Was ist Cardano (ADA)? – Alles über den Ethereum Konkurrenten!

Cardano (ADA) gehört zu den bekanntesten und größten Projekten in der Crypto-Welt. Es verfolgt einen stark wissenschaftlichen Ansatz, mit dem es sich deutlich von bestehenden Projekten abgrenzt. Nach eigenen Aussagen soll 2020 das Jahr von ADA werden, indem das ‚Biest‘ entfesselt wird. Es wird also höchste Zeit, sich näher mit dem Projekt zu beschäftigen. Daher wollen wir uns mit diesem Artikel den folgenden Fragen widmen:

Was ist Cardano (ADA) eigentlich? – Seit wann gibt es das Projekt und welches Ziel wird verfolgt? Gibt es bereits Partnerschaften mit anderen Firmen und wer steckt eigentlich hinter dem Projekt? Wofür wird ADA verwendet und lohnt es sich überhaupt noch zu kaufen?

Bevor wir starten, kannst du hier noch einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis des Artikels werfen.

Inhaltsverzeichnis: Was ist Cardano (ADA)?

Was ist Cardano (ADA)? – Eine einfache Erklärung

Was ist Cardano eigentlich? – Diese Frage bildet den Einstieg des Artikels. Um das Konzept hinter dem Blockchain Projekt zu verstehen und auf seine Besonderheiten sowie USPs einzugehen, werfen wir einen Blick auf die Webseite von Cardano. Wie definiert sich das Projekt selbst und worauf legt es den Fokus?

Die Antwort hierauf finden wir direkt auf der Startseite:

Cardano ist eine dezentrale, öffentliche (engl. public) Blockchain und ein Kryptowährungs-Projekt, welches komplett open-source ist.

Dieser einleitende Satz ist zunächst sehr generisch gehalten. Man könnte hierbei wohl auch den Namen vieler anderer Projekte nehmen und der Satz wäre nach wie vor zutreffend. Schauen wir weiter:

Cardano entwickelt eine Smart Contract Plattform, die danach strebt, mehr Features bereitzustellen als es jemals irgendein anderes Protokoll tat. Es ist die erste Blockchain, die aus einer wissenschaftlichen Philosophie und dem Ansatz „Research-first“ entstanden ist. Das Entwicklungsteam ist global zusammengesetzt und beinhaltet Experten aus den Ingenieurswissenschaften und der Forschung.

Jetzt können wir erste Charakteristiken des Projekts ableiten: Cardano entwickelt eine Smart Contract Plattform. Diese Plattform soll anderen, bestehenden Plattformen hinsichtlich ihrer Funktionalität überlegen sein. Außerdem verfolgt das Projekt einen „Research-first“ Ansatz.

Das bedeutet, dass Cardano Konzepte zunächst in Form eines Whitepapers formuliert und deren Eignung bzw. Qualität auf Basis wissenschaftlicher Methoden durch unabhängige Gutachter beurteilen lässt (sogenannte Peer-Reviews). Erst wenn die Qualität und Korrektheit durch die Peer-Reviews sichergestellt wurde, kommt es zur Implementierung. Zusätzlich ist das Team von Cardano international aufgestellt – hierzu kommen wir jedoch später noch etwas detaillierter. Werfen wir zunächst nochmal einen Blick auf die Technologie.

Multi-Layer-Technologie: sicher, flexibel und skalierbar

Cardano sieht sich selbst als „technologische Plattform, die in der Lage ist, Finanzapplikationen, die jeden Tag von Individuen, Organisationen und Staaten genutzt werden, abzubilden.“ Dabei setzt Cardano auf ein Multi-Layer-Design hinsichtlich der Architektur. Was bedeutet das konkret?

In der Informatik beschreibt ein Layer eine logische Komponente eines Systems. Die Idee ein gesamtes System (=Monolith) in einzelne logische Komponenten (=layer) aufzuteilen, bringt Vorteile mit sich. Ein prominentes Beispiel ist der TCP/IP Stack, den wir „für den Zugang zum Internet“ verwenden. Es gibt hierbei einzelne logische Layer, die jeweils einzelne Aufgaben wie den Datentransfer oder das Routing übernehmen. Durch die logische Entkopplung entsteht zwar mehr Komplexität, jedoch auch eine bessere Wartbarkeit, eine bessere Performance, eine klare Trennung der Aufgaben, mehr Flexibilität und so weiter.

Cardano Settlement Layer (CSL) und Computing Layer als Basis

Wie sehen nun die einzelnen Layer bei Cardano aus und welche Aufgaben übernehmen sie?

