- Bitcoin Kursrutsch unter 75.000 US-Dollar belastet den Markt:
Der starke Rückgang verstärkt die Unsicherheit, während Fondsabflüsse und schwache Liquidität den Druck erhöhen. - Bitcoin unter ETF-Kostenbasis:
Der Kurs liegt unter dem durchschnittlichen Einstiegspreis aller US-Bitcoin-ETFs, historisch oft eine Zone erhöhter Nachfrage. - Coinbase Premium sendet erstes Gegensignal:
Die Erholung des Premiums deutet auf langsam zurückkehrende Kaufnachfrage aus den USA hin. - Uneinheitlicher Ausblick prägt die Lage:
Frühe Stabilisierungssignale treffen auf Warnungen vor weiteren Rücksetzern bis in tiefere Unterstützungszonen. - 🔔 Exklusiv bei OKX: Bis zu 20 % Cashback mit der OKX Card
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Bitcoin-Kurs stürzt unter 75.000 US-Dollar
Der Bitcoin-Kurs ist schwach in den Februar gestartet und zeitweise unter die Marke von 75.000 US-Dollar gefallen. Negative Stimmung, nachlassende Liquidität und deutliche Abflüsse aus Krypto-Fonds belasteten den Markt. Gleichzeitig zeigen mehrere Indikatoren, dass der Verkaufsdruck langsam nachlassen könnte. Von einer Trendwende kann noch keine Rede sein, doch erste Gegenbewegungen zeichnen sich ab.

Schwache Liquidität prägt das Marktumfeld
Der jüngste Kursrutsch fiel in eine Phase insgesamt schwacher Marktliquidität. In der vergangenen Woche verzeichneten Krypto-Fonds Abflüsse von rund 1,7 Milliarden US-Dollar, wodurch die bisherigen Zuflüsse im laufenden Jahr in einen Nettoverlust gedreht wurden. Diese Entwicklung verstärkte den Abwärtsdruck und sorgte für zusätzliche Verunsicherung. Gerade in solchen Phasen reagieren Kurse empfindlich, da bereits kleinere Verkaufswellen größere Bewegungen auslösen können.
Ein wichtiger Frühindikator ist der Coinbase Bitcoin Premium, der den Preisunterschied zwischen Bitcoin auf Coinbase und anderen Börsen misst. Der Wert ist zwar weiterhin negativ, hat sich zuletzt jedoch spürbar erholt. Das deutet darauf hin, dass die Kaufnachfrage aus den USA langsam zurückkehrt.
Historisch gesehen war eine Erholung des Coinbase Premium häufig ein frühes Signal dafür, dass sich der Markt stabilisiert. Investor Ted sprach in diesem Zusammenhang nicht von einer großen Rally, sieht aber gute Chancen für eine technische Erholung.

Bitcoin unter ETF-Kostenbasis – historisch oft Nachfragezone
Ein weiterer Punkt sorgt derzeit für Diskussionen. Bitcoin handelt aktuell unterhalb der durchschnittlichen Kostenbasis aller US Bitcoin-ETFs, die laut Daten bei rund 79.000 US-Dollar liegt. Auf den ersten Blick wirkt das bärisch, da institutionelle Anleger damit im Minus sind.

Ein Blick auf die bisherige ETF-Historie zeigt jedoch ein anderes Bild. Seit der Zulassung der US-ETFs blieb Bitcoin nur selten länger unter dieser Kostenbasis. In der Vergangenheit fungierte dieser Bereich häufig als Nachfragezone, da weder institutionelle Investoren noch langfristige Halter ein starkes Interesse daran hatten, unter ihrem Einstiegspreis zu verkaufen. Während der besonders schwachen Phase im dritten Quartal 2024 testete Bitcoin dieses Niveau mehrfach. In allen Fällen folgte innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Erholung.
Netzwerkdaten zeigen konstruktive Entwicklung
Neben Preis- und Liquiditätsdaten liefern auch On-Chain Indikatoren vorsichtig positive Signale. Das Analysehaus Swissblock beobachtete Anfang Februar eine gleichzeitige Erholung von Netzwerkaktivität und Liquidität. Eine solche Konstellation trat zuletzt im Jahr 2021 auf, kurz bevor Bitcoin ein neues Allzeithoch erreichte.
Swissblock betont, dass eine nachhaltige Verbesserung dieser Kennzahlen als Auslöser für eine weitere Aufwärtsbewegung dienen könnte. Noch handelt es sich dabei um frühe Signale, doch sie stechen in einem ansonsten schwachen Umfeld hervor.

Vorsichtige Stimmen warnen vor tieferen Kursen
Nicht alle Marktbeobachter teilen den vorsichtigen Optimismus. Alex Thorn, Research-Leiter bei Galaxy Digital, warnt davor, die aktuelle Schwäche zu unterschätzen. Sollte sich die Liquiditätslage weiter verschlechtern und neue positive Impulse ausbleiben, könnte der Bitcoin-Kurs noch tiefer fallen.
Als mögliches Ziel nennt er den Bereich um den 200-Wochen-Durchschnitt, der aktuell bei etwa 58.000 US-Dollarliegt. Ein solches Szenario würde einer längeren Konsolidierungsphase entsprechen, wie sie Bitcoin in früheren Zyklen ebenfalls durchlaufen hat.
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Fazit zum aktuellen Bitcoin-Kurs
Der starke Rückgang unter 75.000 US-Dollar hat den Markt deutlich belastet. Gleichzeitig mehren sich Anzeichen dafür, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Die Erholung des Coinbase Premium, das Handeln unter der ETF-Kostenbasis und erste positive Netzwerkdaten sprechen dafür, dass Bitcoin diesen Bereich nicht dauerhaft halten muss.
Gleichzeitig fehlen bislang klare Katalysatoren für eine nachhaltige Trendwende. Solange Liquidität knapp bleibt und neue Zuflüsse ausbleiben, bleibt das Risiko weiterer Rücksetzer bestehen. Für Marktteilnehmer ergibt sich damit ein gemischtes Bild. Die aktuelle Phase bietet mögliche Chancen, erfordert jedoch ein hohes Maß an Vorsicht.
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