Kriterien:

  1. Märkte und Daten: Deckt die Software die Instrumente ab, die du tatsächlich handeln möchtest? Sind die Kurse aktuell und stammen sie von relevanten Handelsplätzen?
  2. Funktionen: Benötigst du nur Charts oder auch Screener, Alarme, Backtests und Automatisierung?
  3. Bedienung und Sprache: Eine deutschsprachige Oberfläche kann den Einstieg erleichtern. Wichtiger bleibt, dass du die verwendeten Kennzahlen verstehst.
  4. Kosten: Berücksichtige Abonnement, Börsendaten, Add-ons und mögliche Brokergebühren. Eine kostenlose Software kann durch kostenpflichtige Echtzeitdaten teurer werden.
  5. Schnittstellen: Prüfe, ob dein Broker, Datenexporte oder Programmierschnittstellen unterstützt werden.
  6. Sicherheit und Datenschutz: Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung und gib API-Schlüsseln nur die Berechtigungen, die wirklich erforderlich sind. Auszahlungsrechte gehören in der Regel nicht an Analyse-Tools.

Beginne idealerweise mit einer kostenlosen Chartsoftware, einem Demokonto und einem Journal. In unserer kostenlosen Trading-Akademie lernst du anschließend, wie Analyse, Strategie und Risikomanagement zusammenspielen. Eine Software ersetzt diese Grundlagen nicht.

So stellst du deinen Trading-Werkzeugkasten zusammen

Ein sinnvoller Werkzeugkasten muss nicht groß sein. Für viele Trader reichen vier Bausteine:

  1. Chartsoftware: zur Analyse von Marktstruktur und Setups
  2. Screener oder Watchlist: zur strukturierten Auswahl möglicher Trades
  3. Trading-Plattform: zur Ausführung und Verwaltung der Orders
  4. Trading-Journal: zur Kontrolle von Strategie, Fehlern und Ergebnissen

Ergänze weitere Tools nur bei einem konkreten Bedarf. Ein Derivate-Dashboard ist beispielsweise sinnvoll, wenn Funding und Open Interest Bestandteil deiner Strategie sind. Eine Automatisierungssoftware lohnt sich erst, wenn deine Regeln eindeutig und getestet sind.

Lege vor jedem Trade außerdem fest, wie viel du riskierst und wo du aussteigst. Unser Handbuch zum Trading-Risikomanagement erklärt Positionsgröße, Stop-Loss und Chance-Risiko-Verhältnis. Passende Setups entwickelst du im Bereich Trading-Strategien.

Fazit: Ein gutes Trading-Tool unterstützt deinen Prozess

Trading-Tools können Märkte schneller filtern, Charts übersichtlicher darstellen und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren. Sie nehmen dir jedoch weder die Entwicklung einer Strategie noch die Verantwortung für das Risiko ab.

Für die meisten Anfänger ist TradingView der sinnvollste Allround-Einstieg. Je nach Schwerpunkt können TraderFox oder ProRealTime für Aktien und Screening, MetaTrader 5 für Forex und Automatisierung sowie CoinGlass und CoinGecko für Kryptowährungen hinzukommen.

Nutze zunächst kostenlose Versionen und ergänze Funktionen erst dann, wenn du ihren konkreten Nutzen benennen kannst. Die beste Trading-Software ist nicht das Programm mit den meisten Anzeigen, sondern dasjenige, das deinen eigenen Ablauf vereinfacht und messbar verbessert.

Wenn du deine Auswahl oder ein konkretes Setup mit anderen diskutieren möchtest, kannst du dich kostenlos in unserer Trading-Community auf Discord austauschen.

Häufige Fragen zu Trading-Tools und Software

Welche Trading-Software ist kostenlos?

TradingView, ProRealTime, MetaTrader 5, TraderFox, CoinGlass und CoinGecko bieten kostenlose Zugänge oder Basisfunktionen. Je nach Anbieter können Echtzeitdaten, Alarme, Scanner, Backtests oder zusätzliche Märkte kostenpflichtig sein.

Welches Trading-Tool eignet sich für Anfänger?

TradingView ist ein guter Allrounder für Anfänger, weil es browserbasiert ist und Charts, Indikatoren, Watchlists sowie Alarme verbindet. Ergänzend reicht anfangs ein einfaches Trading-Journal. Nutze zunächst ein Demokonto oder kleine Positionen.

Welche Software nutzen professionelle Trader?

Professionelle Trader verwenden unterschiedliche Software – abhängig von Markt, Strategie und Infrastruktur. Häufig sind spezialisierte Datenanbieter, Bloomberg- oder Refinitiv-Terminals, Brokerplattformen und eigene Analyseprogramme im Einsatz. Für Privatanleger ist dieser Umfang meist weder notwendig noch wirtschaftlich.

Was ist der Unterschied zwischen Trading-Software und einer Trading-Plattform?

Trading-Software unterstützt vor allem Analyse, Planung oder Auswertung. Eine Trading-Plattform ermöglicht die Ausführung von Orders über einen Broker oder eine Börse. Einige Programme verbinden beide Funktionen über eine Brokerintegration.

Welches Krypto-Analyse-Tool ist das beste?

Für Charts eignet sich TradingView, für eine breite Marktübersicht CoinGecko und für Derivatedaten CoinGlass. Das beste Krypto-Analyse-Tool hängt deshalb davon ab, ob du Kurse, Fundamentaldaten, On-Chain-Daten oder den Derivatemarkt untersuchen möchtest.