- Ray Dalio warnt vor Wandel im Geldsystem:
Der Hedgefonds-Manager sieht die globale Währungsordnung unter zunehmendem Druck. - Zentralbanken verändern ihr Verhalten:
Fiat-Währungen und Schulden verlieren laut Dalio an Bedeutung als Wertaufbewahrungsmittel. - Bitcoin und Gold als Profiteur der Unsicherheit:
Der starke Goldmarkt gilt für Dalio als Ausdruck schwindenden Vertrauens in Fiat-Geld. Bitcoin gewinnt dabei zunehmend an Aufmerksamkeit. - Politische Risiken verstärken den Druck:
Zölle, geopolitische Spannungen und Unsicherheit rund um Trump belasten das System zusätzlich. - 📈 Bitcoin erholt sich – jetzt die Chance nutzen!
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Ray Dalio warnt vor Rückzug aus Fiat-Währungen
Der milliardenschwere Hedgefonds-Manager Ray Dalio hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine deutliche Warnung zur Stabilität der globalen Geldordnung ausgesprochen. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, wachsender Handelskonflikte und der unberechenbaren Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump sieht Dalio Anzeichen dafür, dass das bestehende Fiatgeld System zunehmend unter Druck gerät.
Im Gespräch mit CNBC-Moderator Andrew Ross Sorkin erklärte Dalio, die Währungsordnung befinde sich allmählich im Zerfall. Besonders kritisch sei eine Verhaltensänderung der Zentralbanken im Umgang mit Fiat-Währungen und Staatsanleihen, die lange Zeit als verlässliche Wertaufbewahrungsmittel galten.
🚨 RAY DALIO SAYS THE MONETARY ORDER IS BREAKING DOWN AND FIAT IS NO LONGER A CENTRAL BANK ASSET.
— Wall Street Gold (@WSBGold) January 20, 2026
GOLD AND SILVER BECOME THE ANCHOR WHEN PAPER CONFIDENCE CRACKS.pic.twitter.com/zXVmbPe4gZ
Zentralbanken verlieren Vertrauen in Fiat und Schulden
Dalio zufolge wächst die Unsicherheit sowohl bei den Inhabern von Fiat-Währungen als auch bei jenen, die auf sie angewiesen sind. Diese gegenseitige Sorge entwickle sich zu einem strukturellen Problem für das Finanzsystem. Zentralbanken würden Fiat-Währungen und Schuldtitel nicht mehr in dem Umfang halten wie zuvor.
Er sprach von einer klaren Verschiebung innerhalb der globalen Reservepolitik. Als Beleg verwies Dalio auf die Entwicklung der Märkte im vergangenen Jahr. Der stärkste Vermögenswert sei nicht Technologie oder Wachstum gewesen, sondern Gold. Der Goldmarkt habe andere Anlageklassen deutlich übertroffen und spiegele damit das wachsende Misstrauen gegenüber Fiat-Währungen wider.
Dalios Aussagen fielen nur wenige Stunden nach neuen Zoll-Drohungen von Donald Trump gegenüber europäischen Ländern. Hintergrund waren kritische Äußerungen europäischer Staats- und Regierungschefs zu Trumps öffentlichen Kommentaren über Dänemarks Eigentumsanspruch auf Grönland. Die Episode unterstreicht die geopolitische Brisanz, die derzeit auf den Finanzmärkten lastet.
Für Dalio sind solche politischen Spannungen ein zusätzlicher Belastungsfaktor für das ohnehin fragile globale Währungssystem. Handelskonflikte, steigende Schulden und politische Unsicherheit verstärken sich gegenseitig und erhöhen den Druck auf bestehende geldpolitische Strukturen.
Zweifel an langfristiger Stabilität der US-Politik
Bereits im Dezember hatte Dalio darauf hingewiesen, dass Trumps Wirtschaftspolitik möglicherweise nicht von Dauer sein könnte. Sollten die Demokraten bei den Zwischenwahlen 2026 die Kontrolle über eine oder mehrere Kammern des Kongresses zurückgewinnen, könnten zentrale Elemente der Politik erheblich geschwächt werden. Spätestens bei den Präsidentschaftswahlen 2028 sei sogar eine vollständige Kehrtwende denkbar.
Diese politische Unsicherheit erschwert aus Dalios Sicht langfristige Planungen und trägt dazu bei, dass Investoren und Institutionen verstärkt nach alternativen Wertaufbewahrungsmitteln suchen.
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Bitcoin rückt in Davos stärker in den Fokus
Parallel zu Dalios Warnungen treffen sich in Davos zahlreiche Führungskräfte aus der Krypto-Branche. Neben Donald Trump werden auch CEOs großer Krypto-Unternehmen auf den Veranstaltungen des Weltwirtschaftsforums erwartet. Coinbase-CEO Brian Armstrong berichtete, dass er Gespräche mit führenden Politikern führen werde, um zu erläutern, wie Kryptowährungen zur Modernisierung von Finanzsystemen beitragen können.
Ein zentrales Thema ist dabei die Tokenisierung, die den Zugang zu Kapitalmärkten erleichtern und demokratisieren soll. Zudem kündigte Armstrong an, mit Bankmanagern über den Gesetzentwurf zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte zu sprechen. Das Gesetz wird derzeit im US-Senat geprüft, nachdem die Beratungen in der vergangenen Woche verschoben worden waren.
Fazit: Vertrauensfrage rückt in den Mittelpunkt
Ray Dalios Warnung fügt sich in ein zunehmend kritisches Bild der globalen Finanzordnung ein. Der Rückzug von Zentralbanken aus Fiat-Währungen und Schuldtiteln, der starke Goldmarkt und die politische Unsicherheit deuten auf einen grundlegenden Vertrauensverlust hin.
Während Gold bereits klar profitiert, rücken auch alternative Vermögenswerte stärker in den Fokus institutioneller Debatten. Davos zeigt damit einmal mehr, dass Fragen rund um Geld, Vertrauen und Stabilität neu verhandelt werden – nicht nur in der Politik, sondern zunehmend auch an den Finanzmärkten.