Was sind Kryptowährungen und wie funktionieren sie?

Spätestens seit dem großen Hype im Jahr 2018 rund um Bitcoin und Co. ist das Thema Kryptowährungen bei der Mehrheit der Deutschen präsent. Der Kenntnisstand und das Wissen zu Kryptowährungen variieren jedoch deutlich. So zeigt eine Umfrage der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA), dass im Jahr 2019 bereits 90% der Bevölkerung von sich sagten, ungefähr zu wissen, was Bitcoin ist. 

Bitcoin ist jedoch nur eine von Tausenden Kryptowährungen und so zeigte wieder auch eine Umfrage der Postbank aus dem Jahr 2018, dass der Großteil der Bevölkerung keine ausreichenden Kenntnisse zum Thema Kryptowährungen hat und bei der Frage „Was sind Kryptowährungen und wie funktionieren sie?“ ins Straucheln gerät.

Postbank Umfrage zum Kenntnisstand der Deutschen bezüglich Kryptowährungen im Jahr 2018. Quelle: statista.com

Aus der obigen Grafik wird ersichtlich, dass 80% der Bevölkerung sich wenig bis gar nicht gut mit Kryptowährungen auskennen.

Aus diesem Grund wollen wir mit diesem Artikel Aufklärungsarbeit leisten und auf einfache und verständliche Art und Weise erklären, was Kryptowährungen sind und wie sie funktionieren. Dabei sind keine Vorkenntnisse notwendig. Wir verzichten außerdem bewusst auf zu viele verwirrende technische Details. An den gegebenen Stellen verweisen wir daher auf weiterführende Artikel für jeden Leser, der sich tiefer mit der Technik auseinander setzen möchte.

Was sind Kryptowährungen? - Übersicht

Was sind Kryptowährungen eigentlich?

Als Kryptowährung bezeichnet man eine digitale bzw. virtuelle Währung. Der Blick auf den Namen zeigt bereits, dass es sich um ein Kompositum (Wortzusammensetzung) handelt. Das Wort setzt sich nämlich aus den beiden Begriffen „Krypto[graphie]“ und „Währung“ zusammen. Damit handelt es sich bei einer Kryptowährung um eine Währung, die auf der Kryptographie basiert. Kryptographie wiederum ist die Wissenschaft der Verschlüsselung. 

So weit zum Begriff selbst und dessen Herkunft. Fassen wir diese Erkenntnis noch einmal zusammen:

Eine Kryptowährung ist digitales Geld. Die Basis für dieses digitale Geld ist die Kryptographie. Dabei kann eine Kryptowährung wie gewöhnliches Geld verwendet werden: sie kann gekauft oder verkauft werden. Außerdem lässt sich mit ihr Wert übertragen und speichern.

Nach dieser ersten Definition, die bereits einen guten Eindruck über die Idee hinter Kryptowährungen liefert, widmen wir uns nun der Frage:

Welche Eigenschaften haben Kryptowährungen?

Im Folgenden betrachten wir also die Eigenschaften vieler Kryptowährungen. Einige der Eigenschaften lassen sich aus der Technologie, auf der sie aufbauen, ableiten. Allgemein können wir sagen, dass Kryptowährungen im Vergleich zu unserem klassischen Geld viele Unterschiede aufweisen. Bevor wir genauer auf diese Unterschiede eingehen, eine kleine Anmerkung:

Der Fachbegriff für das konventionelle Geld, welches wir im Alltag benutzen, lautet Fiatgeld. Unter dem Begriff Fiatgeld verstehen wir ein Objekt – meistens in Papierform – welches zunächst keinen inneren Wert hat. Der Wert dieses Geldes entsteht erst durch die Akzeptanz eines Nationalstaates sowie dessen Macht, diese bedruckte Form von Papier als gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen. 

Dadurch entsteht nicht nur gesellschaftliches Vertrauen in diese Währung, sondern auch Akzeptanz von Handelspartnern. Daraus wiederum folgt die Möglichkeit, den ehemals nur bedruckten und wertlosen Geldschein als Zahlungsmittel, also Geld wie wir es kennen, zu verwenden. Dieser Prozess sorgt nun für den Wert sowie Preis einer Währung.

