Mann, der auf einer Wegkreuzung steht und verschiedene Optionen vor sich hat.

Die Bitcoin2Go Checkliste: Kryptowährungen einfach verstehen

Die Bitcoin2Go Checkliste: Kryptowährungen einfach verstehen.

Wir von Bitcoin2Go haben es uns als Ziel gesetzt jedem Menschen das Thema Kryptowährungen einfach, verständlich und vor allem seriös zu erklären. Mit dieser Checkliste geben wir dir eine Anleitung an die Hand, die dich von Beginn an abholt und dir die wichtigsten Fragen rund um Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain und Investitionen erklärt.

Bevor wir anfangen, haben wir noch eine wichtige Botschaft an dich: Transparenz steht bei uns an oberster Stelle. Falls du also mehr zu unserem Geschäftsmodell erfahren möchtest und wie wir Geld verdienen, klicke einfach auf diesen Link.

4 Schritte für deinen perfekten Einstieg

Um dir den bestmöglichen Einstieg zu gewährleisten, haben wir unsere Checkliste in 4 Schritte eingeteilt. Die Reise beginnt hierbei bei 0, so dass du wirklich keine Vorkenntnisse brauchst. Neugier und das Interesse dich mit einer spannenden Innovation zu beschäftigen, ist die wichtigste Eigenschaft, die du mitbringen solltest.

Schauen wir uns im Folgenden nun die 4 Schritte für deinen perfekten Einstieg an:

  • Basis-Wissen

    Wer ein Haus bauen möchte, benötigt zuerst ein Fundament. Im ersten Schritt zeigen wir dir, was Bitcoin ist, wie eine Blockchain funktioniert und was Kryptowährungen sind.

  • Altcoin-Wissen

    Im zweiten Schritt kannst du mehr über weitere Kryptowährungen erfahren. Hierzu gehören Ethereum (ETH), Ripple (XRP), Iota (MIOTA) und weitere Coins. Dieses Kapitel ist optional.

  • Strategien & Tipps zum Investieren

    Neben dem technologischen Aspekt, sind Kryptowährungen auch aus der finanziellen Perspektive interessant. Wir zeigen dir die wichtigsten Strategien und Tipps. Außerdem vergleichen wir Bitcoin mit Vermögenswerten aus dem klassischen Finanzmarkt (ETFs und Edelmetalle).

  • Handeln, Verwahren und Optimieren

    Wer die Theorie beherrscht, betritt den Bereich der Praxis. Im letzten Abschnitt zeigen wir dir konkret, wo du Kryptowährungen kaufen kannst, wie du sie sicher verwahrst und welche steuerlichen Aspekte dabei berücksichtigt werden müssen.

Tipps und Empfehlungen zur Arbeitsweise

Bevor nun zu dem eigentlichen Inhalt kommen, möchten wir dir noch einige Worte zur Arbeitsweise mitgeben:

Um das Optimum für dich herauszuholen, empfehlen wir dir die Kapitel 1, 3 und 4 in Ruhe durchzuarbeiten. Das Kapitel 2 ist optional und gibt dir bei Interesse mehr Informationen zu weiteren Kryptowährungen.

Um die gesamte Checkliste durchzuarbeiten, solltest du dir 1-2 Stunden Zeit nehmen. Die Materie der Kryptowährungen ist zu komplex, als dass sie in wenigen Minuten verstanden werden kann. Sieh die Zeit also als nachhaltige Investition in dich. Für eine bessere Einschätzung, haben wir die durchschnittliche Lesedauer bei jedem Abschnitt zusätzlich hinterlegt.

Du kannst diese Seite hier als Startseite verwenden, um dich durch die verschiedenen Artikel zu navigieren. Zusätzlich dazu stellen wir dir unsere Bitcoin2Go Checkliste als PDF bereit. Am besten ist es, wenn du die Liste ausdruckst und jeden Artikel nach dem Lesen abhakst. Damit hast du eine echte Checkliste.

Anmerkung: Die Checkliste ist zu 100% kostenlos. Du kannst sie runterladen und für dich verwenden. Wir möchten auch keine persönlichen Informationen oder Ähnliches. Runterladen und lernen – nicht mehr und nicht weniger.

1. Schritt: Basis-Wissen

Wir beginnen mit den drei grundlegenden Artikeln zu Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain. Die durchschnittliche Lesedauer beträgt hierbei 30 Minuten.

Zeitaufwand
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2. Schritt: Altcoin-Wissen

In diesem optionalen Kapitel kannst du dein Wissen vertiefen. Wir zeigen dir die größten und wichtigsten Kryptowährungen neben Bitcoin. Die durchschnittliche Lesedauer beträgt hierbei 60 Minuten.

Zeitaufwand
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3. Schritt: Strategien & Tipps zum Investieren

Lehrgeld ist teuer und demotivierend. Wir können dir versichern, dass wir zum Anfang unserer Karriere dankbar über Strategien & Tipps gewesen wären, die uns vor dem Bezahlen von Lehrgeld geschützt hätte.

Daher haben wir die wichtigsten Impulse zum Investieren in den nachfolgenden Artikeln zusammengefasst. Die Inhalte sind teilweise etwas komplexer, da wir den Anspruch hatten, Dinge objektiv nachvollziehbar aufzuzeigen und mit Zahlen zu belegen.

Die durchschnittliche Lesedauer beträgt hierbei 40 Minuten.

Zeitaufwand
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4. Schritt: Handeln, Verwahren und Optimieren

In dem letzten Abschnitt geht es um die praktischen Fragen. Wo kannst du sicher, seriös und schnell Kryptowährungen kaufen? Wie du kannst diese anschließend verwahren und wie sieht es eigentlich mit dem Thema Steuern aus?

Die durchschnittliche Lesedauer beträgt hierbei 60 Minuten.

Zeitaufwand
0%

Glückwunsch: Du bist am Ende der Checkliste

Glückwunsch! – Du bist am Ende der Checkliste angelangt. Zunächst hoffen wir, dass wir dir interessante Impulse und Wissen zum Thema Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen vermitteln konnten.

Egal ob du vielleicht wie unsere Person im rechten Bild bereits an einem Sparplan tüftelst oder noch über die technischen Vorzüge einer Blockchain nachdenkst, wir freuen uns über dein Feedback.

Wenn du uns deine Meinung zur Bitcoin2Go Checkliste hinterlassen möchtest oder weitere Fragen hast, kannst du mit uns am besten über Telegram oder Facebook in Kontakt treten.

Münzen von Kryptowährungen liegen in einer Geldbörse bzw. Wallet.

Welche Bitcoin Wallet ist die beste? – Die Top Krypto Wallets im Vergleich

Einer der wohl wichtigsten Faktoren im Bitcoin Ökosystem ist die sichere und unkomplizierte Aufbewahrung deiner BTC und anderer Kryptowährungen. Hierzu gibt es bereits verschiedene Lösungen, denen wir heute auf den Grund gehen wollen. Denn die Ansprüche an eine Bitcoin Wallet bzw. Krypto Wallet sind von Nutzer zu Nutzer verschieden und bieten viele Möglichkeiten und Risiken, über die man sich vor der Auswahl im Klaren sein sollte.

In diesem Artikel wollen wir dich über die verschiedenen Bitcoin Wallets im Detail aufklären, um dir alle notwendigen Informationen an die Hand zu geben, damit du die richtige Auswahl für dich treffen kannst. Damit gehen Fragen einher wie: Welche Bitcoin Wallets gibt es überhaupt? Welche Vor- und Nachteile weisen die verschiedenen Bitcoin Wallet-Lösungen auf? Was sind Hot und Cold Wallets und welche Unterschiede haben sie? Welche Bitcoin Wallet ist für den Alltag geeignet?

Wir von Bitcoin2Go haben in den letzten Jahren sehr positive Erfahrungen mit den Hardware Wallets von Trezor und Ledger gemacht und können sie dir, für die sichere Verwahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, uneingeschränkt empfehlen. Hol dir die renommiertesten Hardware Wallets von Trezor oder Ledger.

Model T

Nutzerfreundlichkeit:
100%
Kompatibilität:
75%
Sicherheit:
76%
Alle bekannten Kryptowährungen
Alle ERC20-Token
Software ist open-source
Touchdisplay
Kein Bluetooth
Model One

Nutzerfreundlichkeit:
87%
Kompatibilität:
75%
Sicherheit:
76%
Alle bekannten Kryptowährungen
Alle ERC20-Token
Software ist open-source
Kein Touchdisplay
Kein Bluetooth
Nano X

Nutzerfreundlichkeit:
100%
Kompatibilität:
95%
Sicherheit:
54%
Alle bekannten Kryptowährungen
Alle ERC20-Token
Bluetooth
Kein Touchdisplay
Software nicht open-source
Nano S

Nutzerfreundlichkeit:
87%
Kompatibilität:
95%
Sicherheit:
54%
Alle bekannten Kryptowährungen
Alle ERC20-Token
Begrenzter Speicher
Software nicht open-source
Kein Touchdisplay
Kein Bluetooth

Was du bei der Auswahl einer Bitcoin Wallet beachten musst

Bei der Auswahl der richtigen Bitcoin Wallet kommt es immer auf die Ansprüche der Nutzer an. Hier kommt es grundsätzlich auf die Abschätzung zwischen Risiko und Komfort für den gewünschten Zweck an. Will man seine BTC und andere Kryptowährungen über einen langfristigen Zeitraum bestmöglich absichern, jederzeit darauf über sein Smartphone zugreifen, um Transaktionen zu tätigen oder gar einen Drittanbieter nutzen, der die Kryptowährungen für einen verwaltet? Hier gibt es eine Fülle von Besonderheiten, auf die du im Vorfeld achten solltest, um für dich die geeignetste Bitcoin Wallet auszuwählen. Es muss im übrigen auch nicht DIE eine Wallet sein. Wir selbst nutzen viele Krypto Wallets parallel.

Beispiel aus der „realen“ Welt

Die Aufbewahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen lässt sich am besten mit einem Beispiel aus der realen Welt vergleichen. Denn auch für die Verwahrung von FIAT (Euro, US-Dollar usw.) gibt es verschiedene Lösungen, um den Ansprüchen der Nutzer gerecht zu werden.

Die meisten von uns tragen immer einen bestimmten Betrag in Euro im Portmonee  mit sich. Sobald dieser Betrag eine gewisse Summe überschreitet, bekommt man ein Gefühl von Unsicherheit. Das Portmonee kann nämlich nicht nur einem Dieb zum Opfer fallen, sondern auch einfach verloren gehen. Hier kommt wieder das Verhältnis zwischen Risiko und Komfort ins Spiel. Das Portmonee bietet zwar einen hohen Komfort, wenn man etwas direkt bezahlen möchte, aber bietet ab einem bestimmten Betrag nicht mehr die nötige Risikoabsicherung. Dieses Aufbewahrungsmittel ist also eher für kleinere Beträge geeignet, da es den schnellen Nutzen ermöglicht und der Verlust zu verkraften wäre.

Sobald die Geldmenge eine persönliche Grenze übersteigt, wird das Verlangen nach einer sichereren Form der Aufbewahrung größer. Hierzu greifen viele auf private Tresore oder Drittanbieter wie Banken und Finanzdienstleister zurück, die die Verwahrung für den Kunden übernehmen. Diese Lösungen sind somit in der FIAT-Welt für größere Beträge geeignet und weisen eine höhere Risikoabsicherung auf. Auf der anderen Seite bieten sie nicht mehr den Komfort wie ein Portmonee, womit man direkten Zugriff auf sein Bargeld hat und jederzeit damit bezahlen kann.

Ähnlich funktioniert es bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Auch hier steigen die Ansprüche nach Sicherheit mit einer steigenden Menge an Kryptowährungen. Bei der Auswahl der richtigen Bitcoin Wallet kommt es also darauf an, ob das jeweilige Aufbewahrungsmittel deinem persönlichen Verhältnis zwischen Risiko und Komfort entspricht.

Welche Bitcoin Wallet für dich und deinen persönlichen Ansprüchen geeignet ist, klären wir nun im Folgenden.

Custodial Wallet

  • Einfache Handhabung
  • Login via Passwort und Nutzername
  • geräteunabhängig
  • kostenlos
  • mobil
  • Keine Kontrolle über "eigene" Coins
  • Beschränkte Funktionalität
  • Vertrauen in Drittanbieter
  • Hack des Drittanbieters möglich

Hot Wallet

  • 100% Kontrolle über eigene Coins
  • Einfache Handhabung
  • Unkompliziertes Einloggen
  • Großer Funktionsumfang
  • kostenlos
  • mobil
  • Privater Schlüssel ist "am Internet"
  • geräteabhängig
  • Verlust der Schlüssel = kein Zugang

Cold Wallet

  • 100% Kontrolle über eigene Coins
  • Einfache Handhabung
  • Unkompliziertes Einloggen
  • Großer Funktionsumfang
  • Privater Schlüssel bleibt offline
  • Einmalige Kosten für Anschaffung
  • geräteabhängig
  • nicht mobil
  • Verlust der Schlüssel = kein Zugang

Was ist eine Bitcoin Custodial Wallet?

Eine Bitcoin Custodial Wallet ist eine Möglichkeit der Verwahrung deiner Kryptowährungen über einen Drittanbieter und bringt gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Hier können natürlich auch Transaktionen getätigt und empfangen werden. Der Login erfolgt oft über ein Webinterface und ermöglicht den direkten Zugriff über verschiedene Geräte (Smartphones, Desktop-PCs oder Tablets). Somit kann auf die Custodial Wallet geräteunabhängig zugegriffen werden.

Diese Lösungen sind meistens auf Einsteiger ausgelegt. Der Anbieter reduziert das dafür nötige technische Verständnis auf ein Minimum. Das einzige was man dafür braucht ist ein Internet-Browser (Mozilla, Chrome, Brave usw.) und ein Internetzugang. Zudem bieten einige Dienstleister eine entsprechende App an, die die Handhabung der Custodial Wallet noch einfacher gestalten sollen.

Welche Nachteile hat eine Custodial Wallet?

An dieser Stelle muss jedem klar sein, dass man bei der Nutzung einer Custodial Wallet seine Kryptowährungen dem jeweiligen Anbieter anvertraut. Dadurch geht man automatisch ein erhöhtes Risiko ein und muss dem jeweiligen Anbieter vertrauen. Wer also eine Bitcoin Custodial Wallet nutzen will, muss eine bedachte Auswahl des jeweiligen Anbieters treffen. Hier zählen vor allem eine transparente Geschäftsführung, hohe Akzeptanz von anderen Nutzern und eine lange Historie.

Das reduziert das Risiko, dass der Anbieter mit euren Kryptowährungen einfach von heute auf morgen verschwindet. Eine Garantie, dass sowas nicht trotzdem passiert, gibt es bei solchen Lösungen nicht. Man verlässt sich in dem Moment zu 100% auf den Drittanbieter und hat in der Regel keinen Zugang zu seinen privaten Schlüsseln (private key) oder Seed.

Zudem kommen noch weitere Risiken hinzu, z.B. dass der Anbieter selbst zum Opfer von Hackern wird. Mit einer steigenden Zahl an Nutzern und der damit steigenden Anzahl an Kryptowährungen, die der Drittanbieter verwaltet, steigt auch die Motivation von Hackern sich an dem „Honig-Topf“ zu bedienen. Darüber hinaus bestehen auch Risiken, dass man einer Phishing-Attacke zum Opfer fällt und ein Hacker die jeweiligen Login Daten zu der Bitcoin Custodial Wallet ausspähen kann.

Welche Vorteile hat eine Custodial Wallet und worauf muss ich achten?

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Die Nutzerfreundlichkeit einer Custodial Wallet ist oft sehr hoch und ermöglicht vor allem Neulingen und technisch nicht versierten Nutzern den kompletten Funktionsumfang unkompliziert zu nutzen. Der Zugang zu der Wallet findet über ein ganz normales Login statt, wie man es auch von seinem Mail-Account kennt. Der Vorteil liegt hierbei, dass auch verlorene Login-Zugangsdaten innerhalb von Minuten wieder hergestellt werden können. Im Notfall kann man sich immer persönlich beim Anbieter melden und den Support in Anspruch nehmen.

Wer sich also für eine Custodial Wallet entscheidet, der sollte dennoch alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um sein Risiko bestmöglich zu minimieren. Nutze am besten einen Anbieter mit einem guten Ruf, einer langen Historie und einem transparenten Geschäftsmodell. Zudem sollten du immer eine 2-Faktor-Authentifizierung und ein einmaliges Passwort verwenden. Darüber hinaus solltest du immer darauf achten, dass dein System frei von Viren oder Malware oder ähnlichem bleibt.

Fazit: Custodial Wallets bieten ähnlich wie ein Portmonee die Vorteile der schnellen Verfügbarkeit und einfachen Handhabung. Durch die Abhängigkeit eines Drittanbieters empfehlen wir allerdings, nur kleine Beträge auf der Custodial Wallet zu halten, um sich so einem großen finanziellen Schaden zu entziehen.

Was ist eine Bitcoin Hot Wallet?

Unter einer Bitcoin Hot Wallet versteht man grundsätzlich eine Software, die auf einem bestimmten Gerät installiert wird (Smartphone, Desktop-PC, usw.) und die Verwahrung, das Versenden und das Empfangen von Kryptowährungen ohne einen Drittanbieter möglich macht. Dabei sollte die Software bestenfalls Open-Source (offener Quellcode) sein.

Wichtig hierbei ist, dass die privaten Schlüssel lokal auf dem jeweiligen Gerät abgespeichert sind und somit dem Nutzer die komplette Gewalt über seine Kryptowährungen geben – ohne einen Drittanbieter. Für den Fall, dass das jeweilige Gerät verloren geht oder nicht mehr funktionsfähig ist, wird bei der Installation ein Seed aus 12 bis 24 Worten generiert. Mit diesem Seed kann man seine privaten Schlüssel auf einem anderen Gerät problemlos wiederherstellen.

Der Unterschied zu einer Bitcoin Cold Wallet ist der Fakt, dass das Gerät, auf dem der private Schlüssel lokal gespeichert ist, mit dem Internet verbunden ist. Hier entstehen Risiken, auf die wir im nächsten Abschnitt näher eingehen.

Was sind die Nachteile einer Bitcoin Hot Wallet?

Bei Bitcoin Wallet Lösungen ohne Drittanbieter steht man in der kompletten Verantwortung. Wenn der Zugang zu der Bitcoin Wallet nicht mehr möglich ist, weil man sein Gerät, den privaten Schlüssel und den Seed verloren hat, gibt es keine Möglichkeit mehr an die Kryptowährungen zu kommen.

Zudem liegen die privaten Schlüssel auf dem Gerät, welches mit dem Internet verbunden ist. Dadurch entsteht die Gefahr des Ausspionieren oder durch einen externen Gerätezugriff. Darüber hinaus ist auch ein gewisses Vertrauen in die jeweilige Bitcoin Wallet Software nötig. Der Herausgeber der Software könnte zum Beispiel die privaten Schlüssel oder den Seed nicht zufällig erstellen, sondern nach einem dem Hersteller bekannten Muster. Dieses Problem kann man aber weitestgehend durch eine Open-Source Lösung mit einer guten Historie umgehen.

Die Handhabung ist abhängig von der Bitcoin Wallet Software und kann einige Nutzer zu Beginn überfordern. Dadurch entstehen Fehler, die zum Verlust der Coins führen können. Das kann man aber umgehen, indem man erstmal mit kleinen Beträgen die verschiedenen Funktionen testet.

Was sind die Vorteile einer Hot Wallet und worauf muss ich achten?

Eine Bitcoin Hot Wallet eliminiert das Risiko eines Drittanbieters. Man ist hier in der vollen Kontrolle seiner Kryptowährungen, indem man selbst den privaten Schlüssel und den Seed hält. Dadurch ist kein Angriff direkter Angriff eines Hackers auf den Anbieter möglich, um sich die Kryptowährungen der Nutzer zu schnappen. Die Installation, der Funktionsumfang und die Handhabung erinnern mittlerweile an viele Custodial Wallets, nur eben ohne einen zentralen Drittanbieter dazwischen. Hier genießt man einen ähnlich hohen Komfort, ist aber an ein bestimmtes Gerät gebunden.

Man sollte unbedingt darauf achten, wie bereits oben beschrieben, eine Open-Source Software zu nutzen, die eine lange Historie und guten Ruf hat. Zudem sollte auch hier das Gerät frei von Viren, Malware und ähnlichem gehalten werden. Durch die Anbindung an das Internet, muss jederzeit mit einem Verlust der eigenen Kryptowährungen gerechnet werden. Hacker sind einfallsreich und können über die bestehende Internetverbindung möglicherweise unbemerkt auf das Gerät und somit auf die privaten Schlüssel zugreifen. Daher sollten auch auf den Bitcoin Hot Wallets keine größeren Beträge gehalten werden, damit der entstehende Schaden durch einen Hack oder Verlust zu keinen großen finanziellen Schäden führt.

Ansonsten eignen sich Bitcoin Hot Wallets besonders gut für den alltäglichen Gebrauch auf dem Smartphone, um schnell und unkompliziert Kryptowährungen zu versenden und zu empfangen.

Was ist eine Bitcoin Cold Wallet

Unter eine Bitcoin Cold Wallet versteht man ein Aufbewahrungsmittel für Kryptowährungen, welches nicht mit dem Internet verbunden ist. Man spricht im Allgemeinen auch von Cold Storage (Kalte Lagerung). Die privaten Schlüssel werden somit lokal auf den jeweiligen Aufbewahrungsmitteln gehalten und haben keine direkte Verbindung zum Internet. Die bekanntesten Lösungen stellen hierbei externe Festplatten, Paper Wallets und Hardware Wallets dar. Im Folgenden wollen wir näher auf die Funktion einer Hardware Wallet eingehen, da es für uns die beste Lösung einer Bitcoin Cold Wallet darstellt.

Was ist eine Hardware Wallet?

Auf einer Hardware Wallet werden die privaten Schlüssel auf dem Gerät erstellt und gespeichert. Auch der Seed wird ebenfalls auf dem Gerät erstellt. Die Hardware Wallet ist nicht mit dem Internet verbunden. Dadurch kann es zu keinen klassischen Phishing oder Hacking Angriffen kommen, solange die Hardware Wallet nicht in fremde Hände gerät. Kryptowährungen können über den öffentlichen Schlüssel (public key) empfangen werden. Der öffentliche Schlüssel wird auf dem Gerät ausgelesen und kann auf einem Online-Gerät uneingeschränkt genutzt werden. Mit dem öffentlichen Schlüssel sieht man nur die jeweilige Bitcoin Adresse und kann dort Kryptowährungen hinsenden aber nicht auf die dort liegenden Kryptowährungen zugreifen. Das geht nur mit dem privaten Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel wird aus dem privaten Schlüssel errechnet. Beide sind somit fest miteinander verbunden.

