- On-Chain-Daten zeichnen ein gemischtes Bild:
Mehrere Kennzahlen sprechen dafür, dass die Bereinigung im Markt bereits begonnen hat. Im historischen Vergleich fehlen für eine klassische Bodenbildung allerdings noch wichtige Signale. - Warum frühere Bärenmärkte jetzt wieder interessant werden:
Ein Vergleich mit den Marktphasen aus den Jahren 2015, 2018 und 2022 zeigt, warum viele Analysten den aktuellen Zyklus noch nicht mit früheren Tiefpunkten gleichsetzen. - Charttechnisch steht Bitcoin an einer wichtigen Marke:
Der Bitcoin-Kurs kämpft derzeit mit einer entscheidenden Handelszone. Ob diese zurückerobert wird, dürfte für die kurzfristige Kursentwicklung eine wichtige Rolle spielen. - Liquidation Heatmap macht Hoffnung:
Die aktuelle Positionierung vieler Short-Trader erhöht die Chance auf einen Short Squeeze. Dadurch könnte eine Bewegung in Richtung 65.000 US-Dollar begünstigt werden. - ✅ Setze auf eine sichere Krypto-Börse:
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Composite Index zeigt erste Marktbereinigung
Ein Blick auf den Composite Index v2.0 zeigt, dass sich der Markt zuletzt spürbar normalisiert hat. Der Indikator kombiniert verschiedene On-Chain-Kennzahlen und soll zeigen, wie weit eine Marktbereinigung bereits fortgeschritten ist.
Aktuell liegt der Composite Ratio bei rund 0,484. Damit befindet sich der Wert zwar bereits deutlich unter den zuvor erhöhten Risikobereichen, erreicht aber noch längst nicht die Tiefstände früherer Bärenmärkte. Während der Bodenbildung Anfang 2015 fiel der Indikator nahezu auf 0, Ende 2018 lag er bei rund 0,05 und während der Marktverwerfungen Ende 2022 bei etwa 0,13.
Die Daten sprechen somit dafür, dass ein Teil der Übertreibung inzwischen abgebaut wurde. Im historischen Vergleich fällt die Bereinigung bislang jedoch deutlich flacher aus als in früheren Marktzyklen. Ein vollständiger makroökonomischer Reset lässt sich daraus aktuell noch nicht ableiten.

Bitcoin-Kurs: Wichtige Marke im Fokus
Auch charttechnisch bleibt die Ausgangslage gemischt. Der Bitcoin-Kurs notiert aktuell bei rund 62.350 US-Dollar und damit leicht unter dem wichtigen Point-of-Control-Bereich. Diese Zone markiert laut Volumenprofil den Preisbereich mit der höchsten Handelsaktivität innerhalb des betrachteten Zeitraums und gilt daher als wichtige Unterstützung beziehungsweise als Widerstand. Kann Bitcoin diese Zone zeitnah zurückerobern, wäre das ein erstes positives Signal für die Käufer. Solange der Kurs darunter notiert, bleibt das kurzfristige Chartbild jedoch angeschlagen.

Trotzdem gibt es auch hier einen Hoffnungsschimmer. Die aktuelle Liquidation Heatmap zeigt oberhalb des aktuellen Kurses eine zunehmende Konzentration an Short-Positionen. Da das Markt-Sentiment zuletzt deutlich negativer geworden ist, überwiegen derzeit viele Short-Trader. Sollte Bitcoin weiter steigen, könnten diese Positionen liquidiert werden und dadurch zusätzlichen Kaufdruck erzeugen. Aus charttechnischer Sicht erhöht sich damit die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg in Richtung 65.000 US-Dollar.

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