- Staking zieht deutlich an:
Immer mehr Ethereum fließt in den ETH2-Staking-Contract. Dadurch sinkt das frei verfügbare Angebot am Markt weiter. - Negative Stimmung dominiert weiterhin:
Sowohl der Coinbase Premium Index als auch die Funding Rates bleiben deutlich negativ. Anleger agieren aktuell weiterhin sehr vorsichtig. - Point of Control entscheidet über den Trend:
Die Zone um 1.665 US-Dollar bleibt der wichtigste charttechnische Bereich. Gelingt hier eine Stabilisierung, könnte als Nächstes die Liquiditätszone um 1.800 US-Dollar angelaufen werden. - Jetzt in Ethereum investieren:
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Staking nimmt weiter zu – Stimmung bleibt dennoch pessimistisch
Die aktuellen On-Chain-Daten zeichnen derzeit ein spannendes Bild. Obwohl sich der Ethereum-Kurs zuletzt stabilisieren konnte, bleibt die Stimmung unter den Marktteilnehmern ausgesprochen negativ. Sowohl der Coinbase Premium Index als auch die Funding Rate auf Binance notieren deutlich unter ihren Durchschnittswerten der vergangenen Monate. Das deutet darauf hin, dass sowohl institutionelle Investoren in den USA als auch kurzfristig orientierte Derivatehändler derzeit weiterhin eher vorsichtig agieren.
Gleichzeitig entwickelt sich die Angebotsseite jedoch in eine andere Richtung. Während zuletzt immer mehr Kapital von den Kryptobörsen abgezogen wurde und die Stablecoin Bestände auf Binance rückläufig sind, fließt deutlich mehr Ethereum in den ETH2-Staking-Contract. Anleger entscheiden sich also zunehmend dafür, ihre Ether langfristig zu sperren, anstatt sie kurzfristig zu verkaufen. Dadurch wird das frei verfügbare Angebot am Markt weiter reduziert.
Historisch betrachtet entstand aus einer solchen Konstellation häufig eine sogenannte "Wall of Worry". Obwohl die Marktstimmung sehr negativ bleibt, wird das verfügbare Angebot gleichzeitig immer knapper. Sollte der Verkaufsdruck der US-Investoren nachlassen und sich der Coinbase Premium Index wieder verbessern, könnte dies die Grundlage für eine stärkere Erholungsbewegung schaffen.

Ethereum kämpft um die wichtigste Chartzone
Charttechnisch richtet sich der Blick aktuell auf den Bereich um 1.665 US-Dollar. Dort befindet sich der Point of Control des aktuellen Volumenprofils und damit die Preiszone mit der höchsten Handelsaktivität innerhalb des betrachteten Zeitraums. Dieser Bereich fungierte in den vergangenen Wochen mehrfach als Unterstützung. Nachdem Ethereum diese Zone gestern zunächst unterschritten hatte, gelang den Käufern im heutigen Handel die Rückeroberung.
Damit befindet sich der Ethereum-Kurs aktuell in einer entscheidenden Phase. Gelingt es den Käufern, den Point of Control nachhaltig zu verteidigen, könnte sich die Lage zunächst weiter stabilisieren. Fällt Ethereum dagegen erneut unter diese Zone zurück, dürfte das bisherige Tief im Bereich von 1.500 US-Dollar wieder stärker in den Fokus rücken.

Interessant bleibt zudem der Blick auf die Liquidation Heatmap. Dort befindet sich die größte Konzentration potenzieller Liquidationen derzeit im Bereich von rund 1.800 US-Dollar. Solche Zonen wirken häufig wie ein Magnet auf den Kurs, da dort besonders viel Liquidität liegt. Sollte Ethereum die Unterstützung am Point of Control erfolgreich verteidigen, wäre ein Anlauf dieser Region durchaus denkbar. Voraussetzung bleibt jedoch, dass wieder mehr Nachfrage in den Markt zurückkehrt.

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Fazit zum aktuellen Ethereum-Kurs
Ethereum sendet derzeit gemischte Signale. Während die Stimmung unter Anlegern weiterhin ausgesprochen pessimistisch bleibt, sprechen die On-Chain-Daten gleichzeitig für eine zunehmende Verknappung des verfügbaren Angebots durch steigende Staking-Zuflüsse. Charttechnisch steht der Point of Control bei 1.665 US-Dollar nun im Mittelpunkt. Solange diese Zone verteidigt werden kann, bestehen Chancen auf eine weitere Stabilisierung. Entscheidend bleibt jedoch, ob auch die Nachfrage wieder zunimmt.
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