  • Settlement Layer
  • Computing Layer

Der Settlement Layer bildet die Grundlage des Systems. Er wird auch als 'Value-Ledger' bezeichnet, da auf ihm der Transfer von Werten über ADA stattfindet. Unter anderem ist er quantenresistent und skalierbar.

Der Computing Layer stellt die zweite Komponente des Systems dar. Da bei der Cardano Blockchain der eigentliche Transfer von Wert entkoppelt von der Bedingung zur Auslösung eines Transfers ist, benötigen wir zwei Komponenten. Nochmal: Der Settlement Layer ist für den Transfer von Werten, sowie der Dokumentation des Wertetransfers (engl. recording) zuständig. Der Computing Layer beinhaltet nun Smart Contracts und ist somit für den Prozess der 'Konditionen und Auslöser eines Wertetransfers" zuständig.

Cardano setzt bei sich selbst hohe Maßstäbe an. So soll die Architektur des Systems gewährleisten, dass eine sichere, flexible und skalierbare Technologie entsteht, die von Millionen von Nutzern verwendet werden kann. Des Weiteren widmet sich Cardano sogenannten ‚mission-critical systems‘. Als kritische (Informations-)Systeme bezeichnet man insbesondere Systeme, die einen Geschäftsprozess abbilden, der im Falle von Fehlern weitreichende Konsequenzen mit nicht unerheblichen Schäden hat. Das sind zum Beispiel die Bereiche der Luft- und Raumfahrt, sowie der Bankensektor. Daher sieht sich Cardano selbst als:

„Plattform der Wahl für large-scale und kritische dezentrale Applikationen (dApps), welche die Zukunft der Wirtschaft darstellen werden.“

Der Status-Quo von Cardano: Ein Blick auf die Roadmap

Ein Blick auf die Roadmap von Cardano bildet den Abschluss dieses Abschnitts. Anschließend geht es weiter mit der nativen Kryptowährung ADA, deren Use Case und der Verteilung. Also wesentliche Faktoren der Preisbildung. Davor klären wir die Frage, wie der IST-Zustand von Cardano aussieht und welche Schritte für die Zukunft geplant sind:

Cardano Roadmap mit Bildern

Die Cardano Roadmap startete im Jahr 2017 und legt einen Zeitplan für die Jahre von 2017 bis Ende 2020 fest. Die einzelnen Stufen der Entwicklung sind nach Philosophen benannt: Byron, Shelley, Goguen, Basho und Voltaire. Jede Entwicklungsstufe hat dabei einen zentralen Punkt, welcher umgesetzt werden soll. Die einzelnen Stufen beginnend bei der Gründung sehen wie folgt aus: DezentralisierungSmart ContractsSkalierbarkeit und Governance. Aktuell befinden wir uns am Ende der Entwicklungsstufe zu Shelley und dem Aspekt der Dezentralisierung.

Die Fertigstellung einer Stufe umfasst hierbei die Implementierung mehrerer Funktionen, so dass (wie in der Roadmap zu erkennen) es sich um einen fortlaufenden Prozess handelt. Aus der Roadmap ist ebenso zu erkennen, dass die Entwicklung der einzelnen Stufen parallel bzw. simultan abläuft.

Peer-Reviews und wissenschaftliche Arbeitsweisen als USP

Dabei wird für jede Entwicklungsstufe nach einem festgelegten, wissenschaftlichen Muster vorgegangen: Am Anfang einer jeden Stufe steht die Festlegung eines Ziels sowie die damit verbundene Forschung (engl. Research). Daraufhin folgt das sogenannte Prototyping. Erfüllt der Prototype die vorher definierten Anforderungen kommt der finale Schritt der Entwicklung bzw. Implementierung. Cardano dokumentiert hierbei für jede einzelne der fünf Stufen den Prozess – die wissenschaftlichen Paper, der aktuelle Entwicklungsstatus sowie die einzelnen Code-Commits werden veröffentlicht und sind für jedermann zugänglich.

Wir fassen zusammen: Cardano ist eine öffentliche, dezentrale Blockchain mit einer Smart Contract Plattform. Die Entwicklung erfolgt nach wissenschaftlichen Standards und Prinzipien. Es gibt fünf einzelne Entwicklungsstufen bis zur „Fertigstellung“ des Blockchain Projekts. Diese Stufen umfassen die Dezentralisierung, Smart Contracts, Skalierbarkeit sowie Governance. Neben des USPs der wissenschaftlichen Arbeitsweise, punktet Cardano mit einer Kombination aus Regulierung und Privacy. Diese soll die Basis schaffen, Staaten, Institutionen und Finanzdienstleister auf die Cardano Blockchain zu bringen. Die Aspekte der Skalierbarkeit, Interoperabilität und Nachhaltigkeit sollen den restlichen Teil hierzu beitragen. Doch welche Rolle spielt hierbei eigentlich die Kryptowährung ADA?