Über die Bitcoin Hardware Wallet lassen sich sicher Transaktionen durchführen. Hierfür wird der abgelegte private Schlüssel auf dem Gerät genutzt, um offline eine gewünschte Transaktion zu signieren. Nachdem die Transaktion signiert wurde, wird sie an das Bitcoin Netzwerk online übermittelt. Damit kommt der private Schlüssel niemals direkt in Kontakt mit dem Internet. Nadelöhr und Risiko bleibt jedoch bei der Nutzung des Interface im Browser. Achtet stets darauf die verifizierte Seite des Herstellers zu nutzen!

Eine Bitcoin Hardware Wallet bietet eine sehr sichere und unkomplizierte Verwahrung von Kryptowährungen. Zwar lassen sich auch Cold Wallets auf einer externen Festplatte oder einem Desktop-PC ohne Internetverbindung erstellen aber die vielen technischen Hürden überfordern an dieser Stelle die meisten Nutzer. Ein Update der Software ist somit bei solchen Lösungen nur eingeschränkt möglich und ist mit Risiken verbunden, da man das Gerät mit dem Internet verbinden muss. Daher eignen sich spezialisierte Hardware Wallets wie Trezor und Ledger am besten und bieten in der Summe das beste Ergebnis.

Was sind die Vorteile einer Hardware Wallet?

Die Vorteile einer Bitcoin Hardware Wallet im Vergleich zu einer Hot Wallet liegen auf der Hand. Die privaten Schlüssel auf dem Gerät kommen niemals mit dem Internet in Kontakt, dadurch lassen sich alle Angriffe aus dem Internet ausschließen. Die Handhabung ist auch für Anfänger geeignet und das ohne dabei auf Funktionen verzichten zu müssen.

Beim versenden von Kryptowährungen wird der private Schlüssel genutzt, um die jeweilige Transaktion zu signieren. Das findet auf den Bitcoin Hardware Wallets komplett offline statt. Daher ist an dieser Stelle kein weiterer Computer oder eine externe Festplatte notwendig, auf dem man eine Software installieren muss. Zudem ist die Software auf den Hardware Wallets vorinstalliert und ist für das Verwahren, Versenden und Empfangen von Kryptowährungen spezialisiert. Hier steht dem Nutzer ein passendes Interface bereit, welches eine kinderleichte Nutzung garantiert.

Hardware Wallet sind vor allem für hohe Anlagen mit einem langfristigen Zeithorizont ideal geeignet. Ein besseres Verhältnis zwischen Risiko und Komfort bietet aktuell keine andere Lösung.

Was sind die Risiken einer Hardware Wallet?

Das wohl größte Risiko bei der Aufbewahrung von Kryptowährungen auf einer Hardware Wallet ist der Verlust der Seeds, der für die Wiederherstellung nötig ist. An dieser Stelle gibt es nämlich keine Möglichkeit mehr an seine Kryptowährungen zu kommen. Sie sind für immer verloren.

Ein weiteres Risiko stellt der physikalische Zugriff auf die Bitcoin Hardware Wallet dar. Daher sollte das Gerät im besten Fall immer an einem sicheren Ort liegen, wo kein Unbefugter Zugriff hat. Dennoch ist auch das hacken einer Hardware Wallet nicht so einfach aber stellt trotzdem ein gewisses Risiko dar.

Als Letztes ist wohl hier eine Manipulation durch den Hersteller oder Zwischenhändler zu nennen. Der Hersteller könnte beispielsweise die Generierung des Seeds und privaten Schlüssels nicht zufällig laufen lassen, sondern nach einem ihm bekannten Muster. Daher empfehlen wir an dieser Stelle Hardware Wallets von Anbietern zu kaufen, die einen guten Ruf genießen. Zudem sollte man am besten immer direkt über den Hersteller kaufen und Zwischenhändler vermeiden.

Hardware Wallets für Bitcoin – Worauf muss ich achten?

Bitcoin Hardware Wallet bieten aktuell die beste Möglichkeit, um seine Kryptowährungen offline zu versenden und zu erhalten. Der private Schlüssel kommt niemals mit dem Internet in Kontakt. Daher sind Bitcoin Hardware Wallets für hohe und langfristige Anlagen bestens geeignet.

Man sollte hier darauf achten, dass man den Seed, der bei der ersten Installation automatisch generiert wird, bestmöglich sichert. Dadurch können die privaten Schlüssel jederzeit auf einem anderen Gerät wiederhergestellt werden. Um den Seed zu sichern gibt es unzählige Möglichkeiten und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann ihn zum Beispiel auf ein Papier schreiben, in einen Stein meißeln, auf eine Metallplatte einprägen usw. Wichtig ist hierbei am besten mehrere Kopien vom Seed zu erstellen, falls mal eine verloren geht oder zerstört wird.

Wichtig ist auch, dass man auf Hersteller zurückgreift, die ein transparentes Geschäftsmodell verfolgen. Trezor bietet hierzu eine Open-Source Software, die von jeder technisch versierten Person auf Backdoors (Hintertüren) überprüft werden kann. Zudem werden die bekannten Hardware Hersteller regelmäßigen Audits durch unabhängige Experten unterzogen.

Nutze daher am besten die Hardware Wallet von Ledger oder Trezor, um dir nie wieder Sorgen über die richtige Verwahrung zu machen.

Ledger Nano S

59
00
einmalig
  • Bildschirm
  • Touchscreen
  • Smartphone
  • USB

Ledger Nano X

Maximale Sicherheit für dich!
119
00
einmalig
  • Bildschirm
  • Touchscreen
  • Smartphone
  • USB-C, Bluetooth
  • Beste Preis-Leistung
Empfehlung

Trezor Model T

177
31
einmalig
  • Bildschirm
  • Touchscreen
  • Smartphone
  • USB-C, microSD

FAQ – Antworten zu den häufigsten Fragen

Hier kommt es immer auf die persönlichen Ansprüche des Nutzers an. Das beste Verhältnis zwischen Risiko und Komfort bieten aktuell die Hardware Wallets von Ledger und Trezor. Hier können nicht nur Bitcoins, sondern auch viele weitere Kryptowährungen sicher und offline verwahrt werden.

Eine Bitcoin Wallet ist eine digitale Brieftasche. Jede Wallet hat einen privaten Schlüssel, über den man auf seine Kryptowährungen zugreifen kann, um sie zB. zu versenden. Der Funktionsumfang unterscheidet sich je nach Wallet-Typ.

Eine Wallet Adresse hat einen privaten Schlüssel aus dem der öffentliche Schlüssel generiert wird. Über den privaten Schlüssel kann man auf die Kryptowährungen auf der Wallet Adresse zugreifen. Der öffentliche Schlüssel ist hingegen wie eine Kontonummer und kann nur dazu genutzt werden, Kryptowährungen zu versenden oder das Guthaben einzusehen.

Privater vs. öffentlicher Schlüssel

Eine Sache ist hierbei sehr wichtig: Dein öffentlicher Schlüssel kann, darf und soll ohne Bedenken geteilt werden. Dein privater Schlüssel ist jedoch nur für dich gedacht und sollte daher unter keinen Umständen geteilt werden. Wer deinen privaten Schlüssel kennt, kann auf deine Wallet zugreifen.

Die Erstellung einer Bitcoin Wallet hängt von dem jeweiligen Wallet-Typ und Software ab. In unserem Artikel "Wie kann ich eine Bitcoin Wallet einrichten?" zeigen wir dir im Detail, wie du eine Bitcoin Wallet auf der Hardware Wallet von Trezor anlegst.

Bewertungskriterien unseres Vergleichs im Überblick

In der nachfolgenden Tabelle findest du die von uns zur Bewertung herangezogenen Kriterien im Überblick. Wir haben hierbei ein möglichst breites Spektrum an Kriterien gewählt. Während manche einzelne Parameter nach unserer subjektiven Einschätzung bewertet wurden (Beispiel: Benutzeroberfläche), gab es für andere Parameter nur harte, objektive Maßstäbe (Beispiel: Anzahl an Kryptowährungen).

Bevor du die richtige Wallet für dich auswählst, solltest du dir daher Gedanken machen, wo deine Prioritäten liegen.

Kategorie Trezor One Trezor Model T Ledger Nano S Ledger Nano X Coinkite Coldcard

Nutzerfreundlichkeit - 30 Punkte

Benutzeroberfläche
(8 Punkte)

8
8
8
8
2

Einrichtung
(4 Punkte)

4
4
4
4
2

Touch Display
(5 Punkte)

0
5
0
5
0

Handhabung
(7 Punkte)

7
7
7
7
3

Einstellungen
(7 Punkte)

7
7
7
7
2
Kompatibilität - 20 Punkte

Betriebssysteme
(4 Punkte)

3
3
4
4
4

Anzahl Kryptowährungen
(4 Punkte)

4
4
4
4
0

SegWit Unterstützung
(5 Punkte)

5
5
5
5
5

Integriertes Staking
(4 Punkte)

2
2
3
3
0

Mobile Nutzung
(3 Punkte)

1
1
3
3
0
Sicherheit - 50 Punkte

Software Open-Source
(15 Punkte)

15
15
0
0
15

PIN-Sicherung
(10 Punkte)

10
10
10
10
10

Passphrase Verschlüsselung
(5 Punkte)

5
5
5
5
0

Seed-Erzeugung
(5 Punkte)

3
3
3
3
5

Verbindung zum Computer
(5 Punkte)

2
2
2
2
5

Physische Private-Key Sicherung
(10 Punkte)

3
3
7
7
10
GESAMTBEWERTUNG

79

84

72

77

63

Bitcoin Münze halbiert zeigt Halving

Bitcoin Stock to Flow Model unter Beschuss: Vitalik Buterin zweifelt an S2F

Das Stock to Flow Model (S2F) gilt als eines der bedeutendsten Modelle für Bitcoin. Der Begriff selbst kommt aus der Volkswirtschaftslehre und wird häufig im Zusammenhang mit der Knappheit eines Gutes verwendet. Seit der Analyst PlanB am 22. März 2019 einen Medium-Artikel mit dem Titel „Modeling Bitcoin Value with Scarcity“ veröffentlichte, hat das S2F Modell auch Bitcoin erreicht. Eine der zentralen Annahmen des Bitcoin Stock to Flow Modells ist hierbei die Wertsteigerung über die Zeit aufgrund der zunehmenden Knappheit. Die Knappheit bei BTC wiederum kommt durch das Halving zustande. Setzt man nun die Puzzlestücke Halving und Knappheit zusammen, ergibt sich alle 4 Jahre eine deutliche Reduzierung des Angebots. Daraus folgt – so zumindest PlanB – eine nachhaltige Wertsteigerung.

Zweifel an diesem Zusammenhang äußerte nun der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin. In diesem Artikel wollen wir uns seine Kritik näher anschauen. Welche Argumente nennt Buterin und was genau kritisiert er?

Vitalik Buterin glaubt nicht an das S2F Modell

Kommen wir direkt zur Sache: Basis unseres Berichts ist ein Tweet von Vitalik Buterin, der erst 2 Tage alt ist. In diesem Tweet sagte der Mitbegründer von Ethereum, dass er nicht an das S2F Modell glaube. Bevor wir etwas detaillierter auf seine Argumentation eingehen, schauen wir zunächst auf den Tweet:

Wie wir sehen können, sagte Vitalik, dass er nicht mit dem Bitcoin Stock to Flow Modell übereinstimme. Auf der anderen Seite gebe er jedoch zu, dass die fehlende Korrelation zwischen Preisanstiegen und Halvings kein ausreichender Beweiß sei, um die Annahmen und somit auch die Idee des S2F Modells zu falsifizieren. Was geschah vor diesem Tweet?

Kritik an Bitcoin Stock to Flow Modell: Die immer gleiche Begründung?

Bevor die Ethereum-Koryphäe überhaupt zu dieser Rechtfertigung kam, verfasste Buterin selbst einen Tweet, in dem er über das Modell sprach. So kritisierte er den immer wieder auftretenden Tonus, dass „das Bitcoin Halving zu einer Preissteigerung führe“. Seiner Meinung nach sei diese These nicht angebracht und werde viel mehr als eine Phrase benutzt. Dies unterstreicht er damit, dass Kursbewegungen immer mit dem Halving in Verbindung gebracht werden können.

Falls der Peak vor dem Halving war, heißt es, dass es eine Spekulation auf das Halving war. Fällt der Anstieg mit dem Halving zusammen, war es wegen des Halvings. Und falls er nun danach kam, dann heißt es wohl wegen des …

Zusätzlich dazu betont Vitalik Buterin die hohe Volatilität der Kryptowährung. Aufgrund der vielen Schwankungen sei es kaum beweisbar, ob das Halving nun Auslöser einer Preissteigerung war oder ob es lediglich eine Kursbewegung im „normalen“ Rahmen war. Dazu kommt, dass das bisherige Allzeithoch genau im Dezember 2017 stattfand.

Buterin nennt hierbei die Tatsache, dass es sich um einen Zeitpunkt handelt, der zwischen zwei Halvings liegt. Damit möchte er also ausdrücken, dass der Kursanstieg weder in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Halving 2016 noch mit dem im Jahre 2020 zusammenhängen kann.

Bitcoin Stock to Flow Modell und die Annahme der Knappheit

Neben der gerade beschriebenen Kritik gibt es weitere Aspekte, die am S2F Modell nicht betrachtet werden. Eines der größten Argumente ist die fehlende Perspektive der Nachfrage. Das Modell betrachtet ohne Zweifel die Angebotsseite. In der Analyse von PlanB wird gut nachvollziehbar und empirisch klar, wie wertvoll der Faktor Knappheit (engl. scarcity) tatsächlich ist. Auch in der Volkswirtschaftslehre selbst herrscht ein großer Konsens, dass Knappheit ein preistreibender Faktor ist. Schließlich impliziert der Begriff selbst bereits, dass die Nachfrage nach einem Gut höher ist als dessen Angebot.

Und genau an dieser Stelle wird das Bitcoin Stock to Flow Modell kritisiert. Denn die Knappheit, die PlanB betrachtet, entspringt aus der immer geringer werdenden Produktionsmenge in Relation zu dem bereits bestehenden Angebot – Stock to Flow eben. Eine zentrale Annahme bzw. Voraussetzung hierfür ist jedoch die, dass die Nachfrage immer hoch ist. Anders formuliert: das bereits bestehende Angebot ist in festen Händen und steht nur marginal zur Verfügung. Ob diese Annahme jedoch korrekt ist und wie hoch die Nachfrage nach dem bestehendem Angebot tatsächlich ist, lässt sich schwierig ermitteln.

Fest steht jedoch auf der anderen Seite, dass die Annahme, dass das neue Angebot (=Bitcoin, die gemined werden) eine hohe Nachfrage erfährt, zutrifft. Wir haben erst vor Kurzem hierüber einen Artikel geschrieben, aus dem hervorgeht, wie hoch die tatsächliche Nachfrage durch institutionelle Anleger ist. Dabei zeigte sich, dass einer der größten Anbieter in diesem Segment, Grayscale, einen Großteil des neu auf den Markt kommenden Angebots aufkauft. In dieser Hinsicht hat PlanB also den Nagel auf den Kopf getroffen.

Hat Vitalik Buterin mit seiner Kritik an dem Stock to Flow Modell Recht? – Wie denkst du über das Modell und dessen Annahmen?

[Bildquelle: Shutterstock]

Tastatur mit Taste Ripple

Was ist Ripple (XRP)? – Unternehmen, Technologie und XRP

Wenn man sich mit Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen beschäftigt, dann kommt man an Ripple und XRP nicht vorbei. Vor allem bei Anfängern tauchen immer wieder Missverständnisse auf, die wir hier aus der Welt schaffen wollen. 

Doch was ist Ripple überhaupt und warum ist der XRP Coin so hoch dotiert? Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in diesem Beitrag widmen, um dir etwas mehr Klarheit über die Relevanz von Ripple und dem dazugehörigen nativen XRP Coin zu geben.

Was ist Ripple - Übersicht

Ripple: Die Entstehungsgeschichte im Schnelldurchlauf

Was ist Ripple? Ripple hat eine lange Entstehungsgeschichte. Bereits 2005 wurde der erste Grundstein gelegt. Doch erst 2012 wurde es ernst als Jeb McCaleb, Arthur Britto und Chris Larsen sich zusammengetan haben, um ein alternatives Zahlungsnetzwerk zu Bitcoin zu schaffen – die Geburtsstunde des XRP Ledgers. Damals wurde auch gemeinsam das Unternehmen OpenCoin gegründet, welches es zum Ziel hatte den direkten Transfer von Zahlungen zwischen zwei Parteien in jeder Währung möglich zu machen. Kurzzeitig nach der Gründung hat McCaleb das Unternehmen aufgrund von Meinungsverschiedenheiten wieder verlassen.

Zu den frühen Investoren von OpenCoin gehören unter anderem Andressen Horowitz, Bitcoin Opportunity Fund (Digital Currency Group), Roger Ver und Google Ventures. Nachdem auch eine Aktiengesellschaft gegründet wurde, wurde OpenCoin zu Ripple Labs und anschließend zu Ripple umbenannt. 

Das Unternehmen Ripple fokussiert sich auf den klassischen Banken- und Finanzsektor. Mit seinen Softwarelösungen will Ripple nicht nur die hohen Transaktionsgebühren reduzieren, sondern die Transaktionsgeschwindigkeit erhöhen und den gesamten Abwicklungsprozess von internationalen Zahlungen vereinfachen. Dabei bietet Ripple aktuell zwei verschiedene Softwarelösungen an: RippleNet und On-Demand-Liquidity (ODL), welches mit Hilfe von XRP funktioniert.

Die Produkte von Ripple im Überblick

Nun haben wir verstanden was das übergeordnete Ziel von Ripple ist – die Revolution des internationalen Zahlungsverkehrs. Welche technischen Möglichkeiten bietet Ripple aktuell, um dieses Ziel zu erreichen? 

Dafür stellt Ripple aktuell zwei verschiedene Zahlungslösungen bereit – RippleNet und ODL. Beide Lösungen bedienen einen anderen Bereich und unterscheiden sich enorm. Vor allem wenn es darum geht den nativen XRP Coin einzusetzen. 

RippleNet

RippleNet ist ein Netzwerk für Banken und Finanzinstitute. Ripple nutzt das gemeinsame Netzwerk, um den weltweiten Zahlungsverkehr an einem Ort zu bündeln und eine gemeinsame Plattform bereitzustellen. Dies ist wichtig, da der konventionelle Zahlungsverkehr durch eine Vielzahl von Vorschriften und Inkompatibilitäten in seiner Funktionalität stark eingeschränkt ist.

Das RippleNet wird von Banken zur Abwicklung globaler Transaktionen verwendet. Es ist unabhängig vom XRP Coin und bietet eine schnelle Schnittstelle für Zahlungen an andere Banken und Institutionen. Das RippleNet ist so konzipiert, dass Zahlungen über mehrere Netzwerke möglich sind. Zudem wird es durch eine Reihe von Regeln überwacht. Damit soll ein gemeinsamer Standard für eine große Anzahl von Netzwerken geschaffen werden, die es in dieser Form heute noch nicht gibt.

Ripple RippleNet ehemals xCurrent Funktionsweise

On-Demand-Liquidity (ODL)

Mit ODL hat Ripple ein weiteres Produkt auf den Markt gebracht, welches das RippleNet um einen wichtigen Bereich erweitert. Es ermöglicht ebenfalls netzwerkübergreifende Zahlungen, löst aber ein bekanntes Problem mit dem XRP Coin. 

Hier geht es hauptsächlich um sogenannte Nostro-Konten. Das sind Konten einer Bank bei einer anderen Bank im Ausland. Nehmen wir hier als Beispiel die Deutsche Bank, die bei einer russischen Bank ein Konto hält. Diese Konten werden dafür benutzt, um internationale Zahlungen in eine andere Währung durchzuführen. Um das möglich zu machen, muss eine Bank ein Fremdwährungskonto mit ausreichend Liquidität in der jeweiligen Landeswährung bereit halten. 

Der Bedarf an Liquidität bindet viel Kapital und unterliegt zudem Kurs-Schwankungen. Das ist ein Risiko seitens vieler Banken weltweit, das es zu minimieren oder gar zu verhindern gilt. Es entstehen nämlich auch Opportunitätskosten für Banken, da sie das Kapital nicht anderweitig einsetzen können. Wie will das nun Ripple mit ODL und XRP lösen?

Die Idee ist relativ einfach. Statt die Liquidität auf unzähligen Nostro-Konten bereitzuhalten, macht es ODL mit XRP möglich Liquidität “abzurufen” wenn diese notwendig wird. XRP dient hierbei als eine Brückenwährung, die den Tausch zwischen zwei verschiedenen Landeswährungen möglich macht. Um diesen Vorgang besser zu verstehen, schauen wir uns am besten direkt ein Beispiel dazu an.

Ripple On-Demand-Liquidity (ODL) ehemals xRapid Funktionsweise

Beispiel

Die Deutsche Bank will nun 1 Millionen Euro an ein russisches Unternehmen überweisen. Bisher musste die Deutsche Bank ein Nostro-Konto bei einer russischen Bank halten, um die Zahlung in Rubel abzuwickeln. Das heißt, dass die Deutsche Bank mindestens 1 Millionen Euro in Rubel auf einem russischen Bankkonto bereithalten muss. 

Wenn wir nun über On-Demand-Liquidity mit XRP gehen, dann sieht es folgendermaßen aus: Die Zahlung der Deutschen Bank geht an eine europäische Exchange (Börse), die EUR-Einzahlungen akzeptiert und ein XRP/EUR Handelspaar bereitstellt. Sobald die Zahlung bei der Exchange angekommen ist, wird diese umgehend in XRP getauscht und anschließend an eine Exchange in Russland geschickt. Auf der russischen Exchange werden die XRP wieder in Rubel getauscht und anschließend auf das Konto des russischen Unternehmens transferiert.

Ripple als Konkurrenz zu SWIFT

Die SWIFT steht für Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication und wurde 1971 ins Leben gerufen. Aktuell wird das Zahlungssystem von mehr als 11.000 Banken weltweit genutzt. SWIFT definiert Nachrichtenstandards und bietet Software und Services im Bereich Finanztransaktionen an.

Ripple versucht mit RippleNet und On-Demand-Liquidity eine Alternative zu etablieren, die es nicht nur Banken, sondern auch anderen Zahlungsdienstleistern erlaubt, günstiger, schneller und transparenter Transaktionen durchzuführen. Hierbei geht es grundsätzlich um Echzeit-Abwicklungsfunktionen. Also genau das wofür SWIFT hauptsächlich genutzt wird. Im Gegensatz zu den Softwarelösungen von Ripple, nutzt SWIFT zum Großteil noch eine sehr veraltete Technologie, die noch aus den 80er Jahren stammt und mittlerweile den Ansprüchen vieler Banken und Zahlungsdienstleistern nicht mehr gerecht wird.

