• Kapitulationssignal im Memecoin Markt:
    Santiment identifiziert die aktuelle Stimmung als klassisches Bodenmuster, bei dem maximale Verzweiflung oft konträre Einstiegsgelegenheiten schafft.
  • Deutlicher Markteinbruch:
    Die Gesamtkapitalisierung aller Memecoins ist innerhalb von 30 Tagen um 34,04 Prozent auf 31,02 Milliarden US-Dollar gefallen, während Dogecoin (DOGE) allein 32 Prozent verlor.
  • Ausreißer bestätigt die Regel:
    Trotz des allgemeinen Absturzes stieg Pippin (PIPPIN) in nur sieben Tagen um 243,17 Prozent – ein Beweis dafür, dass selbst in schwachen Märkten extreme Chancen bestehen.
  • Strukturelle Veränderung: Die klassische Kapitalrotation bleibt aus, da institutionelle Investoren Memecoins meiden und sich auf BTC/ETH konzentrieren, was die Liquiditätskrise im Sektor verschärft.
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Der klassische Kapitulations-Moment

Der Memecoin Markt zeigt aktuell ein Muster, das Santiment in einer Analyse als klassisches Kapitulationssignal einstuft. Die Stimmung sei so negativ wie selten zuvor: Viele Händler behandeln den Sektor, als sei er „für immer tot“.

Doch genau diese kollektive Akzeptanz des „Endes der Memecoin-Ära“ könnte der Wendepunkt sein. Historisch betrachtet markiert maximale Verzweiflung laut Santiment oft den Boden – und damit den besten Einstiegszeitpunkt für konträre Investoren.

Die Daten unterstreichen diese These: Während der breitere Krypto-Markt korrigiert, ist die Marktkapitalisierung aller Memecoins laut CoinMarketCap innerhalb von 30 Tagen um 34,04 Prozent auf 31,02 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Dogecoin (DOGE), der einstige Vorreiter, verlor im selben Zeitraum 32 Prozent.

Der DOGE-Kurs brach in den vergangenen 30 Tagen um 32 Prozent ein
Der DOGE-Kurs brach in den vergangenen 30 Tagen um 32 Prozent ein. Quelle: CoinMarketCap

Memecoins: Zwischen Crash und Ausreißern

Die Performance der Top 100 Kryptowährungen bestätigt den Abwärtstrend. Mit einer Ausnahme: Pippin (PIPPIN) legte in sieben Tagen um 243,17 Prozent zu – ein Ausreißer, der die Regel bestätigt.

Die restlichen Memecoins verzeichneten nur marginale Gewinne oder Verluste. Shiba Inu (SHIB) stieg lediglich um 1,11 Prozent, Official Trump (TRUMP) um 1,37 Prozent.

Doch der Rückgang der Marktkapitalisierung ist nicht nur eine Frage der Preise. Er spiegelt auch eine strukturelle Veränderung wider: Während Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) zunehmend institutionelle Aufmerksamkeit erhalten, bleibt der Kapitalfluss in Memecoins aus.

Die klassische Rotation – erst Bitcoin, dann Ethereum, dann Altcoins – scheint dieses Mal nicht zu greifen.

Memecoins: Warum die aktuelle Stimmung ein Kaufsignal sein könnte

Santiment verweist auf ein weiteres Phänomen: Die soziale Stimmung in den Krypto-Sozialmedien sei aktuell extrem negativ. Bärische Kommentare überwiegen demnach deutlich, während bullische Stimmen kaum noch zu vernehmen seien.

Doch genau diese „anhaltende Ungläubigkeit“ – selbst während kleiner Preiserholungen – sei laut Santiment ein gesundes Zeichen für eine mögliche nachhaltige Erholung. Die Logik dahinter:

„Märkte bewegen sich oft gegen die Erwartungen der Masse.“

Wenn selbst eine kleine Rallye mit Skepsis betrachtet werde, deute dies darauf hin, dass der Großteil der Verkäufer bereits aus dem Markt ausgestiegen sei. Übrig blieben dann nur noch diejenigen, die bereit seien, langfristig zu halten – oder neue Käufer, die die Chance nutzen wollten.

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Fazit: Der Memecoin Markt steht vor einer entscheidenden Phase

Die aktuelle Entwicklung des Memecoin Marktes ist keine zufällige Korrektur, sondern eine klassische Marktbereinigung. Der Einbruch der Marktkapitalisierung um 34 Prozent, die historisch niedrige soziale Dominanz und die extrem negative Stimmung in den sozialen Medien bilden gemeinsam ein typisches Bodenbildungsmuster.

Santiment bewertet diese Konstellation als klares Signal: Wenn selbst kleine Preiserholungen mit Skepsis quittiert werden, deutet dies darauf hin, dass kurzfristig orientierte Anleger den Markt bereits verlassen haben. Solche Phasen haben in der Vergangenheit häufig den Beginn nachhaltiger Trendwenden eingeleitet.