Der Status-Quo von Cardano: Ein Blick auf die Roadmap

Ein Blick auf die Roadmap von Cardano bildet den Abschluss dieses Abschnitts. Anschließend geht es weiter mit der nativen Kryptowährung ADA, deren Use Case und der Verteilung. Also wesentliche Faktoren der Preisbildung. Davor klären wir die Frage, wie der IST-Zustand von Cardano aussieht und welche Schritte für die Zukunft geplant sind:

Cardano Roadmap mit Bildern

Die Cardano Roadmap startete im Jahr 2017 und legt einen Zeitplan für die Jahre von 2017 bis Ende 2020 fest. Die einzelnen Stufen der Entwicklung sind nach Philosophen benannt: Byron, Shelley, Goguen, Basho und Voltaire. Jede Entwicklungsstufe hat dabei einen zentralen Punkt, welcher umgesetzt werden soll. Die einzelnen Stufen beginnend bei der Gründung sehen wie folgt aus: DezentralisierungSmart ContractsSkalierbarkeit und Governance. Aktuell befinden wir uns am Ende der Entwicklungsstufe zu Shelley und dem Aspekt der Dezentralisierung.

Die Fertigstellung einer Stufe umfasst hierbei die Implementierung mehrerer Funktionen, so dass (wie in der Roadmap zu erkennen) es sich um einen fortlaufenden Prozess handelt. Aus der Roadmap ist ebenso zu erkennen, dass die Entwicklung der einzelnen Stufen parallel bzw. simultan abläuft.

Peer-Reviews und wissenschaftliche Arbeitsweisen als USP

Dabei wird für jede Entwicklungsstufe nach einem festgelegten, wissenschaftlichen Muster vorgegangen: Am Anfang einer jeden Stufe steht die Festlegung eines Ziels sowie die damit verbundene Forschung (engl. Research). Daraufhin folgt das sogenannte Prototyping. Erfüllt der Prototype die vorher definierten Anforderungen kommt der finale Schritt der Entwicklung bzw. Implementierung. Cardano dokumentiert hierbei für jede einzelne der fünf Stufen den Prozess – die wissenschaftlichen Paper, der aktuelle Entwicklungsstatus sowie die einzelnen Code-Commits werden veröffentlicht und sind für jedermann zugänglich.

Wir fassen zusammen: Cardano ist eine öffentliche, dezentrale Blockchain mit einer Smart Contract Plattform. Die Entwicklung erfolgt nach wissenschaftlichen Standards und Prinzipien. Es gibt fünf einzelne Entwicklungsstufen bis zur „Fertigstellung“ des Blockchain Projekts. Diese Stufen umfassen die Dezentralisierung, Smart Contracts, Skalierbarkeit sowie Governance. Neben des USPs der wissenschaftlichen Arbeitsweise, punktet Cardano mit einer Kombination aus Regulierung und Privacy. Diese soll die Basis schaffen, Staaten, Institutionen und Finanzdienstleister auf die Cardano Blockchain zu bringen. Die Aspekte der Skalierbarkeit, Interoperabilität und Nachhaltigkeit sollen den restlichen Teil hierzu beitragen. Doch welche Rolle spielt hierbei eigentlich die Kryptowährung ADA?

Der ADA Token: Use Cases und Staking

Die native Kryptowährung der Cardano Blockchain heißt ADA. Aktuell besteht die Hauptfunktionalität von Cardano noch in dem ‚Handel mit der Kryptowährung ADA‘. Mit der zukünftigen Erweiterung der Blockchain und ihrer Funktionalitäten auf Aspekte wie Smart Contracts und dApps wird sich jedoch auch die Nutzung von ADA verändern.

ADA wird dann nicht mehr nur als ‚reine Kryptowährung‘ fungieren, sondern eine ähnliche Rolle wie ETH im Ökosystem von Ethereum einnehmen. ADA wäre dann vergleichbar mit einem Gutschein, um Dienstleistungen bzw. Waren zu erwerben. Eine Besonderheit, die Cardano nun mit dem Shelley-Upgrade umsetzt, ist das Staking von ADA.

Cardano Staking – Was heißt Staking und wie funktioniert es?

