• RSI und MACD senden Verkaufssignale:
    RSI und MACD haben bärische Crossovers gebildet und sprechen kurzfristig für anhaltenden Verkaufsdruck. Das schwache Momentum deutet jedoch auf Unsicherheit am Markt hin.
  • Elliott-Wellen zeigen zwei mögliche Szenarien:
    Die Elliott-Wellen lassen sowohl ein bullisches als auch ein bärisches Szenario zu. Die Kursentwicklung um 61,78 US-Dollar dürfte über den weiteren Trend entscheiden.
  • Solana-Prognose:
    Solana steht erneut unter Verkaufsdruck und scheiterte bisher am Widerstandsbereich. Ein erfolgreicher Re-Test der Ausbruchslinie könnte das Chartbild wieder aufhellen.
  • Unterstützungsbereich bleibt entscheidend:
    Die Marke bei 61,78 US-Dollar bleibt richtungsweisend. Ein Bruch würde das bärische Szenario stärken, während ein erfolgreicher Halt weiteres Erholungspotenzial eröffnen könnte.
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Chartanalyse zu Solana (SOL)

Der SOL-Kurs stand zuletzt wieder unter Druck und verlor auf Basis der 7 Tage rund –5 Prozent im Wert. In den vergangenen 30 Tagen waren es sogar knapp –12 Prozent. Was als Nächstes passieren könnte, erfährst Du hier in unserer fundierten Chartanalyse:

Solana, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview
Solana, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview

Dem SOL-Kurs gelang es bisher nicht, den Widerstandsbereich nach oben zu verlassen. Stattdessen geriet dieser erneut unter Verkaufsdruck. Zuvor wurde die abfallende Trendlinie nach oben durchbrochen. Ein erfolgreicher Re-Test dieser Linie wäre ein positives Zeichen. Gelingt die Stabilisierung hingegen nicht, könnten die Bären schnell das Ruder wieder übernehmen.

Chartanalyse zu Solana (SOL): Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Indikatoren und analysieren zunächst den Relative Stärkeindex RSI, den Trendfolgeindikator MACD, sowie die Elliott Wellen.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei etwa 43 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist.

Der MACD hat ebenfalls ein bärisches Crossover ausgebildet. Das Momentum ist jedoch noch relativ verhalten, was auf Unsicherheit hindeutet.

Solana, RSI und MACD, Tageschart, Quelle: Tradingview
Solana, RSI und MACD, Tageschart, Quelle: Tradingview

💡 Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell pessimistisch. Beide Indikatoren haben je ein bärisches Cross vollzogen. Das Momentum hat ebenfalls ins Negative gedreht, obgleich dieses bisher nur sehr schwach ausfällt.

Elliott Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart des Solana-Kurses zeigt weiterhin ein bullisches und ein bärisches Szenario. Im bullischen Fall wird die vorherige Korrektur als Welle 4 gewertet, worauf eine Welle 5 mit Potenzial für ein neues Allzeithoch folgen könnte.

Voraussetzung dafür ist jedoch eine nachhaltige Trendwende im Bereich des 0,5er-Fibonacci-Retracements bei 61,78 US-Dollar. Fällt Solana hingegen nachhaltig unter diese Marke, würde das bärische Szenario deutlich an Wahrscheinlichkeit gewinnen.

Solana, Elliott Wellen, Wochenchart, Quelle: Tradingview
Solana, Elliott Wellen, Wochenchart, Quelle: Tradingview

Das bärische Szenario – im Chartbild durch die weiße Zählung dargestellt – geht von einer übergeordneten Korrektur aus. Der prognostizierte Zielbereich reicht derzeit von 11,57 US-Dollar bis zur Marke von 1,00 US-Dollar und dürfte sich im weiteren Verlauf weiter eingrenzen.

Die Kursmarke bei 61,78 US-Dollar bleibt dabei richtungsentscheidend. Ein nachhaltiger Bruch würde das bärische Szenario bestätigen, während ein erfolgreicher Halt die Grundlage für einen Anstieg auf ein neues Allzeithoch schaffen könnte.


Fazit zum aktuellen Solana-Kurs

RSI und MACD haben auf Tagesbasis bärische Crossover gebildet und sprechen kurzfristig für anhaltenden Verkaufsdruck, auch wenn das Momentum bislang noch schwach ausfällt.

Die Elliott-Wellen-Analyse lässt sowohl ein bullisches als auch ein bärisches Szenario zu, wobei die Marke bei 61,78 US-Dollar richtungsentscheidend bleibt. Gelingt dort eine nachhaltige Stabilisierung, könnte sich das Chartbild deutlich aufhellen. Ein Bruch dieser Marke würde hingegen die Wahrscheinlichkeit weiterer Kursverluste erhöhen.


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