Vertrauen als Basis für Fiatgeld und Digitalwährungen

Während unser Geld, das wir tagtäglich verwenden, nicht nur digital, sondern auch in Form von Scheinen und Münzen vorhanden ist, existieren Kryptowährungen nur digital. Es handelt sich um virtuelle Währungen, die nicht auf einen Geldschein oder ähnliches gedruckt sind. Wer bereits auf unsere Geldscheine geblickt hat, hat vielleicht bereits entdeckt, dass dort nicht nur der Wert des einzelnen Scheins festgehalten ist:

10 Euro Geldschein der Europäischen Union

Wir können neben der Flagge der Europäischen Union das Kürzel für die Europäische Zentralbank (EZB) sehen. Bei der EZB handelt es sich um die Bank, die für die Ausgabe unserer Geldscheine zuständig ist. Darunter sehen wir im Übrigen die Unterschrift des ehemaligen Präsidenten der EZB, Mario Draghi. 

Wir halten fest: Unser Geld wird von einer zentralen Drittpartei (Bank bzw. Regierung) ausgegeben.

Kryptowährungen sind ein Gegensatz dazu, denn sie funktionieren ohne eine Drittpartei und werden auch nicht von einer zentralen Stelle erstellt. Mittlerweile gibt es jedoch auch Bestrebungen einzelner Länder eine eigene Digitalwährung herauszugeben. Diese Digital- bzw. Kryptowährungen haben jedoch Nichts mit dem ursprünglichen Gedanken von Kryptowährungen zu tun, da sie zentral verwaltet werden. Beispiele hierfür sind ChinaSchweden, Russland oder die Türkei.

Dezentralität und Programmierbarkeit als Vorteile

Weitere wichtige Eigenschaften von Kryptowährungen sind die Dezentralität, Fälschungssicherheit und die fehlende Möglichkeit sie zu konfiszieren. Diese drei Eigenschaften sprechen dem Individuum mehr Autonomie und Selbstbestimmung zu. Sie sind ein Ausdruck von Selbst- bzw. Eigenständigkeit und überlassen jedem Menschen, die volle Kontrolle und Verwaltung des eigenen Vermögens.

Die letzte wichtige Eigenschaft ist die Programmierbarkeit von Kryptowährungen. Im Voraus können feste Eigenschaften definiert werden, was das Verhalten der Währung berechenbarer macht. Konkret geht es hierbei um geldpolitische Aspekte wie die Inflationsrate einer Währung. Ein kleiner Ausblick auf die Relevanz einer solchen Eigenschaft:

Im Zuge der Corona-Krise haben die Regierungen weltweit massiv an der Erhöhung der Geldmenge gearbeitet, um damit mehr Geld in Umlauf zu bringen und die Liquidität zu erhöhen. Wenngleich diese Maßnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Situation notwendig waren, ziehen sie langfristige Konsequenzen mit sich.

Das Problem an der Erzeugung von Geld aus dem Nichts ist immens: Wenn mehr Geld im Umlauf ist, bedeutet dies für uns als Verbraucher und Konsumenten, dass der eigentliche Wert und die Kaufkraft unseres Geldes sinkt. Man spricht von Inflation. 

Bei Kryptowährungen hingegen sind solche spontanen Exzesse nicht möglich. Eine ausführlichere Diskussion hierzu findest du im Epilog: Vor- und Nachteile von Kryptowährungen.

Wie funktionieren Kryptowährungen?

Wir haben bereits herausgearbeitet, dass Kryptowährungen auf der Kryptographie basieren. Die wichtigsten Stichworte zur technischen Funktionsweise sind Distributed Ledger Technologie (DLT), Blockchain-Technologie, Digitale Signaturen, Hashfunktionen, Konsensalgorithmen und Peer-to-Peer Netzwerke. Da diese Themen jedoch komplexer sind, wollen wir auf eine Erklärung der einzelnen Begriffe verzichten.

Es gibt unzählige Kryptowährungen und daher auch unterschiedliche Funktionsweisen. Eine universelle Erklärung ist daher unmöglich. Auf der anderen Seite teilen sich viele Digitalwährungen jedoch Eigenschaften. Diese Eigenschaften möchten wir nun einfach und verständlich erklären:

Die Basis vieler Kryptowährungen ist eine Blockchain. Dabei handelt es sich um eine verteilte Datenbank. Diese heißt so, weil sie auf vielen Computern weltweit verteilt ist.

