Bitcoin Halving – Einfluss auf den BTC Kurs und alles Wissenswerte

Was genau ist das Bitcoin Halving und welche Auswirkungen hat es auf den Bitcoin Kurs? Lohnt es sich jetzt noch in Bitcoin zu investieren? Was können wir aus der Knappheit von BTC ableiten? Diesen Fragen wollen wir in diesem Artikel auf den Grund gehen und euch eine der wichtigsten Haupteigenschaften von Bitcoin näher bringen. 

Das Bitcoin Halving fasziniert Menschen bereits seit mehreren Jahren. Doch es gibt auch hier viele Missverständnisse, die in einem falschen Bild resultieren. Daher wollen wir vor allem den Anfängern helfen eine der wichtigsten Eigenschaften von BTC besser zu verstehen und diese im wirtschaftlichen Sinne richtig einzuordnen.

Vorab: Das Bitcoin Halving ist wohl einer der wichtigsten Kurstreiber im BTC Ökosystem. Es reguliert die Menge an Bitcoins, die neu entstehen. Es bestimmt sozusagen die Inflationsrate von BTC. Das kennen wir bereits von nationalen Währungen (FIAT). Doch bei Bitcoin ist es im Gegensatz dazu transparent und unveränderbar. Genau das bietet BTC einen enormen Vorteil gegenüber FIAT-Währungen und sogar Edelmetallen wie Gold. Es beinhaltet alle nötigen Eigenschaften, um sich in Zukunft als das wichtigste Wertaufbewahrungsmittel in der Masse zu etablieren. Das heißt aber nicht, dass es das auch werden muss.

Inhaltsangabe

Was ist das Bitcoin Halving?

Der erste Block (Genesisblock) wurde am 3. Januar 2009 von Satoshi Nakamoto erstellt. Wenige Tage danach wurde auch der Quellcode veröffentlicht und konnte von jedem frei genutzt werden. In dem Quellcode wurde die maximale Anzahl an Bitcoins festgelegt, die jemals entstehen kann. Um dieses Ziel langsam zu erreichen, musste sich Satoshi Nakamoto was einfallen lassen – das Bitcoin Halving.

Die maximale Anzahl an BTC wurde auf 21 Millionen festgelegt. Zum Zeitpunkt des Schreibens befinden sich bereits 18.355.000 BTC in Umlauf. Somit werden im Laufe der Zeit die restlichen Bitcoins durch den Prozess des Minings entstehen. Wenn man es ganz genau nehmen will, dann werden die 21 Millionen BTC voraussichtlich im Jahr 2140 erreicht. Doch wie funktioniert das überhaupt?

Wie entstehen neue Bitcoins?

Im Prinzip ist es ganz simpel. In jedem neuen Block ist eine bestimmte Anzahl an BTC hinterlegt, die als Belohnung (Block Reward) für die geleistete Arbeit an den Miner geht, der den jeweiligen Block findet. Hier ist also der Geburtsort der neuen Bitcoins. Im Durchschnitt entsteht ein neuer Block jede 10 Minuten. Somit entstehen auch jede 10 Minuten neue Bitcoins.

Der Block Reward wird alle 210.000 Blöcke (ungefähr 4 Jahre) halbiert – das ist das sogenannte Bitcoin Halving. Bei den ersten 210.000 Blöcken gab es einen Block Reward von 50 BTC pro Block. Nach dem ersten Bitcoin Halving im Jahr 2012, bei Block 210.000, gab es dann nur noch 25 BTC pro Block. Aktuell stehen wir kurz vor dem nächsten Halving, welches bei Block 630.000 stattfinden wird. Der Block Reward liegt derzeit bei 12,5 BTC und wird beim nächsten Bitcoin Halving auf 6,25 BTC reduziert.

Diese regelmäßige Halbierung führt dazu, dass bereits im Jahr 2032 99% aller Bitcoin im Umlauf sind. Für die restlichen 1% müssen wir uns weitere 100 Jahre gedulden. In der folgenden Darstellung kann man ziemlich gut erkennen, wie die Inflationsrate von BTC stufenweise abnimmt und dadurch die Gesamtmenge immer kleiner wächst.

