- Worldcoin verliert 20 Prozent nach Hayes‑Exit:
Arthur Hayes verkaufte seine komplette WLD‑Position nur zwei Tage nach einem öffentlichen Haltebekenntnis. - KI‑Narrativ als Treiber:
WLD diente Hayes als Proxy für den AI‑Trade rund um SpaceX, dessen Pre‑Listing‑Kontrakte zuletzt über 50 Prozent einbrachen. - Risk‑Off bei High Beta Altcoins:
Zuvor trennte sich Hayes bereits von HYPE, NEAR und ZEC und kündigte einen „Reality Test“ an. - Rallye im Belastungstest:
Worldcoin hatte zuvor rund 68 Prozent zugelegt, während der Gesamtmarkt 10 Prozent verlor, nun steht WLD bei etwa 0,39 US-Dollar. - 🤝 Jetzt Worldcoin handeln:
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WLD: Kehrtwende mit Ansage
Worldcoin (WLD) geriet am heutigen Samstag erneut abrupt unter Druck. Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX und CIO seines Family Office Maelstrom, verkaufte laut eigenen Aussagen seine komplette WLD-Position.
Bemerkenswert ist das Timing: Nur zwei Tage zuvor hatte er öffentlich auf X erklärt, die Position weiter zu halten. Der Markt reagierte unmittelbar. Der WLD-Kurs verlor zeitweise rund 20 Prozent, ein signifikanter Teil der Bewegung setzte nach Hayes’ Post ein.
This chart is going in the wrong direction. Dumped $WLD. I’m out. See y’all at the clerb. pic.twitter.com/TcfYzCmtSv
— Arthur Hayes (@CryptoHayes) June 6, 2026
Worldcoin als Proxy
Hayes hatte Worldcoin nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren KI‑Trades. SpaceX wird in der aktuellen Marktkommunikation zunehmend als AI- und Infrastruktur-Story gelesen. Da die Aktie jedoch erst am 12. Juni offiziell an der Nasdaq startet, wird sie vorab über sogenannte Pre‑Listing‑Kontrakte auf Plattformen wie Hyperliquid gehandelt.
Diese Kontrakte verloren in wenigen Tagen mehr als 50 Prozent an Wert. Für Hayes war das offenbar ein Signal, dass die KI‑Erwartung kurzfristig an Momentum verliert. Worldcoin fungierte in diesem Kontext als liquide Stellvertreter-Position für genau dieses Narrativ.
Fällt die Bewertungserwartung bei SpaceX, trifft das nicht direkt Worldcoin operativ, wohl aber die spekulative KI‑Strömung, in der WLD zuletzt Kapital gebunden hatte.
Risk-off statt Überzeugung
Die Entscheidung passt in ein größeres Muster. Bereits am 4. Juni hatte Hayes seine Positionen in HYPE und NEAR vollständig geschlossen. Kurz darauf folgte ZEC. In sozialen Medien kündigte er einen Essay mit dem Titel „Reality Test“ an. Der Ausstieg bei Worldcoin war damit nicht isoliert, sondern Teil einer breiteren Reduktion von High Beta Altcoins.
The Holy Trinity is dead. Sadly due to the Orchard Pool exploit, I had to dump our entire $ZEC bag.
— Arthur Hayes (@CryptoHayes) June 5, 2026
- While I think it's extremely unlikely of any minting, it cannot be formally cryptographically proved impossible
- The privacy from AI, govt, big tech narrative demands perfection…
Zuvor hatte WLD gegen den Markttrend performt. Laut eines X-Postings der Analystin Stacy Muur legte Worldcoin innerhalb von drei Wochen rund 68 Prozent zu, während der Gesamtmarkt etwa 10 Prozent verlor. Diese relative Stärke machte den Token sichtbar. Mit Hayes’ Rückzug kippt die Story vom Momentum-Trade zum Realitätscheck.
Worldcoin im Bewährungsmoment
Worldcoin steht nun vor einer klaren Frage: Wie viel der jüngsten Rally war fundamentale Nachfrage und wie viel prominente Unterstützung? Wenn ein bekannter Investor seine Position binnen 24 Stunden komplett dreht, verändert das nicht nur Sentiment, sondern auch Liquidität.

Fazit: WLD ohne Rückenwind?
Der 20-Prozent-Rückgang bei Worldcoin ist weniger ein isolierter Kursrutsch als ein Stresstest für das KI-Narrativ im Altcoin-Segment. Hayes’ Exit hat gezeigt, wie schnell sich Überzeugung in Vorsicht verwandeln kann. Entscheidend wird sein, ob WLD ohne prominente Fürsprecher weiterhin Kapital bindet oder ob der Proxy-Trade vorerst ausgereizt ist.