- Bitcoin folgt den Aktienmärkten:
Der jüngste Rücksetzer ist vor allem auf die schwache Stimmung an den globalen Finanzmärkten zurückzuführen. Steigende geopolitische Unsicherheiten und der Abverkauf bei Technologieaktien belasten auch den Kryptomarkt. Dennoch hält sich Bitcoin bislang deutlich stabiler als viele Wachstumswerte. - Point of Control entscheidet über den nächsten Trend:
Mit dem Rückfall unter den Point of Control bei 63.737 US-Dollar ist eine wichtige charttechnische Unterstützung verloren gegangen. Diese Marke gilt als Kursniveau mit dem höchsten Handelsvolumen im betrachteten Zeitraum und fungiert häufig als Unterstützung oder Widerstand. Eine schnelle Rückeroberung könnte das Chartbild wieder deutlich verbessern. - 61.500 US-Dollar rückt als Ziel in den Fokus:
Sollte der Verkaufsdruck anhalten, könnte Bitcoin zunächst bis in den Bereich von 61.500 US-Dollar zurücksetzen. Dort befindet sich laut Liquidationsdaten eine ausgeprägte Liquiditätszone mit zahlreichen gehebelten Positionen. Solche Bereiche werden vom Markt häufig angelaufen, bevor sich eine neue Stabilisierung oder Gegenbewegung entwickelt. - 🔒 Maximale Sicherheit in unsicheren Zeiten:
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Bitcoin-Kurs: Point of Control gerät wieder in den Fokus
Der jüngste Rücksetzer ist nicht auf eine einzelne negative Nachricht aus dem Kryptomarkt zurückzuführen. Vielmehr hat sich die Stimmung an den globalen Finanzmärkten insgesamt deutlich verschlechtert. Besonders Technologie- und Halbleiteraktien stehen unter Druck, da Anleger die hohen Bewertungen und die enormen Investitionen in den KI-Sektor zunehmend kritischer hinterfragen. Der Nasdaq gab entsprechend stärker nach als der breitere Aktienmarkt.
Zusätzlich sorgen die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten und steigende Ölpreise für Unsicherheit. Anleger reduzieren deshalb ihre Positionen in schwankungsanfälligen Anlageklassen und suchen verstärkt nach defensiveren Alternativen. Der Bitcoin-Kurs kann sich diesem sogenannten Risk-off-Umfeld nicht vollständig entziehen und fällt zeitweise in den Bereich um 63.000 US-Dollar. Mit einem vergleichsweise moderaten Tagesverlust hält sich Bitcoin allerdings stabiler als zahlreiche Technologie- und Halbleiteraktien. Das kann als Zeichen relativer Stärke gewertet werden, bedeutet kurzfristig jedoch noch keine Entwarnung.
Mit dem jüngsten Rücksetzer ist Bitcoin erneut unter den Point of Control bei 63.737 US-Dollar gefallen. Dabei handelt es sich um das Kursniveau, auf dem im betrachteten Zeitraum das höchste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Diese Zone besitzt daher eine hohe Relevanz und fungiert häufig sowohl als Unterstützung als auch als Widerstand. Aus charttechnischer Sicht wäre es nun wichtig, den Point of Control möglichst schnell zurückzuerobern. Gelingt dies, dürfte sich das Chartbild wieder deutlich aufhellen und die Chancen auf eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends steigen.

Liquidationsdaten sprechen für mögliche Korrektur
Bleibt die Rückeroberung aus, könnte sich die Korrektur zunächst fortsetzen. Laut Liquidations-Heatmap befindet sich im Bereich von rund 61.500 US-Dollar eine größere Ansammlung potenzieller Liquidationen. Solche Zonen ziehen den Kurs häufig an, da dort zahlreiche gehebelte Positionen, Stop-Loss-Orders und offene Liquidität liegen.
Ein Rücksetzer bis auf 61.500 US-Dollar wäre daher kurzfristig durchaus möglich und würde technisch zunächst keine vollständige Trendwende bedeuten. Entscheidend wäre anschließend, ob Käufer in diesem Bereich zurückkehren und Bitcoin erneut stabilisieren können.
