• Bitcoin-Kurs bei 89.500 US-Dollar:
    Nach der Erholung vom Novembertief konnte Bitcoin zulegen. Kritiker wie Peter Schiff sehen darin jedoch keine nachhaltige Stärke.
  • Peter Schiff warnt erneut vor Marktcrash:
    Der bekannte Bitcoin-Kritiker rät Anlegern zum Verkauf von BTC und setzt stattdessen auf Gold, Silber und Minenaktien.
  • Historisch umstrittene Prognosen:
    Schiff warnt seit Jahren vor Bitcoin. Rückblickend erwiesen sich viele seiner Crash-Prognosen als Fehlalarm, was ihn für viele zum Kontraindikator macht.
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Peter Schiff warnt vor Bitcoin-Crash und rät zum Verkauf

Der bekannte Bitcoin Kritiker und Edelmetallbefürworter Peter Schiff warnt erneut vor einem bevorstehenden Einbruch bei Bitcoin. Nach seiner Einschätzung stehen sowohl bei Edelmetallen als auch bei Bitcoin größere Kursbewegungen unmittelbar bevor. Anleger müssten sich jetzt positionieren, um ihr Vermögen zu schützen. Während Schiff bei Gold und Silber weiteres Aufwärtspotenzial sieht, rät er Bitcoin-Investoren ausdrücklich zum Verkauf.

Bitcoin-kurs: Erholung seit November

Seit dem Tiefpunkt Anfang November 2025 bei rund 82.000 US-Dollar konnte der Bitcoin-Kurs um mehr als 20 % zulegen. Zum Zeitpunkt der Analyse notiert Bitcoin wieder bei etwa 89.500 US-Dollar. Für Schiff ist diese Erholung jedoch kein Zeichen nachhaltiger Stärke, sondern vielmehr eine Gelegenheit, bestehende Positionen zu reduzieren.

Bitcoin-Kurs in den letzten 30 Tagen auf Coinmarketcap
Bitcoin-Kurs in den letzten 30 Tagen auf Coinmarketcap

In einem aktuellen Beitrag auf X erklärte der US-Ökonom, dass bei Edelmetallen und Bitcoin größere Bewegungen bevorstünden. Investoren müssten sich darauf vorbereiten. Seine Schlussfolgerung fällt eindeutig aus. Während er bei Gold und Silber zum Ausbau von Positionen rät, sieht er für Bitcoin ein deutlich erhöhtes Crash-Risiko.

Klare Empfehlung: Bitcoin verkaufen, Edelmetalle kaufen

Schiffs Strategieempfehlung ist wenig überraschend. Für Gold und Silber rät er dazu, mehr physisches Metall zu kaufen und sich zusätzlich mit Minenaktien einzudecken, die er weiterhin als stark unterbewertet betrachtet. Auf Jahressicht konnte der Goldpreis um rund 70 % zulegen, Silber sogar um etwa 193 %.

Im gleichen Zeitraum verzeichnete Bitcoin einen Rückgang von rund 9 %. Diese Entwicklung nutzt er als Argument, um seine Skepsis gegenüber Kryptowährungen zu untermauern. Sein Rat an Bitcoin-Halter fällt entsprechend drastisch aus. Sie sollten ihre Bestände jetzt verkaufen, bevor es zum nächsten größeren Markteinbruch kommt.

Gold und Silber vs. Bitcoin
Gold und Silber vs. Bitcoin

Bereits Anfang November hatte Schiff von einer außergewöhnlichen Gelegenheit gesprochen, Bitcoin über 100.000 US-Dollar zu verkaufen. Eine solche Chance werde es seiner Meinung nach möglicherweise nie wieder geben.

Zumindest kurzfristig scheint sich Schiffs Skepsis bestätigt zu sehen. Seit dem 14. November handelt Bitcoin nicht mehr im sechsstelligen Bereich, sondern wieder darunter. Für den Ökonomen ist dies ein weiteres Indiz dafür, dass die jüngste Erholung nicht von Dauer sein dürfte.

Allerdings ist der Wettkampf zwischen Bitcoin und seinen Kritikern alles andere als entschieden. Historisch betrachtet lag Schiff mit seinen Einschätzungen häufig daneben, insbesondere bei langfristigen Prognosen.

Ein langjähriger Kritiker mit widersprüchlicher Wirkung

Schon im November 2013 verglich Schiff Bitcoin mit der Tulpenblase des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden. Damals notierte der Bitcoin-Kurs bei rund 355 US-Dollar. Hätte ein Investor zu diesem Zeitpunkt lediglich 4.000 US-Dollar in Bitcoin investiert, wäre daraus bis heute ein Vermögen von über einer Million US-Dollar entstanden.

Diese historische Entwicklung hat Schiffs Ruf als einer der hartnäckigsten Bitcoin-Kritiker geprägt. Ironischerweise scheint er dennoch selbst zur Verbreitung von Bitcoin beigetragen zu haben. Kürzlich wurde Schiff überraschend zu einem der weltweit einflussreichsten Krypto-Influencer gekürt.

Seine Reaktion darauf fiel selbstironisch aus. Er erklärte, aus erster Hand zu wissen, dass viele Menschen trotz oder gerade wegen seiner Kritik Bitcoin gekauft hätten. Es sei nie seine Absicht gewesen, Investoren in Kryptowährungen zu treiben, dennoch scheine genau das regelmäßig zu passieren.


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Fazit: Altbekannte Warnung trifft auf bekannte Geschichte

Peter Schiff bleibt seiner Linie treu. Er sieht in Bitcoin weiterhin ein spekulatives Asset mit hohem Crash-Risiko und setzt stattdessen auf Edelmetalle. Seine aktuellen Warnungen fügen sich nahtlos in eine lange Reihe ähnlicher Aussagen ein. Ob er diesmal recht behält oder erneut als Kontraindikator dient, wird sich erst zeigen. Fest steht jedoch, dass Schiffs Warnungen seit über einem Jahrzehnt fester Bestandteil des Bitcoin-Diskurses sind, mit bislang sehr unterschiedlicher Erfolgsbilanz.