Dies bringt Vorteile mit sich: Selbst wenn einer oder mehrere Computer ausfallen, gibt es immer noch viele andere Computer, die den aktuellen Stand der Datenbank haben. Daraus resultiert eine hohe Verfügbarkeit.

Desweiteren ist das System äußerst performant, da Anfragen schneller verarbeitet werden können, da Computer weltweit verteilt und somit geographisch immer nah an der Person sind, die eine Anfrage stellt. Die Computer müssen in regelmäßigen Abständen sicherstellen, dass sie alle den gleichen Stand der Datenbank haben. Man sagt, dass sie sich synchronisieren.

Eine Blockchain bildet häufig die Basistechnologie

Wenn Menschen sich gegenseitig Geld mit Kryptowährungen schicken (Transaktion von Person A zu Person B) dann wird zuerst eine bestimmte Anzahl an Transaktionen gesammelt. Ein bildliches Beispiel: Du schreibst auf eine Seite eines Blocks immer folgende Phrase:

  • Person A –> Betrag der Kryptowährung X –> Person B
  • Person B –> Betrag der Kryptowährung X –> Person C

bis die Seite des Blocks vollständig ist. Danach nimmst du die Seite aus dem Block und heftest sie in einen Ordner ab. In dem Ordner hast du bereits Tausende von Seiten gesammelt. Dein Blatt ist der Block einer Blockchain. Dein Ordner ist die Blockchain selbst. Nun hast aber nicht nur du, sondern 1000 von anderen Leuten auch diesen Ordner. Ihr stimmt euch regelmäßig ab und gebt euch Updates über euren Ordnerzustand.

Manipulation ist daher nahezu ausgeschlossen. Denn selbst wenn aus deinem Ordner ein Blatt entfernt oder geändert wurde, haben 1000 von anderen Menschen noch die korrekte Version. Bei einem Abgleich würde schnell auffallen, dass deine Version nicht die richtige ist.

Damit hast du eine bildliche Idee, wie eine Kryptowährung funktioniert. Mehr Informationen gibt es in dem Artikel: Was ist eine Blockchain? – Einordnung, Eigenschaften und Use Cases.

Wie entstehen Kryptowährungen eigentlich?

Um zu verstehen, wie Kryptowährungen funktionieren, müssen wir auch wissen, wie sie entstehen. Wie bereits gelernt sind Kryptowährungen unabhängiger Natur und werden nicht von einer zentralen Autorität (z.B. Zentralbank) ausgegeben.

Doch wie entstehen Kryptowährungen eigentlich? – Auch hier gibt es keine pauschale Antwort, da der Schöpfungs- bzw. Entstehungsprozess unterschiedlich ist. Grundsätzlich können wir zwischen zwei Gruppen unterscheiden:

Premined Coins: Digitale Währungen, die bereits erschaffen wurden

Viele Kryptowährungen gehören zur Gruppe der sogenannten „premined coins“. Darunter verstehen wir, dass die Entwickler bzw. Gründer des Projekts bereits im Voraus eine gewissen Anzahl der Kryptowährung erstellen. Diese Anzahl an erstellten Kryptowährungen wird dann zu einem gewissen Teil an Investoren und Interessenten verteilt bzw. verkauft. Das Team selbst behält einen gewissen Prozentsatz der Kryptowährung bei sich. Dadurch entsteht zunächst eine Wertschöpfung aus dem Nichts.

Damit soll jedoch ein Anreiz geschaffen werden, dass das Team auch eine Belohnung erhält, falls die Kryptowährung erfolgreich wird. Auf der anderen Seite kann dieses Vorgehen auch kritisiert werden, da es das Vermögen in den Händen weniger Menschen konzentriert. Diese erhalten dadurch eine hohe Marktmacht und können den Kurs beeinflussen. Den Gegenpol hierzu bilden Kryptowährungen, deren Menge erst im Verlauf der Zeit geschaffen wird.