Eine Besonderheit von Cardano ist der Konsensalgorithmus namens Ouroborus. Bei Ouroborus handelt es sich um einen abgewandelten Proof-of-Stake Algorithmus, der besonders – auch hier spielt der wissenschaftliche Ansatz eine Rolle – sicher sein soll. Dies wurde durch mehrere Tests nachgewiesen. Mehr Informationen hinsichtlich der technischen Funktionsweise bzw. Besonderheit von Ouroborus findest du im Whitepaper.

Lange Zeit unterstützte Cardano jedoch keine Staking-Funktionalität. Zur Erinnerung: beim Staking kann ein gewisser Anteil des eigenen Vermögens (engl. stake) in einem sogenannten Staking-Pool hinterlegt werden. Einfach gesprochen besteht die Idee hinter Staking darin, festzustellen, wer den nächsten Block der Kette validieren bzw. erstellen darf.

Hierbei gilt folgender Grundsatz: je höher der Anteil eines Benutzers an einem Netzwerk ist (=stake), desto wahrscheinlicher ist es, dass er auch diesen nächsten Block erstellen darf. Im Vergleich zu einem Proof-of-Work Algorithmus bietet ein Proof-of-Stake Algorithmus vor allem den Vorteil, dass weniger Energie verbraucht wird.

Staker wiederum werden für die Tatsache, dass sie ihr Vermögen bzw. ihre ADA im Netzwerk halten, belohnt. Denn durch dieses Halten bzw. Hinterlegen von ADA werden sie zu einem aktiven Teil des Netzwerks und tragen zu dessen Sicherheit sowie Funktionsfähigkeit bei.

Seit dass Shelley Testnetz nun auch offiziell live ist, können Investoren ADA hinterlegen, um damit auch eine Belohnung (engl. reward) zu erhalten. Dabei bündeln Individuen ihre Ressourcen in sogenannten Staking-Pools. Wer eine genaue Anleitung hierzu möchte, kann dies auf der offiziellen Seite von Cardano nachlesen. Dort gibt es außerdem einen Reward-Rechner, der die Rendite berechnet.

Cardano im Überblick: Team und Partnerschaften

Das Projekt Cardano entstand im Jahr 2015. Dahinter stehen hauptsächlich drei große Organisationen, die sowohl aus finanzieller und entwicklungstechnischer Perspektive das Projekt vorantreiben. Diese drei Organisationen sind: die Cardano Foundation, Input Output Hongkong (IOHK) sowie Emurgo. Am bekanntesten ist wohl IOHK aufgrund ihres Gründers Charles Hoskinson.

Charles Hoskinson wird oft als ‚das Gesicht hinter Cardano‘ bezeichnet. Hoskinson selbst arbeitete früher für Ethereum, entschied sich dann jedoch seinen Fokus voll auf sein neues Projekt zu legen. Er treibt vor allem medienwirksam die Verbreitung von Cardano und ADA voran. Hoskinson selbst ist auch die Person, die häufig neue Partnerschaften und Kooperationen verkündet. Da der Artikel die Frage „Was ist Cardano“ und nicht „Wer ist Charles Hoskinson“ trägt, sei es an dieser Stelle auch schon wieder vorbei mit Hoskinson. Wer mehr über seine Tätigkeiten erfahren will, kann dies auf seinem Twitter-Account tun. Wir fokussieren uns jetzt eher auf das Wirken von Hoskinson:

Cardano konnte in der Vergangenheit bereits einige namhafte Kooperationen und Partnerschaften abschließen. Der wissenschaftliche Ansatz verleiht Cardano einen Vorteil gegenüber anderen Projekten. Insbesondere Staaten und öffentliche Institutionen begrüßen die Transparenz und wissenschaftliche Vorgehensweise des Projektes. Im Folgenden ein Auszug der Partnerschaften:

Partnerschaft mit Georgien: eine Blockchain für die öffentliche Verwaltung

Cardano unterzeichnete Mitte 2019 eine Absichtserklärung mit dem georgischen Staat. Diese wurde 2020 im Rahmen eines Treffens auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zwischen dem ehemaligen georgischen Premierminister und Charles Hoskinson bestätigt und intensiviert. Konkret will Georgien die öffentliche Verwaltung und viele Komponenten des Bildungssystems auf einer Blockchain abbilden.

