• Bitcoin überschreitet wichtige Marke:
    Mehr als 20 Millionen BTC wurden inzwischen gemined. Damit befinden sich über 95 Prozent des maximalen Angebots bereits im Umlauf.
  • Nur noch weniger als eine Million Bitcoin übrig:
    Bis zum maximalen Limit von 21 Millionen BTC bleibt nur noch ein kleiner Teil übrig, der jedoch erst über viele Jahrzehnte verteilt gemined wird.
  • Millionen Bitcoin gelten als verloren:
    Schätzungen zufolge könnten über drei Millionen BTC dauerhaft verloren sein, weil Nutzer ihre Wallet-Zugänge verloren haben.
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Bitcoin erreicht historischen Meilenstein

Das Bitcoin Netzwerk hat einen neuen historischen Meilenstein erreicht. Mehr als 20 Millionen Bitcoin wurden inzwischen geschürft, wodurch weniger als eine Million Coins übrig bleiben, bevor das maximale Angebot von 21 Millionen BTC vollständig erreicht ist.

Dieser Moment unterstreicht eine der wichtigsten Eigenschaften von Bitcoin: seine feste Angebotsgrenze. Während klassische Währungen theoretisch unbegrenzt ausgegeben werden können, folgt Bitcoin einem streng festgelegten Emissionsplan, der direkt im Protokoll verankert ist.

Bitcoin nähert sich seiner maximalen Angebotsgrenze

Mit dem Überschreiten der Marke von 20 Millionen geminten Coins befinden sich inzwischen mehr als 95 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots im Umlauf. Laut Daten von BiTBO wurden bisher rund 20.000.018 Bitcoin erzeugt.

Damit verbleibt weniger als eine Million BTC, die noch durch Mining neu entstehen können. Diese verbleibenden Coins werden jedoch nicht kurzfristig auf den Markt kommen. Das Bitcoin-Protokoll sorgt dafür, dass sich die Ausgabe neuer Coins über einen sehr langen Zeitraum verteilt. Der letzte Bitcoin wird nach aktuellen Schätzungen erst im Jahr 2140 geschürft werden.

Der feste Ausgabeplan von Bitcoin

Die langfristige Verteilung neuer Coins hängt eng mit einem zentralen Mechanismus im Bitcoin-Netzwerk zusammen: der sogenannten Halbierung (Halving). Etwa alle vier Jahre halbiert sich die Belohnung für Miner, die neue Blöcke zur Blockchain hinzufügen. Dadurch verringert sich automatisch die Menge neuer Bitcoins, die täglich in Umlauf kommen.

Die letzte Halbierung fand im Jahr 2024 statt. Dabei sank die Blockbelohnung von 6,25 BTC auf 3,125 BTC. Aktuell werden dadurch täglich nur noch rund 450 neue Bitcoin erzeugt. Mit jeder weiteren Halbierung wird die Ausgabe neuer Coins weiter reduziert. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass das Angebot langfristig immer knapper wird.

Ein weiterer wichtiger Faktor wird häufig übersehen: Ein Teil der bereits geschürften Bitcoins ist vermutlich dauerhaft verloren. Viele frühe Nutzer verloren im Laufe der Jahre ihre privaten Schlüssel oder den Zugang zu ihren Wallets. In anderen Fällen wurden Coins auf alten Festplatten gespeichert, die später entsorgt wurden.

Schätzungen zufolge könnten mehr als drei Millionen Bitcoin dauerhaft verloren sein. Dadurch ist die tatsächlich verfügbare Menge an Bitcoin deutlich geringer als das theoretische Maximum von 21 Millionen. Diese verlorenen Coins erhöhen die effektive Knappheit zusätzlich.

Miner werden künftig stärker auf Gebühren angewiesen sein

Mit der zunehmenden Knappheit verändert sich auch die ökonomische Struktur des Netzwerks. Da die Blockbelohnung mit jeder Halbierung weiter sinkt, werden Miner langfristig stärker auf Transaktionsgebühren angewiesen sein. Diese Gebühren entstehen, wenn Nutzer Bitcoin-Transaktionen durchführen und ihre Transaktionen schneller in einen Block aufgenommen werden sollen. Mit wachsender Nutzung des Netzwerks könnten diese Gebühren künftig eine immer wichtigere Rolle spielen, um die Sicherheit des Netzwerks zu gewährleisten.


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Warum Bitcoin als „hartes Geld“ gilt

Der aktuelle Meilenstein verdeutlicht ein grundlegendes Prinzip von Bitcoin: digitale Knappheit. Anders als bei traditionellen Währungen kann das Angebot nicht beliebig erweitert werden.

Der Ausgabemechanismus ist transparent, öffentlich überprüfbar und im Code des Netzwerks festgelegt. Änderungen an diesem System würden massive Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben und gelten deshalb als äußerst unwahrscheinlich.

Genau diese Kombination aus Vorhersehbarkeit, Transparenz und begrenztem Angebot ist der Grund, warum viele Investoren Bitcoin häufig mit Gold vergleichen.


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