• Die Nachfrage bleibt weiterhin deutlich hinter den Erwartungen zurück:
    Die aktuellen Orderflow-Daten zeigen sowohl am Spotmarkt als auch am Derivatemarkt eine rückläufige Aktivität. Größere Kapitalzuflüsse bleiben bislang aus und viele Marktteilnehmer warten weiterhin auf neue fundamentale oder makroökonomische Impulse, bevor sie wieder stärker in den Markt einsteigen.
  • Die Unterstützung bei 1,13 US-Dollar entwickelt sich zur Schlüsselzone:
    In den vergangenen Wochen wurde dieser Bereich mehrfach getestet. Obwohl die Verkäufer den Kurs zeitweise darunter drücken konnten, gelang bislang kein nachhaltiger Durchbruch. Stattdessen kam es immer wieder zu Gegenbewegungen, was auf ein zunehmendes Kaufinteresse in dieser Region hindeutet.
  • Erste Anzeichen einer Stabilisierung werden sichtbar:
    Während die Nachfrage insgesamt weiterhin schwach bleibt, fällt auf, dass die Verkäufer zuletzt Schwierigkeiten hatten, neue starke Abwärtsbewegungen auszulösen. Gleichzeitig zeigt das Volumenprofil mit dem Point of Control bei 1,43 US-Dollar, wo sich die wichtigste Aktivitätszone des Marktes befindet und welche Bereiche bei einer möglichen Erholung wieder relevant werden könnten.
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Anleger bleiben weiterhin zurückhaltend

Der Kryptomarkt befindet sich weiterhin in einer schwierigen Phase. Auch bei XRP zeigt sich bislang keine überzeugende Rückkehr der Käufer. Trotz der zwischenzeitlichen Stabilisierung fällt auf, dass viele Marktteilnehmer weiterhin an der Seitenlinie stehen und auf neue Impulse warten. Deutlich zeigt sich dies beim Blick auf die aktuellen Orderflow-Daten. Die Nachfrage am Spotmarkt bleibt schwach und größere Kapitalzuflüsse lassen weiterhin auf sich warten. Gleichzeitig hat sich auch die Aktivität im Derivatemarkt zuletzt spürbar abgeschwächt.

Dieses Verhalten spiegelt sich inzwischen in zahlreichen Marktdaten wider. Sowohl langfristige Investoren als auch kurzfristige Trader zeigen aktuell wenig Interesse daran, neue Positionen aufzubauen. Stattdessen dominiert weiterhin eine abwartende Haltung. Hinzu kommt, dass sich die Liquidität im gesamten Kryptomarkt weiterhin auf vergleichsweise niedrigen Niveaus bewegt. Solange kein frisches Kapital in den Markt zurückkehrt, bleibt es für den XRP-Kurs schwierig, eine nachhaltige Aufwärtsbewegung einzuleiten.

XRP-Kurs: Nachfrage bleibt schwach
XRP-Kurs: Nachfrage bleibt schwach

Eine wichtige Veränderung wird sichtbar

Charttechnisch hat sich zuletzt jedoch ein interessantes Bild entwickelt. Nachdem XRP in den vergangenen Wochen deutlich unter Druck geraten war, scheint sich der Bereich um 1,13 US-Dollar zunehmend als wichtige Unterstützungszone herauszukristallisieren. Der Markt hat inzwischen mehrfach auf diesen Bereich reagiert. Verkäufer konnten den Kurs zwar zeitweise darunter drücken, nachhaltiger Verkaufsdruck konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Stattdessen kam es mehrfach zu Gegenbewegungen. Während die Nachfrage insgesamt weiterhin schwach bleibt, scheint sich im Bereich um 1,13 US-Dollar zunehmend Kaufinteresse zu bilden.

Ein Blick auf das Volumenprofil zeigt gleichzeitig, dass oberhalb des aktuellen Kursniveaus weiterhin der Bereich um 1,43 US-Dollar die wichtigste Aktivitätszone darstellt. Dort befindet sich aktuell der Point of Control und damit die Preisregion, in der innerhalb des betrachteten Zeitraums die größte Handelsaktivität stattgefunden hat. Solange XRP unterhalb dieses Bereichs notiert, bleibt die übergeordnete Marktstruktur angeschlagen. Dennoch fällt auf, dass sich die Abstände zwischen den jüngsten Tiefs zunehmend verkleinern. Die Verkäufer schaffen es zwar weiterhin, den Markt unter Druck zu setzen, bislang gelingt es ihnen jedoch nicht mehr, neue starke Abwärtsimpulse zu erzeugen.

XRP-Kurs und Volumenprofil auf TradingView
XRP-Kurs und Volumenprofil auf TradingView

Fazit zum aktuellen XRP-Kurs

Der XRP-Kurs befindet sich weiterhin in einer schwierigen Marktphase. Die Nachfrage bleibt schwach und größere Kapitalzuflüsse lassen bislang auf sich warten. Gleichzeitig fällt jedoch auf, dass die Unterstützung im Bereich von 1,13 US-Dollar zuletzt mehrfach verteidigt werden konnte. Käufer zeigen dort weiterhin Interesse und verhindern bislang einen erneuten stärkeren Abverkauf. Solange diese Zone hält, bleibt die Chance auf eine weitere Stabilisierung bestehen. Fällt XRP dagegen nachhaltig unter diesen Bereich, könnte der Markt erneut die Tiefs der vergangenen Wochen ins Visier nehmen.


ACHTUNG: MiCA-Frist läuft ab: So verhältst du dich richtig!