• Solana-Kurs 77 Prozent unter Hoch:
    Mit rund 80 US-Dollar notiert SOL weiterhin deutlich unter dem Allzeithoch und spiegelt eine tiefe Zykluskorrektur wider.
  • Entscheidende Zone bei 51 bis 70 US-Dollar:
    In diesem Bereich könnte sich laut Chartstruktur stärkere Akkumulation bilden, während 42 US-Dollar als nächster Support gelten.
  • On-Chain Daten bleiben stabil:
    5,4 Milliarden US-Dollar TVL, knapp 15 Milliarden US-Dollar Stablecoins und 1,2 Milliarden US-Dollar DEX-Volumen zeigen anhaltende Netzwerkaktivität.
  • 1.000 US-Dollar als Projektion:
    Bei verteidigter Unterstützung entspräche das rechnerisch rund 1.800 Prozent Potenzial vom unteren Akkumulationsbereich.
  • Chance auf Comeback nutzen:
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Solana-Kurs 77 Prozent unter Hoch

Der Solana-Kurs (SOL) wirkt mit aktuell 80,17 US-Dollar wie eine Wiederholung eines alten Drehbuchs. Laut eines X-Posts des Traders Crypto Patel liegt SOL weiterhin rund 77 Prozent unter dem Allzeithoch. Er zieht dabei den Vergleich zum Jahr 2022, als Solana bis in den einstelligen Bereich fiel und viele Marktteilnehmer das Asset bereits abgeschrieben hatten.

Genau diese extreme Distanz zum Hoch ist es, die jetzt wieder zum Thema wird, weil sie in der Vergangenheit die Ausgangslage für eine starke Gegenbewegung war.

Der Solana-Kurs notiert aktuell bei rund 80,17 US-Dollar
Der Solana-Kurs notiert aktuell bei rund 80,17 US-Dollar. Quelle:CoinMarketCap

Solana-Kurs und Schlüsselzonen

Im letzten großen Zyklus markierte SOL Ende 2021 ein Hoch nahe 280 US-Dollar und fiel anschließend bis auf rund 8,79 US-Dollar. In der technischen Betrachtung lag dieses Tief um das 0,618 Fibonacci Retracement. Von dort folgte eine Rallye von mehr als 2.100 Prozent, Crypto Patel nennt in seinem X-Beitrag 2.194 Prozent.

Im aktuellen Zyklus erreichte Solana ein Hoch nahe 297 US-Dollar und notiert derzeit um 80 US-Dollar. 89 US-Dollar gelten als erste Unterstützung. Entscheidend ist jedoch die Zone zwischen 51 und 70 US-Dollar. Dort könnte stärkere Akkumulation einsetzen.

Diese Zone wurde bislang nicht getestet. Das bedeutet: Der Solana-Kurs hat noch Raum nach unten, bevor ein struktureller Boden bestätigt wäre. Fällt der Bereich, rücken 42 US-Dollar als nächste Marke in den Fokus.

On-Chain Daten auf Solana

Parallel liefern On-Chain Kennzahlen messbare Aktivität. Laut DefiLlama liegt der Total Value Locked (TVL) auf Solana bei rund 5,4 Milliarden US-Dollar, bei einer Marktkapitalisierung von rund 46 Milliarden US-Dollar.

Der TVL auf Solana liegt derzeit bei etwa 5.356 Milliarden US-Dollar
Der TVL auf Solana liegt derzeit bei etwa 5.356 Milliarden US-Dollar. Quelle: DefiLlama

Die Stablecoin Marktkapitalisierung auf Solana beträgt rund 14,7 Milliarden US-Dollar, USDC dominiert mit 52,40 Prozent. Das DEX-Volumen liegt bei etwas über 1,2 Milliarde US-Dollar in 24 Stunden, Perps-Volumen bei rund 545 Millionen US-Dollar.

Diese Zahlen zeigen, dass das Netzwerk trotz Kurskorrektur weiterhin signifikante Aktivität generiert. Liquidität, Stablecoin-Bestand und Handelsvolumen deuten nicht auf strukturellen Stillstand hin. Der Rückgang ist bislang primär preisgetrieben, nicht infrastrukturell.

1.000 US-Dollar Szenario

Sollte sich der Solana-Kurs in der Zone zwischen 51 und 70 US-Dollar stabilisieren, wird ein Ziel um 1.000 US-Dollar diskutiert - das entspräche rund 1.800 Prozent vom unteren Bereich dieser Zone.

Crypto Patel formuliert es auf X deutlich und verweist auf das Halten der Fibonacci-Zone im Zweiwochen-Chart. Gleichzeitig bleibt die Bedingung klar: Ohne verteidigte Unterstützung ist dieses Szenario hinfällig.


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Fazit: Solana-Kurs vor technischer Entscheidung

Der Solana-Kurs steht 77 Prozent unter seinem Hoch und nähert sich der Zone zwischen 51 und 70 US-Dollar. Genau dort lag im letzten Zyklus die strukturelle Wende. Gleichzeitig zeigen die Daten weiterhin Milliarden an TVL, Stablecoins und Handelsvolumen. Das Netzwerk ist operativ aktiv, auch wenn der Preis deutlich korrigiert hat.

Entscheidend ist nun, wie der Markt auf diese Unterstützungszone reagiert. Steigt das Volumen deutlich an und stabilisiert sich der Kurs, spricht das für echte Akkumulation. Bleibt die Nachfrage aus oder bricht die Zone, verschiebt sich die Struktur nach unten.

Entscheidend ist nicht das Ziel von 1.000 US-Dollar, sondern ob die Zone zwischen 51 und 70 US-Dollar verteidigt wird. Erst eine stabile Bodenbildung würde die aktuelle Abwärtsstruktur infrage stellen.