Kryptowährungen, die über die Zeit erschaffen werden: Die Idee hinter Mining

Die bekannteste Kryptowährung, die diesen Ansatz verfolgt, ist Bitcoin (BTC). Am Anfang gab es keine Coins, die sich in Umlauf befanden. Der Ideengeber und Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, legte lediglich fest, dass die maximale Menge an Bitcoin auf 21.000.000 begrenzt ist. Dabei gilt das Prinzip, dass jeder, der sich an dem Netzwerk beteiligt und einen Teil zu dessen Stabilität und Sicherheit beiträgt, eine gewisse Belohnung in Form von Bitcoin erhält. Dieses Prinzip wird als Mining bezeichnet. Durch diese Idee entstehen Bitcoin im Verlauf der Zeit nach einem festgelegten Muster.

Häufig gibt es jedoch eine Mischform zwischen Premined Coins und Kryptowährungen, die nur durch Mining entstehen. Entwickler erschaffen beispielsweise nur einen gewissen Prozentsatz der Kryptowährung zu Beginn und lassen den Rest über die Zeit entstehen.

Bis zu diesem Abschnitt haben wir aufgezeigt, wie das Verhältnis der Deutschen zum Thema Kryptowährungen ist. Wir haben erklärt, was eine Kryptowährung ist, welche Eigenschaften sie hat, wie sie funktioniert und wie sie eigentlich entsteht. Zum Abschluss wollen wir noch die Fragen beantworten, welche Kryptowährungen es gibt und ob es sich lohnt, in Kryptowährungen zu investieren?

Welche Kryptowährungen gibt es?

Der Begriff der Kryptowährungen ist ein Oberbegriff. Mittlerweile gibt es über 5000 Kryptowährungen. Die Spannweite ist also enorm groß. Die bekannteste aller digitalen Währungen ist hierbei jedoch ganz klar Bitcoin.

Neben Bitcoin gibt es jedoch noch Tausende anderer Kryptowährungen, die im Allgemeinen als Altcoins bezeichnet werden. Der Begriff Altcoin steht hierbei für Alternativer Coin. Die bekanntesten Altcoins sind Ethereum (ETH), Ripple (XRP), IOTA (MIOTA), Cardano (ADA)Chainlink (LINK) und Tezos (XTZ). Alle Kryptowährungen zusammen weisen aktuell eine Marktkapitalisierung von 275 Milliarden Dollar auf. Bitcoin hat hierbei eine Marktkapitalisierung von 180 Milliarden USD und trägt somit zu 65% zur gesamten Kapitalisierung bei.

Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen laut Coinmarketcap.com

Es ist wahrscheinlich logisch, dass es bei dieser Anzahl an verschiedenen Währungen auch unterschiedliche Gruppen gibt. Die einzelnen Coins unterscheiden sich teilweise deutlich in ihrem Zweck und der Anwendung.

Es gibt Kryptowährungen, die beispielsweise zur reinen Verwendung als Zahlungsmittel vorhergesehen sind. Andere wiederum bilden beispielsweise einen Anteil an einem Vermögenswert ab.

So lässt sich Gold oder auch der US-Dollar in Form von einer Kryptowährung darstellen. Dieser Punkt ließe sich noch viel weiter ausführen. Wir wollen an dieser Stelle jedoch nur verdeutlichen, dass Kryptowährungen als übergeordneter Begriff zu verstehen ist und es innerhalb dieser Klasse viele verschiedene Gruppen gibt.

Lohnt es sich in Kryptowährungen zu investieren?

Auf diese Frage gibt es ebenso keine pauschale Antwort. Aufgrund der Vielzahl an Kryptowährungen hängt die Antwort nämlich ganz klar von der Wahl der Kryptowährung ab. Natürlich gibt es keine Gewissheit über die zukünftige Entwicklung einer digitalen Währungen, wenn gleich die Vergangenheit gezeigt hat, dass es durchaus lukrativ war in der Vergangenheit in Kryptowährungen zu investieren.

Auf der anderen Seite gibt es auch etliche Beispiele, bei denen eine Investition zum Totalverlust geführt hat. Umso wichtiger ist ein Fundament und eine vorherige Investition in das eigene Wissen, denn diese Investition bringt bekanntlich die beste Rendite.