Alle RippleNet Teilnehmer können ihre Zahlungstransaktionen in Echtzeit durchgängig verfolgen. Somit ist es möglich den Status Quo einer Transaktion und aller daran beteiligsten Parteien jederzeit einzusehen. Das bietet eine erhöhte Sicherheit und Vertrauen.

Es dauert in der Regel zwischen 3-5 Tagen bis eine Transaktion vollständig abgewickelt wurde. Das liegt vor allem an einer Vielzahl an verschiedenen Vermittlern, die zwischengeschaltet werden müssen, um eine Transaktion über den Globus zu verschicken. Jeder dieser Vermittler zieht die Verarbeitung der Transaktion in die Länge, um ihr Risiko durch Dritte (engl. third party risk) zu minimieren. Ripple will das ändern und aus Tagen Sekunden machen.

Was ist XRP? Wozu wird der XRP Coin im Netzwerk genutzt?

Ripple ist nicht mit XRP gleichzustellen. Bei Ripple handelt es sich um ein US-amerikanisches Fintech Unternehmen und bei XRP um einen Coin eines unabhängigen Zahlungsnetzwerks. Der XRP Ledger wird zwar von der Firma Ripple in gewisser Form durch die eigenen Validatoren im Netzwerk kontrolliert und weiterentwickelt aber theoretisch würde es auch ohne die Firma Ripple weiter funktionieren. Daher bekommen die XRP Investoren auch keinen Anspruch an dem Unternehmen Ripple durch das Halten der Coins. 

XRP wird im Netzwerk genutzt, um Werte zu übertragen und für Transaktionen zu bezahlen. Die Transaktionsgebühr beläuft sich aktuell auf 0,00001 XRP und wird anschließend für immer zerstört. Dadurch wird langfristig die Gesamtmenge an XRP reduziert. Das soll auch Spam-Transaktionen verhindern. Denn ein Netzwerk, welches komplett kostenlose Transaktionen anbietet, wird höchstwahrscheinlich regelmäßigen Spam-Angriffen zum Opfer fallen. Damit kann das Netzwerk lahmgelegt werden.

Die XRP werden im Netzwerk als Brückenwährung genutzt, um zwischen verschiedenen Währungen zu tauschen. Es wird sozusagen nur kurzfristig gekauft, um es irgendwohin zu transferieren und anschließend direkt wieder zu verkaufen. Somit führt diese Funktion zu keinem direkten XRP Kurs-Anstieg, da das Angebot nur kurzfristig reduziert wird. Das ist so ähnlich wie wenn man einen Eimer Wasser aus dem Meer nimmt und 20 Meter weiter wieder reinkippt. Es ändert langfristig nichts an der XRP Menge im Markt.

Weitere Use Cases von XRP

Wie jeder andere Coin oder Token kann XRP ebenfalls zum bezahlen verwendet werden. An dieser Stelle sprechen die hohe Transaktionsgeschwindigkeit und die geringen Transaktionsgebühren für XRP als Zahlungsmittel. Das sind aber in Summe auch die einzigen Argumente, die dafür sprechen. Denn in vielen anderen Bereichen eignet sich XRP nicht als Zahlungsmittel. Dazu aber später mehr.

Ripple ist schon lange dabei die Use-Cases für XRP auszubauen. Das Unternehmen investiert regelmäßig in Start-Ups, die an weiteren Use-Cases forschen. Dabei wurden oft Bereiche wie Gaming, Supply-Chain, Identity usw. in den Raum geworfen. Hier versucht Ripple einen gewissen Netzwerk-Effekt zu erreichen, um die Adoption von XRP zu steigern und sich langfristig in verschiedenen Bereichen durchzusetzen. Bisher haben die Bemühungen von Ripple kaum bis keine Früchte getragen. Der einzige reale Use-Case bleibt nach wie vor die Funktion als Brückenwährung innerhalb der ODL-Zahlungskorridore.

XRP Token Metrics

Kommen wir aber nun zum spannenden Teil des Artikels “Was ist Ripple?”. Wie viele XRP gibt es überhaupt? Kann man die Coins minen? Wer besitzt den Großteil der XRP? 

Fragen über Fragen, die wir an dieser Stelle im Detail beantworten wollen. Es gibt insgesamt und maximal 100.000.000.000 XRP (100 Milliarden), die bei der Erstellung des XRP-Ledgers erstellt wurden. Diese Coins wurden also premined. Hier gibt es also kein Mining wie bei Bitcoin.

Bei der Entstehung von Ripple gab es ein Abkommen zwischen dem Unternehmen und den drei Hauptentwicklern des XRP-Ledgers. Es wurde vereinbart, dass 80% aller XRP Coins an das Unternehmen Ripple gehen, um sich zu finanzieren, die Adoption voranzutreiben und weitere Investition zu tätigen. Die anderen 20% wurden zwischen den drei Hauptentwicklern aufgeteilt. Dabei wurden zusätzliche Verträge erstellt, die Ripple und die drei Hauptentwickler daran hindern sollten, zu viele Coins auf den Markt zu werfen und damit den Preis künstlich in die Tiefe zu treiben. Jeder Entwickler hat nur eine gewisse Anzahl an XRP pro Monat, die er auf dem Markt verkaufen kann.

Zentralisierung und Verteilung der XRP

Die 80% von Ripple liegen in einem Escrow (Treuhand-Konto) und werden zu einem bestimmten Teil jeden Monat an das Unternehmen ausgeschüttet. Dabei sei aber gesagt, dass Ripple mittlerweile nur noch knapp 55% aller XRP hält. Der Rest wurde über die letzten Jahre auf dem Markt verkauft oder in Unternehmen investiert. Insgesamt stehen Ripple jeden Monat 1 Milliarde XRP zur Verfügung.

XRP Verteilung bei Ripple

In der Regel nutzt das Unternehmen immer nur einen Teil der monatlichen Auszahlung, um den Verkaufsdruck nicht unnötig zu erhöhen und die Investoren etwas in Sicherheit zu wiegen. Das liegt vor allem an dem Druck der Investoren, die sich über die letzten Jahre verstärkt über die regelmäßigen Verkäufe von Ripple beschwert haben. Die XRP, die Ripple für den jeweiligen Monat nicht verwendet, werden zurück in den Escrow transferiert und für 55 Monate gesperrt (locked). 

Der Umstand, dass eine Unternehmen mehr als 55% des gesamten Bestandes hält, ist problematisch. Dadurch entsteht ein gewisses Machtgefüge, welches in einem dezentralen Netzwerk nicht vorhanden sein sollte. Hier hat Ripple einen viel zu großen Einfluss auf die zirkulierende Umlaufmenge und damit automatisch auf den Kurs. Die Finanzierung von Ripple geht auf Kosten der Investoren zurück, die einen Coin halten, der sie in keiner Form an dem Erfolg des eigentlichen Unternehmens partizipieren lässt.

Vergleich zwischen Ripple (XRP) und Bitcoin (BTC)

Ziehen wir nun einen Vergleich zwischen Bitcoin und Ripple (XRP). Bitcoin ist das aktuell dezentralste Zahlungsnetzwerk was wir haben. Dahinter steckt kein Unternehmen oder eine Regierung. Zudem gibt es niemanden bei Bitcoin der zur Rechenschaft gezogen werden kann. Es ist ein öffentliches Protokoll, welches jeder frei nutzen kann.

Hier liegt auch der Vorteil, um als Wertaufbewahrung akzeptiert zu werden. Die maximale Menge und Abbaurate ist fest im Code verankert und kann nicht durch einzelne Entitäten verändert werden. Das macht Bitcoin zum härtesten Asset auf dieser Welt. Die starke Knappheit verleiht BTC die Funktion als Wertaufbewahrung (Store of Value) auch wenn diese Eigenschaft noch nicht in allen Köpfen angekommen ist. 

Im Gegensatz dazu kann es bei Ripple theoretisch dazu kommen, dass die Gesamtmenge an XRP erhöht wird. Denn am Ende entscheiden im XRP Netzwerk nur Ripple und die Businesspartner über den Konsensus und nicht die User. Das ist ein grundlegender Unterschied zu Bitcoin und macht es damit viel anfälliger und zentralisierter.

Auch wenn XRP sehr viel schneller Transaktionen abwickeln kann hat dies seinen Preis und der heißt Zentralisierung. Zumal die Zielgruppe eine ganz Andere darstellt.

Bitcoin und XRP im Vergleich

Bei Kryptowährungen geht es hauptsächlich um Vertrauen ohne zu vertrauen. Wenn aber nun ein Unternehmen das Projekt und den Großteil der Coins kontrolliert, entstehen hier Abhängigkeiten und Probleme, die durch einzelne Akteure ausgenutzt werden könnten.

Fazit zu Ripple und XRP: Lohnt sich ein Investment?

Nachdem wir nun die relevantesten Informationen zu Ripple und XRP verinnerlicht haben, wollen wir nun ein Resümee ziehen und der entscheidenden Frage auf den Grund gehen, ob sich eine Investition in XRP lohnen könnte.

Es gibt einige Argumente, die für Ripple und XRP sprechen. Das Unternehmen verfolgt einen revolutionären Ansatz, um internationale Zahlungen nachhaltig zu vereinfachen. Dabei spielt aber XRP nur eine mögliche Lösung in dieser Zielsetzung. Die meisten Partner nutzen aktuell das RippleNet ohne ODL. Das bedeutet, dass sich der Erfolg von Ripple als Unternehmen nicht unbedingt auf den XRP Kurs auswirken muss.

Wiederholt sich die Geschichte?

Viele Investoren nutzen die Jahre 2017 und 2018 als Argumentationsgrundlage, für einen möglichen Preisanstieg. Damals ist der Kurs um sage und schreibe 57.000% gestiegen und hat sein bisheriges Allzeithoch von 3,81 USD erreicht. Dieser Anstieg lässt sich aber relativ einfach und schnell erklären – pure Spekulation.

In 2017 sind die Themen Bitcoin und Blockchain regelrecht explodiert und haben viele Investoren in den Markt gespült. Durch die vielen Informationen, die man bei seinem Einstieg in den Crypto-Space bekommt, ist man schnell überfordert und trifft oft falsche Entscheidungen. Ripple hat eine starke Marketing Abteilung, die immer wieder neue Investoren für XRP gewinnen kann. Es kursieren immer wieder Buzzwords wie “Bankencoin” oder “XRP the Standard”, die einzig und alleine dazu dienen unwissende Investoren von einem Investment zu überzeugen.

Niedriger Preis pro Coin wirkt verlockend

Zudem kostet ein XRP vergleichsweise wenig und wirkt für viele Neulinge als die günstigere und lukrativere Variante. Gemessen wird natürlich am Preis von Bitcoin. Doch hier spielt nicht nur der Preis eine Rolle, sondern natürlich auch die dazugehörige Menge an Coins. Daraus ergibt sich die Marktkapitalisierung. Wenn also ein XRP bei ca. 3 USD liegen sollte, wird er bereits eine höhere Marktkapitalisierung haben als Bitcoin. Zumindest ausgehend von der aktuellen Marktkapitalisierung von BTC.

So eine starke Welle von neuen Investoren können wir kurzfristig nicht mehr erwarten. Zudem muss man sich die Frage stellen, ob diese Investoren in dieselben Projekte wie 2017 investieren werden oder hier bereits andere Projekte die Oberhand gewinnen. Daher sollte man sich nicht auf das letzte Allzeithoch verlassen. Es gibt keine Garantie, dass der Kurs jemals diese Höhen wieder erreichen wird. Und wenn, dann wahrscheinlich nur aufgrund von kurzfristigen Spekulationen.

In XRP Investieren oder doch lieber in BTC?

Wer also langfristig investieren möchte und sein Risiko innerhalb des Krypto-Marktes gering halten will, der sollte sich in Richtung Bitcoin orientieren. Das Asset hat in den letzten 11 Jahren deutlich gezeigt, welches Potenzial in einem dezentralen Zahlungsnetzwerk und einer dezentralen Währung steckt. Bitcoin bringt alle Eigenschaften mit, um in der digitalen Welt als digitales Gold zu fungieren. 

Wer aber hingegen auf kurzfristige Gewinne spekuliert, der könnte mit XRP von Ripple gut bedient sein. Hier ist nämlich nicht nur das Risiko extrem hoch, sondern auch die mögliche Rendite. Zudem liegt es im Interesse von Ripple, dass der XRP Kurs weiterhin steigt. Denn das Unternehmen sitzt immer noch auf mehr als 55% aller XRP und will diese natürlich so hoch wie möglich verkaufen.

Hier liegt es also einzig und alleine an dem möglichen Risiko, dass du eingehen willst. Da der gesamte Krypto-Markt höchst spekulativ ist und zum Großteil vom Bitcoin Kurs abhängt, lohnt sich ein Krypto Portfolio, welches sich hauptsächlich aus BTC zusammensetzt. Je höher der Anteil an Altcoins im Portfolio ist, desto höher wird das Risiko. Durch die starke Abhängigkeit von Bitcoin funktioniert Diversifikation innerhalb des Krypto-Markts nicht.

FAQ – Die häufigsten Fragen

Ripple ist ein US-amerikanisches Fintech Unternehmen und hat sich zum Ziel gesetzt den internationalen Zahlungsverkehr zu revolutionieren. Hierzu nutzt Ripple unter anderem den XRP-Ledger mit dem XRP Token, um internationale Transaktionen noch günstiger und schneller durchzuführen.

Das Unternehmen hinter dem XRP Token scheint sich im Bereich des internationalen Zahlungsverkehrs durchzusetzen. Jedoch gibt es keine Garantie dafür, dass auch der XRP Kurs damit einhergeht. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Erfolg von Ripple und dem Erfolg vom XRP Token.

Der Ripple (XRP) Kurs könnte in Zukunft steigen oder fallen. Es gibt keine Garantie für eine Wertsteigerung. Zudem ist der Taktgeber, wie bei allen anderen Kryptowährungen auch, immer noch der Bitcoin Kurs. Es gibt jedoch teilweise sehr bullishe Prognosen von mehr als 100 USD pro XRP bis 2024.

Ripple und Bitcoin unterscheiden sich grundlegend und verfolgen ein komplett anderes Ziel. Bitcoin ist freies, dezentrales, zensurresistentes Geld und Ripple (XRP) eine Brückenwährung, um die nötige Liquidität für den internationalen Zahlungsverkehr bereitzustellen.

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Binance Logo auf Smartphone und Bitcoin Münze

Binance Erfahrungen 2020 – Handel, Lending, Staking & vieles mehr

Die Suche nach einer geeigneten Börse, um Bitcoin und andere Kryptowährungen zu kaufen und/oder zu handeln, Staking zu betreiben oder passiv mit Lending und Mining Geld zu verdienen ist nicht immer leicht. Aktuell gibt es unzählige Anbieter, die mit ähnlichen Funktionen um neue Kunden werben. Doch nicht jeder davon ist empfehlenswert und sicher genug. Hinter vielen Anbietern verbergen sich Betrüger, die an das Geld der Nutzer kommen wollen. Daher wollen wir in diesem Erfahrungsbericht eine der bekanntesten Börsen – Binance – ausgiebig testen, um dir die Gewissheit zu geben, ob es sich dabei um eine geeignete Anlaufstelle handelt.

Wir teilen mit dir unsere Erfahrungen mit Binance und führen dich nicht nur über die wichtigsten Funktionen der Börse und des hauseigenen Binance Coin (BNB), sondern gehen zudem auf Gebühren, Sicherheit und die verschiedenen Zahlungsmethoden ein. Zudem findest du eine Übersicht der aktuellen Vor- und Nachteile in unseren Erfahrungen mit Binance.

Nutze eine der bekanntesten und vielseitigsten Börsen, um Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen zu kaufen und/oder zu handeln, ein passives Einkommen mit Lending zu erwirtschaften und die Vorteile von Staking auf einer einzigen Plattform zu genießen. 

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Gesamt: 72/100

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Nutzerfreundlichkeit:
88%
Funktionen:
72%
Gebühren:
80%
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48%

 

Bevor wir mit dem eigentlichten Test beginnen, siehst du hier nochmals eine Übersicht aller relevanten Inhalte und Punkte, die wir in unserem Test abarbeiten. Falls du lediglich Informationen zu einem konkreten Aspekt, beispielsweise der Binance App, benötigst, klicke einfach auf den jeweiligen Titel.

Binance Test - Eine Übersicht

Binance – Die Entstehungsgeschichte

Hinter Binance steht die Idee die verschiedenen Möglichkeiten der Kryptowelt auf einer einzigen Plattform zu vereinen, um für mehr Adoption zu sorgen und neue Nutzer so einfach wie möglich die Welt von Bitcoin und anderen Kryptowährungen näher zu bringen. Daher auch der Leitspruch der Plattform:

Exchange the World.

Der große Startschuss gelang Binance im Jahr 2017 mit einer ICO (Initial Coin Offering) in der das Unternehmen ca. 15 Millionen USD von verschiedenen Investoren einsammeln konnte. Im Gegenzug wurde der hauseigene Binance Coin (BNB) an die Investoren ausgezahlt. Damit hat Binance für eine Revolution im Crypto Space gesorgt.

Die aus China stammende Börse hat aufgrund von Unsicherheiten in Bezug auf die Regulationen von Bitcoin und Kryptowährungen ihren Hauptsitz nach Hong Kong verlagert. Zudem wurden Serverinfrastrukturen in Taiwan und Japan aufgebaut, um möglichen nationalen Einschränkungen zu entgehen. Mittlerweile hat Binance auch einen Sitz in Malta und genießt die kryptofreundliche Natur dieses Landes.

In den letzten Jahren hat sich die Börse und der native Token zu einem echten Unicorn entwickelt. Binance hat es nicht nur geschafft über 15 Millionen aktive Nutzer aus 200 verschiedenen Ländern für seine Plattform zu gewinnen, sondern ist mittlerweile viel mehr als eine einfache Börse.

Egal ob Staking, Lending, Mining, Future-Handel oder eine eigene Chain, Binance bedient jeden dieser Bereiche und führt immer wieder neue Produkte ein, um konkurrenzfähig zu bleiben und eine einfache All-In-One Lösung bereitzustellen.

Unsere Binance Erfahrungen mit dem Kauf und Handel von Bitcoin und anderen Kryptowährungen

Einer der wohl wichtigsten Punkte in unserem Binance Test ist der Kauf und Handel von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Hier bietet die Börse einen relativ einfachen Zugang, um seinen ersten Kauf zu tätigen oder aktiv mit Kryptowährungen zu handeln. Hier kommen nicht nur Anfänger auf ihre Kosten, sondern vor allem Händler, die die Kursbewegungen für sich zu nutzen wissen.

Binance bietet mittlerweile eine Broker Funktion (Basic), um auf einen Knopfdruck Bitcoin und Co. zu kaufen oder zu verkaufen. Das ist vor allem für Anfänger ein geeigneter Weg, um an die ersten Kryptowährungen zu kommen.

Die Börse

Dahinter verbirgt sich eine Börse, auf der dem Nutzer weitaus mehr Funktionen zur Verfügung stehen. Das Design erinnert an andere Börsen und gibt einen detaillierten Einblick in die Orderbücher und den Kursverlauf.

Dadurch lassen sich bessere Handelsstrategien abbilden, als auf einem reinen Broker. Hier kommen Angebot und Nachfrage zusammen und zwar für jeden transparent einsehbar. Somit bekommt man hier marktübliche Preise, ohne Spreads oder versteckte Gebühren.

Die Börse unterteilt sich in Anfänger und Profi. Hier wird nach Komplexitätsstufen unterschieden. Bei der Profi-Version stehen dem Händler nicht nur eine Fülle von zahlreichen Order-Funktionen zur Verfügung und Chart-Indikatoren, sondern auch der Handel mit Krypto-Derivaten (Optionen und Futures), um auch auf fallende Kurse zu setzen.

Hier empfiehlt es sich aber erstmal die Mechaniken hinter Future Kontrakten und Optionen zu verstehen, bevor man sich in hochriskante Hebel-Spekulationen stürzt.

Die Funktionen

Beim Funktionsumfang bleibt kein Wunsch offen und erfüllt alle Kriterien, um vollumfänglich an den Kursbewegungen zu partizipieren. Zudem bietet Binance einen OTC-Handel (Over-The-Counter) an, um sehr große Käufe und Verkäufe abzubilden. Es steht auch eine Peer-2-Peer Börse zur Verfügung, die mit einer DEX (Dezentrale Exchange) zu vergleichen ist und über die Binance Chain läuft.

Die Stärke der vielen Funktionen ist aber auch eine Schwäche. Für viele Anfänger erscheint die Börse dadurch schnell überladen und unübersichtlich. Daher ist hier die Nutzerfreundlichkeit zu Beginn stark eingeschränkt. Man braucht einiges an Zeit, um sich zurechtzufinden und die verschiedenen Funktionen richtig zu nutzen.

Übrigens bietet Binance auch die eigene Verwahrung der Kryptowährungen an. Dies geschieht über die von Binance betriebene Trust Wallet, die man auf dem Handy einrichten kann. Leider gibt es hier aber keine direkte Integration zur Binance Plattform.

Einmal gemeistert, bietet sich hier aber die umfangreichste Krypto-Börse der Welt.

Viele Kryptowährungen und ein hohes Handelsvolumen

Mittlerweile ist das Angebot an Kryptowährungen wohl so hoch, wie auf keiner anderen Börse. Insgesamt werden mehr als 185 Kryptowährungen angeboten. Zudem stehen dem Nutzer verschiedene Handelspaare mit Stablecoins zur Verfügung, um bei sich verändernden Marktbedingungen schnell zu reagieren und in einen stabilen Coin zu flüchten. Darüber hinaus unterstützt Binance verschiedene „echte“ FIAT-Währungen und Leverage-Token, was aktuell nur wenige Anbieter ihren Kunden anbieten.

Unsere Erfahrungen mit Binance zeigen, dass die Börse aktuell wohl eine der höchsten Handelsvolumina aufweist. Dadurch lassen sich auch große Trades abbilden, ohne den Kurs in eine bestimmte Richtung zu manipulieren. Die hohe Liquidität garantiert einen sehr niedrigen Spread und ermöglicht somit den Handel zu marktüblichen Preisen.

