DeFi Massenadoption unausweichlich: Währungshüter der USA optimistisch

Der US-Währungshüter und ehemalige CLO bei Coinbase Brian Brooks sieht eine Massenadoption von DeFi als unausweichlich. Die Finanzangebote von DeFi Protokollen würden Banken obsolet machen. Doch die Banken werden nicht verschwinden, sondern tragender Teil der dezentralen Welt!

Brian Brooks kennt sich mit Blockchain und Krypto aus. Er war CLO bei Coinbase, ehe er in den USA zum Währungshüter wurde. In einem Interview sagte Brooks nun, dass eine Massenadoption von Decentralized Finance (DeFi) unausweichlich wäre. Denn die Services der Projekte im noch jungen Sektor machen Banken obsolet. Doch laut Brooks bedeutet das keineswegs das Ende des Bankensektors, sondern Banken als Mitspieler in einer dezentralen Welt.

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Mehr DeFi anstatt zentraler Strukturen

Während der „DC Fintech Week“ am 19. Oktober 2020 wurde Brian Brooks interviewt. Und während dieses Interviews machte der Währungshüter aus den USA einige interessante Bemerkungen. Unter anderem auch, dass Distributed Ledger Technologien (DLT) in einer nicht allzu fernen Zukunft die heutigen Finanzservices steuern werden. Dies führt unweigerlich zur Schlussfolgerung, dass Banken obsolet würden.

Wir sehen eine Zukunft in der Dezentralisierung eine höchstwahrscheinlich nicht zu stoppende Kraft hat. Dezentralisierte Netzwerke sind – per Definition – kostengünstiger, schneller und widerstandsfähiger, als zentralisierte Strukturen.

Brian Brooks verglich hierzu das aktuelle Geschehen in DeFi mit der Einführung der E-Mail vor vielen Jahren. Dezentralisierte Finanzen würden das traditionelle Bankensystem infrage stellen und transformieren, ebenso wie E-Mails das Postsystem infrage stellten und transformierten. Doch das Ende des Bankensystems bedeute das nicht! Banken würden adaptieren und künftig eine tragende Rolle in einem dezentralen Finanzsystem spielen.

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Die Banken gehen nirgendwo hin

Auch Stablecoins spielen laut Brooks eine tragende Rolle in der Zukunft. Tether (USDT) und die massive Dominanz des Stablecoin könnten an dieser Stelle genannt werden. Brooks bleibt unspezifisch, wenn er sagt: „Menschen brauchen keine Banken, sie brauchen Finanzservices.“ Deshalb müssten Banken adaptieren, denn die traditionellen Angebote würden mehr und mehr wertlos.

Es ist möglich einfach online zu gehen und zu sagen: „Ich habe hier 10.000 USD und möchte gerne 5 % an Erträgen erwirtschaften.“ Ein Algorithmus wird eine Möglichkeit finden, dies zu bewerkstelligen. Und plötzlich ist das ganze Aggregieren von Geldern mithilfe von Banken wertlos.

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Brian Brooks sieht Banken adaptieren. Er prognostiziert eine Zukunft, in der Banken auch weiterhin „wichtige Dienstleistungen“ anbieten werden. Beispielsweise das sichere Verwahren von physischen Wertanlagen und eine Rolle als Treuhänder. Er sieht auch eine Zukunft, in der Banken und Finanzunternehmen eigene Nodes betreiben und eigene Stablecoins herausgeben. 

Eine Welt also, in der DeFi die Banken, wie wir sie heute kennen, obsolet macht, aber die zentrale Welt eine tragende Rolle in der dezentralen Welt einnimmt. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch!

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