Bitcoin Halving Inflationsrate und umlaufende Menge in einem Chart bis

Die begrenzte Anzahl und die stetig sinkende Inflationsrate machen Bitcoin zu einem knappen Gut – perfekte Voraussetzungen, um als Wertspeicher akzeptiert und genutzt zu werden. Es ist seltener als Silber und Gold und kann über das Internet, Radio und Satellit gesendet werden. Das ist eine monetäre Revolution und spielt in derselben Liga wie die Erfindung des Internets. Daher wird BTC auch oft als das Internet des Geldes bezeichnet.

Wie beeinflusst das Halving den BTC Kurs?

Wie jeder andere Vermögenswert auch, hängt auch der Bitcoin Kurs ausschließlich von Angebot und Nachfrage auf den öffentlichen Märkten ab. 

Die Nachfrageseite hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und lässt sich nicht immer klar bestimmen. Hier spielen verschiedene äußerliche Einflussfaktoren eine entscheidende Rolle wie mediale Präsenz, Kursentwicklung, Zugang und mehr. Dennoch schwebt Bitcoin nach wie vor unter dem Radar und bietet dadurch noch Spielraum nach oben. Dazu aber später mehr.

Die Angebotsseite können wir hingegen relativ gut bestimmten. Hier kommt wieder das Bitcoin Halving ins Spiel. Mit jedem Halving kommen immer weniger BTC in den Umlauf. Dadurch wird das Angebot von Bitcoin langfristig verknappt. Denn Miner müssen ihre Kosten für den Betrieb einer Mining-Farm decken und verkaufen deswegen einen Teil der neuen BTC und sorgen dafür für ein natürliches Angebot auf dem Markt. 

Die Knappheit stellt einen der wichtigsten Preistreiber dar. Das ist auch einer der Hauptgründe warum Gold und Silber sich über Jahrhunderte durchgesetzt haben. Um die Knappheit der verschiedenen Güter zu vergleichen, wird das sogenannte Stock-to-Flow (S2F) Verhältnis aufgestellt, welches bereits bei Edelmetallen positiven Anklang gefunden hat.

Bitcoin Stock to Flow Verhältnis

Das Stock-to-Flow Verhältnis setzt die umlaufende Menge (Stock) ins Verhältnis zu der Produktion von weiteren Einheiten (Flow). Neue Einheiten bestimmen wie stark das jeweilige Gut einem inflationären Verhalten unterliegt. Anders formuliert bestimmt die Inflationsrate, wie gut ein Asset seinen Preis oder besser gesagt Kaufkraft, aufrecht erhalten bzw. steigern kann.

Ein Beispiel dafür, wie sich Knappheit auf den Preis und die Funktion als Wertspeicher auswirken kann, sieht man an Gold und Silber. Beide Edelmetalle werden bereits seit Jahrtausenden von Menschen als wertvoll erachtet. 

Die Menge von Gold und Silber ist auf der Erde begrenzt und es kann jährlich nur eine bestimmte Menge abgebaut werden. Genauso wie bei Bitcoin. 

Das Stock-to-Flow Verhältnis wird wie folgt berechnet:

S2F Verhältnis = Stock / Flow

Je höher das S2F-Verhältnis ist, desto “härter” ist das zugrunde liegende Asset. Wenn wir das auf BTC und das Bitcoin Halving anwenden, dann reduziert die regelmäßige Halbierung der Block Rewards nachhaltig den Flow. Somit steigt auch mit jedem Bitcoin Halving das S2F-Verhältnis und macht BTC zunehmend härter.

Vergleich des S2F der verschiedenen Edelmetalle

Die Härte bestimmt wie gut ein Asset theoretisch dafür geeignet ist, um seine aktuelle Kaufkraft in Zukunft beizubehalten bzw. gegenüber den inflationären FIAT-Währungen (zB. Euro oder US-Dollar) zu steigern. 