Binance Erfahrungen Anfänger Börse Design

Anmeldung und Verifizierung

Bei unseren Erfahrungen mit Binance in Bezug auf Anmeldung und Verifizierung gibt es aktuell einen gewissen Vorteil, den man genießt, wenn man anonymer handeln möchte. Die Börse bietet eine Nutzung der eigenen Plattform an, ohne sich verifizieren zu müssen. Dabei können täglich bis zu 2 BTC ausgezahlt werden. Sobald das Auszahlungsvolumen die 2 BTC am Tag übersteigt, wird eine Verifizierung (KYC) nötig.

An dieser Stelle gehen die Meinungen auseinander. Die einen freuen sich über eine Börse, die ein hohes Handelsvolumen aufweist und bis zu einer bestimmten Grenze auf einen KYC verzichtet. Für die anderen wirkt es schnell unseriös und unsicher. Es steht wohl außer Frage, dass auch Binance im Laufe der Zeit nicht drumherum kommt, einen KYC-Prozess für alle Nutzer zu erzwingen. Aktuell ist es aber dennoch möglich und wird von unserer Seite als ein Vorteil angesehen, um sich anonymer im Handel von Kryptowährungen zu bewegen.

Die Anmeldung läuft ähnlich wie auf anderen Plattformen ab. Man meldet sich mit einer Emailadresse und einem Passwort an und muss anschließend die automatisierte Email im eigenen Postfach bestätigen. Danach kann es direkt losgehen und es stehen viele Funktionen auch ohne Verifizierung zur Verfügung. Das gibt dem Nutzer die Möglichkeit vorab viele Funktionen zu testen, ohne den KYC-Prozess durchlaufen zu müssen.

Wenn man sich Verifizieren will, um alle Funktionen von Binance in vollem Umfang zu nutzen, dann macht man das am besten direkt über die mobile App. In einer Schritt-für-Schritt Anleitung wird man durch den KYC-Prozess geführt. Das Ganze nimmt keine 5 Minuten in Anspruch. Dafür wird ein gültiges Reisedokument, Ausweis oder Führerschein benötigt. Bis der KYC-Prozess abgeschlossen ist, können maximal mehrere Werktage vergehen. Das hängt immer stark vom Aufkommen neuer Nutzer ab.

Binance Erfahrungen mit Lending, Staking, Kredite und Debitkarte

Binance hat sich wie bereits weiter oben erwähnt, von einer einfachen Börse zu einer All-In-One Lösung entwickelt. Mittlerweile bietet die Plattform seinen Nutzern Lending, Staking und Krypto-Kredite an. Damit lässt sich nicht nur ein passives Einkommen generieren, sondern auch schnelle Kredite in Anspruch nehmen, ohne dabei Auskünfte über die eigenen finanziellen Verhältnisse offen zu legen.

Unter Lending versteht man im deutschen eine „Kreditvergabe“. Man nutzt somit seine Kryptowährungen und stellt sie anderen Nutzern zur Verfügung, die einen Krypto-Kredit aufnehmen wollen. Darauf gibt es eine variable jährliche Rendite, die sich von Kryptowährung zu Kryptowährung stark unterscheidet.

Zudem hängt es davon ab, ob man seine Kryptowährungen flexibel verleihen will, um jederzeit darauf zuzugreifen oder sie für einen längeren Zeitraum bereitstellt, um mehr Rendite pro Jahr zu erhalten. Die erwirtschaftete Rendite wird täglich auf die eigene Binance Wallet transferiert. Die Renditen schwanken zwischen 0,92% (Bitcoin) bis 8% (Harmony) pro Jahr.

Binance Erfahrungen Verleihen Coins Zinsen

Auf der anderen Seite können Krypto-Kredite aufgenommen werden, wenn man eine Sicherheit in Form einer Kryptowährung hinterlegt. Hier werden jährliche Zinsen in Höhe von 10,22% bei der Aufnahme von einem Kredit in Tether (USDT) fällig und 11,19% bei Binance USD (BUSD).

An dieser Stelle scheint Binance im Vergleich zu anderen Anbietern relativ schlechte Renditen zu zahlen. Zudem gibt es eine starke Einschränkung bei der Auswahl der Coins, die man zum Verleihen nutzen kann.

Leider wird hier nicht auf das Risiko aufmerksam gemacht, dass die verliehenen Kryptowährungen in der Zwischenzeit im Preis stark schwanken können und somit die Rendite schnell zunichtemachen können. Auch hier geht man ein gewisses Risiko ein, über das man sich im Vorfeld bewusst werden sollte.

Staking mit 23 Kryptowährungen

Beim Staking hat Binance aktuell die Nase vorn. Insgesamt können aktuell 23 Kryptowährungen auf der Plattform gestaked werden. Die verschiedenen Renditen werden transparent auf Binance kommuniziert. Das bietet die Möglichkeit die eigenen Kryptowährungen nicht einfach liegen zu lassen, sondern damit ein passives Einkommen zu generieren.

Die Auszahlung erfolgt direkt auf die eigene Binance Wallet in der jeweiligen Kryptowährung. Dabei ist der Mindesteinzahlungsbetrag relativ gering und kann jederzeit abgehoben werden.

Binance Erfahrungen Staking Coins Rendite

Auch hier besteht ein gewisses Risiko, dass die jeweilige Kryptowährung im Preis stark fällt und die erwirtschaftete Rendite somit keinen finanziellen Vorteil mit sich bringt. Das lohnt sich aber vor allem für Nutzer, die selbst nicht ausreichend Coins haben, um Staking zu betreiben und einen langfristigen Anlagehorizont der jeweiligen Kryptowährungen verfolgen.

Debitkarte

Die hauseigene Debitkarte von Binance darf natürlich nicht fehlen. Damit können Einkäufe oder Geldabhebungen weltweit durchgeführt werden. sobald die Debitkarte mit Kryptowährungen aufgeladen wurde. Dennoch gibt es auch hier Einschränkungen, die man nicht außer Acht lassen sollte. Vor allem im DACH Raum ist die Debitkarte nicht funktionsfähig und kann somit nicht genutzt werden.

Binance möchte jedoch in Zukunft auch den gesamten europäischen Raum bespielen und für zusätzliche Adoption sorgen.

Mining über Binance Pool

Binance hat vor kurzem ihren eigenen Bitcoin Mining Pool eröffnet. Damit können Nutzer, die bereits im Mining aktiv sind und die nötige Hardware dafür haben, sich dem Pool anschließen Dafür ist eine extra Mining Wallet, die man ganz bequem auf Binance eröffnen kann, notwendig. Darüber werden dann die Rewards, die man über den Mining Pool erhält, ausgezahlt.

Aktuell wird nur der Hashalgorithmus SHA256 unterstützt und kann somit nicht nur für Bitcoin, sondern auch für Bitcoin Cash und Bitcoin SV verwendet werden. In Zukunft will Binance weitere Hashalgorithmen unterstützen, um Mining für weitere Kryptowährungen zu betreiben.

App für Android und Apple

Die besten Binance Erfahrungen haben wir mit der mobilen App gemacht. Die App ist schnell und gibt dem Nutzer alle nötigen Funktionen an die Hand. Egal ob aktives handeln mit Kryptowährungen oder Derivaten, verfolgen der aktuellen Kurse oder des passiven Einkommens durch das Verleihen von Kryptowährungen, hier bietet Binance alles auf einen Blick.

Dennoch fehlen viele Funktionen, die nicht direkt in die App integriert wurden. Staking oder Lending kann man nur aktiv über die Desktop Version durchführen oder eben über die App, die auf die Desktop-Version zugreift. Daher sind wir an dieser Stelle von der App noch nicht ganz überzeugt und freuen uns, wenn auch die anderen Funktionen direkt in der App zugänglich gemacht werden.

Binance Erfahrungen Gebühren, Sicherheit und Zahlungsmethoden

Einer der wohl wichtigsten Punkte, um sich für die richtige Börse zu entscheiden sind Faktoren wie Gebühren, Sicherheit und mögliche Zahlungsmethoden. Hier schneidet Binance in unserem Test zumindest bei den Handelsgebühren sehr gut ab. Hier hängt es vom jeweiligen Handelsvolumen innerhalb eines Monats ab und ob man den Binance Coin (BNB) dazu nutzt, um für seine Handelsgebühren zu bezahlen.

Bis zu einem Handelsvolumen von 50 BTC im Monat belaufen sich die Handelsgebühren auf 0,10% der jeweiligen Tradingvolumens. Wenn du also zB. Bitcoin für 10.000€ kaufen willst, wird eine Gebühr von 10€ fällig. Dasselbe gilt natürlich auch für den Verkauf. Mit dem Einsatz des BNB Token kannst du weitere 25% einsparen.

Wenn du aktiv handelst und mehr als 50 BTC pro Monat umsetzt, dann reduziert sich die Handelsgebühr auf 0,09%. Es gibt noch weitere Abstufungen, auf die wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen wollen. Im Prinzip gilt: Je mehr du handelst, umso geringer werden deine Handelsgebühren.

Weitere Gebühren

Für den Handel mit Future Contracts sind andere Gebühren fällig. Hier fangen die Handelsgebühren bei 0,02% für Maker und 0,04% für Taker an. Maker bedeutet hier, dass du eine Order selbst setzt. Taker wenn du bereits eine bereits gesetzte Order in Anspruch nimmst. Mit dem Einsatz des BNB Token kannst du hier weitere 10% sparen.

TIPP: Du kannst weitere 10% dauerhaft und lebenslang sparen, wenn du dich über unseren Link auf Binance anmeldest.

Weitere Gebühren werden fällig wenn du eine Auszahlung deiner Kryptowährungen vornimmst. Hier unterscheiden sich die Gebühren teils massiv. Denn es sind nicht nur die Netzwerkgebühren enthalten, die für eine Transaktion über die jeweilige Chain fällig werden, sondern auch eine zusätzliche Gebühr von Binance. Eine Auflistung aller Gebühren auf Binance findest du hier.

Sicherheit

Binance gilt als eine der sichersten Börsen auf dem Markt. Das Unternehmen verfolgt die höchsten Sicherheitsstandards, die im Kryptobereich möglich sind. Die meisten Mittel werden auf sogenannten Cold-Wallet gehalten, auf die man von außen nicht ohne Weiteres zugreifen kann. Ein gewisser Teil liegt aber dauerhaft in sogenannten Hot-Wallets, damit User ihre Kryptowährungen jederzeit direkt auszahlen können. Dieses Prinzip verfolgen alle bekannten Börsen und nehmen sich an dieser Stelle nicht viel.

Um sich einzuloggen oder eine Auszahlung vorzunehmen, kann eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktiviert werden. Zusätzlich muss eine Email bestätigt werden, wenn man eine Auszahlung vornimmt. Die Sicherheit steht bei Binance definitiv im Fokus und bietet dem Nutzer den höchsten Schutz vor Angreifern.

Zudem hat Binance einen eigenen Rettungsschirm für den Fall eines Hacks der Börse. Der sogenannte SAFU Fund wird aus den Gewinnen der Plattform gespeist und wird nur genutzt, wenn Kunden ihre Gelder durch Hack-Angriffe oder andere Fehler der Börse verlieren sollten.

Das letzte Mal als das passiert ist, ist Binance einer Hackergruppe zum Opfer gefallen, die insgesamt 7.000 BTC erbeuten konnten. Die Plattform kam dafür in voller Summe aus ihrem SAFU Fund auf.

Zahlungsmethoden

Bei der Auswahl der Zahlungsmethoden schneidet Binance im Vergleich zu der Konkurrenz relativ schlecht ab. Hier kann man nur direkt mit Kreditkarte einzahlen oder mit Kryptowährungen. Bei der Kreditkarten-Einzahlung werden zusätzliche Gebühren fällig, die zwischen 2-4% variieren können. Binance arbeitet aber bereits daran, damit in Zukunft weitere Zahlungsmethoden integriert werden können.

Binance Coin (BNB) und Chain

Wie zu Beginn bereits erwähnt, startete Binance mit einem ICO. Damals wurde der BNB zu umgerechnet 0,10 USD verkauft. Mittlerweile liegt der Preis pro BNB bei ca. 17 USD und hat somit eine Wertsteigerung von über 170x in den letzten 3 Jahren erreicht. Das lag mitunter nicht nur an der Einführung der IEOs (Initial Exchange Offerings), sondern vor allem an den regelmäßigen Burn-Events.

Quartalsweise vernichtet Binance immer einen Teil seiner BNB, um die Gesamtanzahl nachhaltig zu reduzieren und somit für eine künstliche Verknappung zu sorgen. Das Ziel ist es die Gesamtmenge von 200 Millionen BNB um 50% auf 100 Millionen zu reduzieren. Aktuell wurden bereits über 20 Millionen Coins für immer vernichtet.

Doch nicht nur mit dem Binance Coin hat sich das Unternehmen im Laufe der Zeit einen Namen gemacht. Binance hat es geschafft um den eigenen Coin ein ganzes Ökosystem aufzubauen.

Einen der wohl wichtigsten Punkte hierbei stellt die eigene Chain dar, auf der BNB dafür verwendet wird, um für Transaktionen zu bezahlen. Die Binance Chain steht auch anderen Unternehmen zur Verfügung, die weitere Anwendungen auf dieser Infrastruktur bauen wollen.

Zudem kann man den Binance Coin nicht nur intern für die Reduzierung von Handelsgebühren nutzen, sondern auch um mittlerweile Dienstleistungen und Produkte bei anderen Händlern zu erwerben. Es ist also bereits bei einigen Anbietern ein anerkanntes Zahlungsmittel.

Vor- und Nachteile im Überblick

In der nachfolgenden Tabelle haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile übersichtlich für dich zusammengefasst.
 
Vorteile Nachteile
  • Eine der führenden Krypto-Börsen weltweit
  • All-In-One Lösung: Große Produktvielfalt (Staking, Lending, etc.)
  • Viele Kryptowährungen handelbar
  • Future-Handel mit bis zu 125x
  • Niedrige Gebühren
  • Hohe Handelsvolumen | Hohe Liquidität
  • Keine versteckten Kosten
  • Kein obligatorischer KYC
  • Einzahlung nur mit Kreditkarte
  • Niedrige Renditen beim Lending
  • Unsicherer Rechtsstatus in der EU

Fazit zu unseren Binance Erfahrungen

Zusammenfassend können wir sagen, dass wir von der Produktvielfalt und Nutzerfreundlichkeit von Binance begeistert sind. Wir nutzen selbst diese Plattform seit vielen Jahren in Kombination mit anderen Börsen und Brokern, um schnell und unkompliziert mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu handeln.

Zudem ist es sehr angenehm viele verschiedene Funktionen direkt über eine einzige Plattform nutzen zu können. Hier kommen vor allem erfahrene Nutzer auf ihre Kosten. Dennoch ist die Plattform auch für Anfänger geeignet, die aber etwas Zeit investieren müssen, um sich zurecht zu finden.

Unsere Erfahrungen mit Binance zeigen, dass hier kein Wunsch offen bleibt. Egal ob Lending, Staking, Mining, oder eine eigene Chain, Binance bietet alles nötige, was man aus dem Krypto-Ökosystem bereits seit Jahren kennt. Zudem kommen immer wieder neue Features und Funktionen, die das Produktportfolio erweitern und den Nutzern noch mehr Möglichkeiten an die Hand geben, um am Markt erfolgreich zu partizipieren.

Ein Wermutstropfen bleibt die unzureichende Auswahl an Zahlungsmethoden und die unklare Rechtslage der Börse. Auf Binance kann man direkt nur mit der Kreditkarte einzahlen, was wiederum mit höheren Gebühren verbunden ist. Das will Binance aber in Zukunft definitiv um weitere Zahlungsmethoden erweitern.

Wir können dir also ohne große Einschränkungen Binance für den täglichen Handel oder Staking mit Kryptowährungen empfehlen.

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>185 Kryptowährungen
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Derivate, Lending, Staking, Mining
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    Krypto |
Führende Krypto-Börse
Sehr viele Kryptos
Niedrige Gebühren
Keine Einzahlungsgebühren

Binance Bewertungen: Die Ergebnisse im Detail

Die nachfolgende Tabelle zeigt die detaillierten Ergebnisse unserer Bewertung für die Plattform Binance. Unser Test erfolgt in den 4 großen Rubriken „Nutzerfreundlichkeit“, „Funktionen“, „Gebühren“ und „Vertrauen“. Alle Rubriken sind gleichgewichtet. Dabei können maximal 25 Punkte pro Rubrik vergeben werden, so dass in Summe nie mehr als 100 Punkte erreicht werden können.

Nutzerfreundlichkeit: 22/25

Benutzeroberfläche

Sprache: Deutsch

Hilfe & Support

App vorhanden

KYC Prozess

8/10

6/6

3/4

3/3

2/2

Funktionen: 18/25

Anzahl an Kryptowährungen

Weitere Kryptoprodukte (Lending, Staking, Kreditkarte)

Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten

Weitere Finanzprodukte

Eigene Wallet mit Private Key

Börse vorhanden

5/5

5/5

2/5

0/4

3/3

3/3

Gebühren: 20/25

Handelsgebühren

Extragebühren

20/22

0/3

Vertrauen: 12/25

Lizenz | Reguliert in Europa

Sicherheit

Reputation (Alter, Zertifikate, Auszeichnungen)

0/10

7/7

5/8

Gesamtbewertung: 72/100

FAQ – Frequently Asked Questions

Auf Binance kannst du nicht nur BItcoin, Ethereum und Ripple handeln, sondern weitere 182 Kryptowährungen.

Binance bietet mittlerweile nicht nur den typischen Handel mit Kryptowährungen an, sondern auch Staking, Lending und Mining.

Auf Binance können mittlerweile auch Derivate gehandelt werden. Bei Bitcoin kann zudem ein Hebel von bis zu 125x genutzt werden, um auf steigende oder fallende Kurse zu setzen.

Die Handelsgebühren für den normalen Spot-Markt bekaufen sich bis zu einem Handelsvolumen von 50 BTC auf 0,1%. Beim Future-Handel werden andere Gebühren fällig. Zudem fällt eine Auszahlungsgebühr an.

Der Binance Coin (BNB) ist seit der ICO um mehr als 17.000% gestiegen. Daher halten sich die zukünftigen Erwartungen in Grenzen und hängen von der Unternehmensstrategie von Binance ab.

Du schaust lieber Videos als Artikel zu lesen? Dann schau auf meinem YouTube Kanal vorbei. Wenn du nichts mehr verpassen willst und nach weiteren Insights suchst, dann lohnt es sich auch unseren Telegram News & Insights Kanal zu abonnieren!

[Bildquelle: Shutterstock]

Bitwala Erfahrungen – Die Bitcoin Banking App im Test

Die Frage nach einem geeigneten Broker, um Bitcoin und Ethereum zu kaufen und/oder zu handeln, ist allgegenwärtig. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter, die mit spannenden Funktionen um neue Kunden werben. Ein innovatives und neues Konzept bietet dabei Bitwala, bei dem zum ersten Mal klassisches Banking mit der Welt der Kryptowährungen verknüpft wurde. Das alles in einer einzigen App. Doch ist Bitcoin Banking wirklich so einfach? Welche Erfahrungen haben wir mit Bitwala gemacht? Was steckt hinter dem Unternehmen und worauf solltet ihr achten bevor ihr euch für das Fintech Startup aus Deutschland entscheidet?

Um das zu beantworten haben wir uns das Bitcoin Bankkonto von Bitwala etwas genauer angeschaut und testen die Plattform in Bezug auf Gebühren, Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit und Funktionen, wie zum Beispiel Zinsen verdienen zu können. Ob das alles seriös und sicher ist, findest du in unserem Bitwala Test heraus.

Teste noch heute kostenlos und unverbindlich das Bitcoin Bankkonto von Bitwala und sichere dir nur über unseren Anmeldelink einen exklusiven Willkommensbonus in Höhe von 20€.

20€ Bonus

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Reguliert & Lizensiert

Gesamt: 74/100

Zur Anmeldung
Nutzerfreundlichkeit:
100%
Funktionen:
32%
Gebühren:
68%
Vertrauen:
96%

Bitwala – Die Geschichte dahinter

Der Grundstein von Bitwala wurde im Oktober 2015 in Berlin gelegt. Das Unternehmen hat sich damals zum Ziel gesetzt den ersten Blockchain Service in Deutschland zu etablieren und für mehr Adoption zu sorgen. Dabei lag der Fokus auf einer blockchainbasierten Zahlungsdienstleistung, um globale Zahlungen schnell und kostengünstig für seine Kunden bereitzustellen. Das Fintech Unternehmen aus Berlin nutzte hierfür digitale Währungen, um Konkurrenten wie Western Union, Money Gram oder Transferwise vom Podest zu stoßen.

Durch die Dienstleistung von Bitwala war es möglich SEPA- und SWIFT-Überweisungen auf jedes Bankkonto in über 200 Ländern weltweit bereitzustellen. Dabei konnten Bitcoin und andere Kryptowährungen in über 20 Fiat-Währungen getauscht werden, um den Transfer aus der Kryptowelt in die reale Welt so einfach und unkompliziert wie möglich zu machen. Der Kreditkartenpartner, mit dem Bitwala zu diesem Zeitpunkt zusammengearbeitet hat, verlor seine Lizenz und musste seine Dienste einstellen. Dadurch war Bitwala gezwungen einen anderen Weg zu gehen.

Im Dezember 2018 war es dann endlich soweit. Bitwala brachte die erste regulierte Blockchain-Bankenlösung auf den europäischen Markt. Dadurch wurde ein Service kreiert, der es den Nutzern ermöglicht ihre Bitcoin- und Euro-Einlagen an einem einzigen Ort zu verwalten. Natürlich mit der Sicherheit und dem Komfort eines deutschen Bankkontos wie man es kennt. Das Bitcoin Bankkonto war geboren.

Das Bankkonto von Bitwala

Bitwala will über den klassischen Weg den Menschen Kryptowährungen und Blockchain näher bringen. Mit dem integrierten Bankkonto, welches ähnliche Funktionen aufweist wie ein typisches Bankkonto einer bekannten Bank, können die gängigen Funktionen eines Girokontos genutzt werden. Damit lassen sich nicht nur Gehaltszahlungen empfangen, die Miete oder Versicherung bezahlen, sondern auch alle anderen Arten von Überweisungen durchführen. Ebenso besteht die Möglichkeit sich Daueraufträge einzurichten. Es ist das Herzstück der Bitwala App.

Das Bankkonto von Bitwala läuft allerdings über den Dienstleister solarisBank. Die solarisBank verfügt über eine deutsche Vollbanklizenz und wird von der Europäischen Zentralbank und der BaFin beaufsichtigt. Dadurch sind die Euro-Einlagen auf dem Girokonto bis zu 100.000€ durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.

Sicherheit hat aber auch ihren Preis. So unterliegen die solarisBank und Bitwala auch bestimmten Pflichten, wie beispielsweise den Anti-Geldwäsche Richtlinien und einem KYC (Know your Customer) Prozess. Zu diesem kommen wir jetzt im nächsten Abschnitt.

