- Bewertung signalisiert mögliche Akkumulationsphase:
Der aktuelle Bereich des Bitcoin Combined Market Index deutet auf eine Phase hin, die in der Vergangenheit häufig mit Unterbewertung einherging. Langfristige Investoren beginnen in solchen Zonen typischerweise mit dem Aufbau von Positionen, während kurzfristige Marktteilnehmer bereits aus dem Markt gedrängt wurden. - Markt stabilisiert sich doch klare Richtung fehlt:
Der Bull Score Index zeigt eine leichte Erholung, bleibt jedoch unterhalb bullischer Schwellenwerte. Angebot und Nachfrage gleichen sich zunehmend aus, wodurch sich der Markt aktuell eher seitwärts bewegt und auf einen klaren Impuls wartet. - Sinkende Börsenzuflüsse reduzieren Verkaufsdruck:
Die Anzahl größerer Bitcoin-Transfers auf Handelsplattformen nimmt weiter ab. Immer mehr Anleger halten ihre Coins langfristig, wodurch weniger Angebot kurzfristig verfügbar ist und sich das Gleichgewicht im Markt zugunsten einer möglichen Aufwärtsbewegung verschiebt. - 👀 Verfolge auch Du Deine Krypto-Transaktionen:
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Bewertung erreicht Bereich wie in der frühen Marktphase 2023
Bitcoin notiert aktuell in einem Bereich, der in früheren Marktzyklen immer wieder als Ausgangspunkt für neue Bewegungen diente. Ein zentraler Indikator ist dabei der Bitcoin Combined Market Index. Dieser kombiniert mehrere Kennzahlen wie das Verhältnis von Marktpreis zu realisiertem Wert, die Gewinn- und Verlustsituation der Anleger sowie die allgemeine Marktstimmung. Die Marktstimmung beschreibt, wie Investoren aktuell positioniert sind. Indikatoren wie der Fear and Greed Index zeigen, ob Unsicherheit oder Risikobereitschaft dominiert. Diese Faktoren fließen in die Bewertung ein und geben ein Gesamtbild über die aktuelle Lage im Markt.
Der BCMI liegt derzeit im Bereich zwischen 0,2 und 0,3. In der Vergangenheit fiel genau dieser Bereich mit Phasen zusammen, in denen der Bitcoin-Kurs deutlich unter seinem realisierten Wert gehandelt wurde. Diese Situationen waren häufig geprägt davon, dass kurzfristige Marktteilnehmer den Markt verlassen haben, während langfristig orientierte Investoren begonnen haben, Positionen aufzubauen. Auch die aktuellen Daten zeigen ein ähnliches Bild. Gewinne und Verluste wurden weitgehend neutralisiert, viele Positionen befinden sich wieder nahe am Einstiegspreis. Ein vergleichbares Niveau wurde zuletzt Anfang 2023 erreicht, bevor sich der Markt im Anschluss deutlich erholen konnte.
Ein entscheidender Punkt fehlt jedoch noch. Die längerfristige Durchschnittslinie des Index zeigt weiterhin nach unten. Das bedeutet, dass der Verkaufsdruck zwar deutlich nachgelassen hat, aber noch nicht vollständig verarbeitet wurde. Solange sich diese Bewegung nicht stabilisiert, bleibt offen, ob sich daraus direkt eine nachhaltige Aufwärtsbewegung entwickelt.

