Hacker lieben DeFi – Bereits mehr als 100 Mio. USD Schaden für Plattformen und Nutzer

Wie aus einem Bericht von CipherTrace hervorgeht, verursachten Hackerangriffe auf DeFi in 2020 bereits mehr als 100 Mio. USD Schaden. Und das Unternehmen sieht den Sektor auch weiterhin als stark gefährdet und einladend für Betrug und Geldwäsche.

Das Blockchain-Unternehmen CipherTrace veröffentlichte jüngst Zahlen die belegen, dass 40 % aller Hackerangriffe im ersten Halbjahr 2020 den Sektor rundum Decentralized Finance (DeFi) als Ziel hatten. Alleine von Januar bis Juni 2020, sollen so rund 51,5 Mio. USD an Schaden für Plattformen und Nutzer entstanden sein. Neben der Anfälligkeit gegen Hackerangriffe sei DeFi als Sektor zudem einladend für Betrug und Geldwäsche.

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Hacker saugten rund 10 Mio. USD im Monat aus DeFi in 2020

Daten, Fakten und Zahlen können manchmal eine bittere Realität darstellen. Dennoch ist es wichtig, dass Unternehmen wie CipherTrace unaufhörlich Untersuchungen anstellen, um potenzielle Investoren vor Gefahren zu warnen. So auch im Bereich der dezentralisierten Finanzen, wo alleine im ersten Halbjahr 2020 rund 51,5 Mio. USD Schaden durch Hackerangriffe entstand. Von Juli 2020 bis heute kommen nochmals 47,7 Mio. USD hinzu.

Anteil des Schadens durch Hackerangriffe auf DeFi
Quelle: CipherTrace

Der Schaden durch Cyberattacken auf andere Bereiche der Krypto-Branche ist zwar nach wie vor höher, doch insgesamt saugten Kriminelle ca. 10 Mio. USD aus DeFi – jeden Monat! Das spricht nicht gerade für die Sicherheit des Sektors, der zuletzt wieder an die Front der Krypto-Schlagzeilen gerät. Auf der anderen Seite entstanden alleine von Juli 2020 bis heute insgesamt 340 Mio. USD Schaden durch Hackerangriffe insgesamt. DeFi macht hierbei nur 14 % des Schadens aus.

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Decentralized Finance einladend gegenüber Betrügern und Geldwäsche

Dezentralisierte Finanzen definieren sich durch Finanzprodukte und -services, die größtenteils ohne Treuhänder auskommen. Die Popularität stieg diesen vergangenen Sommer stark an und gegenwärtig befinden sich rund 13 Mrd. USD in Kryptowährungen in zahlreichen DeFi Protokollen. Viele dieser Protokolle sind dabei neu, experimentell und vor allem unreguliert. Das macht diese Protokolle attraktiv für Hacker und andere, kriminelle Machenschaften.

DeFi Protokolle kommen per Design mit nur wenig Vertrauen aus und sind zeitgleich anonym, als auch unreguliert. Das macht den Sektor in der Summe attraktiv für Hacker, Betrüger und Geldwäscher.

CipherTrace kommt deshalb auch zu der Schlussfolgerung, dass DeFi Protokolle zwingend etwas tun müssen. Sollten nämlich die Smart Contracts nicht sicherer werden, so drohen noch mehr Angriffe und Missbrauch und folglich wohl auch eine harte Hand der Regierungen bei der Regulierung. Das wäre insgesamt keine schöne Aussicht für den Sektor, wie sich schnell erkennen lässt.

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Schlusswort zu DeFi

Auf der anderen Seite steht der Fakt, dass der Schaden durch Hackerangriffe und Missbrauch durch andere Kriminelle in der „traditionellen“ Welt weit höher liegt, als in Krypto und/oder DeFi. Zudem versuchen Projekte wie Compound (COMP) oder auch Aave (AAVE) durch immer neue Sicherheitsmechanismen a) vorzubeugen und b) ein Vorbild für den Sektor zu sein.

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