Die News zur zur Krypto-Regulierung nach dem FTX-Kollaps in Kürze

  • Der FTX-Kollaps dürfte strengere Regulierungen mit sich ziehen. Obwohl die Kryptobörse FTX als weltweit agierendes Unternehmen durch die Behörden reguliert wurde, zeigt das Drama um die Exchange und das Trading-Unternehmen Alameda Research, dass es an der Umsetzung hapert.
  • Der ehemalige Präsidentschaftskandidat der USA, Andrew Yang, befürchtet eine Überregulierung des Kryptosektors
  • Der G20-Gipfel plädiert dabei für internationale Regeln, um die Finanzstabilität nicht zu gefährden

Andrew Yang rechnet mit strengerer Krypto-Regulierung durch FTX-Kollaps

In den letzten Wochen kommen vermehrt Stimmen auf, die eine strengere Krypto-Regulierung befürchten bzw. sogar befürworten. Diesbezüglich hat sich nun auch Andrew Yang, unter anderem ehemaliger Präsidentschaftskandidat in den USA, gemeldet.

„Ich war schon immer der Meinung, dass eine intelligente Regulierung eine gute Sache ist. Ich denke, sie würde der Branche helfen, zu reifen und sie mehr zum Mainstream zu machen. Aber leider haben wir einen Schlag verpasst – einen großen Schlag“, so Yang.
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Die Krypto-Regulierung sei seiner Meinung nach also nicht rechtzeitig aufgekommen. Seine Sorge ist nun, dass die FTX-Pleite zu einer Überregulierung führen könnte. 
„Aufgrund von FTX und den Problemen, den Schlagzeilen und den Menschen, die dabei zu Schaden gekommen sind, wird es einen Appetit auf eine Regulierung geben, die meiner Meinung nach vielleicht nicht das Ziel trifft“, erklärte Yang weiter.

Stattdessen müsse man in der Lage, ein Gleichgewicht zwischen den Bedenken und der Notwendigkeit finden. Gerade für die USA sei das von immenser Bedeutung. Die Vereinigten Staaten von Amerika müssten als Heimat der Innovation und Entwicklung erhalten bleiben, so Yang.

G20-Gipfel für strengere Krypto-Regulierung

Auf Bali, Indonesien, kam es beim G20-Gipfel unter anderem zu einem Austausch rund um das Thema Krypto-Regulierung. Das Weiße Haus hat die Aussagen in einem Dokument zusammengefasst.

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Demnach sehen die Staatschefs der teilnehmenden Länder die Notwendigkeit internationaler Regeln für den Kryptomarkt als „kritisch“ und sehen sich in der Pflicht dazu, potenzielle Risiken für die Finanzstabilität gemildert werden müssten.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, die Öffentlichkeit für die Risiken zu sensibilisieren, die Regulierungsergebnisse zu stärken und gleiche Wettbewerbsbedingungen zu unterstützen, während die Vorteile der Innovation genutzt werden“, schrieben die G20-Staats- und Regierungschefs – darunter auch US-Präsident Joe Biden – in der Erklärung.

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