Bei Cardano (ADA) beginnt mit den Smart Contracts eine wahrlich neue Ära. Und nun meldet sich IOHK auch zum ERC-20 Converter wieder zu Wort. Denn dieser soll auch bald auf das Testnet kommen. Damit soll es möglich werden ERC-20 Token bequem und einfach auf Cardano zu migrieren.

IOHK gibt mit der Entwicklung rundum Smart Contracts für Cardano jetzt so richtig Gas. Dabei soll der sog. „ERC-20 Converter“ die Migration von Ethereum zu Cardano so einfach wie möglich gestalten. Dem Preis des nativen Coins des Netzwerks, ADA, könnte das umso mehr Aufwind verleihen.

Was bedeutet der ERC-20  Converter überhaupt für Cardano und was verändert sich?

ERC-20 ist ein technischer Tokenstandard der Ethereum-Blockchain. Nach diesem Standard laufen Token wie z.B. Uniswap (UNI), Ocean Protocol (OCEAN) oder auch Aave (AAVE). Und solche Token mitsamt viel anhängigem technischen Drumherum sollen mit dem sog „ERC-20 Converter“ künftig auf Cardano migriert werden können.

Das Netzwerk unter der Entwicklung von IOHK bekommt mit „Alonzo“ nun auch die Smart Contracts und daher den Türöffner zum DeFi-Sektor. Bei Cardano ist die Einführung daher ein wichtiger Schritt, da sich damit die Cardano Blockchain auch für solche Anwendungen öffnet.

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Die Richtung ist klar: Angriff auf Ethereum

Wenn sich Cardano nun für Smart Contracts öffnet, folgt dies den Ideen von Gründer Charles Hoskinson. Nach seinem Plan soll in der aktuellen Phase der Entwicklung von Cardano, genannt Goguen, die Implementierung von Smart Contracts der entscheidende Punkt sein. Charles Hoskinson, der auch schon bei der Gründung von Ethereum dabei war, erklärt den Converter wie folgt:

Ich werde eine Firma mit einem festgelegtem Budget gründen, die einen ERC-20 Convertor bauen soll. Dieses Team soll alle existierendem ERC-20 Token überprüfen und und diese dann mithilfe des Converters auf unser Testnet übertragen, um die Arbeitsfähigkeit unserers Konzepts zu beweisen.

Das heißt in einfachen Worten: Der ERC-20 Converter wird zur Cardano Blockchain überbrücken, um ERC-20 Token den Übergang zu erleichtern. Der Start des ERC-20 Converter wird etwa gleichzeitig mit der Hardfork „Alonzo“ passieren, die das finale Stück der aktuellen Goguen Ära darstellt. Die Vorteile von ERC-20 liegen laut IOHK auf der Hand.

Wenn das durch ist, wird es Benutzern von unterstützten Ethereum Token möglich sein, ihre Token vom ausgelastetem Etherum Netzwerk zu übetragen. Damit haben sie die Vorteile von Cardano, nämlich höhere Transaktionenkapazität und geringere Gebühren bei höhere Sicherheit und Interoperabilität.

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Usern wird damit ein einfacher Switch zwischen Ethereum und Cardano ermöglicht, der in wenigen Klicks stattfindet. Wichtig dabei: Die User können jederzeit in beide Richtungen tauschen. Somit sind die Hoffnungen groß, Ethereum als Anführer im Bereich der Smart Contracts wenigstens ein bisschen ärgern zu können.