Bitwala Erfahrungen Bankkonto Zusammenfassung

Anmeldung und Verifizierung

Der Anmeldeprozess selbst läuft nicht anders ab als auf anderen Plattformen. Hier meldet man sich mit seiner Emailadresse an und muss diese anschließend bestätigen. Danach wird man aufgefordert Informationen zu der eigenen Person zu machen. Danach beginnt die Verifizierung der Identität.

Wie bereits angekündigt unterliegt Bitwala bestimmten regulatorischen Pflichten bei der Verifizierung seiner Kunden. Ein Bankkonto ohne Identitätsnachweis (KYC) ist in Deutschland nicht möglich, muss aber auch kein Hindernis sein, wie unsere Bitwala Erfahrungen gezeigt haben. Neben dem Ausweis benötigt man nur noch einen Adressnachweis. Ist alles vorbereitet, dauert der ganze Prozess keine 15 Minuten und zeigt, wie einfach Bitcoin Banking sein kann.

Am einfachsten ist es an dieser Stelle mit der hauseigenen App, die einen schnell und einfach durch den gesamten Anmelde- und Verifizierungsprozess führt.

Bitwala Erfahrungen – Bitcoin Wallet & Handel

Kommen wir nun nach dem Bankkonto zu der Gegenseite, den Kryptowährungen. Sicherheit und Kontrolle stehen bei der integrierten Bitcoin und Ethereum Wallet von Bitwala klar im Fokus.

Hier kann sich die Bitcoin Banking Lösung von Bitwala sogar besonders auszeichnen und hebt sich deutlich von den meisten Konkurrenten ab. Denn das Berliner Fintech Startup nutzt durch ein Muli-Signatur Verfahren die Stärken der Blockchain-Technologie, um die Krypto-Bestände der Kunden doppelt abzusichern. So ist der Nutzer, anders als bei den meisten Bitcoin Börsen, im Besitz seiner Private Keys und hat damit die volle Kontrolle über seine Kryptowährungen. Your Keys, your Coins.

Mit der Wallet kann man ansonsten wie gewohnt seine BTC und ETH versenden, empfangen und verwalten. Darüber hinaus gibt es eine direkte Schnittstelle zu dem integrierten Broker, über den man bequem Bitcoin und Ethereum kaufen und verkaufen kann. Krypto-Verwahrung leicht gemacht.

Bitcoin und Ethereum kaufen bei Bitwala

Der Bitcoin und Ethereum Handel bietet eine hohe Liquidität und steht 24/7 zur Verfügung. Die ersten Trades können bereits ab 30€ getätigt werden. Die direkte Verbindung mit dem integrierten Bankkonto ermöglicht schnelle Transaktionen von und auf die Bitcoin und Ethereum Wallet. Das Geld, was zum Beispiel durch den Verkauf von Bitcoin auf dem Broker von Bitwala erzielt wurde, steht in weniger als einer Stunde auf dem integrierten Bankkonto zur Verfügung.

Bei Bitwala gibt es nur echte Bitcoin und Ethereum. Keine Derivate oder CFDs. Wermutstropfen bleibt allerdings die Tatsache, dass das Angebot derweil auf Bitcoin und Ethereum begrenzt ist. Hier sollen aber weitere Kryptowährungen folgen.

Bei den Handelsgebühren hat Bitwala eine fixen Prozentsatz von 1%, der bei jedem Kauf oder Verkauf anfällt. Zudem fallen Netzwerkgebühren für die Bitcoin oder Ethereum Miner an, um die Kryptowährungen erstmalig auf die eigene Wallet zu transferieren. Hier zeigt sich Bitwala von seiner transparenten Seite und zeigt vor jedem Kauf oder Verkauf die genaue Zusammensetzung der Gebühren.

Leider gibt es dennoch „versteckte“ Kosten in Form eines Spreads. Unter einem Spread versteht man den preislichen Unterschied zu dem aktuellen Marktpreis. Bitwala bietet somit Bitcoin und Ethereum zu einem höheren Preis an, als der, der eigentlich gehandelt wird. Beim Verkauf wird natürlich ein niedrigerer Preis angeboten, zu dem man BTC und ETH verkaufen kann. Dadurch generiert Bitwala zusätzliche Gebühren, auf die leider nicht ausreichend hingewiesen wird, die aber auch nicht übermässig ausfallen.

In unserem Börsenvergleich haben wir eine Langzeitstudie zu den Handelsgebühren der verschiedenen Plattformen. Solltest du also vergleichen wollen oder eben auch andere Kryptowährungen kaufen wollen, dann lohnt es sich vielleicht einen Blick zu riskieren.

Ertragskonto und Debitkarte

Niedrigzinsen? Ein Wort, was bei Bitwala scheinbar auf taube Ohren stößt. Denn auch hier überrascht Bitwala seit neuestem mit einem genialen Konzept, welches es dem Kunden ermöglicht, seine Bitcoins verzinst anzulegen. Die Verzinsung ist dabei variabel und liegt aktuell bei 3,95% pro Jahr. So kann sich das halten der Bitcoins schnell doppelt lohnen.

Die Auszahlung der Zinsen findet dabei wöchentlich in Form von BTC auf deiner Wallet statt. Du behältst dabei jedoch die volle Flexibilität, denn es gibt keine Mindestlaufzeit und kannst deine Bitcoins jederzeit abziehen. Möglich wird das Ganze durch eine Kooperation mit dem Dienstleister Celsius, der ist im Bereich Krypto-Kredite in den letzten Jahr stark etabliert hat.

Wichtige Information: Wenn du diesen Service nutzt, erhöht sich deine steuerliche Haltefrist. Bei Zinserträgen gilt im Gegensatz zu der sonst üblichen Frist von 1 Jahr bis zur Steuerfreiheit eine verlängerte Dauer von 10 Jahren.

Bitwala Erfahrungen Ertragskonto Zusammenfassung

Zu jedem Bankkonto gehört dann natürlich auch noch eine Bankkarte. Wer also seine BTC, ETH oder EUR nicht nur sparen, sondern auch ausgeben will, kann dies ganz einfach mit der hauseigenen Debitkarte von Mastercard tun. Mit der kontaktlosen Debitkarte kannst du an über 40 Millionen Stellen weltweit kostenlos Geld abheben. Dadurch hast die Möglichkeit deine Kryptowährungen einfach und sicher zu tauschen, um damit sofort an einem Geldautomaten Geld abzuheben oder weltweit direkt an der Kasse zu bezahlen.

Bitwala Erfahrungen – Mobile App

Das Bitcoin Bankkonto von Bitwala ist zwar auch über den Computer erreichbar, der Fokus der innovativen Banking Lösung liegt dabei aber klar auf der Smartphone App. Hier lässt sich alles in Sekundenschnelle einrichten, versenden oder bearbeiten, ohne komplizierte Umwege über den Browser zu gehen. Ob Daueraufträge, Überweisungen, Bitcoin Transaktionen oder Handel, es lässt sich alles ganz einfach mit biometrischen Sicherheitsmerkmalen (Gesicht oder Finger) signieren und erledigen. Eine wirklich gelungene Anwendung, die dabei übersichtlich und einfach bleibt.

Vor allem der KYC-Prozess ist über die App bequem machbar. Dabei greift die App auf ID-Now zurück, welches einen KYC-Drittanbieter darstellt, der für voll und ganz auf die Verifizierung von Nutzern fokussiert hat. ID Now wird auch bei vielen klassischen Banken seit Jahren erfolgreich verwendet.

Auch der Zugriff auf die Debitkarte läuft direkt über die App von Bitwala. Hier kann die Debitkarte gesperrt, aktiviert und neu bestellt werden. Zudem können Push-Nachrichten eingestellt werden, um Benachrichtigungen zu erhalten wenn eine Kartentransaktion, ein- und ausgehende Überweisungen und Bitcoin oder Ethereum Transaktionen getätigt werden.

Fazit: Unsere Bitwala Erfahrungen nach dem Test

Unser Bitwala Erfahrungen haben gezeigt, dass sich das Unternehmen deutlich von der Konkurrenz abheben kann und damit zu unseren Top Anbietern für den Handel mit Bitcoin zählt. Vor allem die Kombination mit dem klassischen Bankkonto und der hochgesicherten Bitcoin und Ethereum Wallet sind in der Form aktuell einmalig. Diese Kombination ermöglicht es sicher und unkompliziert Bitcoin und Ethereum in Euro und vice versa zu wechseln. Damit ist Bitwala eine innovative All-In-One Lösung gelungen, um das traditionelle Banking mit der Welt der Kryptowährungen zu verknüpfen.

Einer der wichtigsten Vorteile von Bitwala ist die intuitive Benutzeroberfläche, die den Handel, Verwahrung und Transfer von BTC und ETH so einfach wie möglich macht. Zudem sind auch alle gängigen Banking-Prozesse mit dem eigenen Girokonto problemlos möglich. Transparenz und Sicherheit stehen hier stets an oberster Stelle. Die einfache Nutzung der verschiedenen Funktionen von Bitwala ist vor allem für Anfänger bestens geeignet.

Als neues Feature ist zudem das Ertragskonto zu nennen, welches dir ein zusätzlichen Einkommen von aktuell 3,95% pro Jahr zusichert. Dabei finden die Auszahlungen wöchentlich und direkt in BTC statt. Die angelegten Bitcoins kann man zudem jederzeit abheben und genießt somit volle Flexibilität.

Zum Schluss kommt noch die Debitkarte von Mastercard dazu, mit der man weltweit an über 40 Millionen Stellen kostenlos Geld abheben kann. Damit kannst du jederzeit deine Kryptowährungen in Euro tauschen und weltweit direkt an der Kasse bezahlen. Das erleichtert die Bezahlung mit Kryptowährungen um ein Vielfaches. Das innovative Geschäftsmodell wird mit der mobilen App von Bitwala, die alle nötigen Funktionen beinhaltet, perfekt abgerundet.

Zum Abschluss haben wir noch ein besonderes Geschenk für dich. Sollte dir das Bitcoin Bankkonto von Bitwala gefallen, dann kannst du es noch kostenlos und unverbindlich testen und dir über unseren Anmeldelink einen exklusiven Willkommensbonus in Höhe von 20€ sichern.

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3,75% Zinsen auf BTC
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Bitwala Erfahrungen: Die Ergebnisse im Detail

Die nachfolgende Tabelle zeigt die detaillierten Ergebnisse unserer Bewertung für die Plattform Bitwala. Unser Test erfolgt in den 4 großen Rubriken „Nutzerfreundlichkeit“, „Funktionen“, „Gebühren“ und „Vertrauen“. Alle Rubriken sind gleichgewichtet. Dabei können maximal 25 Punkte pro Rubrik vergeben werden, so dass in Summe nie mehr als 100 Punkte erreicht werden können.

Nutzerfreundlichkeit: 25/25

Benutzeroberfläche

Sprache: Deutsch

Hilfe & Support

App vorhanden

KYC Prozess

10/10

6/6

4/4

3/3

2/2

Funktionen: 8/25

Anzahl an Kryptowährungen

Weitere Kryptoprodukte (Lending, Staking, Kreditkarte)

Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten

Weitere Finanzprodukte

Eigene Wallet mit Private Key

Börse vorhanden

1/5

3/5

1/5

0/4

3/3

0/3

Gebühren: 17/25

Handelsgebühren

Extragebühren

14/22

3/3

Vertrauen: 24/25

Lizenz | Reguliert in Europa

Sicherheit

Reputation (Alter, Zertifikate, Auszeichnungen)

10/10

7/7

7/8

Gesamtbewertung: 74/100

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bitwala macht keine Schufa abfragen und es gibt auch keinen Schufa Eintrag bei einer Kontoeröffnung bei Bitwala.

Die Bitwala Debitkarte verfügt über eine Reihe von standardisierten täglichen und monatlichen Ausgabenlimits. Tägliche Ausgaben sind beispielsweise auf 1.500 EUR begrenzt und Bargeldabhebungen am Automaten auf 3.000 EUR. Die Limits können aber auch angepasst werden. Alle weiteren Infos hier.

Einzahlungen in EUR können per Überweisung (SEPA) getätigt werden.

Tastatur mit Schrift "Ich will hier raus"

EXW Wallet kurz vor dem Aus? – Eine Analyse des Geschäftsmodells

Die Thematik rund um Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain ist für viele immer noch ein Mysterium. Das unzureichende Verständnis wie Kryptowährungen funktionieren und welche Verdienstmöglichkeiten sich daraus ergeben können, nutzten Firmen bereits in der Vergangenheit mehrfach aus, um Investoren in dubiose Projekte hineinzutreiben. Immer wieder werden Investoren einmalige Chancen in Aussicht gestellt ihr Kapital einfach und unkompliziert zu vermehren. Ein Beispiel für diese Praktik ist das Unternehmen EXW Wallet. 

Während ein solches „Geschäftsmodell“ in der Regel mehrere Monate bis Jahre überlebt, endet es häufig abrupt und vor allem mit verheerenden finanziellen Folgen für die Anleger. So zeigt sich im Nachhinein, dass es sich in den meisten Fällen bei solchen Unternehmungen um Schneeballsysteme (Ponzi) bzw. Scams (Betrug) handelt.

Vor wenigen Tagen haben uns unzählige Nachrichten von Nutzern der EXW Wallet erreicht, die Grund zur Sorge geben. Es scheint so, dass seit mehreren Monaten keine Auszahlungen mehr möglich sind. Zwar sehen noch viele Nutzer im Dashboard des EXW Wallet die erwirtschafteten Renditen, eine Auszahlung auf eine eigene Wallet oder Konto ist aber nicht möglich. Jede technisch versierte Person weiß, dass sich Zahlen im Frontend eines Dashboards nach beliebiger Stimmung des Programmierers darstellen lassen können.

Dementsprechend werden die Stimmen in Richtung Exit Scam zunehmend lauter. Wir wollen der Sache daher heute auf den Grund gehen und uns anschauen, was aktuell bei EXW Wallet wirklich los ist.

EXW Wallet Geschäftsmodell

Um ein grundlegendes Verständnis darüber zu bekommen, was EXW Wallet macht und welche Chancen den Investoren dort in Aussicht gestellt werden, schauen wir uns das Geschäftsmodell des Unternehmens an.

Auf der Hauptseite von EXW Wallet lassen sich die wichtigsten Informationen zu dem Geschäftsmodell finden. Das Unternehmen beschreibt das eigene Unterfangen mit folgenden Worten:

EXW ist die Antwort auf wachsende Probleme in der Finanzwelt, bei der Globalisierung und im internationalen Zahlungsverkehr: Das größte Community-Projekt der kommenden Jahre in den Bereichen Digitalisierung, Market-Building, Market-Making, Zahlungsabwicklung mit Bonus-Ausschüttungen für Kunden und Partner.

Das ist natürlich sehr allgemein gehalten und erinnert an viele andere Krypto-Projekte, die eine ähnliche Beschreibung des eigenen Geschäftsmodells haben. Grundsätzlich geht es bei EXW Wallet um ein passives Einkommen, welches den Investoren in Aussicht gestellt wird. Die Rede ist hierbei von einer maximalen täglichen Rendite von 0,32%. Diese Renditen sollen durch die Einnahmen über die eigene EXW Exchange und durch Trading erzielt werden.

Durch die einzigartige Verbindung von Exchange- und Trading-Geschäften, ist es mit EXW möglich, aus zwei Teilbereichen Kapital für Kunden und Unternehmen zu generieren. Unser Fokus liegt dabei auf der EXW Exchange.

Dabei werden die Gewinne mit dem hauseigenen EXW Token ausgezahlt, der aktuell nur intern bei EXW Wallet selbst „handelbar“ ist. Beim EXW Token handelt es sich um einen ERC20 Token auf Ethereum.

Multi-Level-Marketing als Vetriebsmodell

Darüber hinaus werden Investoren belohnt, wenn sie weitere Investoren für das Geschäftsmodell gewinnen können. Sie können somit über mehrere Level (Ebenen) an den Einkünften der dazugewonnenen Investoren mitverdienen. Insgesamt gibt es 10 Level, wobei die Beteiligung in Richtung der unteren Ebenen abnimmt. Auf die erste Ebene beträgt diese Beteiligung beispielsweise 50%.

EXW Wallet Vergütungsplan MLM

Als Vertriebsmodell nutzt EXW Wallet also hauptsächlich Multi-Level-Marketing (MLM). Dadurch ergibt sich eine klare Hierarchie mit den dazugehörigen Rängen für die jeweiligen Vertriebspartner. Jeder Rang genießt weitere Vorteile, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehe.

EXW Wallet Ranglist

Wie verdient EXW Wallet Geld?

Wie bereits oben beschrieben, werden die Renditen laut EXW Wallet über die hauseigene Exchange und Trading erwirtschaftet. Die EXW Exchange, die der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung steht, generiert durch den regelmäßigen Austausch von Kryptowährungen Gebühren, die sie wohl an die Investoren zu einem bestimmten Teil auszahlen. Hier scheint wohl der Fokus des Unternehmens zu liegen. Darüber hinaus werden weitere Gewinne durch eigene Trader generiert, die sich hauptsächlich auf den Arbitrage-Handel spezialisiert haben.

Durch diese beiden Einnahmequellen werden Investoren bis zu 0,32% täglich auf ihr angelegtes Geld zugesprochen. Die Nutzer werden dazu motiviert die erwirtschafteten Renditen ebenfalls zu investieren, um zukünftig weitaus höhere Einnahmen zu erzielen. Dadurch ergibt sich schnell ein hoher Zinseszins.

Kritik an dem Geschäftsmodell

Wenn man sich bereits länger im Crypto Space bewegt, dann kommen einem die genannten Versprechen ziemlich bekannt vor. Es gab in der Vergangenheit unzählige Projekte, die mit einem ähnlichen Geschäftsmodell auf sich aufmerksam machten. Dabei ging es wie auch hier um hohe Renditen per Knopfdruck. Gute Beispiele hierfür sind Projekte wie OneCoin, PlusToken oder CloudToken.

All diese Unternehmen und viele weitere sind am Ende ihrer Laufbahn mit den Geldern der Investoren verschwunden. Bis zu einem bestimmten Punkt hat alles reibungslos funktioniert und von heute auf morgen waren plötzlich keine Auszahlungen mehr möglich. Teilweise wurden Investoren noch über Monate hingehalten. Manche glauben bis heute noch an eine Rückkehr. Der klassische Exit Scam, der den Investoren letztendlich teuer zu stehen kam.

Alle genannten Projekte haben zusätzlich ihren Vertrieb auf der Basis Multi-Level-Marketing (MLM) aufgebaut und somit in erster Linie private Vertriebler aufgebaut. Über Mund-zu-Mund Propaganda lassen sich eben am schnellsten neue Nutzer generieren. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht entsteht hierbei für die Unternehmen selbst der Vorteil, dass sie keine laufenden Kosten für das Personal aufwenden muss, sondern nur bestehende Gewinne weiterreichen müssen. Damit eignet sich MLM optimal für solche Unternehmen, da damit massiv expandiert werden kann. Passend dazu werden oft aggressive Vertriebsstrukturen aufgesetzt, um neugierige Investoren in die Enge zu treiben. Dazu gibt es unzählige Beispiele aus protokollierten Chatverläufen verschiedener Vertriebler über Facebook und Co. Einen ähnlichen Vertrieb konnten wir auch bei EXW Wallet über die letzten Monate beobachten.

Keine Transparenz bei den suggerierten Gewinnen

Zwar werben all diese Projekte mit höchster Transparenz aber letztendlich ist es mehr Schein als Sein. Es gibt keinen direkten Einblick in die Generierung der Gewinne der Unternehmen. Zudem wird der hauseigene Token oft nur intern gehandelt und demnach fundiert auch der zugrundeliegende Kurs nicht auf Basis von Angebot und Nachfrage auf einem öffentlichen Markt. Damit ist bereits das grundlegende Kriterium einer transparenten und marktbasierten Preisbildung nicht gegeben. Der einzige Beweis für die Funktionalität des Geschäftsmodells sind die versprochenen Auszahlungen an die Investoren. Für viele ist die deutlichste Sprache leider wohl, das Geld, welches auf dem Konto landet. An dieser Stelle verfliegt bei vielen Neulingen und Einsteigern leider die Skepsis.

Leider sind versprochene Auszahlungen noch lange kein Beweis dafür, dass die Rendite so erwirtschaftet wurde, wie es den Investoren zu Beginn suggeriert wurde. In den meisten Fällen handelt es sich um klassische Schneeballsysteme, die nur solange funktionieren, bis nicht mehr genügend Geld von neuen Investoren in das System fließt, um die versprochenen Renditen auszuzahlen. Wenn die Mittel nicht mehr ausreichen, werden die Auszahlungen kurzerhand gesperrt und die Investoren hingehalten. Zu diesem Zeitpunkt können natürlich noch weiterhin Einzahlungen vorgenommen werden.

Mittlerweile sind auch schon verschiedene Behörden auf das Geschäftsmodell von EXW Wallet aufmerksam geworden. Hier findet ihr die Meldungen der FMA (Österreichische Finanzaufsicht) und der BAFIN (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Zudem gab es vor wenigen Tagen einen Bericht des Fernsehsenders ORF zur EXW Wallet mit dem Titel: „Warnung vor Anlegerbetrug im Internet“. Laut dem Bericht sind bereits mehrere Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt eingegangen.

Wie realistisch sind die versprochenen Renditen?

Kommen wir aber nun zum Herzstück von EXW Wallet. Wie bereits mehrfach erwähnt, wird den Investoren bis zu 0,32% tägliche Rendite in Aussicht gestellt. Das sind umgerechnet bis zu 116,8% im Jahr. Diese Rendite wird aber nur erreicht, wenn man die täglichen Renditen direkt auszahlt und nicht zu seinen Investitionen hinzuzieht. Machen wir aber am besten ein kurzes Rechenbeispiel auf Basis von 10.000€ mit dem Zinseszins-Effekt:

10.000€ * (1 + 0,0032) ^ 365 = 32.095€

Somit würde ein Anleger mit einem anfänglichen Investitionsvolumen von 10.000€ nach einem Jahr, falls er die tägliche Rendite von 0,32% erhält und diese reinvestiert, die angelegte Summe mehr als verdreifachen können. Das sind umgerechnet 220% Gewinn im Jahr.

Hört sich zu schön um wahr zu sein? – Ja, das ist es wohl auch. Solche Rendite-Aussichten sind fernab von gut und böse. Kein Unternehmen kann solche Renditen pro Jahr auch nur im Entferntesten garantieren. Zudem gehen hohe Gewinnaussichten immer mit einem erhöhten Risiko einher, auf welches die EXW Wallet seine Nutzer unzureichend hinweist.

