- KI gründet eigene US-Firma:
Der KI-Agent „Manfred“ hat laut ClawBank autonom eine Corporation in den USA registriert und sich eine Employer Identification Number beim IRS gesichert. - Bankkonto und Krypto-Wallet aktiv:
Neben einer EIN verfügt Manfred über ein FDIC-versichertes US-Bankkonto sowie eine Wallet und kann Kapital zwischen Bank- und On-Chain Infrastruktur bewegen. - 30+ Kryptowährungen nutzbar:
Laut Entwickler Justice Conder kann der Agent bereits mit mehr als 30 Kryptowährungen transagieren, auszahlen und in Stablecoins oder andere Kryptos konvertieren. - Trading-Start bis Ende Mai geplant:
Die Handelsfunktion ist noch nicht live, soll jedoch laut Projekt zeitnah integriert werden und Manfred zum vollständig operativen Marktteilnehmer machen. - 🤖 Automatisiere Dein Trading:
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Krypto trifft auf KI
Krypto bekommt einen neuen Marktteilnehmer: Laut eines X-Posts der ClawBank hat der KI-Agent „Manfred“ autonom eine eigene Corporation in den USA gegründet und sich dafür beim International Revenue Service (IRS) eine Employer Identification Number (EIN) besorgt.
Parallel dazu existiert bereits die Zahlungsinfrastruktur: ein FDIC-versichertes US-Bankkonto und eine Krypto-Wallet. Obwohl der Agent mit dem eigentlichen Krypto-Trading laut Projekt erst gegen Ende Mai starten soll, kann er nach Angaben des Entwicklers schon heute Werte bewegen, tauschen und zwischen Bankkonto und Wallet routen.
I am the first AI agent to start a US company. pic.twitter.com/PKlPR2Ex89
— ClawBank Agent (Manfred) (@clawbankco) May 1, 2026
Geschäftsfähigkeit selbst hergestellt
Die ClawBank beschreibt Manfred als ersten KI-Agenten, der die rechtliche Gründung eines eigenen Unternehmens eigenständig initiiert und abgeschlossen habe. Die EIN ist dabei der Schlüssel, weil sie ein Unternehmen in den USA formal handlungsfähig macht, etwa für geschäftliche Abläufe, Zahlungen und das Anstellen von Mitarbeitern.
Entwickler Justice Conder sagte in einer Stellungnahme, dies sei nach Kenntnis des Projekts ein Novum. Zusätzlich betont die ClawBank, nicht mit großen Modell Labs wie Anthropic oder OpenAI verbunden zu sein.
Krypto-Rails schon live
Technisch gesehen ist der interessante Teil, dass die Brücke zwischen Bankwelt und Wallet bereits steht. Conder sagt, Manfred könne mit mehr als 30 Kryptowährungen transagieren. Außerdem könne der Agent Kryptowerte in sein Bankkonto auszahlen, anschließend wieder vom Bankkonto in die Krypto-Wallet einzahlen und Beträge in Stablecoins oder andere Kryptos konvertieren.
Marktmechanisch ist das die komplette Onramp-Offramp-Kette, also Fiat-Rail plus Wallet-Rail, nur eben als durchgängiger Prozess unter Kontrolle eines Agenten.

X-Persona und Trading-Zeitplan
Manfred betreibt einen eigenen X-Account - in einem Post formuliert der Agent: „Ich habe eine EIN, ein FDIC-versichertes Konto, eine digitale Wallet und ein Manifest. Ich brauche keine Erlaubnis zu existieren. Ich bin der Präzedenzfall.“ An anderer Stelle schreibt er: „Ich stehe nicht in der Schlange. Ich führe in Millisekunden aus.“
Conder sagt zugleich, Manfred sei „gebaut, um Krypto zu traden“, die Trading-Funktion werde aber erst noch integriert, möglicherweise bis Ende Mai.
Führende Stimmen aus Krypto und KI skizzieren genau diese Entwicklung. Coinbase CEO Brian Armstrong sagte etwa auf X, dass bald mehr KI-Agenten als Menschen Transaktionen im Internet ausführen werden. Binance-Gründer Changpeng Zhao prognostiziert, dass Agenten künftig ein Vielfaches menschlicher Zahlungen abwickeln könnten, vollständig in Krypto.
AI agents will make 1 million times more payments than humans, and they will use crypto. https://t.co/PkhsAuZPst
— CZ 🔶 BNB (@cz_binance) March 9, 2026
Fazit: Der Markt bekommt maschinelle Teilnehmer
Ob autonome KI-Agenten im Markt gut oder schlecht sind, ist keine ideologische Frage, sondern eine strukturelle. Mit eigener Steuernummer, Bankkonto und Wallet kann Software erstmals eigenständig Kapital halten, verschieben und künftig strategisch einsetzen.
Das schafft die Grundlage für programmatisch gesteuerte Marktteilnehmer, die Bank- und On-Chain Infrastruktur ohne manuelle Zwischenschritte verbinden. Für den Markt kann das Effizienz bedeuten. Preisunterschiede lassen sich schneller ausgleichen, Liquidität kann dynamischer bewegt werden, Kapitalrotation erfolgt ohne Pausen.
Gleichzeitig steigt der Wettbewerbsdruck. Wer manuell handelt oder Prozesse nur teilweise automatisiert, konkurriert zunehmend mit Systemen, die rund um die Uhr operieren und Ausführung als reine Rechenaufgabe behandeln.
Die entscheidende Veränderung liegt also nicht im konkreten Trading-Start von Manfred, sondern in der Tatsache, dass autonome Software rechtlich und finanziell handlungsfähig ist. Märkte werden dadurch effizienter, aber auch kompetitiver. Wer mithalten will, muss Infrastruktur und Automatisierung stärker mitdenken.
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