US-Präsident Joe Biden nominiert ehemaligen Ripple-Berater als neuen US-Währungshüter

Als eine der ersten Amtshandlungen nominierte der neue US-Präsident Joe Biden den ehemaligen Offiziellen des US-Finanzministeriums und Berater von Ripple, Michael Barr, als neuen US-Währungshüter (OCC). Brian Brooks wäre damit seinen Posten und positiv-regulatorischen Einfluss auf die Krypto-Branche los.

Der bisherige US-Währungshüter Brian Brooks soll nach dem Willen des neuen US-Präsidenten Joe Biden durch einen ehemaligen Berater von Ripple ersetzt werden. An seinem ersten offiziellen Amtstag nominierte Biden den ehemaligen Offiziellen des US-Finanzministeriums Michael Barr für den Posten des Comptroller of the Currency.

Berichten zufolge bekam Brian Brooks, ein ehemaliger Mitarbeiter von Coinbase, in seiner Zeit als US-Währungshüter viel Kritik durch Demokraten im US-Kongress, die seinen Fokus auf Kryptowährungen bemängelten.

Ehemaliger Berater von Ripple wird neuer US-Währungshüter

Der seit 2015 offizielle Berater für Ripple Labs, Michael Barr, soll nach dem Willen des neuen US-Präsidenten Joe Biden der neue US-Währungshüter werden. Diese Entscheidung folgt dem Rücktritt des bisherigen Comptroller of the Currency und ehemaligen Mitarbeiters der Krypto Börse Coinbase, Brian Brooks.

Damit wäre erneut jemand an der Spitze der US-Regulationen von Banken und Kreditinstitutionen, der mit der Krypto-Branche vertraut ist. Aber eben auch jemand, den Ripple im Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC an einflussreichem Posten gut gebrauchen könnte.

Einflussreicher Verbündeter für Ripple?

Barr arbeitete als Offizieller des US-Finanzministeriums unter anderem an der Dodd-Frank Bankenreform, die nach der Finanzkrise 2008 erfolgte. Bei Ripple Labs als offizieller Berater war Barr seit 2015 gelistet.

Ich bin aufgeregt dem Beratungskomitee von Ripple Labs beizutreten. Unser globales Zahlungssystem ist sehr veraltet. I denke daher, dass Innovation im Zahlungsverkehr dabei helfen kann, unser Finanzsystem sicherer, günstiger und effizienter zu machen. Sowohl im privaten, als auch im geschäftlichen Bereich.

Michael Barr ist nicht mehr bei Ripple als Berater gelistet. Das Unternehmen steht unter Anklage durch die US-Börsenaufsicht SEC wegen des angeblichen illegalen Handels mit Wertpapieren durch das Angebot der Kryptowährung XRP. Verbündete in einflussreichen Positionen können dabei nicht schaden.

Fokus auf Krypto auch weiterhin erwartbar

Abseits der Spekulationen um die Haltung von Michael Barr zu Ripple und XRP, können wir dennoch eine Fortsetzung des Fokus auf Blockchain-Technologie und Kryptowährungen erwarten. Brian Brooks leistete dafür unter teils massiver Kritik schon Einiges an Vorarbeit.

Zuletzt etwa die Genehmigung für nationale Banken, öffentliche Ledger-Netzwerke zu nutzen, eigene Nodes zu betreiben, Stablecoins zur Abwicklung von Transaktionen zu nutzen oder gar eigene Stablecoins herauszugeben.

Lesetipp: Sensation: USA erlaubt öffentliche Blockchain-Netzwerke und Stablecoin Nutzung für Banken

Schlusswort: Es bleibt spannend

Michael Barr muss noch durch den US-Senat für den Posten des US-Währungshüters bestätigt werden. Diese Bestätigung wird von Beobachtern allerdings eher als Formalität angesehen. Wir dürfen also gespannt sein, was der ehemalige Ripple-Berater für Krypto vorsieht und wohl auch, wie der Fall zwischen Ripple und der SEC weitergehen wird.

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