Die meisten Gewinne sollen zudem mit Trading erwirtschaftet werden. In unserem Artikel „Wie Trading- und Arbitragebots funktionieren“ haben wir bereits im Detail beschrieben, welche Erwartungen man an automatisierte Trading Bots von Drittunternehmen haben sollte und welche Risiken dabei entstehen können.

Grundsätzlich steigt das Risiko mit dem eingesetzten Kapital. Die Märkte sind nur bedingt liquide und können oft die gewünschten Volumina, mit denen man zu einem bestimmten Punkt handeln will, nicht abbilden. Je mehr Kunden und somit Gelder EXW Wallet für seine Kunden verwaltet und damit Trading betreibt, desto höher wird das Risiko, dass es nicht mehr profitabel ist.

Warum sollte man so ein profitables Geschäftsmodell mit anderen teilen?

Darüber hinaus sollte man sich an dieser Stelle wirklich die Frage stellen, warum das Unternehmen überhaupt kleine Investoren braucht. Wenn du Gewinne im Jahr in solch einer Höhe erwirtschaftest, dass du deinen Nutzern jährlich zwischen 116% bis 220% auszahlen kannst, wozu brauchst du dann das Geld der kleinen Investoren?

Es gibt viele Großinvestoren, die bereits mit viel weniger Rendite im Jahr zufriedengestellt werden könnten und auf einen Schlag ausreichend Kapital zur Verfügung stellen würden. Wenn EXW Wallet seine Gewinne so leicht und risikolos erwirtschaftet, dann sollte es doch kein Problem sein mehrere Millionen von Großinvestoren einzusammeln und in wenigen Jahren Milliarden zu verdienen.

Es gibt keinen einzigen Grund, warum so ein profitables System der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollte. Nochmal zur Erinnerung: Je höher das eingesetzte Kapital beim Trading, desto höher wird das Risiko, dass die jeweilige Handelsstrategie nicht mehr funktioniert.

EXW Wallet: Keine Auszahlungen seit mehreren Monaten mehr möglich

Die Gier ist allgegenwärtig und es scheint überall Geld auf den Krypto-Straßen zu liegen, was es nur einzusammeln gilt. Das Unwissen über die Funktionsweise von Trading Bots und Kryptowährungen im Allgemeinen führt schnell dazu, dass man sich von solchen Rendite-Versprechen schnell täuschen lässt. Vor allem dann, wenn selbst der Nachbar oder ein anderer Bekannter schwarz auf weiß aufzeigen kann, dass die versprochene Rendite auch tatsächlich ausgezahlt wird.

Anscheinend ist das aber bei EXW Wallet nun vorerst auch vorbei. Über interne Informationen, die wir über einen der Top-Vertriebler bei EXW Wallet zugespielt bekommen haben, sind keine Auszahlungen mehr seit Ende Januar / Anfang Februar möglich. Dabei handelt es sich nicht nur um die zugesicherte Rendite, sondern auch um die eigene Investition. Es gibt aktuell keine Möglichkeit mehr auf das Geld zuzugreifen und es auszuzahlen.

Anscheinend hat EXW Wallet aktuell massive Geldprobleme und kann die Rendite-Versprechen nicht mehr decken. Das hängt auch mit der Warnung der BAFIN zusammen, die viele große Investoren dazu gebracht hat, ihr Geld abzuziehen. Zudem ist wohl auch ein Trader, der die Handelsstrategie für den Trading Bot aufgestellt hat, ausgetreten.

Natürlich wurden die Stimmen in den letzten Monaten immer lauter und viele Fragen sich nun, ob sie jemals wieder an ihr Geld kommen. EXW Wallet hält sich hier ziemlich bedeckt und nutzt altbekannte Erklärungen warum die Auszahlungen aktuell nicht möglich sind. Mal ist es die Corona-Krise, die zu Mitarbeiterengpässen geführt hat, mal ist es die EXW Cloud, in die die Investitionen überführt werden müssen.

Das erinnert stark an PlusToken und andere Projekte, die mit ähnlichen Erklärungen versucht haben, die Investoren zu beruhigen. Zudem werden immer aggressivere Campagnen aufgefahren, um wieder an neue Investoren zu kommen.

Fazit

Wir können an dieser Stelle natürlich nicht abschließend sagen, ob es sich bei EXW Wallet um ein Schneeballsystem handelt und ob ein zeitnaher Exit Scam zu erwarten ist. Zwar geben die suggerierten täglichen Renditen, die Vermarktung von Finanzprodukten durch MLM, die nicht vorhandene Transparenz und die Warnungen der verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden genug Grund zur Sorge aber einen eindeutigen Beweis gibt es nicht. Es zeigt sich zudem, dass die aktuelle Situation stark an Projekte wie OneCoin oder PlusToken erinnert, die damals mit mehreren Milliarden an Kundengeldern verschwunden sind.

Es gibt aktuell genug Anzeichen dafür, dass es wohl nicht mehr so reibungslos funktioniert. Vor allem weil seit mehreren Monaten keine Gelder mehr ausgezahlt werden können. Wir raten an dieser Stelle allen Investoren zur Vorsicht

Kraken Bitcoin Börse auf Smartphone neben BTC Münze

Kraken Erfahrungsbericht 2020- Bitcoin und Co. sicher kaufen und handeln

Die Frage nach einer geeigneten Börse, um Bitcoin und andere Kryptowährungen zu kaufen und/oder zu handeln, ist allgegenwärtig. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anlaufstellen, doch nicht jede davon ist empfehlenswert. Oftmals verbergen sich dahinter Scams (=Betrug) oder Handelsplattformen mit einer unzureichenden Sicherheit. Daher haben wir uns eine der ältesten und seriösesten Bitcoin und Kryptowährung Börsen zur Brust genommen und sie auf Herz und Nieren für dich geprüft – Kraken.

Wir teilen mit dir unsere Erfahrung mit Kraken und führen dich nicht nur über die wichtigsten Funktionen der Börse, sondern gehen zudem auf Gebühren, Sicherheit und Zahlungsmethoden ein. Zu guter Letzt findest du auch eine Übersicht der Vor- und Nachteile aus unseren Erfahrungen mit Kraken.

Nutze eine der sichersten und ältesten Börsen, um Bitcoin und Co. zu kaufen und zu handeln. Melde dich noch heute unverbindlich und kostenlos an und teste die mehrfach ausgezeichnete Handelsplattform selbst auf Herz und Nieren.

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Gesamt: 73/100

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Nutzerfreundlichkeit:
60%
Funktionen:
44%
Gebühren:
88%
Vertrauen:
100%

Kraken Testbericht 2020 – Hintergrundgeschichte

Bevor wir nun in unserem Kraken Erfahrung Artikel ans Eingemachte gehen, wollen wir dir noch ein paar wichtige Hintergrund Informationen mit auf den Weg geben.

Kraken hat eine lange Historie im Bitcoin Ökosystem. Bereits 2011 hat Jesse Powell, CEO von Kraken und einer der wohl bekanntesten Personen im Crypto Space, die Handelsplattform eröffnet und sich zum Ziel gesetzt, die Adoption von Bitcoin und Kryptowährungen zu beschleunigen. Powell ging es schon immer um finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit durch Bitcoin und zwar für jedermann. In seinen Augen ist einer der kritischsten Punkte der Zugang zu Bitcoin und Co. Dieses Problemfeld wollte er mit einer zuverlässigen, transparenten und fairen Handelsplattform lösen.

Nach nun fast 9 Jahren hat sich Kraken zu einer der größten Börsen weltweit vorgearbeitet und bedient mittlerweile nicht nur private Anleger, sondern vor allem Institutionelle. Die Handelsplattform ist bereits weltweit vertreten und beherbergt hunderte Mitarbeiter auf dem gesamten Globus. Zudem wurde Kraken in den letzten Jahren mehrfach als sicherste Börse ausgezeichnet. Kraken unterstützt nicht nur die Philosophie von Bitcoin – Kraken lebt sie.

Unsere Kraken Erfahrungen – Bitcoin kaufen und andere Kryptowährungen handeln

Wie bereits oben erwähnt, ist Kraken bereits seit 2011 im Handel von Bitcoin und anderen Kryptowährungen vertreten. Die Erfahrungen, die Kraken in der Zwischenzeit in der Krypto-Branche gemacht hat, merkt man an verschiedenen Funktionen der Handelsplattform, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Unsere Kraken Erfahrung hat gezeigt, dass der Kauf und Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen nicht nur für Anfänger, sondern vor allem für Fortgeschrittene geeignet ist. Kraken bietet hierzu verschiedene Funktionen, um eine ausgewählte Kryptowährung zu handeln oder einfach nur zu kaufen. Hierzu bietet die Handelsplattform verschiedene Komplexitätsstufen an. Entweder der einfache Kauf und Verkauf in Brokermanier mit nur wenigen Klicks oder direkt auf der eigenen Börse mit zahlreichen Funktionen und Chart-Indikatoren. Dabei bleibt beim Funktionsumfang kein Wunsch offen. Dennoch erscheint die Börse für viele Anfänger auf den ersten Blick recht kompliziert und benötigt etwas Zeit, um sich die verschiedenen Funktionen anzueignen.

Mittlerweile bietet Kraken nicht nur Bitcoin, sondern auch viele Altcoins und Stablecoins an, um den Wünschen der Anleger und Trader entgegenzukommen. Zudem ist es eine der wenigen Plattformen, die „echte“ FIAT-Währungen unterstützt. Darunter zählen Euro, US-Dollar, Britischer Pfund, Kanadischer Dollar, Japanischer Yen und Schweizer Franken. Dadurch entgehen man der Gefahr, dass es zu iregndwelchen Problemen bei den verschiedenen Stablecoins kommt.

Insgesamt bietet laut unseren Erfahrungen mit Kraken die Börse aktuell 33 verschiedene Kryptowährungen an. Fast alle davon weisen Handelspaare in USD, EUR, BTC und ETH auf. Dadurch kann man ganz bequem nicht nur in die gängigen FIAT-Währungen und zurück handeln, sondern direkt in Bitcoin und Ethereum.

An dieser Stelle sei gesagt, dass man an der ein oder anderen Stelle die Bezeichnung „XBT“ findet. Diese steht ebenfalls für Bitcoin und stellt nur ein weiteres Tickersymbol dar, welches sich gegenüber BTC nicht durchsetzen konnte. Lass dich also davon nicht verwirren.

Kraken Erfahrungen – Verifizierung, Features, Gebühren und mehr

Unsere Kraken Erfahrungen mit Bitcoin und weiteren Kryptowährungen haben gezeigt, dass gerade die intuitive Bedienung und die vielen Schritt-für-Schritt Anleitungen die Handelsplattform auszeichnet. Unsere Kraken Erfahrung 2020 wird sich daher in diesem Abschnitt vor allem der Bedienbarkeit, der Zahlungsmethoden, der Gebührenstruktur und Funktionen der Handelsplattform widmen.

Kraken hat sich in den letzten 9 Jahren stark gewandelt. Von einer Bitcoin-Only Börse zu einer der größten Handelsplattformen im Bereich der Kryptowährungen. Hier kommen nicht nur Trader auf ihre Kosten, sondern Broker und anderen Zahlungsdienstleister, die von der Liquidität der Plattform profitieren und sie als On-Off-Ramp nutzen. Zudem geht Kraken mit der Zeit und bietet mittlerweile nicht nur den normalen Handel von Kryptowährungen an, sondern Features wie Staking, Futures, Margin Trading, CryptoWatch und OTC an.

Dadurch bietet Kraken eine All-In-One Lösung für den Handel von Bitcoin und Kryptowährungen an. Hier kannst du die verschiedenen Features der Handelsplattform nutzen, ohne dabei einen Gedanken an Sicherheit zu verlieren. Denn auch bei den neuen Features arbeitet die Börse weiterhin höchst professionell. Das beweisen vor allem viele kleinere Broker weltweit, die bereits seit Jahren erfolgreich mit Kraken zusammenarbeiten.

Die vielseitigen Funktionen und die intuitive Bedienung machen nicht nur den Einstieg für Anfänger so leicht wie möglich, sondern geben auch erfahrenen Händlern eine Fülle an Werkzeugen zur Hand, um erfolgreich an den Marktbewegungen der verschiedenen Kryptowährungen zu partizipieren. Das Oberflächendesign ist etwas gewöhnungsbedürftig und unterscheidet sich leicht von vielen anderen Börsen. Daher braucht es zu Beginn etwas Zeit, bis man sich zurecht gefunden hat. 

Falls dennoch Unklarheiten bestehen sollten, kann man sich direkt an den englischsprachigen 24/7 Support wenden oder zuerst im FAQ nachschauen. Das ist vielleicht auch eines der größten Mankos von Kraken für deutschsprachige Nutzer. Wer kein Englisch kann, kommt nicht drumherum sich die wichtigsten Begriffe auf der Plattform zu übersetzen. Dennoch hält sich der Mehraufwand in Grenzen.

Erfahrung: Wie läuft die Verifizierung ab?

Um auf Kraken Bitcoin und andere Kryptowährungen zu kaufen oder zu handeln, ist eine Registrierung und anschließende Verifizierung unabdingbar. Die Börse bietet hier verschiedene Verifizierungsstufen an („Tier“-Stufen), der das jeweilige Einzahlungslimit erhöht. Grundsätzlich gilt hier, je mehr persönliche Daten man zur Verfügung stellt, desto mehr Spielraum hat man auf der Handelsplattform. Hier unterliegt Kraken, wie alle anderen lizensierten und regulierten Börsen bestimmten Auflagen, die bei jedem Nutzer zu erfüllen sind.

Nachdem man sich registriert hat und die automatisierte Email bestätigt hat, kann man bereits die Handelsplattform und weitere Features etwas genauer unter die Lupe nehmen. Sobald man eine Ein- oder Auszahlung mit FIAT vornehmen will, kommt man an der Verifizierung nicht vorbei. Diese ist leider auch etwas gewöhnungsbedürftig und erfordert einen Personalausweis, ein Blatt Papier und eine Kamera.

Um die Verifizierung abzuschließen, wird nicht nur die Vorder- und Rückseite des Personalausweises verlangt, sondern ein Selfie mit einem Blatt-Papier mit dem jeweiligen Datum und einem vorgegeben Satz und dem Personalausweis. Alle Dokumente und das eigene Gesicht müssen auf dem Bild zu erkennen sein.

Dieser Prozess ist im Vergleich zu vielen anderen Anbietern recht kompliziert. Dennoch hält sich auch hier der Mehraufwand in Grenzen. Bei einer regulierten Börse kommt man am KYC (Know-Your-Customer) nicht vorbei. An dieser Stelle hört zumindest hier die Dezentralität auf.

Bitcoin kaufen bei Kraken leicht gemacht – die Zahlungsmethoden

In diesem Abschnitt teilen wir unsere Kraken Erfahrungen um Bitcoin & Co. zu kaufen bzw. was es dazu braucht. Welche Einzahlungsmöglichkeiten gibt es? Kann man bei Kraken Bitcoin mit Paypal kaufen?

Kraken ist einer der wenigen Börsen, die SEPA-Überweisungen akzeptieren. Diese stehen in der Regel innerhalb eines Tages auf der Plattform zur Verfügung. Zudem kooperiert Kraken mit der Fidor Bank. Wenn du also bereits ein Kunde bei der Fidor Bank bist, dann kannst du innerhalb weniger Sekunden dein Guthaben auf Kraken übertragen und direkt loslegen. Auch mit SEPA besteht die Möglichkeit eine Blitzüberweisung durchzuführen, doch hier fällt eine Gebühr in Höhe von 1% auf den eingezahlten Betrag an. Andere Einzahlungsmethoden werden von Kraken für europäische Kunden nicht akzeptiert.

Auf Kraken kann man keine Ein- oder Auszahlung mit PayPal vornehmen. Wenn du dennoch nach einer Möglichkeit suchst, um dir Bitcoin und andere Kryptowährungen direkt via PayPal zu kaufen, dann schau am besten in diesen Artikel.

Bei Kraken Kryptowährungen handeln – Die Gebühren

Kommen wir aber nun zu einem der wohl wichtigsten Punkte in unserem Kraken Erfahrung Artikel – Gebührenstruktur. An dieser Stelle kann die Handelsplattform auf ganzer Strecke punkten. Die Handelsgebühren sind im Vergleich zu vielen anderen Börsen und Brokern verhältnismäßig gering. Aktuell liegen die Handelsgebühren bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von bis zu 50.000 USD zwischen 0,16% (Maker) bis 0,26% (Taker). Der Unterschied ergibt sich dadurch, ob man selbst eine Order setzt (Maker) oder bereits eine gesetzte Order in Anspruch nimmt (Taker).

Kraken verfolgt hier eine 0% Gebührenpolitik und belohnt Trader mit einem hohen Handelsvolumen. Je mehr man innerhalb von 30 Tagen handelt, desto weniger Handelsgebühren muss man zahlen. Das ist auch einer der Gründe, warum Kraken bei institutionellen Partnern oder Anlegern so beliebt ist.

Für den Margin Handel fallen weitere Handelsgebühren an, die alle 4 Stunden anfallen und sich von Kryptowährung zu Kryptowährung unterscheiden. Alle Informationen zu den jeweiligen Handelsgebühren findest du auf der Seite unter „Features“ und anschließend „Fee Structure“.

Es fällt noch eine weitere Gebühr an, wenn man seine Kryptowährungen auf eine andere Wallet transferieren will. Bei Bitcoin liegt die Gebühr, unabhängig vom Betrag, bei 0,0005 BTC, was aktuell ca. 4-5€ entspricht. Das ist verhältnismäßig hoch, wenn man bedenkt, dass die Transaktionsgebühr im Bitcoin Netzwerk bei ca. 0,2-2€ liegt. Bei anderen Kryptowährungen kann sich diese Gebühr unterscheiden. Das einzig positive daran ist, dass vor jeder Auszahlung die jeweiligen Gebühren Transparent aufgezeigt werden. Dennoch raten wir dazu lieber größere Transaktionen vorzunehmen. Dann fällt diese zusätzlich gebühr nicht so schwer ins Gewicht.

Kraken Erfahrung 2020 – Handeln auf der mehrfach ausgezeichneten Börse

Wie bereits zuvor erwähnt, wurde Kraken bereits mehrfach für ihre hervorragende Leistung und Sicherheit ausgezeichnet. Es ist wohl einer der beliebtesten Börsen für alle, die schon länger im Crypto Space unterwegs sind. Zudem wurde sie von einem überzeugten Bitcoiner gegründet, der für freies und unabhängiges Geld wirbt.

Die Handelsplattform ist eine der ältesten und sichersten auf dem Markt. Es gab bis jetzt noch keinen erfolgreichen Hackerangriff auf die Einlagen der vielen Nutzer. Dennoch rät sogar der CEO dazu, die Kryptowährungen nach dem Kauf oder Handel auf eine eigene Wallet zu transferieren. Erst dort genießt man die volle Kontrolle und Freiheit. Denn auch die sicherste Handelsplattform kann irgendwann einem Hacker zum Opfer fallen.

Unsere Erfahrungen mit Kraken haben gezeigt, dass die Börse einen extrem positiven Ruf in der Community genießt und von vielen als die beste Anlaufstelle empfohlen wird. Dennoch gibt es auch viele negative Berichte im Internet von einigen Usern, die sich über den langsamen Support und/oder Ausfallzeiten beschweren. Für viele ist die Börse zu umständlich und sie greifen auf einfachere Broker wie eToro zurück, die zwar höhere Handelsgebühren aufweisen aber dafür einfacher in der Handhabung für Anfänger sind.

Unsere Kraken Erfahrungen mit Bitcoin und Kryptowährungen: Vor – und Nachteile im Überblick

Wir nähern uns nun dem Ende unseres Kraken Erfahrung Artikel 2020 und wollen nochmal alle Vor- und Nachteile der Börse für dich zusammenfassen:

Vorteile Nachteile
Schnelle Ein- und Auszahlung mit SEPA
Umständlicher Verifizierungsprozess
Seit 2011 im Bitcoin Handel tätig
Nur SEPA als Einzahlungsmethode
Handel mit echten Kryptowährungen
Keine weiteren Finanzprodukte außer Kryptos
Margin-Handel möglich
Begrenzte Anzahl an Kryptowährungen
Hoher Sicherheitsstandard
Kein kostenloses Demokonto
Niedrige Handelsgebühren
Deutsche Sprache wird nicht unterstützt
24/7 Kundensupport (englisch)
Teils negative Erfahrungsberichte aus der Community

Unser Fazit

Nach unseren Erfahrungen mit dem Bitcoin Handel auf Kraken sind wir von der Handelsplattform überzeugt. Sie hebt sich durch ihr modernes Design, eine Vielzahl an Features, niedrige Handelsgebühren und hohen Sicherheitsstandard von der Konkurrenz ab. Hier kommen nicht nur Anfänger auf ihre Kosten, sondern vor allem Daytrader und institutionelle Investoren.

Es ist also eine geeignete Anlaufstelle, um Bitcoin zu kaufen und/oder mit anderen Kryptowährungen zu handeln. Zudem bietet die Handelsplattform mittlerweile auch Staking und eine separate Futures Handelsplattform an, um nicht nur mit steigenden, sondern auch an fallenden Kursen Profite zu erzielen.

Es gibt zwar auch einige negative Punkte (siehe Vor- und Nachteile) aber im Großen und Ganzen können wir dir anhand unserer Kraken Erfahrung diese Handelsplattform uneingeschränkt empfehlen. Wenn du dich mit Kraken nicht wohl fühlst, dann schau in unseren Börsenvergleich rein und wähle eine für dich passende Börse aus.

Noch nicht überzeugt? Dann melde dich doch einfach unverbindlich und kostenlos an. Starte innerhalb weniger Minuten und teste Kraken selbst auf Herz und Nieren!

Top Börse

Einlagensicherung (EUR)

Reguliert & Lizensiert

Aktiv seit 2011

Kryptowährungen
    | +26
Produktangebot
Derivate, Staking, OTC-Handel
Bezahlung via
    Krypto |
Schnelle SEPA-Einzahlung
Große Auswahl an Kryptos
Handel in EUR/USD
Niedrige Gebühren

Kraken Erfahrungen: Die Ergebnisse im Detail

Die nachfolgende Tabelle zeigt die detaillierten Ergebnisse unserer Bewertung für die Plattform Kraken. Unser Test erfolgt in den 4 großen Rubriken „Nutzerfreundlichkeit“, „Funktionen“, „Gebühren“ und „Vertrauen“. Alle Rubriken sind gleichgewichtet. Dabei können maximal 25 Punkte pro Rubrik vergeben werden, so dass in Summe nie mehr als 100 Punkte erreicht werden können.