Erholung setzt ein doch klare Dynamik fehlt weiterhin
Neben der Bewertung zeigt auch die Marktstruktur erste Verbesserungen. Ein wichtiger Indikator ist hier der Bull Score Index. Dieser misst, wie stark der Markt aktuell von Käufern getragen wird, indem er Faktoren wie Nachfrage, Liquidität und Handelsverhalten kombiniert. Der Index ist zuletzt auf rund 40 Punkte gestiegen und erreicht damit den höchsten Stand seit Oktober 2025. Das zeigt, dass sich die Bedingungen im Markt verbessert haben, auch wenn sich daraus noch kein klarer Aufwärtstrend ableiten lässt.
Zur Einordnung: Werte oberhalb von 60 stehen in der Regel für starke bullische Marktphasen, in denen Nachfrage klar dominiert. Niedrige Werte signalisieren dagegen Unsicherheit und Verkaufsdruck. Der aktuelle Bereich liegt genau dazwischen. Das bedeutet konkret: Käufer kehren zurück, übernehmen aber noch nicht die Kontrolle. Gleichzeitig hat der Verkaufsdruck deutlich nachgelassen. Diese Kombination führt häufig zu einer Phase, in der sich der Markt seitwärts bewegt und neu ausrichtet.
Der Verlauf der letzten Monate passt genau in dieses Bild. Rückgänge wurden schrittweise verarbeitet, Erholungen blieben begrenzt. Inzwischen gleichen sich Angebot und Nachfrage stärker aus. Das führt zu stabileren Bewegungen, ohne dass sich bereits eine klare Richtung durchsetzt. Solche Phasen dauern oft länger, da sich Kapital neu verteilt. Investoren bauen Positionen auf, während gleichzeitig Unsicherheit im Markt bleibt. Genau in dieser Übergangsphase entscheidet sich häufig, ob daraus eine neue Aufwärtsbewegung entsteht oder nicht.

Rückläufige Zuflüsse zeigen sinkende Verkaufsbereitschaft
Ein weiterer Punkt fällt aktuell besonders auf. Große Bitcoin-Mengen werden immer seltener auf Börsen verschoben. Gemeint sind Transaktionen von mindestens einem Bitcoin, die häufig im Zusammenhang mit möglichen Verkäufen stehen. Solche Transfers liefern wichtige Hinweise darauf, wie sich Anleger verhalten. Werden Coins auf Börsen transferiert, steigt in der Regel die Wahrscheinlichkeit, dass sie verkauft werden. Sinkende Werte zeigen dagegen, dass weniger Verkaufsaktivität im Markt stattfindet.
Die aktuellen Daten zeigen eine klare Entwicklung. Auf Binance liegt der monatliche Durchschnitt dieser Zuflüsse inzwischen bei rund 6.000 Bitcoin. Im Jahr 2021 lag dieser Wert noch bei über 15.000 Bitcoin. Auch global ist ein deutlicher Rückgang sichtbar. Die entsprechenden Zuflüsse sind von etwa 80.000 Bitcoin im Jahr 2018 auf rund 27.500 Bitcoin gefallen.

Diese Entwicklung hat mehrere Ursachen. Zum einen ist es durch den gestiegenen Preis deutlich schwieriger geworden, einen ganzen Bitcoin zu halten. Zum anderen hat sich der Markt strukturell verändert. Investoren haben heute mehr Möglichkeiten, indirekt in Bitcoin zu investieren, beispielsweise über Bitcoin-ETFs oder andere Finanzprodukte.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Verhalten der Anleger. Ein wachsender Teil setzt auf langfristiges Halten, anstatt aktiv zu handeln. Dadurch gelangen weniger Coins auf Börsen. Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf das Angebot aus. Ein größerer Teil der Bitcoin bleibt im Besitz langfristiger Investoren und steht dem Markt kurzfristig nicht zur Verfügung. Dadurch wird das frei verfügbare Angebot knapper, was die Marktstruktur nachhaltig verändert.
Auch von Analystenseite wird diese Phase zunehmend als interessant eingeordnet. Marktbeobachter wie Tom Lee verweisen darauf, dass Bitcoin in Bereichen erhöhter Unsicherheit häufig in eine Bodenbildungsphase übergeht. Gerade Zonen, in denen sich Pessimismus im Markt aufbaut, wurden in der Vergangenheit immer wieder für den schrittweisen Positionsaufbau genutzt. Vor diesem Hintergrund dürfte das aktuelle Umfeld für langfristig orientierte Investoren zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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