Hier ein Beispiel der Stock-to-Flow Verhältnisse der bekannten Edelmetalle:

Stock to Flow Verhältnis zwischen verschiedenen Edelmetallen

Die Zahlen in der Grafik sind zwar nicht mehr ganz aktuell aber zeigen deutlich, warum das S2F-Verhältnis eine wichtige Rolle bei dem Narrativ der Wertaufbewahrung spielt. Die umlaufende Menge (Stock) an Palladium und Platin ist relativ gering. Auf der andere Seite steht es aber einem verhältnismäßig hohen Abbaurate (Flow) gegenüber. 

Das liegt vor allem daran, da die Bestände auf der Erde beider Edelmetalle noch lange nicht ausgeschöpft sind. Dadurch können die Abbauraten bei einer höheren Nachfrage angepasst und sogar gesteigert werden. Das macht Palladium und Platin zu einem schlechten Wertaufbewahrungsmittel, da die umlaufende Menge jederzeit um ein Vielfaches erhöht werden kann. Somit sind beide Edelmetalle anfällig für inflationäres Verhalten.

Vergleich zwischen Gold, Silber und Bitcoin

Bitcoin wird immer wieder als das digitale Gold bezeichnet. Daher schauen wir uns den direkten Vergleich zwischen BTC, Gold und Silber genauer an.

Gold zeigt aktuell das höchste S2F-Verhältnis von 62 an. Das bedeutet, dass es bei einer gleichbleibenden Abbaurate insgesamt 62 Jahre dauern würde, um die umlaufende Menge zu verdoppeln. Silber nimmt den zweithöchsten Platz mit einem S2F-Verhältnis von 22 ein. Das ist auch eine mögliche Erklärung, warum sich Silber nicht gegen Gold durchgesetzt hat.

Bitcoin zeigt hingegen ein S2F-Verhältnis von 28 an. Somit ist es bereits jetzt schon härter als Silber. Wenn wir nun die Marktkapitalisierung von BTC und Silber vergleichen, dann sehen wir, dass die Marktkapitalisierung von Silber fast doppelt so hoch ist, obwohl BTC das höhere S2F-Verhältnis aufweist. Demnach könnte Bitcoin aktuell unterbewertet sein. Wenn BTC dieselbe Marktkapitalisierung erreichen sollte, dann wird der Bitcoin Kurs bei ca. 16.000 USD liegen.

Denkt aber daran, dass dies nur einer von vielen Faktoren ist, der den Bitcoin Kurs beeinflusst. Dies bedeutet nicht, dass der Bitcoin Kurs nun auf 16.000 USD steigen muss. Dafür müssen noch verschiedene andere Faktoren beleuchtet werden. Hier geht es aber um das Halving und das S2F-Modell.

BTC löst Gold als das härteste Gut ab

Beim nächsten Bitcoin Halving am 11. Mai 2020 wird sich das Stock-to-Flow Verhältnis fast verdoppeln. BTC erreicht dadurch ein S2F-Verhältnis von 56. Bis zum nächsten Halving in 2024 wird sich dieses Verhältnis weiter erhöhen, da die Inflationsrate von BTC für die nächsten vier Jahre fix ist aber die umlaufende Menge sich von Tag zu Tag erhöht. Kurz vor dem nächsten Bitcoin Halving wird das S2F-Verhältnis bei ca. 60 liegen.

Damit spielt BTC in den nächsten vier Jahren in der Liga von Gold mit. Beim nächsten Bitcoin Halving in 2024 steigt das S2F-Verhältnis auf ca. 120. Damit ist ab diesem Zeitpunkt BTC doppelt so hart wie Gold und dadurch das härteste Gut seit der Menschheitsgeschichte.