Nutzerfreundlichkeit: 15/25

Benutzeroberfläche

Sprache: Deutsch

Hilfe & Support

App vorhanden

KYC Prozess

7/10

0/6

4/4

3/3

1/2

Funktionen: 11/25

Anzahl an Kryptowährungen

Weitere Kryptoprodukte (Lending, Staking, Kreditkarte)

Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten

Weitere Finanzprodukte

Eigene Wallet mit Private Key

Börse vorhanden

4/5

3/5

1/5

0/4

0/3

3/3

Gebühren: 22/25

Handelsgebühren

Extragebühren

22/22

0/3

Vertrauen: 25/25

Lizenz | Reguliert in Europa

Sicherheit

Reputation (Alter, Zertifikate, Auszeichnungen)

10/10

7/7

8/8

Gesamtbewertung: 73/100

FAQ - Frequently Asked Questions

Kraken gehört zu den ältesten und sichersten Handelsplattformen für Bitcoin und andere Kryptowährungen. Die Börse wurde in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet und gilt als eine der besten Anlaufstellen für den Kauf und Handel von Bitcoin und Co.

Kraken verfolgt die höchsten Sicherheitsstandards und ist bis jetzt noch nie einem Hackerangriff zum Opfer gefallen. Es schützt seine Kunden mit einem ausgeklügelten Sicherheitsmodell, welches Hacker und sonstige Angriffe ins Leere laufen lässt. Dennoch sollten auch hier keine größeren Beträge länger als nötig gehalten werden.

Bei Kraken gibt es keine versteckten Kosten. Alle Gebühren lassen sich im Vorfeld einsehen. Zudem sind die Handelsgebühren im Vergleich zu vielen anderen Anbietern extrem niedrig. Dennoch fallen hier Auszahlungsgebühren an, die relativ hochpreisig sind. 

Auf Kraken kannst du nicht nur Bitcoin, sondern auch 32 weitere Kryptowährungen kaufen und handeln. Zudem steht dir noch die Future Plattform zur Verfügung, wo du nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse setzen kannst.

Trader mit Kaffee und Tablet

Trading Bots und Arbitrage Bots erklärt – Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Das Verständnis rund um Trading Bots und Arbitrage Bots ist oftmals unzureichend. Diese Wissenslücke nutzen verschiedene Unternehmen und Projekte aus, um Investoren mit unseriösen Renditeversprechen zu locken. In der Regel verschwinden solche Unternehmen von einem auf den anderen Tag. Das Ergebnis: Die Investoren gehen komplett leer aus und verlieren ihr gesamtes Investment. 

Jede Tag entstehen neue Scams (=Betrügereien) und man verliert schnell den Überblick. Daher wollen wir dir mit diesem Artikel alle nötigen Informationen zu der Funktionsweise und den Möglichkeiten von Trading Bots und Arbitrage Bots aufzeigen, damit du in Zukunft selbstständig unseriöse Versprechen von Unternehmen erkennen kannst.

Das klassische Schneeballsystem mit Trading- und Arbitrage Bots

Nur die Wenigsten setzen sich mit der Frage auseinander wie Trading und Arbitrage Bots im Detail funktionieren. Das Unverständnis führt schnell dazu, dass man sich von den verschiedenen Renditeversprechen der Unternehmen, die mit Trading oder Arbitrage Bots werben, überzeugen lässt, ohne das Geschäftsmodell zu hinterfragen.

Oft werden solche Systeme auch über Network Marketing (NM) oder Multi Level Marketing (MLM) beworben. Bereits bestehende Nutzer bekommen eine Belohnung für das Werben von neuen Mitgliedern und nutzen verschiedene Social Media Kanäle, um an neue Investoren zu kommen. An dieser Stelle werden oft die erzielten Renditen der letzten Tage, Wochen oder Monate vorgelegt, um die Funktionalität der Trading Bots oder Arbitrage Bots zu legitimieren.

Doch das ist leider noch lange kein Beweis dafür, dass die erzielten Renditen im Hintergrund tatsächlich durch einen Trading oder Arbitrage Bot zustande gekommen sind. Hierbei handelt es sich in der Regel um klassische Schneeballsysteme (Ponzi). Es werden solange die versprochenen Renditen ausgezahlt, solange frisches Geld von anderen Investoren in das Schneeballsystem fließt. Sobald die Einzahlungen neuer Investoren nicht mehr ausreichen, um die Renditeversprechen der anderen Investoren zu decken, verschwinden solche Unternehmen schlagartig. Man spricht von einem „Exit Scam„.

Was sind Trading Bots

Kommen wir nun aber zu den Grundlagen von Trading Bots. Was sind Trading Bots überhaupt und wie funktionieren sie? Wie der Name es schon sagt, handelt es sich hierbei um ein Programm oder System, welches automatisiert auf einer oder mehrerer Börsen handelt. 

Die jeweilige Trading-Strategie dieser Bots, also zu welchem Zeitpunkt gekauft und verkauft wird, basiert auf den Eingaben der Menschen, die den jeweiligen Trading Bot im Vorfeld nach bestimmten Algorithmen programmiert haben. Das bedeutet, dass der Bot auf der Basis der eingegebenen Parameter des Traders handelt. Je nach Handelsstrategie des Traders, unterscheiden sich die Trading Bots in ihrer Komplexität enorm.

In den meisten Fällen basieren die Handelsstrategien der Trader auf der Technischen Chartanalyse (TA). Hierbei werden Kursverläufe aus der Vergangenheit herangezogen, um bestimmte, sich wiederholende Muster zu identifizieren, um eine Eintrittswahrscheinlichkeit für die Zukunft zu bestimmen. Es wird also auf Basis der Vergangenheit auf die Zukunft geschlossen. Hierbei werden verschiedene Indikatoren genutzt, um geeignete Ein- und Ausstiegspunkte zu finden.

Bei der Technischen Chartanalyse handelt es sich um die Bestimmung von Eintrittswahrscheinlichkeiten. Hier gibt es keine Garantie, dass das jeweilige Szenario auch so eintritt. Es gibt keinen Trader, der immer richtig liegt. Hier geht es eher um die Summe der Trades. Also um das Verhältnis zwischen erfolgreichen und erfolglosen Trades, beziehungsweise um das jeweilige Gewinn-/Verlustverhältnis. Demnach kann kein Trader oder Trading Bot einen wöchentlichen, monatlichen oder jährlichen Gewinn garantieren.

Risiken bei Trading Bots

Es gibt viele Risiken, die man sich bei automatisierten Trading-Systemen vor Augen führen muss. Diese werden oft ausgeblendet oder sind gar nicht erst bekannt. Dadurch entsteht bei vielen Anlegern der Eindruck, dass es bei Trading Bots keine Risiken gibt. 

Kommen wir aber nun zu den jeweiligen Risiken, die bei der Nutzung von Trading Bots zu beachten sind.

Gewinne können nicht garantiert werden

Die Renditeversprechen der meisten Trading Bots sind hochgradig unseriös. Die Kritik basiert nicht nur auf den täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Renditen, die die Unternehmen den Kunden in Aussicht stellen, sondern, dass in den meisten Fällen auf die Risiken nicht ausreichend hingewiesen wird. 

Jeder Trading Bot basiert auf einer Handelsstrategie eines Traders, die im Vorfeld in einem sogenannten Backtesting ausgiebig geprüft wird. Die Handelsstrategie wird auf den Kursverlauf der Vergangenheit angewandt, um die Funktionalität und Profitabilität zu testen. Diese Backtests sind zwar wichtig aber geben keine Garantie, dass die jeweilige Handelsstrategie in Zukunft ebenfalls funktionieren wird.

Märkte bewegen sich in Trends und daher muss die jeweilige Handelsstrategie immer wieder angepasst werden, um die Wahrscheinlichkeit zu steigern, weiterhin profitabel zu bleiben. Zudem ist der Kryptomarkt im Vergleich zu traditionellen Märkten recht klein und unterliegt deswegen regelmäßigen Kursmanipulationen, auf die ein automatisierter Bot in den meisten Fällen nicht reagieren kann. Das erhöht das Risiko und kann im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust führen. 

Nochmal zur Erinnerung: bei einer Handelsstrategie dreht sich alles um Wahrscheinlichkeiten. Das geht immer mit einem Risiko einher und es gibt demnach auch keine Garantie auf Gewinn.


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Zum Vergleich


Steigende Anzahl an Nutzern erhöhen das Risiko für den Trading Bot

Wie zuvor bereits erwähnt, ist der Kryptomarkt noch sehr jung und klein. Dadurch besteht bei allen Handelspaaren eine unzureichende Liquidität, um größere Trades regelmäßig durchzuführen. Mit einer steigenden Anzahl an Nutzern (=eingesetztes Kapital), die denselben Trading Bot mit der gleichen Handelsstrategie nutzen, sinkt die Gewinnwahrscheinlichkeit.

Das liegt daran, dass der Bot nun pro getätigten Trade ein viel höheres Kapital bewegt. Es entsteht die Gefahr, dass die jeweiligen Kauf- und Verkaufsorder nicht mehr komplett durchgeführt werden können. Das erhöht wiederum das Risiko, dass die zuvor ermittelten Ein- und Ausstiegspunkte nicht genutzt werden können. Dadurch könnte die gesamte Handelsstrategie obsolet werden.

Zudem werden oft die fälligen Handelsgebühren der verschiedenen Exchanges (Börsen) vernachlässigt. Darüber hinaus stellt jeder Trade ein steuerrelevantes Ereignis dar. Bei Arbitrage Bots kommen auch teilweise noch Ein- und/oder Auszahlungsgebühren und Transaktionsgebühren dazu, die den möglichen Gewinn weiter schmälern und nicht zu vernachlässigen sind.

Wie funktionieren Arbitrage Bots?

Grundsätzlich handelt es sich bei Arbitrage Bots um eine besondere Form von Trading Bots, die für den Arbitrage-Handel spezialisiert wurden.

Unter Arbitrage versteht man die Nutzung von Preisunterschieden eines Assets auf verschiedenen Handelsplattformen. Das ist ein Markt-Mechanismus, der sich schon vor vielen Jahrhunderten in den traditionellen Märkten etabliert hat. Dieser führt dazu, dass sich der Preis für ein bestimmtes Asset auf den verschiedenen Börsen anpasst. Die zunehmende Informationseffizienz der letzten Jahrzehnte hat dazu geführt, dass sich die Preise auf den weltweiten Handelsplätzen sekundenschnell anpassen. Dadurch wird der profitable Arbitrage-Handel immer schwieriger.

Beispiel aus der Realwirtschaft: 

In Düsseldorf werden Kartoffeln für 1 Euro pro Kilo verkauft. In Köln liegt der Preis hingegen bei 2 Euro pro Kilo. Somit weisen beide Städte einen Unterschied im Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach Kartoffeln auf. 

Ein intelligenter Händler würde somit in Düsseldorf die Kartoffeln zu 1 Euro kaufen und in Köln für den doppelten Preis verkaufen. Der Händler nutzt also den Arbitrage-Handel, um einen Gewinn aus den Preisunterschieden der beiden Städte zu erzielen. Durch die steigende Nachfrage und das fallende Angebot in Düsseldorf steigt der Preis lokal. In Köln steigt hingegen das Angebot und die Nachfrage sinkt, was zu einem lokal fallenden Preis führt. Das passiert solange bis sich Nachfrage und Angebot ausgeglichen und sich die Preise der beiden Städte für Kartoffeln angepasst haben.

3 Varianten von Arbitrage Bots mit Risiken und Kosten

Es gibt drei verschiedene Methoden nach denen die verschiedenen Trading und Arbitrage Bots handeln. Dabei ist auch eine Kombination der verschiedenen Methoden möglich.

1.) Mit der ersten Methode wird der Preisunterschied für dasselbe Asset von zwei oder mehr Börsen ausgenutzt. Das Asset wird auf einer Börse günstig gekauft, auf eine andere transferiert und dort teurer verkauft.

Risiko: Durch den zeitlichen Faktor, um den Coin von einer auf die andere Börse zu transferieren, entsteht ein zunehmendes Risiko. In der Zwischenzeit könnte sich der Preis bereits angepasst haben und das zuvor gekaufte Asset kann nicht mehr profitabel verkauft werden. Zudem steigt die Gefahr mit einem höheren Einsatz in einem illiquiden Markt.

Kosten: Hier müssen nicht nur die jeweiligen Handelsgebühren, sondern auch mögliche Ein- und Auszahlungsgebühren berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden bei jedem Handel Steuern fällig.

2.) Mit der zweiten Methode werden auf verschiedenen Börsen gleichzeitig Kryptowährungen und Stablecoin oder FIAT (z.B. Euro, US-Dollar) in gleicher Höhe gehalten. Dadurch wird das zeitliche Risiko des Transfers von einer auf eine andere Börse eliminiert.

Risiko: Es werden permanent hohe Summen in Kryptowährungen gehalten, die teils starken Kursschwankungen unterliegen und zu Verlusten führen können.

Kosten: Auch hier entstehen zusätzliche Handelsgebühren bei jedem durchgeführten Trade. Zudem ist jeder Trade ein steuerrelevantes Ereignis.

3.) Mit der dritten Methode, die auch unter “Trianguläre Arbitrage” bekannt ist, wird innerhalb einer Börse zwischen drei verschiedenen Handelspaaren gehandelt. Dabei wird die Preisdifferenz der drei Handelspaare genutzt, um mögliche Gewinne zu erzielen.
Trinanguläre Arbitrage zwischen 3 verschiedenen Handelspaaren in einem Dreieck für Trading Bots
Risiko: Viele Handelspaare weisen eine unzureichende Liquidität auf, um größere Handelsvolumina durchzuführen. Zudem wird auch bei dieser Methode oft eine hohe Anzahl an Kryptowährungen gehalten, die gewissen Kursschwankungen unterliegt.

Kosten: Bei Trianguläre Arbitrage entstehen Handelsgebühren bei jedem Trade. Zudem zieht auch hier jeder Trade ein steuerrelevantes Ereignis nach sich.

Geld verdienen mit nur einem Knopfdruck?

Nachdem nun die Basics zu Trading Bots und Arbitrage Bots verinnerlicht wurden, wollen wir uns nun der Frage widmen, ob man wirklich mit einem Knopfdruck Geld verdienen kann. Wer den Artikel bis hierher aufmerksam verfolgt hat, wird die Frage sicherlich selbst schnell beantworten können.

Immer wieder tauchen Unternehmen auf, die mit täglichen, wöchentlichen oder monatlichen garantierten Renditen werben. Dabei wird dem Nutzer suggeriert, dass die erwirtschafteten Gewinne mit Trading und Arbitrage Bots generiert werden. Der Nutzer braucht nur Kryptowährungen oder FIAT einzuzahlen und dann kann es direkt losgehen. Bei solchen Versprechen handelt es sich aber leider fast immer um Betrug.

Egal was euch die Unternehmen versprechen oder mit welchen neumodischen Begriffen sie um sich werfen (z.B. Künstliche Intelligenz (AI) o.ä.), dreht sich eigentlich alles nur darum neue Kunden zu werben. Mit dem neuen Kapital werden die Renditeversprechen der bereits bestehenden Kunden gedeckt. Nach außen sehen die Nutzer nur die versprochenen Geldeingänge und fühlen sich in ihrer Sache schnell bestätigt.

Beispiel eines eigenen profitbalen Trading Bots

An dieser Stelle nehme ich gerne das folgendes Gedankenspiel, um die falschen Versprechen dieser Unternehmen besser zu verstehen:

Du hast einen eigenen profitablen Trading oder Arbitrage Bot erstellt, der dir tägliche eine Rendite von 1% abwirft. Wenn du also nun 10.000 Euro in deinen Trading Bot steckst, bekommst du am Ende des Monats eine Rendite von 30%. Wenn wir hier noch den Zinseszinseffekt hinzuziehen, dann hast du am Ende des Monats sogar eine Rendite von 34,78%. Aufs Jahr gerechnet sind das insgesamt 3.678%. Also hast du aus deinen 10.000 Euro Einsatz nach einem Jahr insgesamt 377.834 Euro gemacht.

Nun stellt sich die Frage, warum du so einen profitablen Trading Bot der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen solltest. Jeder zusätzliche Nutzer erhöht, wie bereits oben beschrieben, dein Risiko. Das Handelsvolumen mit dem du täglich handelst wächst mit jedem Nutzer weiter. In einem nicht liquiden Markt führt das schnell dazu, dass die eigene Handelsstrategie nicht mehr richtig funktioniert. Du würdest dir damit selbst extrem schaden und dich einem steigenden Risiko aussetzen. So ein Geschäftsmodell ist somit mehr als fragwürdig und führt, wie die Vergangenheit es in 99,9% der Fälle gezeigt hat, immer zum Totalverlust. Entweder durch einen Exit Scam des Unternehmens oder eine Fehlkonstruktion des Trading Bots.

Fazit

Trading Bots sind ein geeignetes Mittel für professionelle Trader, um mit der eigenen Handelsstrategie automatisiert am Markt zu partizipieren. Der Trader muss zudem regelmäßig seine Handelsstrategie an die jeweiligen Marktbedingungen anpassen (z.B. Bären- oder Bullenmarkt).

Auch der beste Trader wird keine Gewinne garantieren können. Daher geht ein Trading Bot mit ähnlichen Risiken einher wie beim normalen Trading. Dabei nimmt das Risiko mit höheren Handelsvolumen stetig zu. Das liegt vor allem an der unzureichenden Liquidität. Somit steigt das Risiko, je mehr Menschen denselben Trading Bot mit derselben Handelsstrategie benutzen.

Darüber hinaus fallen Handelsgebühren, Ein- und Auszahlungsgebühren und Transaktionsgebühren an, die in die Kalkulation eingerechnet werden müssen. Auch die steuerliche Seite muss berücksichtigt werden. Jeder Trade ist ein steuerrelevantes Ereignis.

Es gibt keine Gewinne ohne Risiko. Das sollte jedem klar sein. Man sollte sich von der Traumvorstellungen trennen, dass man mit einem automatisierten Trading Bot eines Drittanbieters, risikolos oder überhaupt Gewinne erzielen kann.

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[Bildquelle: Shutterstock]

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Trading Bots sind automatisierte Systeme, die nach einer bestimmten Handelsstrategie auf verschiedenen Börsen handeln können.

Trading Bots beinhalten die Handelsstrategie eines Traders, der die jeweiligen Parameter im Vorfeld einprogrammiert. Somit entscheidet der Trading Bot anhand der Handelsstrategie, wann er kaufen und verkaufen soll.

Arbitrage Bots sind grundsätzlich eine Form von Trading Bots, die auf den Arbitrage-Handel spezialisiert sind.

Unter Arbitrage versteht man die Ausnutzung von Preisunterschieden eines Assets auf verschiedenen Handelsplätzen.

eToro App mit Bitcoin auf Smartphone

eToro Erfahrungen mit Bitcoin & Co. – Der große Test 2020

Um Bitcoin und andere Kryptowährungen zu kaufen und zu handeln, stehen mittlerweile jede Menge verschiedene Handelsplätze bereit. Doch viele sind nur schwer zu bedienen, nicht reguliert und weisen oft eine unzureichende Sicherheit auf. Daher haben wir unseren Favoriten eToro, der alle Kriterien für einen sicheren und regulierten Handel erfüllt, auf Herz und Nieren getestet.

In diesem Artikel teilen wir mit dir unsere eToro Erfahrungen. Wir zeigen, welche Vor- und Nachteile die Handelsplattform aufweist und welche Funktionen und Möglichkeiten dich hier erwarten. Dafür schauen wir beispielsweise auf die eToro Wallet, die Gebühren, Zahlungsmöglichkeiten, mit denen du bei eToro Bitcoin kaufen kannst sowie die Social Trading Funktion und vieles mehr!

Egal ob Bitcoin, Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, ETFs, Indizes oder Devisen – bei eToro findest du alle Finanzprodukte, um dein Portfolio ausreichend zu diversifizieren.

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eToro Test 2020 – Hintergrundinformationen

Bevor es richtig losgeht, wollen wir einen kleinen Blick hinter die Kulissen bei eToro werfen und euch zeigen, dass eToro Bitcoin und Kryptowährungen bereits früh für sich entdeckt hat.

Etoro wurde 2007 gegründet und ist mittlerweile einer der bekanntesten und renommiertesten Broker weltweit. In den ersten Jahren hat sich eToro darauf konzentriert endlich auch den Devisenhandel einer breiten Zielgruppe zugänglich zu machen. 

Nach dem großen Erfolg in diesem Bereich, hat der Broker 2011 seine Produktpalette mit “Open Book” erweitert. Damit hat das Unternehmen wohl als erste Handelsplattform das sogenannte Social Trading eingeführt. Das ermöglicht es Anfängern die Handelsstrategie von professionellen Tradern zu kopieren und an dem möglichen Erfolg zu partizipieren. Dazu aber später mehr.

2014 bereits die ersten Bitcoins bei eToro

2012 hat das Unternehmen dann sein Produktportfolio um Aktien, Devisen und Indizes erweitert. Seit Januar 2014 können Nutzer über eToro Bitcoin kaufen – eine Revolution im Broker Bereich. Dadurch konnte eToro wichtige Erfahrungen im Krypto-Bereich sammeln, so dass 2017 dann auch weitere Kryptowährungen wie Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Ripple (XRP) ins Portfolio aufgenommen wurden. Eine komplette Auflistung findest du weiter unten. 

Mehrere Millionen Nutzer vertrauen mittlerweile der führenden Handelsplattform. Das weckt Begehrlichkeiten und so zählen indirekt die Commerzbank, die russische “Sparkasse” Sberbank und der chinesische Finanzinvestor PING AN zu wichtigen Anteilseignern beim Broker-Riesen.

Wie du siehst, handelt es sich hier um ein gestandenes Unternehmen, was mit innovativen Ansätzen auf neue Technologien setzt. Doch kommen wir nun zum Herzstück unseres Tests – den eToro Erfahrungen mit Bitcoin und Krypto.

Unsere eToro Erfahrungen – Bitcoin kaufen und andere Kryptowährungen handeln

Wie bereits erwähnt, hat eToro seit 2014 sein Produktportfolio mit Kryptowährungen erweitert. Also hat eToro Erfahrungen mit Bitcoin & Co., was man auch an dem intuitiven Umgang mit den Assets merkt.

Auf eToro Bitcoin zu kaufen und auch in andere Kryptowährungen zu investieren ist somit problemlos möglich. Mittlerweile unterstützt der Krypto-Broker 16 Kryptowährungen mit insgesamt 82 Handelspaaren. Diese standen den Kunden in der Vergangenheit lediglich als CFDs, sog. Differenzkontrakte, zur Verfügung. Man konnte also bei eToro keine “echten” Bitcoins kaufen, sondern man nahm damit nur an der jeweiligen Kursentwicklung teil, ohne die eigentliche Kryptowährung zu besitzen.

