- US-Zollmaßnahmen & Liberation Day: Drastische Zollankündigungen von Präsident Trump führten zu einem schnellen Kursrückgang von Bitcoin und zu massiven Liquidationen. Gleichzeitig reagierten Altcoins noch stärker, wobei Ethereum und Ripple über 4 % und Cardano sogar 6 % an Wert verloren.
- Ab dem 5. April 2025 sollen pauschale Importabgaben von 10 % auf Waren aus 185 Staaten gelten. Ergänzend dazu plant Trump länderspezifische Strafzölle, beispielsweise 34 % auf chinesische Produkte und 20 % auf Waren aus der EU, um ein als fair empfundenes Handelssystem zu etablieren.
- Experten wie Michael van de Poppe, James Lavish, Arthur Hayes und Mirco von Bitcoin2Go betonen, dass die aktuelle Panik Chancen für eine Bodenbildung bieten kann – vorausgesetzt, es folgen keine weiteren Schocks und es setzen positive geopolitische Signale ein.
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Bitcoin & Altcoins unter Druck durch Trumps 'Liberation Day'
Der Bitcoin-Kurs kommt derzeit nicht von der Stelle – und die neuen US-Zölle tragen zusätzlich zur Unsicherheit bei. Derzeit notiert Bitcoin bei etwa 83.400 US-Dollar, nachdem es gestern zunächst so ausgesehen hatte, als würde der Kurs mit einer positiven Dynamik auf über 88.000 US-Dollar steigen.

Doch nach 22:00 Uhr deutscher Zeit kam eine ernüchternde Wende, als Präsident Trump im Rahmen des Liberation Days drastische Maßnahmen in Bezug auf Zölle vorstellte.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Bitcoin und Altcoins fielen stark, wodurch bei Bitcoin Futures-Positionen im Wert von über 300 Millionen Dollar liquidiert wurden.

Trotz der jüngsten Turbulenzen zeigt Bitcoin weiterhin eine gewisse Stärke gegenüber Altcoins – während beispielsweise Ethereum und Ripple (XRP) um über 4 % gefallen sind, lag der Rückgang bei Cardano (ADA) sogar bei 6 %.
Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, ob jetzt ein günstiger Zeitpunkt zum Verkauf ist. Insbesondere da Anleger, die ihre Bitcoin-Bestände in Fiat-Handelspaaren (US-Dollar oder Euro) messen, zunehmend unzufrieden mit den bisherigen bullischen Prognosen für 2025 sind.
Zudem verschärft ein drohender globaler Handelskrieg, begleitet von möglichen Strafzöllen und Gegenmaßnahmen anderer Länder, das gesamte Marktszenario.
Zölle schocken den Krypto-Markt
Die neue US-Zollpolitik hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Ab dem 5. April 2025 sollen pauschale Importabgaben von 10 % auf Waren aus 185 Staaten gelten.
Ergänzend dazu plant Trump länderspezifische Strafzölle – so sollen beispielsweise chinesische Produkte mit 34 % und Waren aus der EU mit 20 % belegt werden.
Trumps Ziel ist ein aus seiner Sicht faireres Handelssystem, in dem die USA künftig nur noch halb so hohe Zölle auf Exporte erheben wie andere Länder. Diese Maßnahmen erzeugen erhebliche Unsicherheiten an den Finanzmärkten.
🚨*TRUMP: WILL SIGN EXECUTIVE ORDER FOR RECIPROCAL TARIFFS
— Jesse Cohen (@JesseCohenInv) April 2, 2025
'Liberation Day' Tariffs have arrived. pic.twitter.com/22wxCL87uw
Experten sehen Chance für Bitcoin und Altcoins
Der Krypto-Experte Michael van de Poppe interpretiert die derzeitige Panik als möglichen Wendepunkt, der auf eine Bodenbildung hindeuten könnte – vorausgesetzt, es folgen keine weiteren Schocks.
Zudem kritisiert James Lavish das Verhalten von Anlegern, die in Reaktion auf die US-Zollpolitik in Panik verkaufen. Seiner Ansicht nach wird dabei der eigentliche Wert von Bitcoin als langfristiges, inflationsresistentes Asset verkannt.
Arthur Hayes sieht in Trumps Zollmaßnahmen ein Signal für tiefgreifende wirtschaftliche Veränderungen: Sinkende US-Exporte könnten ausländische Investoren daran hindern, weiterhin US-Staatsanleihen zu erwerben.
💡 Das würde die FED zu weiteren Liquiditätsspritzen zwingen. Ein Szenario, das für Bitcoin bullisch sein könnte, da eine erhöhte Geldmenge den Wert traditioneller Währungen schwächt und Investment-Assets attraktiver macht.
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Mirco, Gründer von Bitcoin2Go, merkt an, dass es weiterhin spannend bleibt. Er erläutert, dass unterschiedliche Entwicklungen die Kurse maßgeblich beeinflussen können:
📉 Wenn Länder wie die EU, China oder die G7 Vergeltungsmaßnahmen ankündigen, könnten die Kurse fallen.
📈 Sollten diese Staaten hingegen ihre Zölle senken oder in Verhandlungen treten, könnte das zu einem Kursanstieg führen. Falls die USA die reziproken Zölle zurücknehmen, könnte der Markt einen kräftigen Aufschwung erleben.
Playbook für die nächsten Tage & Wochen:
— Bitcoin2Go (@bitcoin2go) April 3, 2025
🔴 Land (EU, China, G7) kündigt Vergeltungsmaßnahmen an
=> Kurse fallen
🟢 Land senkt Zölle oder verhandelt
=> Kurse steigen
🟢🟢USA ruft reziproke Zölle zurück
=> Kurse explodieren (überspitzt)
Es bleibt auf jeden Fall wild. pic.twitter.com/91bhBXGpC6
Fazit zum aktuellen Kryptomarkt
Die jüngsten US-Zollmaßnahmen haben den Kryptomarkt kurzfristig unter Druck gesetzt. Bitcoin verzeichnete einen raschen Kursrückgang, und es kam zu massiven Liquidationen im Futures-Bereich.
Dennoch deuten einige Experten darauf hin, dass diese turbulenten Phasen auch Chancen für eine Bodenbildung bieten können, falls keine weiteren Schocks eintreten.
Langfristig könnte eine mögliche Entspannung der geopolitischen Spannungen, kombiniert mit weniger aggressiven Zollmaßnahmen, zu einem stabilisierenden Effekt führen.
Gleichzeitig bleibt das globale Umfeld angespannt, und Anleger sollten die Entwicklungen weiterhin genau beobachten, um auf positive oder negative Impulse angemessen reagieren zu können.
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