• Bitcoin-Kurs über 97.000 US-Dollar:
    Der jüngste Anstieg wurde ohne starke Gegenbewegung verarbeitet. Der Kurs hält sich derzeit stabil über 96.000 US-Dollar.
  • Kaum Verkaufsdruck auf Börsen:
    Exchange Netflows bleiben niedrig. Größere Zuflüsse, die auf Verkaufsabsichten hindeuten, fehlen.
  • SOPR zeigt geringe Aktivität:
    Gewinnmitnahmen bleiben begrenzt. Bitcoin wird aktuell wenig bewegt.
  • CLARITY Act rückt näher:
    Am 15. Januar 2026 steht die Beratung des US-Gesetzentwurfs zur Marktstruktur digitaler Assets im Senate Banking Committee an.
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Bitcoin-Kurs mit starkem Impuls über 97.000 US-Dollar

Bitcoin konnte gestern einen positiven Impuls setzen und zeitweise über die Marke von 97.000 US-Dollar steigen. Der Anstieg wurde von einem sehr positiven Sentiment begleitet, ohne dass es zu überhitzten Marktreaktionen kam. Nach dem Hoch folgte keine abrupte Korrektur, stattdessen stabilisierte sich der Kurs auf hohem Niveau. Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs bei rund 96.400 US-Dollar und hält damit einen Großteil der Bewegung. Die kurzfristige Marktstruktur bleibt konstruktiv, während sich der Handel zunehmend beruhigt.

Bitcoin-Kurs in den letzten 7 Tagen auf Coinmarketcap
Bitcoin-Kurs in den letzten 7 Tagen auf Coinmarketcap

Bitcoin On-Chain-Daten signalisieren geringen Verkaufsdruck

Ein Blick auf die On-Chain-Daten bestätigt dieses Bild. Die Exchange Netflows, also die Nettobewegung von Bitcoin auf zentrale Börsen, bleiben weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Größere Zuflüsse, die typischerweise auf Verkaufsabsichten hindeuten, sind nicht zu beobachten. Historisch steigen Exchange-Zuflüsse vor allem dann an, wenn Marktteilnehmer kurzfristige Risiken sehen oder Liquidität für Abverkäufe aufbauen. Aktuell deutet nichts auf ein solches Verhalten hin. Stattdessen verbleibt ein Großteil des Angebots außerhalb der Börsen, was auf eine insgesamt ruhige Marktpositionierung hindeutet.

Bitcoin: Exchange Netflows. Quelle: CryptoQuant
Bitcoin: Exchange Netflows. Quelle: CryptoQuant

Geringe Aktivität und wenig Gewinnmitnahmen

Auch der Spent Output Profit Ratio liefert keine Hinweise auf verstärkte Verkaufsdynamik. Der Indikator bewegt sich um die Neutralzone, was darauf hindeutet, dass nur wenige Coins mit Gewinn realisiert werden. Entscheidend ist dabei weniger der Profit Aspekt als die insgesamt geringe On-Chain-Aktivität. Bitcoin wird derzeit wenig bewegt, was auf verlängerte Haltezeiträume schließen lässt. Der Markt agiert damit weder euphorisch noch defensiv, sondern abwartend.

Bitcoin: Spent Output Profit Ratio. Quelle: CryptoQuant
Bitcoin: Spent Output Profit Ratio. Quelle: CryptoQuant

CLARITY Act: Regulatorischer Kontext

Parallel zur aktuellen Marktlage steht in den USA mit dem sogenannten CLARITY Act ein regulatorisches Thema im Raum. Der Gesetzentwurf zur Marktstruktur digitaler Assets soll am 15. Januar 2026 im US Senate Banking Committee weiter beraten werden. Der CLARITY Act wird von vielen Marktteilnehmern grundsätzlich positiv bewertet, da er auf eine klarere Einordnung von Bitcoin innerhalb des US-Finanzsystems abzielt.

Kurzfristig lässt sich daraus jedoch kein direkter Einfluss auf die aktuelle Kursbewegung oder das On-Chain-Verhalten ableiten. Vielmehr bildet der Gesetzesentwurf den regulatorischen Rahmen, in dem sich Bitcoin zunehmend etabliert, ohne akute Marktreaktionen auszulösen.

Fazit: Ruhiger Markt trotz starkem Bitcoin-Kurs

Der Bitcoin-Kurs hat den Anstieg über 97.000 US-Dollar bislang sauber verarbeitet und konsolidiert aktuell auf hohem Niveau. Das Sentiment bleibt positiv, ohne Anzeichen von Überhitzung. On-Chain-Daten wie niedrige Exchange Netflows und ein neutraler SOPR zeigen, dass kaum Verkaufsdruck besteht und Gewinnmitnahmen begrenzt bleiben. Der Markt verhält sich insgesamt ruhig und strukturiert.

Gleichzeitig rückt mit dem CLARITY Act ein regulatorischer Faktor in den Fokus, der langfristig für mehr Rechtssicherheit sorgen könnte. Zwar lässt sich daraus kein kurzfristiger Kurstreiber ableiten, dennoch passt das Gesetzesvorhaben in ein Marktumfeld, das von Geduld und längeren Haltezeiträumen geprägt ist. Insgesamt deutet die aktuelle Kombination aus Kursverhalten, On-Chain-Signalen und regulatorischem Umfeld auf eine Phase der Stabilisierung hin, in der sich der Markt auf mögliche nächste Impulse vorbereitet.