Mittlerweile bietet eToro auch “echte” Bitcoins und andere Kryptowährungen an, die man auch auf das eigene Wallet transferieren kann. Damit hebt sich eToro deutlich von allen anderen Brokern ab und bringt alle Vorteile einer Krypto Börse mit denen eines Krypto Brokers auf einer einzigen Handelsplattform zusammen. Dies macht die eToro Erfahrungen mit Krypto einzigartig und bietet den Kunden enorme Vorteile.

Hinweis: Diese Option steht aktuell nur für die Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP), Litecoin (LTC), Stellar (XLM) und Bitcoin Cash (BCH) bereit, wird aber sukzessive erweitert.

  • 1. Deine persönliche Situation

    Vor jeder Investition solltest du dir Gedanken über deine Lebensumstände machen. Die 3 wichtigsten Tipps und Erkenntnisse findest du hier.

  • 2. Die richtige Strategie

    Um deine Erfolgschancen zu maximieren, benötigst du eine solide Strategie. Worauf du am besten achten solltest, findest du im Artikel zu den 5 wichtigsten Grundregeln.

  • 3. Die richtige Handelsplattform

    Die Wahl der richtigen Handelsplattform ist der letzte Schritt vor deinem ersten Kauf. Schaue hierzu am besten in unseren Börsenvergleich.

Mann, der auf einer Wegkreuzung steht und verschiedene Optionen vor sich hat.

WICHTIG: Diese echten Bitcoins und Kryptos bekommt man nur, wenn man ohne Hebel kauft. Außerdem sind die echten Kryptowährungen nicht reguliert und fallen damit auch nicht unter den Investorenschutz von eToro. Anders sieht es beim Handel mit Hebeln aus. Hier bekommt man wie bereits oben beschrieben einen CFD und kann vom Investorenschutz profitieren.

Mehr als nur Bitcoin – Bei eToro mit Aktien, Rohstoffen und Devisen handeln

Zum vernünftigen Aufbau eines diversifizierten Investment Portfolios gehören auch andere Finanzwerte, wie beispielsweise Aktien, Rohstoffe oder Devisen. Die Mischung macht den Unterschied. Auch wenn es in diesem eToro Test pimär um Bitcoin und Kryptowährungen gehen soll, wollen wir auch einen kurzen Blick auf die anderen Assets werfen, die die Handelsplattform bietet.

Auch wenn der Broker für seinen CFD-Handel bekannt ist, bietet eToro echte Bitcoins zum Kauf an. Gleiches gilt für Aktien, denn auch hier kannst du “echte” Aktien erwerben, wenn du auf die Hebelfunktion der Plattform verzichtest.

Doch auch CFDs haben ihre Vorteile: Der Händler erhält nämlich weitere Möglichkeiten, um seine Handelsstrategie auszuweiten und z.B. auch bei negativen Kursentwicklungen Gewinne zu erzielen. Im Fachjargon: Der Händler kann Shortpositionen eingehen. Zudem können hier Hebel eingesetzt werden, um den möglichen Gewinn zu maximieren. Dabei sei aber auch gesagt, dass der Einsatz eines höheren Hebels auf der andere Seite auch das Risiko erhöht. 

An dieser Stelle wollen wir euch also einen Einblick in die Produktvielfalt geben, die eToro neben Bitcoin und Kryptowährungen zu bieten hat.

Aktien, Gold, Rohstoffe und Devisen auf eToro handeln

Unsere eToro Erfahrungen haben gezeigt, dass der Broker eine Vielzahl an Finanzwerten anbietet. Dazu zählen Aktien, Gold, weitere Rohstoffe und natürlich auch Devisen.

Wer also bei eToro Bitcoin kaufen will, kann hier im Rahmen einer gesunden Anlagestrategie gleich sein gesamtes Portfolio aufbauen und entsprechend das Investment streuen (diversifizieren). Neben CFDs kann man analog zu “echten” Bitcoins auch “echte” Aktien also die originalen Vermögenswerte erwerben.

Gold und andere Rohstoffe werden auf eToro nur in Form eines CFDs angeboten. In den eigentlichen Vermögenswert kann somit nicht investiert werden. Bei Gold wird hierbei ein Hebel von bis zu 20x angeboten. Bei allen anderen Rohstoffen liegt der Hebel bei bis zu 10x.

Der Devisenhandel (Forex) stand lange im Fokus von eToro. Das Ziel war es den Handel mit Devisen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Devisen können nur in Form eines CFDs auf eToro gehandelt werden. Beim Kauf (Long) oder Verkauf (Short) können dadurch Hebel mit bis zu 30x eingesetzt werden.

Wenn du denkst, dass bei eToro neben Bitcoin auch Aktien, Gold und andere Finanzwerte in dein Portfolio gehören, dann probiere es doch gleich mal aus:

WICHTIG: Wie oben bereits erwähnt bieten CFDs auch Vorteile, wie zum Beispiel neben steigenden auch auf fallende Kurse zu setzen und diese auch zu hebeln. Das Risiko bei einem gehebelten Investment ist allerdings enorm erhöht und daher nur erfahrenen Investoren zu empfehlen!

eToro Erfahrungen – Bedienbarkeit, Features, Gebühren und mehr

Unsere eToro Erfahrungen mit Bitcoin & Co. haben gezeigt, dass gerade die Nutzerfreundlichkeit den Krypto Broker auszeichnet. Unser eToro Test 2020 wird sich also in diesem Abschnitt vor allem der Bedienbarkeit, den Features und Funktionen der Handelsplattform widmen.

Etoro ist nun seit mehr als 13 Jahren aktiv als Handelsplattform tätig. In dieser Zeit hat sich der Krypto Broker stark gewandelt und weiterentwickelt. Das Ergebnis sind viele spannende sowie nützliche Funktionen und Möglichkeiten. Dadurch werden Investitionen und Handel einem breiten Publikum zugänglich gemacht, ohne sich mit unnötigen technischen Details auseinandersetzen zu müssen. 

Die vielseitigen Funktionen und die intuitive Bedienung machen nicht nur den Einstieg für Anfänger so leicht wie möglich, sondern geben auch erfahrenen Händlern eine Fülle an Werkzeugen zur Hand, um erfolgreich an den Marktbewegungen der verschiedenen Finanzprodukte zu partizipieren. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum eToro bereits seit Jahren eine der führenden Handelsplattform ist. Es gibt jedoch noch einen weiteren wichtigen Grund, warum eToro bei verschiedenen Händlern so beliebt ist – das Social Trading (CopyTrading).

Social Trading – Dein Weg zum Investmentprofi?

Auf eToro können sich Händler und Investoren über alle Geschehnisse am Finanz- und Kryptomarkt austauschen und Informationen miteinander teilen. Über den News Feed bekommt man zu jedem ausgewählten Finanzprodukt Analysen und Informationen aus der Community und kann selbst Insights oder Analysen teilen. Damit lässt sich wunderbar die Gefühlslage bezüglich eines Investments abschätzen und ein möglicher Kursverlauf besser einschätzen. Wer also bei eToro Bitcoin kaufen will kann sich hier erstmal noch ein Bild machen, bevor er einsteigt.

Unser persönlichen eToro Erfahrungen mit Bitcoin & Co. haben aber gezeigt, dass es eine noch viel spannendere Funktion gibt: Das Copy-Trader-System oder auch Social Trading. 

Mach dir keine Sorgen mehr und kopiere die Strategien der besten Trader!

Hier kann jeder Nutzer die besten Trader beobachten und auf einen Knopfdruck die jeweilige Handelsstrategie kopieren. Dabei besteht die Möglichkeit ein bestimmtes Budget festzulegen, um seine Investition auf mehrere Profi-Händler zu verteilen. Über die Suchfunktion lassen sich Profi-Händler durch eine Vielzahl von Parametern filtern.

Auf der anderen Seite bietet das Popular-Investor-Programm von eToro Profi-Händlern die Möglichkeit ein zweites regelmäßiges Einkommen zu generieren. So kann ein Profi bei eToro seine Erfahrung mit anderen teilen und seine Handelsstrategie der Community zur Verfügung stellen. Der Profi-Händler bekommt dann einen Teil der investierten Summe, die in die eigene Handelsstrategie investiert wurde.

Damit eignet sich eToro wunderbar, Erfahrungen mit Bitcoin & Co. zu sammeln und einen sanften Einstieg in die Welt der Kryptowährungen zu erleben.

WICHTIG: Bitte denkt aber daran, dass dies keine Gewinngarantie impliziert. Nicht jeder Trader ist erfolgreich und auch eine erfolgreiche Trading-Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Gewinne. Es soll euch als Hilfe und Verständnis dienen, investiert immer mit Bedacht!

Bitcoin kaufen bei eToro leicht gemacht – die Zahlungsmethoden

In diesem Abschnitt teilen wir unsere eToro Erfahrungen um Bitcoin & Co. zu kaufen bzw. was es dazu braucht. Welche Einzahlungsmöglichkeiten gibt es? Kann man bei eToro Bitcoin mit Paypal kaufen?

Auch hier kann der Krypto Broker mit einer Vielzahl an Möglichkeiten punkten und macht es so kinderleicht bei eToro Bitcoin kaufen zu können:

Übersicht der Zahlungsanbieter von eToro. Dazu gehören PayPal, Visa, Mastercard uvm.

Bei unseren eigenen Erfahrungen mit eToro haben wir uns vor allem über die Einzahlung mit PayPal gefreut. Das ist nicht nur einfach und unkompliziert, sondern ermöglicht eine sekundenschnelle Einzahlung auf die Handelsplattform. Nähere Informationen zur Einzahlung mit PayPal findest du in unserem Artikel “Bitcoin kaufen mit PayPal”.

WICHTIG: Bei jeder Einzahlungsmethode gibt es verschiedene Einschränkungen und Sperrfristen bei dem Kauf von „echten“ Bitcoins. Du solltest dich vorher also fragen ob und wie du die Bitcoins auszahlen willst.

Bei eToro Kryptowährungen handeln – die Gebühren

Bei unseren eToro Erfahrungen mit Krypto dürfen wir natürlich einen sehr wichtigen Faktor nicht vergessen: Die Gebühren. Was kostet es Bitcoin bei eToro zu kaufen? Welche Gebühren werden bei eToro für Kryptowährungen erhoben? Was gibt es zu beachten?

Grundsätzlich werden bei eToro keine Einzahlungs- oder Trading-Gebühren erhoben. Jedoch gibt es Kosten, die auf den ersten Blick kaum zu sehen sind. Die Rede ist vom sogenannten Spread. Das ist der Preisunterschied zum tatsächlichen Kurs, also quasi der Preisaufschlag. Dieser Aufschlag unterscheidet sich je nach Finanzprodukt. Bei Kryptowährungen liegt der Spread zwischen 0,75% (bei Bitcoin) und 5% (bei Tezos)

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Ripple (XRP)
  • Cardano (ADA)
  • IOTA (MIOTA)
  • Tezos (XTZ)

Bitcoin kaufen bei eToro kostet eine Gebühr in Höhe von 0,79%.

Ethereum kaufen bei eToro kostet eine Gebühr in Höhe von 1,90%.

Ripple kaufen bei eToro kostet eine Gebühr in Höhe von 2,45%.

Cardano kaufen bei eToro kostet eine Gebühr in Höhe von 2,90%.

IOTA kaufen bei eToro kostet eine Gebühr in Höhe von 4,50%.

Tezos kaufen bei eToro kostet eine Gebühr in Höhe von 5,00%.

Auszahlungsgebühren bei eToro

Eine Auszahlung kostet pauschal 5 US-Dollar und der Mindestbetrag beträgt 30 US-Dollar. Dieser fixe Betrag ist insbesondere bei großen Auszahlungen von Vorteil. Auch bei kleineren Auszahlungen (>200 USD) ist die Gebühr vertretbar. Bei kleinen Auszahlungen in Höhe von 30 oder 40 USD fällt die Gebühr stark ins Gewicht. Daher empfehlen wir dir erst ab einer bestimmten Summe eine Auszahlung zu tätigen.

Für CFD-Positionen erhebt eToro bei Bitcoin und allen anderen Werten eine Übernacht-/Wochenendgebühr. Daher empfehlen wir dir, falls du an dem Handel mit CFDs interessiert bist, dich über die jeweilige Gebührenstruktur im Detail zu informieren.

Bei unseren eToro Erfahrungen mit Bitcoin & Co. bemängeln wir die unterschiedlichen Spreads bei den verschiedenen Kryptowährungen und die Gebühren für CFD-Positionen. Dennoch schneidet die Handelsplattform im Vergleich zu anderen Brokern hier deutlich besser ab. Händler müssen mit keinen bösen Überraschungen rechnen und können sich voll und ganz auf ihre Investitions- und Handelsstrategie konzentrieren.

WICHTIG: Gerade für langfristig orientierte Investoren kann die Gebührenstruktur bei CFDs kleine Nachteile mit sich bringen. Um diese zu Umgehen, kann man aber auch “echte” Kryptowährungen bei eToro kaufen. Hier sollten aber wiederum Sperrfristen beachtet werden, die beispielsweise beim Kauf mit Paypal anfallen.

Sicherheit und Lizenzen – Wie sicher und seriös ist eToro?

Die Handelsplattform von eToro verfolgt nicht nur seit Jahren einen hohen Sicherheitsstandard und wird regelmäßig von unabhängigen Firmen auditiert, sondern besitzt auch alle nötigen Lizenzen, um in Europa und anderen Ländern legal und voll reguliert zu arbeiten. Reguliert wird eToro von mehreren internationalen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörden. Die jeweiligen Lizenznummern sind auf der eToro Seite einsehbar und können jederzeit überprüft werden. 

eToro ist mittlerweile weltweit vertreten und besitzt Büros in den USA, Australien, Israel, Großbritannien, China, Gibraltar und Zypern. 

Für europäische Kunden gilt eine Einlagensicherung von bis zu 20.000 Euro. Hierbei ist aber zu beachten, dass Kryptowährungen nach wie vor nicht reguliert sind. Daher entfällt die Einlagensicherung bei dem Kauf von “echten” Bitcoin oder anderen Kryptowährungen.

Der Gamechanger – die eToro Krypto Wallet

Seit 2014 unterstützt eToro Bitcoin. Damals nur in Form eines CFDs. Mittlerweile hat sich die Handelsplattform weiterentwickelt und nicht nur weitere Kryptowährungen ins Produktportfolio aufgenommen, sondern auch eine eigene eToro Wallet integriert. 

Hier können ausgewählte Kryptowährungen von der eigentlichen Handelsplattform auf die eToro Wallet transferiert werden. Das funktioniert aber wie bereits weiter oben beschrieben aktuell nur für 6 Kryptowährungen. Anschließend können die Kryptowährungen auf eine eigene externe Wallet transferiert werden.

Hiermit verbindet der Branchenprimus die Vorteile eines Krypto Brokers bzw. CFD Brokers mit den Vorteilen einer Krypto Börse. Dies macht die eToro Bitcoin Erfahrung einmalig auf diesem Markt und bietet eine große Auswahl an Möglichkeiten für den Investor.

Der eToro Test 2020 – Handeln auf dem mehrfach ausgezeichneten Broker

Nicht nur in unserem Bitcoin Börsen Vergleich 2020 konnte eToro die Spitzenposition erobern, sondern auch in der Vergangenheit hat der Bitcoin & Krypto Broker bereits viele Preise eingeheimst. Dies ist vor allem auf die innovativen Funktionen, die intuitiven Bedienung, den Kundenservice und den hohen Sicherheitsstandard zurückzuführen.

Das Deutsche Kreditinstitut hat eToro beispielsweise für den besten Service in der Broker-Kategorie mit einem Award ausgezeichnet. Ein weiterer Award kam von UK-Forex-Award für “bester Broker”. Auch Focus Money hat eToro als besten CFD Broker ausgezeichnet. Zudem erhielt das Unternehmen eine Auszeichnung als bester Forex Broker.

Unsere eToro Erfahrungen mit Bitcoin und Kryptowährungen: Vor- und Nachteile im Überblick

Wir nähern uns nun dem Ende unseres eToro Test 2020 und wollen daher nochmals alle Vor- und Nachteile des Krypto Brokers für dich zusammenfassen:

 

Vorteile Nachteile
  • Sehr schnelle Ein- und Auszahlungen
  • Viele Einzahlungsarten (zB. PayPal, SOFORT, Kreditkarte)
  • Kauf von “echten” Kryptowährungen möglich
  • Breite Palette an Finanzprodukten (Aktien, Rohstoffe, Devisen, Indizes, ETFs)
  • Kostenloses Demokonto zum Testen
  • In Europa seit 2007 reguliert
  • Hoher Sicherheitsstandard
  • Deutscher Kundenservice 
  • Intuitive und moderne Benutzeroberfläche
  • Keine Einzahlungs- oder Tradinggebühren
  • Wettbewerbsfähige Spreads
  • Social Trading für Anfänger und Profis
  • Eigene eToro Wallet
  • Mehrfach ausgezeichnet
  • Sehr positive Erfahrungsberichte aus der Community
  • Begrenzte Anzahl an Kryptowährungen
  • 5 US-Dollar Auszahlungsgebühr bei niedrigen Beträgen hoch
  • Dauer bzw. Sperrfristen bei Transfer von Kryptowährungen auf eigene Wallet
  • Zusätzliche Gebühren bei CFD-Handel 

Unser Fazit

Nach unseren Erfahrungen mit dem Bitcoin Handel bei eToro überzeugt die Handelsplattform auf ganzer Strecke.

Der Broker hebt sich durch seine einfache Handhabung, modernes Design, eine Vielzahl an Finanzprodukten und durch die Möglichkeit “echte” Bitcoin und andere Kryptowährungen zu kaufen, deutlich von der Konkurrenz ab. Darüber hinaus ist eToro in Europa voll reguliert und bietet dadurch einen Einlagenschutz von bis zu 20.000 Euro.

Ein weiteren Pluspunkt stellt das Social Trading und CopyTrading dar. Hier können Anfänger die Expertise der erfahrenen Händler nutzen und die jeweilige Handelsstrategie mit nur einem Klick kopieren.

Auf der anderen Seite können Profis ein zweites Einkommen generieren, indem sie andere Nutzer die eigene Handelsstrategie kopieren lassen. Zudem bietet die stetig wachsenden Community einen regen Austausch über die Entwicklung bestimmter Finanzprodukte und kann bei der Entscheidung der richtigen Investitionsstrategie helfen.

Viele Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten, eToro Wallet und Demokonto überzeugen

Ein weiterer positiver Aspekt sind die verschiedenen und schnellen Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten. Vor allem die Einzahlung mit PayPal sticht aus der Masse der verschiedenen Krypto Broker und Bitcoin Börsen heraus. Aber auch in allen anderen Bereichen zeigen unsere eToro Erfahrungen ein deutlich positives Signal, der Kunde steht im Vordergrund.

Besonders gut gefällt uns die eigene eToro Wallet, wo man seine “echten” Bitcoins und andere Kryptowährungen verwahren und/oder auf eine eigene Cold-Wallet transferieren kann. Dieses Feature bietet aktuell kein anderer Krypto Broker an.

Dennoch sollten die Sperrfristen für die Auszahlung der „echten“ Kryptos beachtet werden. Denn die können mitunter 180 Tage betragen. Wer also seine Bitcoins direkt auf eine Hardware Wallet transferieren will, sollte hier auf SEPA setzen oder sich für eine andere Börse entscheiden.

Durch unsere eigenen eToro Erfahrungen mit Bitcoin & Co. können wir dir die Handelsplattform uneingeschränkt empfehlen. Hier werden sich nicht nur Anfänger auf Anhieb wohl fühlen, sondern auch bereits erfahrene Händler.

Noch nicht überzeugt? Melde dich doch einfach unverbindlich und kostenlos an und starte innerhalb weniger Minuten mit deinem eigenen Test und dem kostenlosen Demokonto! Folge einfach unser Schritt für Schritt Anleitung für einen sanften Einstieg oder melde dich einfach direkt an:

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eToro Erfahrungen: Die Ergebnisse im Detail

Die nachfolgende Tabelle zeigt die detaillierten Ergebnisse unserer Bewertung für die Plattform eToro. Unser Test erfolgt in den 4 großen Rubriken „Nutzerfreundlichkeit“, „Funktionen“, „Gebühren“ und „Vertrauen“. Alle Rubriken sind gleichgewichtet. Dabei können maximal 25 Punkte pro Rubrik vergeben werden, so dass in Summe nie mehr als 100 Punkte erreicht werden können.

Nutzerfreundlichkeit: 22/25

Benutzeroberfläche

Sprache: Deutsch

Hilfe & Support

App vorhanden

KYC Prozess

8/10

6/6

3/4

3/3

2/2

Funktionen: 15/25

Anzahl an Kryptowährungen

Weitere Kryptoprodukte (Lending, Staking, Kreditkarte)

Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten

Weitere Finanzprodukte

Eigene Wallet mit Private Key

Börse vorhanden

3/5

0/5

5/5

4/4

0/3

3/3

Gebühren: 20/25

Handelsgebühren

Extragebühren

20/22

0/3

Vertrauen: 25/25

Lizenz | Reguliert in Europa

Sicherheit

Reputation (Alter, Zertifikate, Auszeichnungen)

10/10

7/7

8/8

Gesamtbewertung: 82/100

Frequently Asked Questions (FAQ)

Die Antworten auf die häufigsten Fragen

eToro ist in Europa voll reguliert und lizensiert. Die Einlagen auf eToro sind bis 20.000€ gesetzlich versichert. Zudem gehört eToro zu den bekanntesten und beliebtesten Handelsplattformen für Millionen von Händlern weltweit und wurde in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet.

Auf eToro kann problemlos eine Vielzahl von Aktien gehandelt werden. Seit 2018 können auch echte Aktien erworben werden und nicht nur in Form eines CFDs. Das gilt aber nur, wenn der Kauf ohne einen Hebel erfolgt.

Wie oben beschrieben ist eToro voll reguliert und lizensiert. Auch aus technischer Sicht bietet die Handelsplattform den höchsten Sicherheitsstandard und schützt seine Kunden vor Hacks und sonstigen Angriffen.

Versteckte Kosten beim Kauf von Bitcoin & Co. gibt es nicht. Neben dem Spread sollte man bei dem Kauf eines CFD bei eToro auch die Übernacht-/Wochenendgebühr bedenken und sich entsprechend informieren.

Ja, kann man. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eToro neben 15 weiteren Kryptowährungen auch Bitcoin zum Kauf anbietet. Zusätzlich dazu, kann man zwischen CFD und “echten” Bitcoins wählen.