Die Marktkapitalisierung von Gold ist ca. 65x höher als die von BTC. Wenn also Bitcoin jemals diese Marktkapitalisierung erreichen sollte, dann wird der Preis bei ca. 565.000 USD pro BTC liegen. Aktuell wohl kaum vorstellbar aber laut dem Stock-to-Flow Verhältnis dennoch möglich.

Auch hier warne ich vor zu viel Optimismus, denn das Gold als Wertspeicher akzeptiert wurde hat tausende Jahre Geschichte hinter sich. Bitcoin ist gerade mal 11 Jahre alt. Dennoch ein wichtiger Punkt, um zu verstehen, worin bei BTC ein möglicherweise großes Potential liegen könnte.

Bitcoin Halving die Ursache aller BTC Blasen?

Der Bitcoin Kurs hat im Laufe der letzten 9 Jahre mehrfache Blasen durchlebt. Einer der wohl wichtigsten Preistreiber war dabei immer das Bitcoin Halving. Durch die Halbierung des Angebots an neuen BTC, entsteht über die Zeit ein Nachfrageüberhang, der in einem stark ansteigenden Preis resultieren kann.

Wir stehen aktuell vor dem dritten Bitcoin Halving. Das erste fand 2012 und das zweite 2016 statt. Dabei wurde der Block Reward von 50 auf 25 BTC und anschließend von 25 auf 12,5 BTC reduziert. Beim nächsten wird der Block Reward von 12,5 auf 6,25 BTC reduziert.

In der folgenden Abbildung bekommen wir einen Überblick über die Kursentwicklung im Laufe der Zeit im Zusammenhang mit den jeweiligen Bitcoin Halvings.

Bitcoin Kurs Chart Verlauf in Abhängigkeit vom BTC Halving

Diese logarithmische Darstellung zeigt die Bitcoin Kursentwicklung der letzten 9 Jahre. Der Chart ist in die jeweiligen Bitcoin Halving Perioden unterteilt. Über diesen Perioden sieht man nicht nur den jeweiligen Block Reward, sondern auch die Gesamtmenge an BTC, die in diesem Zeitraum entsteht. 

Das Stock to Flow Modell nach PlanB

Hinter dem Kursverlauf erkennen wir eine hellblaue Wolke, in der sich der BTC Kurs bewegt. Dieser Preiskanal basiert auf dem Preismodell von PlanB, der zum ersten Mal das Stock-to-Flow Verhältnis auf Bitcoin angewandt hat, um damit einen möglichen zukünftigen Preis bestimmen zu können. 

Wenn sich der Bitcoin Kurs an der oberen Grenze oder über dem Preiskanal befindet, dann spricht man von einer Blasenbildung. BTC wäre damit überbewertet. Auf der anderen Seite, wenn sich der Preis an der unteren Kante des Preiskanals oder sogar darunter bewegt, dann ist BTC unterbewertet.

An diesem Bitcoin Kursverlauf kann man gut erkennen, dass die Nachfrage kontinuierlich gestiegen ist und das Angebot kontinuierlich verknappt wurde. Das führt langfristig unweigerlich zu einem Preisanstieg. Zumindest zeigt uns das die Vergangenheit.

Ob uns eine weitere Bitcoin Blase bevorsteht, lässt sich aktuell nicht abschließend sagen. Die Unwissenheit und Skepsis der meisten Menschen in Bezug auf BTC bietet jedoch genug Raum nach oben. Wenn die mediale Präsenz zunimmt und der Bitcoin Kurs ein neues Allzeithoch erreicht, dann wird eine Flut von Spekulanten in den Markt eintreten und den Preis hochkatapultieren. Anschließend würde es eine sehr starke Korrektur geben.

Wenn du mehr zum S2F-Modell und der Bitcoin Kurs Prognose von PlanB wissen willst, dann empfehlen wir dir diesen Artikel.

Wird sich Bitcoin in Zukunft behaupten können?

Nachdem wir nun das Bitcoin Halving ausgiebig besprochen und damit auch den wichtigsten Faktor der Angebotsseite identifiziert haben, kommen wir nun zu der Nachfrageseite. Warum sollte sich jemand für Bitcoin interessieren? Welchen Mehrwert bietet die dezentrale Kryptowährung? Kann eine gesunde Nachfrage rund um BTC kreiert werden?