Partnerschaft mit der Europäischen Union: Identifikation von Use Cases

Ende Januar 2020 kündigte Charles Hoskinson auf Twitter an, dass sein Team derzeit mit einer Institution der EU zusammenarbeitet, um Anwendungsfälle für Blockchain und Distributed-Ledger-Technologien im Allgemeinen zu erforschen. Die wissenschaftliche Herangehensweise von Cardano und IOHK war hierbei offensichtlich ein entscheidender Faktor für die EU. Im Verlauf des Jahres 2020 (vss. Ende Q2, Beginn Q3) wird ein Forschungsbericht mit Einzelheiten zu den Ergebnissen erwartet. Die Arbeitsgruppe nennt sich „Priviledge“ und hat finanzielle Mittel aus dem Innovationsprogramm der EU erhalten.

Bei den Forschungen soll insbesondere der europäische Datenschutz im Fokus stehen. Die Fragestellung betrachtet, wie Blockchain als Technologietrend für einen besseren Datenschutz behilflich sein kann. Die Mitglieder der neugegründeten Arbeitsgemeinschaft sind unter anderem IBM, die Technische Universität Eindhoven, die Universität Salerno, die Universität Edinburgh sowie IOHK.

Kooperation mit einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: PwC

Im Rahmen eines Ask-me-Anything vom 27.01.20 kündigte Charles Hoskinson eine Kooperation zwischen der Cardano Foundation und PwC an. PwC gehört zu den sogenannten „Big Four Auditing Firmen“ und ist damit neben KMPG, Ernst & Young sowie Deloitte eine der führenden Firmen im Bereich der Unternehmens-, sowie Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung.

Die Partnerschaft ist insofern von großer Bedeutung als dass PwC weltweit vernetzt ist und mit einer enormen Expertise punkten kann. Anders formuliert: mit der Partnerschaft zwischen PwC und Cardano wird ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung der globalen Adoption und Verwendung von ADA getätigt.

Kooperation mit McCann: Der geplante Marketing Coup

Ende 2019 traf sich Hoskinson mit Vertretern der Firma ‚McCann‘. Der Name mag unscheinbar klingen.  Hinter McCann verbirgt sich jedoch eine global tätige Promo- und Kreativagentur mit Kunden aus der ganzen Welt. McCann hat in der Vergangenheit bereits Kampagnen und Werbespots für Firmen wie Aldi, Coca-Cola, Cisco, DPD, MasterCard, Microsoft, Nespresso, Opel, Maybelline, Sagrotan, Siemens und viele mehr gestaltet. Hoskinson will dieses Know-How verwenden, um Cardano bekannter zu machen. So sagte Hoskinson, nachdem er sich mit den Firmenvertretern getroffen hatte, folgendes:

Und jetzt werden wir die Geschichte von Cardano erzählen. Wir bereiten uns auf eine große Erneuerung der ‚Marke Cardano‘ und einem enormen Marketing Move in 2020 vor.

Was können wir aus diesem Abschnitt mitnehmen? – An Cardano arbeiten eine Vielzahl von Ingenieuren, Softwareentwicklern und Forschern. Das Team ist weltweit aufgestellt. Charles Hoskinson ist wohl die zentrale Anlaufstelle und einer der größten Treiber für das Projekt. Partnerschaften mit öffentlichen Institutionen und Staaten wie der Europäischen Union oder Georgien sind eingetütet. Für eine bessere Adoption und Reichweite kooperiert das Projekt mit PwC und der Marketingfirma , die bereits Kampagnen für Coca-Cola und weitere große Firmen entworfen hat.

Das abschließende Fazit zu Cardano und ADA

Der Cardano Kurs (ADA) konnte in der Vergangenheit nicht überzeugen. ADA liegt nach wie vor 95 Prozent unter seinem Allzeithoch. Seine Performance war nachweislich schlechter als die von Bitcoin, Ethereum oder XRP. In Anbetracht der hohen Erwartungshaltung an dieses Jahr und der bevorstehenden Upgrades konnte ADA sich jedoch seit dem Jahresbeginn aus seinen Fesseln befreien und die Kurs-Rakete zünden. Mit den neuen Partnerschaften mit der Europäischen Union, Georgien oder auch PwC will Cardano nun die „großen Player“ an sich reißen und 2020 zum Jahr von Cardano machen. Das technische Fundament könnte hierfür nicht besser sein. Schafft Cardano es dieser Erwartungshaltung gerecht zu werden, könnte auch der ADA Kurs zukünftig profitieren.

Cardano zeichnet sich durch seine wissenschaftliche Arbeitsweise aus. Es hat das Potenzial vor allem Institutionen und Staaten zu erreichen.

Der ADA Kurs konnte in der Vergangenheit keine besondere Performance aufweisen. Der Wendepunkt scheint in Anbetracht der bevorstehenden Upgrades erreicht zu sein.

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[Bildquelle: Shutterstock, Cardano]

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