Chainlink besser als Bitcoin? – LINK schlägt BTC in vielen Aspekten

Chainlink (LINK) ist ohne Zweifel eine der heißesten Kryptowährungen im Jahr 2020. Nachdem der auf Ethereum basierende Token bereits im letzten Jahr dreistellige Zuwächse verzeichnen konnte, ebbt auch in diesem Jahr die LINK-Welle nicht ab. Dabei fragen sich einige Investoren und Krypto-Fans bereits, ob Chainlink – zumindest in einigen Aspekten – besser als Bitcoin ist?

Wir möchten in diesem Artikel näher auf einige dieser Aspekte eingehen. Daher schauen wir uns im Verlauf des Artikels den Chainlink Kurs an und weitere Metriken wie das tägliche Handelsvolumen. Außerdem blicken wir auf die Relevanz von LINK für die komplette Decentralized Finance (DeFi)-Szene.

Falls das Thema Oracles und Decentralized Finance noch neu für dich ist, empfehlen wir dir einen sanften Einstieg in die Thematik. Dazu kannst du beispielsweise unsere Artikel zu den Themen Was ist Chainlink oder Was ist Decentralized Finance lesen. Für einen ganzheitlichen Überblick kannst du auch einfach unsere DeFi-Rubrik besuchen.

Chainlink Kurs mit Outperformance

Wie bereits angekündigt, beginnen wir den Artikel mit einem Blick auf den Chainlink Kurs. Ohne zu viel zu verraten, können wir bereits festhalten, dass LINK ein absoluter Outperformer ist. Wer hier also die These vertritt, dass der Token in den vergangenen beiden Jahren Bitcoin schlagen konnte, hat absolut Recht. In diesem Punkt darf man also getrost sagen, dass Chainlink besser als Bitcoin ist.

Handelspaare LINK/USD und BTC/USD auf Coinbase im Vergleich. Quelle: tradingview.comOhne zu tief auf diese Grafik eingehen zu wollen, wird das Bild klar. LINK hat eine Year-to-Date Performance von 656% im Vergleich zu 66% bei Bitcoin. Was hierbei tatsächlich ‚verrückt‘ ist, ist der enorme Anstieg, den der Chainlink Kurs in den letzten 2-3 Wochen verzeichnen konnte.

Als Konsequenz dessen sehen wir eben auch, dass alle (!) LINK Adressen im Profit sind. Die in dem nachfolgenden Tweet aufgezeigte Grafik kommt aus dem Hause Glassnode. Auch wenn die Statistik bereits 3 Tage alt ist, wird sich in Anbetracht der Performance von LINK nur wenig getan haben. Bei einem aktuellen Preis von rund 13,70$ wird es nun jedoch wohl einige, wenige Adressen geben, die eben nicht mehr im Profit sind.

Diese Zahl muss man tatsächlich auf sich wirken lassen. Alle (!) Adressen sind im Profit. Hinsichtlich der Kurs Performance von Chainlink haben wir nun ausreichend gesagt und die Zahlen sprechen für sich. Spannende ist natürlich auch die Frage, woher diese Ansturm kommt und wie hoch das aktuelle Interesse an der Kryptowährung tatsächlich ist.

LINK mit höherem Handelsvolumen als BTC

Ein Indikator hierfür ist das Handelsvolumen. Wie hoch ist das tatsächliche Interesse der Investoren und Anleger. In welchem Volumen wird die Kryptowährung gehandelt und lässt sich dies mit Bitcoin vergleichen? – Die Antwort hierauf lautet ganz klar: Nein, die Handelsvolumina spielen noch nicht in einer Größenordnung. Dennoch gibt es einzelne Handelsplätze an denen Chainlink gefragter als Bitcoin ist.

Zur Veranschaulichung nehmen wir das Handelsvolumen von LINK/USD und BTC/USD auf der amerikanischen Exchange Coinbase Pro vom 08.08.2020. Hier sehen wir ein Extrembeispiel:

Chainlink Handelsvolumen auf Coinbase Pro

Wie jedoch bereits angedeutet, handelt es sich hierbei um ein Extrembeispiel. Nimmt man das globale Handelsvolumen auf allen Exchanges zusammen, wird schnell ersichtlich wer den Markt dominiert. Bitcoin (BTC) liegt hierbei mit einem 24h-Volumen von rund 25 Milliarden Dollar am 10.08.2020 deutlich vor LINK, welches mit einem Volumen von circa 2,5 Milliarden Dollar auf Platz 5 liegt.

Decentralized Finance Hype treibt Chainlink

Last, but not least wollen wir nochmal kurz über die Relevanz von Chainlink im Bereich Decentralized Finance sprechen. Einer der größten Gründe für die aktuelle Preissteigerung von LINK liegt in der erhöhten Nutzung von DeFi-Anwendungen. Denn eine große Anzahl von decentralized Apps benötigt externe Informationen. Um hierbei nicht auf zentrale Anbieter zurückzugreifen, werden Lösungen wie Chainlink und deren Oracles benötigt.

Um diese Aussage zu untermauern, möchten wir noch kurz Vance Spencer zitieren. Spencer ist der Co-Founder von Framework Ventures. Dabei handelt es sich um eine Firma, die massive Anteile an Chainlink hält und somit bestens über die Kryptowährung Bescheid weiß.

Wir führen die aktuelle Preissteigerung auf die erhöhte Verwendung im DeFi Space zurück. Die Marktkapitalisierung von DeFi Projekten hat sich im letzten halben Jahr verfünffacht. Dabei verlässt sich der Großteil des Ökosystems auf Chainlink, um Zugang zu off-chain Daten zu erhalten.

Falls du etwas mehr zu der Verwendung von Oracles und dem grundlegenden Problem von dApps erfahren möchtest, findest du eine genauere Erklärung in unserem Wissensartikel zu BAND Protocol. Hierbei handelt es sich um einen der größten Konkurrenten von Chainlink, der ebenso die Möglichkeit von Oracles anbietet.

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[Bildquelle: Shutterstock]

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