Der Wert von Bitcoin ist auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Es ist wie der Wolf im Schafspelz. Doch um die mögliche Zukunft und das Potential zu verstehen, ist es unabdingbar Bitcoin richtig einzuordnen und den Sinn dahinter zu verstehen. 

Viele glauben, dass Bitcoin nur eine zeitlich begrenzte Erscheinung ist und durch digitale Währungen von Unternehmen oder Zentralbanken nachhaltig verdrängt wird. Ähnlich verhält es sich bei den verschiedenen Altcoins. Hier wird dem Interessierten suggeriert, dass bereits eine bessere Technologie mit einem anderen Coin oder Token genutzt werden kann, die Bitcoin veraltet und sogar obsolet machen wird.

Im ersten Augenblick hört es sich extrem verlockend an am Anfang eines vielversprechenden Projektes dabei zu sein. Zudem hoffen alle auf einen ähnlichen Kursverlauf wie bei BTC. Es ist am Ende in den meisten Fällen das unzureichende Verständnis zu Bitcoin und die Gier nach schnellen Gewinnen, die viele Investoren in die Flut der verschiedenen Altcoins treibt.

Darüber hinaus glauben viele, dass es bereits zu spät für Bitcoin sei und springen auf die vermeintlichen Innovationen. Zudem spielt der niedrige Preis vieler Altcoins eine entscheidende psychologische Rolle. Es ist vom Gefühl her schöner viele Coins zu haben als zB. einen Bruchteil von BTC. Doch das ist die falsche Herangehensweise.

Ist es zu spät um in Bitcoin zu investieren?

Diese Frage kursiert nicht nur rund um das Bitcoin Halving. Daher wollen wir kurz auf den Status Quo von Bitcoin schauen. 

Wenn du es bis hierher geschafft hast, gehörst du noch zu den den Early Adoptern (Frühen Anwendern) von Bitcoin. Zwar ist BTC Vielen bereits geläufig aber nur die Wenigsten sehen über das Narrativ eines Spekulationsobjekts hinaus. Daher hält sich die Nachfrage aktuell weiterhin begrenzt und bietet theoretisch noch Luft nach oben. Laut offiziellen Schätzungen geht man aktuell davon aus, dass nur 0,4% der Menschen weltweit in Bitcoin investiert sind. Sollte sich die Narrative des digitalen Golds bewahrheiten, sprechen wir sicherlich von einer anderen Prozentzahl.

WICHTIG: Nichts in diesem Artikel stellt eine Handelsempfehlung dar. Das Bitcoin Halving ist nur einer von vielen Aspekten, die den Bitcoin Kurs zu dem machen, der er heute ist. Potentiale bergen auch immer Risiken und auch wenn alles auf dem Papier gut erscheint, ist nicht alles Gold was glänzt. Bitte denkt daran und macht entsprechend eure eigenen Recherchen, basierend auf verschiedenen Quellen.

Eine echte Alternative zu unserem Geldsystem

Bitcoin ist innovativ und revolutionär und bietet zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte eine dezentrale und digitale Knappheit. Ähnliche Eigenschaften bieten auch andere Kryptowährungen, doch keine davon hat so ein sicheres Netzwerk wie BTC. Zudem genießt Bitcoin den größten Netzwerkeffekt und erreicht damit neue Nutzer um ein vielfaches schneller als andere Kryptowährungen. Dadurch wird der Abstand in Bezug auf Adoption von Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen immer größer. 

Der eigentliche Wert von BTC liegt im dezentralen Zahlungsnetzwerk hinter der eigentlichen Kryptowährung. Es steht nicht unter der Kontrolle einzelner Personen, Regierungen oder Zentralbanken. Hier gibt es keine Diskriminierung oder Zensur. Es funktioniert durch das spieltheoretischen Konstrukt und reguliert sich dadurch selbst.