Auch das Thema des Betrugs ist hierbei wichtig. Viele unwissende Investoren oder Einsteiger lassen sich von hohen Renditeversprechen ködern. Dabei endet dieser Ausflug in die Welt der Kryptowährungen dann häufig mit einem Totalverlust und der (falschen) Einstellung, dass digitale Währungen lediglich Betrug seien oder für illegale Aktivitäten verwendet würden.

Inwiefern es sich nun lohnt in Kryptowährungen zu investieren, beantwortet dir der folgende Artikel im Detail: Richtig in Kryptowährungen investieren 2020: 3 Top Tipps & Erkenntnisse.

In dieser Analyse gehen wir auf die historische Performance ein und werfen einen Blick auf spannende Aspekte und Erkenntnisse. Wir beantworten dir Fragen rund um das Potenzial von Kryptowährungen, welcher Coin der Beste ist und ob Digitalwährungen die besseren Aktien sind.

Epilog: Vor- und Nachteile von Kryptowährungen

Damit sind wir am Ende des Artikels „Was sind Kryptowährungen“. An dieser Stelle werden nun für einen optimalen Gesamtüberblick die größten Vor- und Nachteile von Kryptowährungen zusammengefasst. Dabei zeigt sich, dass einige der Eigenschaften je nach Betrachtung und Blickwinkel sowohl positive als auch negative Aspekte aufweisen.

Vorteile Nachteile

Dezentralität:
Die Mehrheit der Kryptowährungen basieren auf Dezentralität. Sie sind daher unabhängig von zentralen Instanzen, Institutionen und Staaten.

Vertrauen:
Dezentralität ist gleichermaßen ein Nachteil. Gerade aus einer geldpolitischen Perspektive ist es für viele Menschen schwer vorstellbar, einer Währung zu vertrauen, die nicht direkt durch den Staat emittiert und/oder reguliert wird. 

Diversität:
Im Gegensatz zu Geld können die über 5000 Kryptowährungen viele verschiedene Zwecke erfüllen und müssen nicht nur für den direkten Kauf von Gütern verwendet werden.

Übersicht:
Mit über 5000 Kryptowährungen ist es nahezu unmöglich, einen vollständigen Überblick zu haben. Der Fokus sollte daher auf den Top20-Projekten liegen.

Souveränität:
Kryptowährungen sind nicht konfiszierbar. Sie verleihen dem Besitzer Souveränität und die alleinige Kontrolle über das Geld.

Eigenverantwortung:
Aus Souveränität resultiert Eigenverantwortung. Wer den Zugang zu seinem digitalen Geldbeutel verliert, verliert auch sein Geld. Es gibt keine Einlagensicherung.

Programmierbarkeit:
Kryptowährungen sind programmierbar. Sie erhalten dadurch messbare und nachvollziehbare Eigenschaften hinsichtlich geldpolitischen Aspekten wie verfügbares Angebot, Entstehungsprozess und Inflationsrate.

Softwarefehler:
Dadurch, dass Kryptowährung programmierbar sind, können Softwarefehler entstehen. Im Normalfall können solche Störungen durch Korrekturen behoben werden. In der Historie von Bitcoin kam es zweimal zu einem derartigen Fehler.

Transaktionen - Kosten und Geschwindigkeit:
Transaktionen werden im Zeitraum von wenigen Sekunden bis hin zu einigen Minuten verarbeitet und umgesetzt. Die Kosten sind hierbei minimal.

Transaktionen - Irreversibilität:
Transaktionen sind irreversibel und können dadurch nicht zurückgebucht werden. Der Sender muss also besonders aufmerksam und sorgfältig agieren.

Kurspotenzial:
Kryptowährungen haben - gerade im Vergleich zu Aktien - ein hohes Potenzial. Wer im frühen Stadium in eine vielversprechende Kryptowährung investiert, kann bei entsprechendem Wachstum auf hohe Kursgewinne hoffen. 

Volatilität:
Die Volatilität ist bei Kryptowährungen - gerade im Vergleich zu Aktien - enorm hoch. Dadurch ergeben sich nicht nur Chancen, sondern auch Nachteile. Ein Investment in Digitalwährungen ist risikoreich und kann unter Umständen mit einem Totalverlust enden.

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