Bitcoin steht jedem frei zur Verfügung. Es gibt niemanden der dich daran hindern kann eine Transaktion zu tätigen. Es gibt niemanden, der dir deine BTC wegnehmen kann oder dich zu irgendwas zwingen kann. BTC ist das erste freie Zahlungssystem.

Es ist eine Antwort auf unser marodes Finanzsystem, welches oft von Unterdrückung und Hyperinflation lebt. BTC ist ein finanziell sicherer Hafen für jeden, der unter solchen Umständen lebt. Es bietet uns zum ersten Mal komplette Transparenz. Dadurch können wir jederzeit überprüfen wie viele Bitcoins sich in Umlauf befinden, wie viele täglich dazu kommen und wann die maximale Anzahl von 21 Millionen erreicht wird. Das bietet uns die nötige Transparenz im Gegensatz zu FIAT oder Edelmetallen, um genau zu bestimmen, wie gut es sich für den Werterhalt eignet.

Beispiele aus anderen Ländern

In den westlichen Ländern wird BTC oft als Spekulationsobjekt abgestempelt. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Viele erkennen den tatsächlichen Bedarf an einem freien, knappen und dezentralen Gut nicht, da wir über eine relativ stabile Währung verfügen, Zugang zu einem funktionierenden Finanzsystem haben und uns keine großen Sorgen über eine mögliche Hyperinflation machen.  

Wenn wir nun in Richtung Venezuela, Argentinien oder die Türkei schauen, dann erkennen wir sofort, dass BTC den Menschen vor Ort eine echte Alternative zur Verfügung stellt. In diesen Ländern schützen sich die Zentralbanken, in dem sie den Menschen verbieten ihre Landeswährung gegen eine stabilere Währung oder Edelmetalle zu tauschen. Dadurch sind die Menschen der Willkür der Zentralbanken ausgesetzt. Bitcoin ist in dieser Ländern eine möglicher Retter in der Not.

 Zudem genießt aktuell nur ein Bruchteil der Menschheit den Zugang zu Banking. Dadurch sind diese Menschen stark auf Dienstleister wie Western Union angewiesen, um Geld zB. an die Familie in der Heimat zu schicken. Das ist nicht nur mit einer extrem hohen Gebühr verbunden, sondern bietet keinen Schutz vor Zensur oder ähnlichem. Auch hier zeigt BTC seine Stärke und bietet jedem ein freies und dezentrales Zahlungsnetzwerk, um sein Geld jederzeit über die ganze Welt sicher und günstig zu versenden.

Jetzt Bitcoin kaufen?

Aktuell ist es noch möglich einen der wertvollen 21 Millionen Bitcoins zu ergattern. Nichtmals jeder Millionär auf der Erde (aktuell ca. 30 Millionen) kann sich einen ganzen BTC leisten. 

In der Geschichte der Menschheit hat sich immer das härteste Geld durchgesetzt – Gold. Ob jedoch Bitcoin diese Rolle einnehmen kann wird die Zeit zeigen. Es spricht einiges dafür. Die Fundamentaldaten, zusammen mit dem Bitcoin Halving, und die Entwicklung in der Vergangenheit zeigen, dass in Bitcoin ein massives Potential steckt. Dennoch handelt es sich weiterhin um ein risikoreiches Experiment, dessen Ausgang ungewiss ist und auch von der Akzeptanz der Weltbevölkerung abhängt.

Investiert daher immer mit Bedacht und nicht alles auf einmal. Eine gute Anlagestrategie erstreckt sich über Jahre und nicht von Heute auf Morgen.

Solltest du noch keine BTC in deinem Besitz haben, ist vielleicht jetzt die Chance, damit anzufangen. Wir empfehlen für den Einsteiger unseren Testsieger eToro. Du kannst aber auch mit einer anderen Börse starten. Wirf einfach einen Blick auf unseren Börsenvergleich und überzeuge dich selbst.

 

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